Di. 12:00-14:00, U5/024
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörerverzeichnis
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 30.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Basis- und Aufbaumodul; MA-Germanistik 1, 3
Leistungsnachweis: Klausur
Zur Vorbereitung der Vorlesung empfehle ich das bewusste Hören möglichst vieler kanonischer Werke der klassischen Musik. Eine Liste konkreter Einzelthemen wird in der ersten Vorlesungsstunde verteilt.
Inhalt:
Die Vorlesung wendet sich an Studierende aller germanistischen Studiengänge und ein weiteres interessiertes Publikum. Ein Leistungsnachweis kann durch Klausur erworben werden. Im 18. Jh. galten Musik und Literatur noch als ,Schwesternkünste’. Obwohl man dies auf Grund offenkundiger medialer Divergenzen so heute nicht mehr konstatieren möchte, erscheint eine Erkundung ihrer Verwandtschaft bzw. Berührungen nach wie vor als lohnend. Schließlich sind Literatur und Musik sich gleichermaßen akustisch artikulierende Zeitkünste, wenn man die Ursprünge der Literatur in der Oralität bedenkt, die dann allerdings unterschiedliche Fähigkeiten bei der Vermittlung simultaner Informationen ausgebildet haben und mit zumindest teilweise verschiedenen semiotischen Charakteristiken analysiert werden. Ein besonderes Interesse gilt der Frage nach der Möglichkeit gemeinsamer struktureller, u. U. sogar narrativer Strukturen. Dazu gibt es eine Reihe kulturhistorisch-hermeneutischer Affinitäten in der Geschichte beider Künste. Gegenüber solchen abstrakteren komparatistischen Ansätzen verdienen Bezüge im engeren Sinne unser Interesse: Musiker ließen sich schon immer von literarischen Werken inspirieren, Literaten von musikalischen Strukturen. Im Bereich ,manifester Intermedialität’ können Musik und Literatur in der multimedialen Vokalmusik mehr oder weniger gleichrangig kombiniert werden; beide Künste treten aber auch in untergeordneter Form auf, etwa wenn Musik in einem Roman zitiert wird oder Programmmusik umgekehrt auf literarische Vorlagen verweist. Dabei wäre zwischen bloßer Thematisierung und Inszenierung bzw. Imitation zu unterscheiden. ,Musikalisierungsversuche’ von Literatur können sich in der Imitation akustischer Merkmale ebenso äußern wie in strukturellen Analogiebildungen. Das neuzeitliche Auftreten musikalisch-literarischer Intermedialität erfüllt eine Vielzahl von Funktionen; es kann z.B. als Symptom für Experimentierfreude gelten, für das Ungenügen an Einzelmedien und das Streben nach neuen Kompositmedien. Es kann aber auch die historische Dominanz eines Mediums reflektieren (z.B. der Musik in der Romantik). Viele Musikalisierungsversuche der Literatur erzeugen einen metaästhetischen Reflexionsraum und dienen einer gewissen Resensualisierung von Literatur. Eine eigene Rolle spielt dabei der Rekurs auf die aus der pythagoräischen Tradition stammenden Ordnungs- und Harmoniekonnotationen der Musik.
Empfohlene Literatur:
E.T.A. Hoffmann: Texte mit Musikbezug.
Eduard Mörike: Mozart auf der Reise nach Prag. Gedichte.
Thomas Mann: Doktor Faustus.
Mi. 10:00-12:00, U5/217
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8
Das Seminar findet 14tägig statt + Wochenend-Blockseminar
ab 22.10.2008
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Abgeschlossenes Grundstudium
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
Inhalt:
Das Seminar wendet sich an Studierende, die sich bereits auf ihre Abschlußarbeit hin orientieren bzw. daran arbeiten sowie an Doktoranden und unterstützt diese hinsichtlich der Themenfindung, methodischen Reflexion und Durchführung der Arbeiten. Die Inhalte werden mit den Teilnehmern in der ersten Sitzung abgesprochen.
Do. 10:00-12:00, U5/117
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Abgeschlossenes Grundstudium
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
Der Leistungsnachweis in diesem Seminar wird durch Referat und schriftliche Hausarbeit bzw. Klausur erbracht.
