Vorlesung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 2, Studium Generale
Di 12:00 - 14:00, U5/024
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Aufbaumodul
LA-Germanistik Aufbaumodul
MA-Germanistik: Literaturtheorie und Kulturwissenschaft
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Klausur
Inhalt
Oper ist die Sammelbezeichnung für eine dramatische Gattung, in der Wort, Musik sowie szenische Darstellung miteinander verknüpft werden. Die um 1600 im Rahmen der humanistischen Rückbesinnung auf die Antike zur Gattung des ›dramma in musica‹ verfestigte Form unterscheidet sich von vielfältigen Vorläufern des 16. Jh. nur graduell. Im Unterschied zu den musikalisch ausgestalteten Schauspielaufführungen bleibt in der Oper der Anteil der Musik nicht auf Einlagestücke beschränkt, im Gegensatz zur Madrigalkomödie ist die szenische Realisierung konstitutiv. In den ersten herausragenden Werken wie Dafne (UA Florenz 1597) oder L'Orfeo (UA Mantua 1607) wird der Text des Dramas ausnahmslos in der neuen Form des Rezitativs gesungen. Im Lauf der Entwicklungsgeschichte der Oper wechselt die Gewichtung von Rezitativ, gesprochenem Text, gesungenem Text in meist geschlossenen ›Nummern‹ (Arien, Ensembles und Chöre), rein instrumentaler Musik sowie Tanz je nach historischem und regionalem Kontext.
Aus soziologischer Sicht gehören die frühen Opern bis hin zum ersten deutschsprachigen, nur im Libretto überlieferten Beispiel Dafne (Text: Martin Opitz, Musik: Heinrich Schütz. UA Torgau 1627) noch dem höfischen Festspiel an und bleiben an dessen einmaligen Aufführungsanlass gebunden; erst mit der Gründung eines jedem zahlenden Besucher offen stehenden Opernhauses in Venedig 1637 beginnt eine Entwicklung, in der sich die überragende gesellschaftliche Bedeutung der Oper für die folgenden Jahrhunderte abzeichnet.
Es wird Ziel der Vorlesung sein, diese Entwicklung, vertieft durch die Besprechung repräsentativer Beispiele, bis ins 20. Jahrhundert hinein nachzuzeichnen. Zur Vorbereitung und Begleitung der Vorlesung empfehle ich eine Beschäftigung mit der Geschichte europäischer Dramatik auf Basis der einschlägigen Kapitel in gängigen Literaturgeschichten
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 8, Studium Generale
Mi 10:00 - 12:00, U5/217
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat, Diskussionsbeiträge, schriftliche Hausarbeit.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Vertiefungsmodul
LA-Germanistik Examensmodul
Inhalt
Als spatial turn wird seit Ende der 1980er Jahre ein Paradigmenwechsel in den Kultur- und Sozialwissenschaften bezeichnet, der den Raum als kulturelle Größe wieder wahrnimmt (und gegenüber der Zeit stärker fokussiert). In diesem Zusammenhang kursieren auch die Begriffe “topographical turn” und “topological turn” mit leicht unterschiedlichen Bedeutungen. Im Verlauf der Lehrveranstaltung sollen einschlägige Theorietexte rezipiert und kritisch diskutiert werden. Schließlich wäre zu fragen, ob und inwieweit dieser methodische Ansatz für die Literaturwissenschaft nutzbringend anzuwenden wäre. Über das Korpus der zu lesenden Texte werden wir uns in der ersten Seminarsitzung verständigen.
Empfohlene Literatur
Zur Vorbereitung und Einführung:
Doris Bachmann-Medick: Spatial Turn. In: Doris Bachmann-Medick: Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften (2006), 3. neu bearb. Aufl. Reinbek 2009, (rowohlts enzyklopädie 55675), S. 284-328.
Jörg Döring und Tristan Thielmann (Hgg.): Spatial Turn. Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Bielefeld 2008.
Hauptseminar, 2 SWS
Do 10:00 - 12:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat, Diskussionsbeiträge, schriftliche Hausarbeit bzw. Klausur.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Vertiefungsmodul
LA-Germanistik Examensmodul
Inhalt
Anknüpfend an meine Vorlesung „Begegnungen zwischen Musik und Literatur“ vom letzten Wintersemester sollen in diesem Hauptseminar intermediale und interdiskursive Funktionen der Thematisierung bzw. strukturellen Aufnahme musikalischer Elemente in literarischen Texten näher untersucht werden. Besprochen werden sollen Erzählungen, Romane und Dramen von Tieck und Wackenroder, E.T.A. Hoffmann, Eduard Mörike, Nestroy, Richard Wagner, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Gert Jonke, Hans-Ulrich Treichel u.a., aber auch lyrische Gedichte, die musikalische Bauprinzipien übernehmen.
