Forschungsgegenstand der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften sind textuelle und materielle Zeugnisse der Kultur sowie die Wechselwirkung von Natur und Kultur. Dem Fächerspektrum gemäß steht dabei die Beschäftigung mit Texten und Sprachen Europas, des Vorderen Orients sowie Nord- und Lateinamerikas ebenso im wissenschaftlichen Fokus wie Objekte der (Kultur-)Geschichte und Geographie. In dieser Hinsicht tragen die wissenschaftlichen Analysen, die derzeit an der Fakultät GuK entstehen, maßgeblich zum Forschungsprofil der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (insbesondere zu den Bereichen Sprachen und Kulturen sowie Individuum und Gesellschaft, aber auch Bildung und Lebensentwürfe bzw. Wirtschaft und Märkte) bei.
Die Projekte der Fakultätsmitglieder berühren sich in mannigfaltiger Weise und bündeln sich zu Erkenntnisinteressen, die kontinuierlich und in fächerübergreifenden Kooperationen verfolgt werden:
Diese inhaltlichen wie methodischen Berührungspunkte führen regelmäßig zu interdisziplinären Publikationen und Forschungsprojekten. Eine mögliche Kontaktzone dafür sind aktive Forschungszentren wie die fakultätsübergreifenden, aber maßgeblich von der Fakultät GuK mitgetragenen Zentren, wie das Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) und das Zentrum für Interreligiöse Studien (ZIS) sowie das fakultätsinterne Centre for British Studies (CBS). Der Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses verpflichtet sind das DFG-Graduiertenkolleg „Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter“ und weitere Graduiertenschulen für historische Studien, Literatur und Medien, Mittelalterstudien, Linguistik sowie Sprachen, Religionen und Kulturen des Vorderen Orients. Andere, inzwischen erfolgreich abgeschlossene Graduiertenkollegs („Anthropologische Grundlagen und Entwicklungen im Christentum und Islam“, „Kunstwissenschaft – Bauforschung – Denkmalpflege“, „Gegenwartsbezogene Orientforschung“) prägten in den vergangenen Jahren das Forschungsprofil der Fakultät.