Anmeldelisten und Themenlisten für Referate liegen ab 04.08.2008 im Sekretariat bei Frau Heger (U5/001) aus.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik-Vertiefungsmodul; MA-Germanistik 1, 2
Inhalt:
Heiner Müller zählt zu den bedeutendsten und anspruchsvollsten deutschsprachigen Dramatikern. Besonders in den siebziger und achtziger Jahren war sein Name in der deutschen Theaterszene populär. Seine Stücke vereinen marxistische Theorie und ästhetische Avantgarde in radikaler Form. Ihr Hauptanliegen liegt in der Darstellung der Zusammenhänge und Brüche von deutscher Geschichte. Mit seinen sogenannten Produktionsstücken äußerte er Widersprüche in der Aufbauzeit der DDR. Später formulierte er seine gesellschaftliche Kritik in antiken Stoffbearbeitungen. Bedeutung erlangte Heiner Müller außerdem als Lyriker, Prosa-Autor und Verfasser theoretischer Texte wie auch als Regisseur und Intendant.
Sein Werk und Leben zeichnet sich durch eine Haltung der Beharrlichkeit aus, durch die Fähigkeit, ohne Hoffnung auszukommen und anstelle hochfliegender Entwürfe eine bis zum Zynismus illusionslose Erkundung der Wirklichkeit zu formulieren. Die eigenen Texte versteht er als „Steine“, deren Substanz auch nachhaltige politische wie ästhetische Verformungsprozesse überdauert. Müller ist der wichtigste ästhetisch innovative Dramatiker geworden, den die DDR hervorgebracht hat und den sie als Außenseiter schließlich zu akzeptieren gezwungen war. Die besondere Bedeutung seiner Texte für das Theateer und den ästhetisch-theoretischen Diskurs in Ost und West besteht darin, dass er die steril gewordene politische Aufklärungsästhetik mit einer an der literarischen Moderne orientierten Formensprache konfrontierte. Durch die Verbindung von politischer Reflexion und avantgardistischer Textur stellt sein Werk eine überzeugende Alternative zur Beliebigkeit vieler Resultate einer postmodernen Theaterpraxis dar.
Empfohlene Literatur:
Zur Vorbereitung empfehle ich neben einer genauen Textlektüre die einschlägigen Kapitel des Heiner-Müller-Handbuchs.
Di. 8:30-10:00, U5/218
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Maximale Teilnehmerzahl: 30
Der Leistungsnachweis in diesem Seminar wird durch Referat und Arbeitsblatt erbracht.
Anmeldelisten und Themenliste für die Referate liegen ab 04.08.2008 im Sekretariat bei Frau Heger (U5/001) aus.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(3) Übung zum Buch- und Bibliothekswesen
Inhalt:
Die Lehrveranstaltung vermittelt eine Vorstellung von der Geschichte des sog. „Literaturbetriebes“, d.h. des sozial-, wirtschafts-, medien- und institutionsgeschichtlichen Hintergrundes der deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dabei wird ein Kernbereich des Diplomschwerpunktes „Literaturvermittlung“ aufgearbeitet; gleichwohl steht das Seminar auch Studierenden anderer Studiengänge offen.
Empfohlene Literatur:
Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. Ein Überblick. München: Beck, neueste Auflage.- Uwe Jochum: Kleine Bibliotheksgeschichte. (Reclam).
Mi. 12:00-14:00, M3/210
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Erfolgreiche Teilnahme an den literaturwissenschaftlichen Einführungsseminaren I und II.
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Der Leistungsnachweis durch Erstellen eines Konzeptpapiers.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung zu Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Die Kultur- bzw. Kreativwirtschaft ist mit ihren innovativen Branchen ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung moderner Dienstleistungsgesellschaften. Die Übung macht die Teilnehmer mit entsprechenden Konzepten und Beispielen vertraut. Sie bereitet außerdem auf eine dreitägige Exkursion zum Frauenhofer-Institut für Logistik und Materialfluß in Dortmund vor, wo entsprechende Ideen bei der praktischen Umsetzung in Augenschein genommen werden sollen. Eine Teilnahme an dieser Exkursion (im März 2009, genauer Termin liegt noch nicht fest) ist erwünscht.
