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I. Grundsätzliches

  • Literaturverzeichnis = Bibliographie.
  • Ein Literaturverzeichnis ist alphabetisch aufgebaut und untergliedert sich in Primärliteratur bzw. Quellen (1.), Sekundär- bzw. Forschungsliteratur (2.) und evtl. Hilfsmittel (3.) (Großer Lexer, Verfasserlexikon, Lexikon des Mittelalters etc.) sowie Aufgerufene Webseiten (4.). (5.) weitere Medien (CD-Rom, Audio-CD, DVD etc.)
  • Monographie: selbstständig (oder in einer Reihe) erschienene Publikation.
  • Sammelbände oder Jahrbücher.
  • Unselbstständige Publikationen (Aufsätze) erschienen entweder in Sammelbänden (z. B. Festschrift, Tagungsband) oder Periodika (Zeitschriften, Jahrbücher).
  • Die bibliographischen Angaben müssen orthographisch korrekt sein sowie innerhalb einer Arbeit stets nach dem gleichen System erfolgen (bei Aufsätzen etc. dient dazu das spezielle style sheet).
  • Man erkennt am Literaturverzeichnis am schnellsten, ob in der Hausarbeit gründlich und einheitlich gearbeitet wurde.
  • Beim Bibliographieren sind die gängigen Abkürzungen (siehe unten Punkt 6) zu übernehmen

Die folgenden Zitationsweisen sind eine Möglichkeit. Falls Sie (aus einem anderen Fach o.ä.) andere Systeme gewöhnt sind, können Sie auch diese verwenden. Achten Sie aber bitte unbedingt auf Einheitlichkeit!

II. Primärliteratur

  • Autorname: Titel. Untertitel. Hg. v. Herausgebervorname Herausgebernachname. Ort Jahr (daran die Auflage hochgestellt, wenn überarbeitet) (= Reihentitel Nummer).
    Hartmann von Aue: Armer Heinrich. Hg. v. Hermann Paul. Neubearbeitet von Kurt Gärtner. 16. Auflage. Tübingen 1996 (= ATB 3).

→ Bei zweisprachigen/übersetzten Ausgaben:

  • Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Mittelhochdeutsch/ Neuhochdeutsch. Übers. v. Siegfried Grosse. Hg. v. Ursula Rautenberg. Stuttgart 1993 (= RUB 456).

III. Monographien

Buchtitel:

Name, Vorname: Titel. Untertitel. Ort (dahinter die Auflage hochgestellt, wenn überarbeitet) Jahr (= Reihentitel Nummer).
Althoff, Gerd: Spielregeln der Politik im Mittelalter. Kommunikation in Frieden und Fehde. Darmstadt 1997.

→ Bei mehreren Orten: Angabe von max. zwei Orten, ansonsten Nennung eines Ortes (u.a.)

Benzing, Tobias: Ritual und Sakrament. Liminalität bei Victor Turner. Frankfurt a. M. (u.a.) 2007 (= Würzburger Studien zur Fundamentaltheologie 36).
Gennep, Arnold van: Übergangsriten. Les rites de passage. Aus dem Französischen v. Klaus Schomburg und Sylvia M. Schomburg-Scherff. Frankfurt/New York 32005.

Sammelband:

Name, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel. Ort (dahinter Auflage hochgestellt, wenn überarbeitet) Jahr (= Reihentitel Nummer).
Brunner, Horst (Hg.): Interpretationen. Mittelhochdeutsche Romane und Heldenepen. Stuttgart 2004 (= RUB 8914).

→ Bei mehreren Herausgebern: Angabe von max. zwei Herausgebern

(Hgg.), ansonsten Nennung eines Herausgebers (u.a.).
Bumke, Joachim u.a. (Hgg.): Deutsche Literatur des Mittelalters. Geschichte – Kultur – Gesellschaft. Berlin 2003 (= Digitale Bibliothek 88).
Müller, Klaus E./ Rüsen, Jörn (Hgg.): Historische Sinnbildung. Problemstellungen, Zeitkonzepte, Wahrnehmungshorizonte, Darstellungsstrategien. Reinbek 1997 (= rororo 55584).

IV. Unselbständige Publikationen

Zeitschriftenartikel:

  • Name, Vorname: Titel. Untertitel. In: Zeitschriftentitel Jahrgang (Jahr), S. xxx-xxx.
    Kasten, Ingrid: Vorstellungen und Verstellungen. Zum Problem der Subjektivität im höfischen Roman. In: ABäG 43/44 (1995), S. 273-284.

Aufsätze in Sammelbänden:

  • Name, Vorname: Titel. Untertitel. In: Titel. Untertitel. Bandnummer: Bandtitel. Hg. v. Herausgebervorname Herausgebernachname. Ort Jahr (= Reihentitel Nummer), S. xxx-xxx.
    Haug, Walter: Wandlungen des Fiktionalitätsbewußtseins vom hohen zum späten Mittelalter. In: Entzauberung der Welt. Hg. v. James F. Poag / Thomas C. Fox. Tübingen 1989, S. 1-18.

V. Aufgerufene Webseiten

Online publizierte Primär-/Sekundärliteratur

  • Name, Vorname: Titel. Untertitel: In: Zeitschriftentitel Jahrgang (Jahr), S. xxx-xxx (wenn
    Seitennr. vorhanden!). Vollständige Internetadresse (Stand: Datum des letzten Seitenaufrufs).
    Petersen, Stefan: Zur Bedeutung von Gesten und Gebärden im Nibelungenlied. In: Concilium medii aevi 2 (1999), S. 165-187. externer Link folgt cma.gbv.de/dr,cma,002,1999,a,09.pdf (Stand: 18.05.2009).

Sonstige Webseiten:

  • Name, Vorname (Institution oder Autor): Titel. Untertitel. Vollständige Internetadresse (Stand: Datum des letzten Seitenaufrufs).
    Nibelungenmuseum Worms: Die Entstehung des Museums. Chronologie und Idee. externer Link folgt www.nibelungenmuseum.de/goto.php (Stand: 18.05.2009).

Zitierfähige Internetquellen sind:

Nicht zitierfähige Internetquellen sind:

Wikipedia.de, hausarbeiten.de, etc., da diese hinsichtlich Inhalt und Autorschaft meist wissenschaftlichen Standards nicht entsprechen.

VI. Abkürzungen

  • AAWG Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften Göttingen
  • ABäG Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
  • AfdA Anzeiger für deutsches Altertum
  • DU Der Deutschunterricht
  • DVjs Deutsche Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte
  • FMSt Frühmittelalterliche Studien
  • GAG Göppinger Arbeiten zur Germanistik
  • GLL German Life and Letters
  • GRM Germanisch-Romanische Monatsschrift
  • IASL Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur
  • JEGPh Journal of English and Germanic Philology
  • JOWG Jahrbuch der Oswald-von-Wolkenstein-Gesellschaft
  • LiLi Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik
  • LMA Lexikon des Mittelalters
  • MLN Modern Languages Notes
  • PBB Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (von 1955-1979 Ost- (Halle) und West- (Tübingen) Ausgaben), Abkürzung steht für Paul-Braunes-Beiträge)
  • VL Verfasserlexikon
  • ZfdA / ZDA Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur
  • ZfdPh Zeitschrift für deutsche Philologie