Die Absprache der Themen erfolgt – auch nach den Vorschlägen der Teilnehmer – in den Feriensprechstunden bzw. in der ersten Seminarsitzung.
Oberseminar, 2 SWS
Mi 12:00 - 14:00, U7/105;
Bemerkung zu Zeit und Ort: Das Seminar findet 14-täglich statt + Wochenend-Blockseminar
Beginn: 21.10.2009
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Noten-/Punkterwerb: Kein Scheinerwerb möglich!
Inhalt
Das Seminar wendet sich an alle Studierende, die sich bereits auf ihre Abschlußarbeit hin orientieren bzw. daran arbeiten sowie an Doktoranden und unterstützt diese hinsichtlich der Themenfindung, methodischen Reflexion und Durchführung der Arbeiten. Die Inhalte werden mit den Teilnehmern in der ersten Sitzung abgesprochen.
Übung, 2 SWS
Di 8:30 - 10:00, U5/218
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Maximale Teilnehmerzahl: 30
Noten-/Punkterwerb Regelmäßige Teilnahme, Referat
Zuordnung zum Diplom-Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(3) Übung zum Buch- und Bibliothekswesen
Das Seminar ist für BA- und MA-Studierende nicht zugelassen.
Inhalt
Die Lehrveranstaltung vermittelt eine Vorstellung von der Geschichte des sog. „Literaturbetriebes“, d.h. des sozial-, wirtschafts-, medien- und institutionsgeschichtlichen Hintergrundes der deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dabei wird ein Kernbereich des Diplomschwerpunktes „Literaturvermittlung“ aufgearbeitet; gleichwohl steht das Seminar auch Studierenden anderer Studiengänge offen.
Empfohlene Literatur
Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. Ein Überblick. München: Beck, neueste Auflage.- Uwe Jochum: Kleine Bibliotheksgeschichte. (Reclam).
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Seminar/Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Mi 18:00 - 20:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft I
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Noten/Punkterwerb: Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Aufbaumodul
LA-Germanistik Aufbaumodul
Inhalt
„Wohl auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd! / Ins Feld, in die Freiheit gezogen! / Im Felde, da ist der Mann noch was wert, / Da wird das Herz noch gewogen. / Da tritt kein anderer für ihn ein / Auf sich selber steht er da ganz allein.“ Das berühmte Reiterlied aus Schillers Drama Wallensteins Lager formuliert einen Grund für die Faszination des Krieges, der in vielen literarischen Texten thematisiert wird: Der Krieg wird als Ort existentieller Erfahrungen aufgefasst. Im Seminar wird in den Blick genommen, welche Aspekte des Krieges in Texten verschiedener Gattungen und aus verschiedenen Epochen dargestellt und welche ausgespart werden, und auch, mit welchen literarischen Mitteln Krieg beschrieben wird.
Neben den angegebenen Texten werden kürzere von Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn, Ernst Jünger, Kurt Tucholsky, Wolfgang Borchert, Heinrich Böll und Friedrich Dürrenmatt sowie Gedichte besprochen.
Empfohlene Literatur
Hans Jakob Christoph von Grimmelshausen: Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courasche. Stuttgart: Reclam 2001 (= RUB 7998).
Heinrich von Kleist: Die Hermannsschlacht. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 348).
Friedrich Schiller: Wallenstein. Frankfurt a. M.: Insel 2004.
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Köln: KiWi 2008.
Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder: Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2009 (= Edition Suhrkamp 49).
Walter Kempowski: Das Echolot. Barbarossa ’41. Ein kollektives Tagebuch. München: btb 2004.
Christian Kracht: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten. Köln: KiWi 2008.
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 6
Mo 10:00 - 12:00, U7/105
Voraussetzungen / Organisatorisches
Erfolgreiche Teilnahme an den Einführungsseminaren in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft I und II.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Aufbaumodul
LA-Germanistik Aufbaumodul
Inhalt
Das „lange“ Jahrhundert der Aufklärung bringt schwerwiegende Veränderungen für das Theater. Sprache, Musik, Bewegung (Tanz), aber auch das Schauen (Bühne und Bühnenbild) differenzieren sich aus, die Theorie stellt sich den Erfordernissen einer sich ändernden Gesellschaft. Aus der wilden Wanderbühne mit ihren Elementen der Commedia dell’arte (Hanswurstiaden) wird nach und nach das deutschsprachige Nationaltheater, das nicht nur neue Formen und Texte benötigt, sondern auch Experimente und Proteste erlaubt. Neben die klassischen Gattungen wie die verlachende Komödie (Satire) oder die Tragödie treten das bürgerliche Trauerspiel, das historische Ritterdrama (germanisierende Bardiete zum Beispiel), das Rührstück (weinerliche Komödie) und die sächsische Typenkomödie; aber auch das Schäferspiel (Idylle, „Schäferei“) entwickelt sich neben dem Singspiel. Die Oper verwandelt sich in Riesenschritten. Diese Veränderungen möchte das Seminar nachzeichnen; zugleich den Blick auf das lenken, was das Theater als Ganzes in der Aufklärung als Epoche der Modernisierung europäischer Gesellschaften leistet.