Vorbereitung: Die Seminarteilnehmer sollten zum Begriff ‚Kreativwirtschaft’ eine Internet-Recherche durchführen und die so erlangten Informationen sichern
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Mi. 16:000-18:00, M3/232N
Seminar, 2 SWS, ECTS: 6, für Anfänger, Gasthörerverzeichnis
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 29.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Basismodul
Leistungsnachweis: Klausur
Der Besuch eines Begleittutoriums ist verpflichtend.
Inhalt:
Das Einführungsseminar vermittelt Grundlagen des Studiums der Neueren deutschen Literaturwissenschaft. Es gibt zunächst einen Überblick über die Fachgeschichte, literaturwissenschaftliche Theorien und Methoden, die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens sowie die Editionsphilologie. Der zweite Teil des Seminars ist der Literaturgeschichtsschreibung, der Rhetorik und der Theorie und Analyse der Gattungen Epik, Lyrik, Drama und exemplarischer Untergattungen gewidmet. Die Einführung schließt mit einer Klausur ab.
Literaturgeschichtliche und gattungsspezifische Aspekte werden anhand folgender Texte erläutert, deren Lektüre entsprechend erforderlich ist:
Benn, Gottfried: Gehirne (Novellen, Reclam, RUB 9750)
Brecht, Bertolt: Die Dreigroschenoper (Suhrkamp, edition suhrkamp 229)
Büchner, Georg: Lenz (Studienausgabe, Reclam, RUB 8210)
Büchner, Georg: Woyzeck (Studienausgabe, Reclam, RUB 18007)
Storm, Theodor: Der Schimmelreiter (RUB 6015)
Gottsched, Johann Christoph: Sterbender Cato (Reclam, RUB 2097)
Lessing, Gotthold Ephraim: Emilia Galotti (Reclam, RUB 45)
Empfohlene Literatur:
Jeßing, Benedikt; Köhnen, Ralph: Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 2., aktual. u. erw. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2007.
Mo. 10:00-12:00, U7/105
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Erfolgreiche Teilnahme an den Einführungsseminaren in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft I und II.
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 30.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik-Aufbaumodul
Inhalt:
Am Beispiel der Lyrik, die im 18. Jahrhundert noch keine fest stehende Gattung darstellt, sollen wichtige und grundlegende Begriffe des 18. Jahrhunderts erarbeitet werden. Gelesen werden Texte von Hagedorn, Haller, Gellert, Ewald von Kleist, Uz, Gleim, Klopstock, dem jungen Wieland, Gessner, Lessing, der Bremer Beiträger, Bodmer und Gottsched. Der Einfluss Englands und Frankreichs wird thematisiert. Kleinere Gattungen wie das Gelegenheitsgedicht, die Ode oder das Lied, die Satire und die Fabel, die „Scherzhafte Dichtung“ und Anakreotik (Antikerezeption) sowie die Lehrdichtung runden das Bild der Geschichte der Lyrik in der Zeit der Aufklärung und Empfindsamkeit ab. Das Verhältnis von Sinnlichkeit und Vernunft, von Religion und Kunst, der Zug zum Humanismus kennzeichnen unter anderem das frühe Bürgertum Europas auch in den gerade entstehenden Metropolen des deutschen Sprachraumes und dessen kulturelle Anliegen.
Empfohlene Literatur:
Vorbereitende Lektüre: Hans-Georg Kemper: Deutsche Lyrik der frühen Neuzeit.
Mi. 18:00-20:00, U5/117
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Erfolgreiche Teilnahme an den Einführungsseminaren in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft I und II.
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 30.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Leistungsnachweis: Textkenntnis, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik-Aufbaumodul
Inhalt:
Kaum eine literarische Strömung wird bis heute so kontrovers diskutiert wie die Romantik, was zuletzt Rüdiger Safranskis populärwissenschaftlicher Bestseller Romantik. Eine deutsche Affäre gezeigt hat. Von Goethe wurde sie pathologisiert, von Heine und liberal-demokratischen Kritikern als katholisch-reaktionär denunziert, nach der Reichsgründung und im Nationalsozialismus zur Konstruktion einer deutschen Identität in Abgrenzung zur als zersetzend gezeichneten Aufklärung herangezogen und in der DDR-Germanistik als reaktionär abgelehnt.
