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Aktuell

Buchnerpreiswürdiges Mittelalter

Die vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Grundschule Bischberg 2013 durchgeführte "Projektwoche Mittelalter" hat den 2. Platz beim 7. C.C. Buchner-Preis erlangt!
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Eröffnung der BaGraMS/Konzert mit Peter Blaikner

Am Freitag, den 6.12.2013, findet die Eröffnung der Bamberger Graduiertenschule für Mittelalterstudien mit einem Konzert von Peter Blaikner statt.
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21.-23.11.2013: Tagung "Giovanni Boccaccio"

Italienisch-deutscher Kulturtransfer von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
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Wann ist der Mann ein Mann?

Eröffnung der virtuellen Ausstellung „Rivalisierende Männlichkeiten“
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Fränkischer Tag (19.07.2013): "Mittelalter macht Schule"


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Gastprofessorin Prof. Dr. Evelyn Meyer

Frau Prof. Dr. Evelyn Meyer ist für ein Jahr in Bamberg als Gastwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters tätig.
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Archiv

Ältere Meldungen des Lehrstuhls für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Juniorprofessur für Germanistische Mediävistik
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Alle News

Nahrung, Notdurft und Obszönität

in Mittelalter und Früher Neuzeit

15. – 16. Juli 2011

Kolloquium des Lehrstuhls für Deutsche Philologie des
Mittelalters in Kooperation mit Ann Marie Rasmussen
(Duke University) und dem Zentrum für Mittelalterstudien
der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Offensichtlich gehört das Lachen über skatologische und obszöne bzw. erotische Allusionen zu den ältesten Formen der Komik. Insbesondere spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Texte oder Spiele entwerfen mitunter eine obsessive Fäkalien- und Obszönitätenkultur, dies auch durch die Fragmentierung von Körpern bzw. die Vorliebe für Kastrationen oder die Vereinzelung von Geschlechtsteilen losgelöst von ihren Trägern.

Groteske Körpermotive führen koitierende, exkrementierende, sich überfressende Körper vor; die ‚freie Marktplatzrede‘ ist saturiert mit Geschlechtsteilen, Bäuchen, Kot, Urin und zerstückelten Körpern. Besonders Nahrungsaufnahme und  -Ausscheidung nehmen hyperbolische Ausmaße an, die auf die vitalen Kräfte des Körpers rückverweisen. Im Vordergrund stehen Skatologie, der Kot als ‚fröhliche Materie‘, und nicht Eschatologie.

Gäste sind herzlich willkommen!