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Aktuell

"Siegfried, der Heilige Georg und Harry Potter" - Prof. Dr. Schindler bei der Kinder-Uni in Kronach

Was haben diese drei miteinander gemeinsam? - Sie sind Drachentöter. In der Kinder-Uni Kronach erfuhren die jungen Studenten so einiges über die Wesen, die bereits im Mittelalter Faszination auslösten.
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Interdisziplinäre Tagung und Lehrerfortbildung "Helden in der Schule" im Kloster Banz (10. - 12. Oktober 2014)

„Helden in der Schule – wer ist damit eigentlich gemeint?“ Dieser und mehr Fragen widmeten sich 60 Teilnehmer aus verschiedensten Fachrichtungen im schönen Benediktinerkloster bei Bad Staffelstein.
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Literarische Mittelaltergespräche mit Tilman Spreckelsen

Am 24.06.2014 war der Autor und Journalist der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Tilman Spreckelsen zu Gast beim literarischen Mittelaltergespräch an der Universität.
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Nibelungen in die Nacht in der Villa Concordia

Am Mittwoch, den 21. Mai fand ein Nibelungenabend in der Villa Concordia statt!
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Buchnerpreiswürdiges Mittelalter

Die vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Grundschule Bischberg 2013 durchgeführte "Projektwoche Mittelalter" hat den 2. Platz beim 7. C.C. Buchner-Preis erlangt!
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Archiv

Ältere Meldungen des Lehrstuhls für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Juniorprofessur für Germanistische Mediävistik
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Alle News

Nahrung, Notdurft und Obszönität

in Mittelalter und Früher Neuzeit

15. – 16. Juli 2011

Kolloquium des Lehrstuhls für Deutsche Philologie des
Mittelalters in Kooperation mit Ann Marie Rasmussen
(Duke University) und dem Zentrum für Mittelalterstudien
der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Offensichtlich gehört das Lachen über skatologische und obszöne bzw. erotische Allusionen zu den ältesten Formen der Komik. Insbesondere spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Texte oder Spiele entwerfen mitunter eine obsessive Fäkalien- und Obszönitätenkultur, dies auch durch die Fragmentierung von Körpern bzw. die Vorliebe für Kastrationen oder die Vereinzelung von Geschlechtsteilen losgelöst von ihren Trägern.

Groteske Körpermotive führen koitierende, exkrementierende, sich überfressende Körper vor; die ‚freie Marktplatzrede‘ ist saturiert mit Geschlechtsteilen, Bäuchen, Kot, Urin und zerstückelten Körpern. Besonders Nahrungsaufnahme und  -Ausscheidung nehmen hyperbolische Ausmaße an, die auf die vitalen Kräfte des Körpers rückverweisen. Im Vordergrund stehen Skatologie, der Kot als ‚fröhliche Materie‘, und nicht Eschatologie.

Gäste sind herzlich willkommen!