Doch auch für progressive gesellschaftliche Entwicklungen lassen sich in der Lebenspraxis und Literatur der Romantiker Vorläufer finden, etwa die Zeitgenossen äußerst suspekte Jenaer Wohngemeinschaft, in der Caroline und August Wilhelm Schlegel sowie das unverheiratete Paar Friedrich Schlegel und die sieben Jahre ältere, geschiedene Dorothea Mendelssohn zusammenlebten, die skandalisierte Gender-Bender-Szene in Friedrich Schlegels Roman Lucinde und die bereits sehr vehemente Ablehnung der Geschlechterbilder in Friedrich Schillers Lied von der Glocke, die noch bis ins 20. Jahrhundert hinein virulent waren in Form von geflügelten Worten wie „Der Mann muss hinaus / Ins feindliche Leben, / […] Und drinnen waltet / die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder“.
Auch ästhetisch erscheint die Romantik äußerst heterogen. So steht neben der Vielzahl an Innovationen, die die europäische Moderne entscheidend geprägt und Aspekte der Postmoderne vorweggenommen haben, die Begeisterung für die Einfachheit von Volksliedern, steht neben dem Konzept der romantischen Ironie eine ungebrochen erscheinende Verklärung des Mittelalters. Ferner hat die literarische Romantik den Roman als hochliterarische Gattung etabliert und zugleich in Gestalt von E.T.A. Hoffmanns Das Fräulein von Scuderi einen Vorläufer der Detektivgeschichte hervorgebracht und mit seinem Roman Die Elixiere des Teufels an der europäischen Mode des Schauerromans partizipiert.
Diese Heterogenität provoziert zum einen Differenzierungen wie die in Früh-, Hoch- und Spätromantik, zum anderen die Suche nach Gemeinsamkeiten, um den heuristischen Wert des Begriffs Romantik zu steigern. Im Seminar sollen nicht nur solche etablierten Perspektiven auf Texte der Romantik nachvollzogen, sondern auch andere Zugänge erprobt werden. Dabei werden neben den angegebenen Texten auch Gedichte und Fragmente diskutiert werden.
Empfohlene Literatur:
Clemens Brentano: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 411).
Adelbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Reclam 1986 (= RUB 93).
Joseph Freiherr von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 2354).
E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 230).
E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 25).
E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 192).
Novalis: Fragmente und Studien. Die Christenheit oder Europa. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 8030).
Friedrich Schlegel: Lucinde. Studienausgabe. Stuttgart: Reclam 1999 (= RUB 320).
Ludwig Tieck: Der blonde Eckbert. Der Runenberg. Stuttgart: Reclam 1986 (= RUB 7732).
Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater. Stuttgart: Reclam 2001 (= RUB 8916).
Wilhelm Heinrich Wackenroder/Ludwig Tieck: Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders. Stuttgart: Reclam 2005 (= RUB 18348).
Do. 16:00 - 18:00
Die Übung findet in der Villa Concordia statt! Do. 16:00
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Leistungsnachweis: Referat
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Der Roman Joseph Breitbachs "Bericht über Bruno" war mit Erscheinen eine vieldiskutierter. Nicht nur wegen seiner politschen Ansichten und die Darstellung des Politischen in einer Monarchie wurde er in der Kritik diskutiert, sondern auch das Verhältnis zwischen Ost und West war hochaktuell. Eindruckvoll sind die verwandschaftlichen Bezüge und spannend die menschlichen Beziehungsgeflechte. Vom stilistischen her ist der "Bericht" fast durchgängig in indirekter Rede verfaßt. Es verleiht ihm einen besonderen Reiz.
Zur gleichen Zeit entstanden einige Erzählungen, die mit dem Roman in einem größeren Zusammenhang gesehen werden müssen.
Zur Bibliographie: Ausstellung zur Erinnerung an Joseph Breitbach. Stadtbibliothek Koblenz 1983, S. 55 f. Literaturliste bei mir.
