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Vorbesprechung für das S/HS „Kunst in Frankreich zwischen Bischofs- und Königsthron“ auf Mittwoch verschoben
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Die aktualisierte Fassung des Modulhandbuches (Stand: 20.01.2010) steht zum Download verfügbar.
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Profil
Das Fach Kunstgeschichte wird an der Universität Bamberg durch die beiden Lehrstühle für Mittelalterliche Kunstgeschichte und Neuere und Neueste Kunstgeschichte vertreten. Gemeinsam widmen sie sich der Erforschung von Kunst ihrer ganzen Bandbreite von der Spätantike bis zur Gegenwart. Gegenstand des Fachs sind neben den Kunstwerken selbst Fragen der Produktion, Rezeption und Funktion sowie die Geschichte des Fachs, seiner Methoden und Theorien. Neben den drei Hauptgattungen Architektur, Skulptur und Malerei bilden Graphik, Fotografie, Neue Medien, Kunsthandwerk und Design sowie ephemere Formen wie Festdekorationen und Performance weitere Schwerpunkte.
Die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Bamberg sowie die Bauwerke und Museen der Umgebung stellen eine Fülle von Studienobjekten ersten Ranges für Seminare, Exkursionen und Forschungsarbeiten dar. Die Räume der beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte und ihrer Veranstaltungen befinden sich im historischen Stadtzentrum im Häuserkomplex „Am Kranen 10-12“ („Alte Zoohandlung“, „Hochzeitshaus“) in unmittelbarer Nähe zum Domberg und Alten Rathaus. Die beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte gehören seit Wintersemester 2008/09 zum „Institut für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte (IADK)“, das mit seinem Fächerverband einzigartige Möglichkeiten der interdisziplinären Verknüpfung bietet. Eine weitere Besonderheit der Kunstgeschichte in Bamberg ist die praxisorientierte Ausrichtung von Lehre und Forschung.
Studium
Die beiden Lehrstühle für Mittelalterliche Kunstgeschichte und Neuere und Neueste Kunstgeschichte bieten das Fach in seiner ganzen Breite an. Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs „Kunstgeschichte/Art History“ kann dieses in vier Varianten studiert werden: als Kernfach mit einem Nebenfach, als Hauptfach mit einem weiteren Haupt- oder zwei Nebenfächern, als erweitertes Nebenfach und als Nebenfach. Die Einführung eines konsekutiven und nicht-konsekutiven Master-Studiengangs „Kunstgeschichte/Art History“ ist zum Sommersemester 2010 geplant.
An den Lehrstühlen für Kunstgeschichte unterrichten neben ihren Inhabern und den Assistenten/innen auch der Apl. Professor Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, und Honorarprofessor Dr. Gregor J. M. Weber, Hauptabteilungsleiter des Rijksmuseum Amsterdam. Sie bieten regelmäßig Veranstaltungen an, die zum Teil in Bamberg, zum Teil in den von ihnen geleiteten Museen und Sammlungen stattfinden. Das Angebot wird durch ein- und mehrtägige Exkursionen sowie Lehraufträge ergänzt, bei denen die Übung vor Originalen und ein starker Praxisbezug im Vordergrund stehen. Das Lehrangebot wird zudem bereichert durch die Fächer Slavische Kunst- und Kulturgeschichte, Islamische Kunstgeschichte und Archäologie.
Forschung und Transfer
Die Professoren und Mitarbeiter beider Lehrstühle sind an zahlreichen Forschungsprojekten und Kooperationen mit Museen, Universitäten und Instituten im In- und Ausland beteiligt. Dies bietet für die Studierenden zahlreiche Möglichkeiten bei Workshops, Praktika, Ausstellungs- und Projektmitarbeiten wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. Die beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte sind Teil des „Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte (IADK)“. Dieses umfasst die Lehrstühle bzw. Professuren für Archäologie der römischen Provinzen, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Bauforschung, Denkmalpflege und Restaurierungswissenschaft. Außerdem kann hier das Nebenfach Kulturgutsicherung studiert werden, das an keiner weiteren deutschen Universität angeboten wird. Mit diesem Fächerverband bietet das „IADK“ einzigartige Möglichkeiten einer interdisziplinären Vernetzung von Forschung und Lehre. Für den Lehrstuhl I für Kunstgeschichte des Mittelalters besteht eine enge Einbindung in das Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) der Universität Bamberg.