Empfohlene Literatur
Volker Meid: Die deutsche Literatur im Zeitalter des Barock. Vom Späthumanismus zur Frühaufklärung. München, 2009 Sven Aage Jörgensen et al.: Aufklärung, Sturm und Dran, frühe Klassik. München, 1990
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Mi 16:00 - 20:00, U2/130 jede 2. Woche (außer Mi 10.2.2010); Einzeltermin am 3.2.2010 16:00 - 20:00, U2/130
Voraussetzungen / Organisatorisches
Voraussetzung: Bis zum 10.10. einen Text bei Frau Heger abgeben, der drei herausragende literarische Werke nennt und in jeweils genau drei Sätzen begründet, warum sie von besonderer Qualität sind.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
Ist ein Leserkommentar auf einer kommerziellen Internetsite schon Literaturkritik? Kann man von Literaturkritik leben und wie? Ist das unterhaltsame Schreiben die Rettung der Literaturkritik? Muss man dem Hören mehr Rechnung tragen und gleich fürs Ohr kritisieren? Kann ein Interview die Buchbesprechung ersetzen? Muss man als Literaturkritiker nicht auch die Tradition bewerten und ins Bewusstsein der Jetztzeit heben? Darf man literaturwissenschaftliche Analysetugenden als Literaturkritiker überhaupt noch als Leitschnur verwenden? Gibt es eine Alternative zur üblichen Rezension? Welche Bilder taugen für die TV-Literaturkritik?
Viele Fragen, vielleicht zu viele für eine Übung, sicher zu wenig für ein Kritikerdasein.
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Do 16:15 - 17:45
Die Übung findet in der Villa Concordia statt!
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat, Gruppenarbeit
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
Nicht zuletzt durch die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und der sich daraus gründenden Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik wurden die Zuständigkeitsbereiche der Akademien verändert, Neugründungen wurden zwar nicht notwendig, aber vorgenommen. So haben ehemalige Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften und der Preußischen Akademie der Künste die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Worms mit Sitz in Mainz gegründet; auf Seiten der Literatur war Alfred Döblin wichtiger Anreger und Motor. In Darmstadt gründete sich die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtkunst, die den ehemaligen hessischen Büchnerpreis als einen der wichtigsten deutschsprachigen Literaturpreise durchsetzte. Nach der Wiedergründung des PEN kam es schon mit der Tagung 1951 zu einer Spaltung in PEN West und PEN Ost.
Es ist beabsichtigt die Struktur mit Satzung der Akademien, auch in ihrer Unterschiedlichkeit zu behandeln. Die Geschichte des PEN von der Wiedergründung bis zur Spaltung soll aufgearbeitet werden. Hinein spielt u.a. auch die Diskussion über Exil und Innere Emigration.
Es ist beabsichtigt zu den Institutionen in Mainz und Darmstadt zu fahren.
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Do 12:00 - 14:00, MS12/009
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
In dieser Veranstaltung soll der Versuch unternommen werden, Literatur auf spielerische Weise zu vermitteln. Im ersten Teil der Übung sollen in Referaten unterschiedliche Spielkonzepte (Glücksspiel, Geschicklichkeitsspiel, Wissensspiel, Action-Spiel,...) vorgestellt und auf ihre Eignung für die Literaturvermittlung hin untersucht werden. Darauf aufbauend wollen wir versuchen, ein eigenes Literaturspiel zu entwickeln.
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Blockseminar: Einzeltermine am 6.11.2009 16:00 - 20:00, U5/117;7.11.2009 9:00 - 17:00, U5/117; 27.11.2009 16:00 - 20:00, U5/117; 28.11.2009 9:00 - 17:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Voraussetzung für die erste Seminarstunde ist die Auseinandersetzung mit einem Ratgeber (egal welches Thema) und die kurze Skizzierung auf einer DIN A 4 -Seite: Worum geht es in dem Buch? Was macht einen Ratgeber aus? Wie und wo könnte man den Titel in der Presse platzieren?