Voraussetzung ist die Kenntnis des Romans. Referenten mögen sich rechtzeitig um ein Thema bemühen; Leseexemplare sind vorhanden und können dann entliehen werden.
jede 2. Woche Fr. 14:00 - 18:00, M3/210
ab 24.10.2008
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Das Jahr 1968 hat als Jahr des Aufbruchs und der ideologischen Auseinandersetzungen zu eine historischen Zäsur gesetzt, deren Folgen bis heute greifbar sind. Gleichzeitig ist "1968" auch ein Mythos geworden. Wie beides Eingang in die Literatur gefunden hat, wie Augenzeugen und nachfolgende Generationen diese Zeit literarisch thematisieren, wird im Mittelpunkt der Übung stehen.
Daran anschließend geht es um die Frage, ob und wie diese Literatur beispielsweise in den Schulen vermittelt und rezipiert wird.
Empfohlene Literatur:
Norbert Frei: 1968 - Jugendrevolte und Protest. München (dtv) 2008
Einzeltermine am 17.10.2008, 24.10.2008, 21.11.2008, 5.12.2008, 19.12.2008, 9.1.2009, 16.1.2009, 30.1.2009, 12:30 - 16:00, U2/136
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Das Stück ,,Die Rede des toten Christus von Weltgebäude herab, dass kein Gott sei'' von Jean Paul soll gemeinsam mit den Studierenden als Hörspiel-CD bearbeitet werden. Hierzu werden zunächst einige Referate zu Jean Paul im Allgemeinen, zum Siebenkäs im Besonderen und zu Hörspiel und Medienkunst, zu Medienwechsel und zur Hörspielpraxis gehalten werden. Im Verlauf des Seminars werden die Studierenden dann in Kleingruppen aufgeteilt, die dann unter semiprofessionellen Bedingungen das Stück erarbeiten und vertonen sollen.
Mi. 16:00 - 18:00, U5/217
Die Veranstaltung ist 14-tägig; Beginn: 22.10.2008
ab 22.10.2008
Übung, 2 SWS, ECTS: 4,
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Voraussetzung: Bis zum 15.10. bei Frau Heger einen Zettel mit sieben Regeln und / oder Voraussetzungen für gute Literaturkritik abgeben.
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Angeblich lernt man hierzulande ja zuerst die Nase rümpfen, bevor man sie schneuzen lernt. Königsmörder wetzen die Messer, um sich einen Namen durch das Abschlachten großer alter Autoren zu machen. Eunuchen keifen über zeugungskräftige Dichter. Oberflächliche Lumpe machen sich über tiefgründige Literatur lustig. Ob etwas an den Vorurteilen dran ist? In diesem Seminar werden wir Kritik an der Kritik üben; an der anderer, an der eigenen und an der Kritik der Kritik. Literaturkritik üben wir natürlich vor allem praktisch anhand aktueller Belletristik und aktueller Kritik.
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Termine:
Einzeltermine am 12.12.2008, 16:00 - 20:00, U7/105
13.12.2008, 9:00 - 17:00, U7/105
16.1.2009, 16:00 - 20:00, U7/105
17.1.2009, 9:00 - 17:00, U7/105
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung über FlexNow ab 31.07.2008, 10:00 Uhr bis 31.10.2008.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(1) Übung in Lektoratsaufgaben oder Literaturvermarktung
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Filialisierung und Konzentration bestimmen den aktuellen Buchmarkt. Mit welchen Möglichkeiten sich die Verlage in diesem Umfeld zu positionieren versuchen, davon handelt dieses Seminar. Wir untersuchen die gegenwärtige Buchhandelslandschaft, decken auf, wer zu wem gehört, wer mit wem kooperiert, wie unabhängiger Buchhandel dennoch noch funktioniert. Davon ausgehend überlegen wir traditionelle und „guerilla“- Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kommunikation von Verlagsseite mit dem Buchhandel. Der Blumenbar-Verlag dient dabei als Anschauungsobjekt: ein junger, aufstrebender Münchner Sach- und Belletristikverlag, der deutsche und internationale Literatur verlegt und dabei keine Nische bedient, sondern stilbildend sein will.
Zulassungsvorraussetzungen sind: Interesse an Buchhandel und Verkauf