An dieser Stelle werden aktuelle Bachelor-Projektarbeiten des Lehrstuhles ausgeschrieben. Sie können sich gerne auch an die Mitarbeiter wenden, falls sie gezielte Themenvorstellungen und Fragen haben. Der Fortschritt der Projektarbeiten wird im Rahmen des Bachelor-Projekt-Seminars präsentiert und diskutiert. Auch eine Abschlusspräsentation erfolgt im Rahmen dieses Seminars.
Die Entwicklung von Fragebögen auf Basis der wissenschaftlichen Literatur erfordert, dass theoretische Konzepte durch mehrere unterschiedliche Kennfragen im Fragebogen erhoben werden. Da in die Erstellung eines Fragebogens meist mehrere Personen involviert sind, ist ein Tool wünschenswert, dass die Konsistenz der Indikatorfragen mit den dahinter stehenden theoretischen Konzepten sicherstellt (z.B. anzeigt, wenn nach einer Fragebogenkürzung für ein Konzept zu wenige Kennfragen noch im Fragebogen enthalten sind.
Ansprechpartner: Nils Joachim, Dr. Daniel Beimborn
Die empirische Forschung arbeitet häufig mit Kausalmodellen, die Wirkbeziehungen zwischen Konstrukten beschreiben, und zugehörigen Indikatorfragen. Bspw. lässt sich Outsourcingerfolg in Umfragen nicht direkt messen, sondern nur durch bestimmte Kennfragen (Kosteneinsparungen, Qualitätssteigerung etc.) erheben. Da diese so genannten Messmodelle in der Literatur vielfach vorkommen, ist vor dem Design eines Fragebogens eine umfassende Literaturrecherche notwendig, um zu schauen, wie andere Forscher bestimmte Konzepte in ihren Fragebögen erhoben haben. Das zu implementierende Tool soll den Forschern die Möglichkeit geben, auf schnelle und einfache Weise diese hochstrukturierten Informationen zu archivieren.
Ansprechpartner: Nils Joachim, Dr. Daniel Beimborn
Um den Standardisierungsgrad von Geschäftsprozessen zu messen, bedarf es unter anderem der Analyse der Prozessmodelle des zu untersuchenden Prozesses und des Standardprozesses. Beim Vergleich der beiden Prozessmodelle werden die Aktivitäten und der Workflow untersucht und der Ist-Prozess in den Soll-Prozess überführt. Dies geschieht in drei Schritten. Zuerst werden die in dem zu überführenden Prozessmodell überschüssigen Aktivitäten gelöscht, anschließend die Aktivitäten in die richtige Reihenfolge gebracht und abschließend die Aktivitäten, die in dem finalen Prozessmodell enthalten sind, dem zu überführenden Prozessmodell eingefügt. Das zu entwickelnde Tool soll diese Schritte automatisieren und eine Kennzahl für die Ähnlichkeit zwischen dem Soll- und dem Ist-Prozess liefern.
Betreuer: Daniel Beimborn