| Projektdauer | 1.10.2008 - 31.9.2010 |
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| Finanzierung | Förderung durch den Europäischen Sozialfonds über die virtuelle Hochschule Bayern ( |
| Beteiligte Universitätseinrichtungen |
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Im Internet bewähren sich zunehmend Wikis und Tagging-Systeme. Über das Projekt sollen solche Werkzeuge zur Arbeit mit branchenspezifischen fremd- und fachsprachlichen Inhalten für KMUs entwickelt, sowie dauerhafte Strukturen zur kollaborativen Nutzung ermöglicht werden.
Hierzu wird exemplarisch für eine spezifische Branche ein fachterminologisches semantisches Netzwerk erstellt, zudem werden die grundlegenden Technologien weiterentwickelt und auf die spezifischen Anforderungen zugeschnitten. Hauptziel ist die Verbesserung der Kompetenzen von KMUs und deren Mitarbeitern für fremdsprachliche und terminologiebasierte Geschäftsaktivitäten. Hierzu werden den Firmen einer Branche Werkzeuge bereitgestellt, in denen sie dezentral ihre firmenspezifischen Fachterminologien inklusive fremdsprachlicher Übersetzungen aufbauen und pflegen und mit Inhalten verknüpfen können.
Technische Basis sollen frei verfügbare, etablierte und in der Hochschulpraxis erprobte Werkzeuge sein. Die Nutzung von Wikis als Basistechnologie liefert ein einfaches, niederschwelliges System, die Trennung in firmeninterne, private und vor Zugriff von außen geschützte, sowie öffentlich zugängliche und kollaborativ bearbeitbare branchenspezifische Bereiche ermöglicht die Nutzung des selben Werkzeugs für interne wie öffentliche Inhalte.
Die Hochschule kann in der Anschubphase im Rahmen des Projekts die Koordination übernehmen, Erfahrungen aus der Sprachausbildung und der Forschung im Bereich Web 2.0 beisteuern und die Bedingungen schaffen, ein kollaboratives Terminologie-Framework (KTF) selbsttragend zu etablieren.