Abgabetermin per Email: Bis Mittwoch, 4.11.2009 an daniela[Unterstrich]voelker@gmx.de.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Gruppenarbeit, Hausaufgaben
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
Das Blockseminar gibt einen Einblick in einen Ratgeberverlag, in den sich verändernden Buchmarkt und insbesondere in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Buch-/Ratgeberverlag. Dabei geht es thematisch vielseitig zu: Denn genauso vielfältig wie die Themen sind die Möglichkeiten der Pressearbeit in einem Ratgeberverlag. Essen und Trinken, Sport & Fitness, Körper, Geist und Seele, Gesundheit und Freizeit sind die Themen, die in Buchform vorliegen und pressetechnisch "verkauft" werden müssen. Das ist nicht immer einfach in Zeiten, in denen sich jedermann seine Informationen aus dem Internet besorgen kann. Auf der anderen Seite bietet das gerade Chancen ...
Neben einer umfassenden Einführung in den Buchmarkt und den Ratgeberverlag bietet das Seminar das Kennenlernen und Erlernen verschiedener Grundlagen klassischer Pressearbeit: Vom Pressetextschreiben bis über Presseplanung, Vorbereitung einer Pressekonferenz, dem Üben verschiedener Gesprächssituationen und Schreiben von Korrespondenzen, dem Kennenlernen ratgeberspezifischer Medien bis hin zur Organisation von Veranstaltungen, Signierstunden und Buchmessen.
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4, Studium Generale,
Di 14:00 - 16:00,
Ort: Probebühne des E.T.A.-Hoffmann-Theaters
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Gruppenarbeit
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
Wir erarbeiten gemeinsam Grundlagen des Theaterspielens anhand von verschiedenen Übungen und kleinen Szenen. Im Mittelpunkt stehen Kreativität, Ausprobieren, Entdecken und Spaß am Theaterspielen. Den Abschluss des Seminars bildet eine kleine öffentliche Aufführung im E.T.A.-Hoffmann-Theater. Der Kurs richtet sich an alle, die neue Fähigkeiten erlernen oder alte verbessern wollen, Ambitionen zum Schultheaterleiter haben oder einfach gern Theater spielen!
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Blockseminar: Einzeltermine am 20.11.2009 14:00 - 20:00, MS12/015; 21.11.2009 9:00 - 17:00, MS12/015; 27.11.2009 14:00 - 20:00, MS12/015; 28.11.2009 9:00 - 17:00, MS12/015
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Leistungsnachweis durch Klausur am Ende der zweiten Blockveranstaltung
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik: Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(9) Übung zum Verlags- und Urheberrecht
Inhalt
Schöpfer von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen im deutschen Recht einen weitreichenden Schutz für ihre kreative Tätigkeit. Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über die Entstehung des Urheberrechts, über dessen Inhalt und Schranken sowie über das Rechtsverhältnis zwischen Autoren und Verlegern. Neben der klassischen Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke wird auch ein Blick auf neue technische Entwicklungen – z.B. digitale Verwertung oder sog. Open Content-Lizenzen – geworfen.
Empfohlene Literatur
Zwingend benötigt: Aktuelle Textausgabe des Urheberrechtsgesetzes und des Verlagsgesetzes (dtv-Taschenbuch Urheber- und Verlagsrecht Nr. 5538, 12. Auflage 2008)
Schulze, Meine Rechte als Urheber. 5. Auflage 2004 (6. Auflage angekündigt für Mai 2009)
Übung, 2 SWS, ECTS-Credits max.: 4
Blockseminar: Einzeltermine am 11.12.2009 16:00 - 20:00, U5/117; 12.12.2009 9:00 - 17:00, U5/117; 22.1.2010 16:00 - 20:00, U5/117; 23.1.2010 9:00 - 17:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.9.2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 7.11.2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit:
BA-Germanistik Literaturvermittlung Modul Text und Vermittlung
MA-Germanistik Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(1) Übung in Lektoratsaufgaben oder Literaturvermarktung
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt
Filialisierung und Konzentration bestimmen den aktuellen Buchmarkt. Mit welchen Möglichkeiten sich die Verlage in diesem Umfeld zu positionieren versuchen, davon handelt dieses Seminar. Wir untersuchen die gegenwärtige Buchhandelslandschaft, decken auf, wer zu wem gehört, wer mit wem kooperiert, wie unabhängiger Buchhandel dennoch noch funktioniert. Davon ausgehend überlegen wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kommunikation von Verlagsseite mit dem Buchhandel. Der Hoffmann und Campe Verlag dient dabei als Anschauungsobjekt: ein großer, erfolgreicher Publikumsverlag in Deutschland, der literarische Werke renommierter Autoren ebenso fördert wie Bücher von jungen Schriftstellern.
Zulassungsvorraussetzungen sind: Interesse an Buchhandel und Verkauf