Do. 8:15-9:45, U7/105 (Hinweis: Beginn bereits um 8:15 Uhr!)
ECTS: 2
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Leistungsnachweis:
Modulzuordnung:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL Basis- oder Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL Basis- oder Aufbaumodul; LA Gym Examensmodul NdL
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL Basis- oder Aufbaumodul
Masterstudiengänge Germanistik: Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur; Literatur und Kulturwissenschaft
Studium Generale
Überbrückungsangebot
Inhalt:
Selbst wenn sich diese oft aufgestellte Behauptung mittlerweile fast schon wie ein Klischee anhören mag: Heinrich von Kleist ist einer der modernsten Autoren der deutschen Literatur! Auch die gravierenden Modernisierungsprozesse seiner Zeit verdichten sich in seinem Gesamtwerk so stark wie nur bei wenigen anderen Autoren um 1800. Kleists Dramen und Novellen führen ihre Figuren beständig an den Rand des gerade noch Aushaltbaren, sie steigern das Geschehen in den Exzess und beschreiben immer wieder eine zerfallende Welt. Ob daraus mögliche Impulse zu einer konstruktiven Veränderung entstehen oder Kleists Werk in die radikale Vernichtung führt, wird eine von mehreren Leitfragen sein, mit denen sich die Vorlesung (im „Kleist-Jahr“ 2011) ausgewählten Werken Kleists nähert: „Die Familie Schroffenstein“, „Amphitryon“, „Penthesilea“, „Die Marquise von O…“, „Der Findling“ etc.
Seminarplan:
05.05.2011 Warum Kleist?
100 % Kleist: „Das Bettelweib von Locarno“
Kurze Einführung in Kleists Leben, seine Zeitschriftenprojekte, Gedichte und Briefe
12.05.2011 Familienbande... „Die Familie Schroffenstein“, „Der Findling“
19.05.2011 Schuldlos schuldig? „Der zerbrochne Krug“, „Michael Kohlhaas“, evtl. „Der Zweikampf“
26.05.2011 Entfällt (Exkursion nach Lübeck)
02.06.2011 Entfällt (Feiertag)
09.06.2011 Gastvortrag:
Prof. Dr. Martin Huber (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur-wissenschaft, Universität Bayreuth):
Der Fall des Rechts – „Der zerbrochne Krug“ und „Amphitryon“
16.06.2011 Was ist der Mensch? „Amphitryon“, „Die Marquise von O...“, evtl. „Prinz Friedrich von Homburg“
23.06.2011 Entfällt (Feiertag)
29.06.11 Mittwoch, 20.00 Uhr s.t., Raum U5 / 024
Zusatzsitzung für alle Film-Interessierten:
Filmvorführung (mit kurzer Einführung von mir): "Julietta" (BRD 2001)
Kleists "Marquise von O..." auf der Lovepararde!
30.06.2011 Entfällt (Internationale Woche)
07.07.2011 Über die Liebe: „Penthesilea“, „Das Käthchen von Heilbronn“
14.07.2011 Musik, Theater, Bildende Kunst! „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“, „Über das Marionettentheater“, „Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft“
21.07.2011 Unzuverlässiges Erzählen. „Das Erdbeben in Chili“, „Die Verlobung in St. Domingo“
28.07.2011 Kleist: Aufklärer? Klassiker? Romantiker?
Zusammenfassung: Darum Kleist!
Und: Was ich alles nicht erwähnt habe...
Di, 12:00 - 14:00, U2/025
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Lehramtsgrundstudium
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Modulzuordnung ausschließlich für
Lehramt Deutsch (Gym): NdL Vorlesung im Examensmodul (2 ECTS - Klausur)
Für alle weiteren Studiengänge ist kein Scheinerwerb möglich!
Inhalt:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die im Fach „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ das erste Staatsexamen für ein Lehramt anstreben. Gemeinsam wird ein konkreter Arbeitsplan entwickelt, um sich möglichst wirtschaftlich auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorzubereiten. Anschließend werden Examensaufgaben über die Literatur vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart besprochen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Gedichtanalyse. Auf Wunsch der Teilnehmer(innen) können jedoch in einigen Sitzungen auch Aufsatzthemen sowie Textanalysen aus den Bereichen Drama und Prosa einbezogen werden. Zusatzsitzungen, Probeklausuren und Einzelberatungen sind des Weiteren gerne möglich.
Seminarplan:
03.05.2011 Klausuraufgabe aus dem aktuellen Staatsexamen (Unterrichtsfach, Gedichtanalyse: Schillers „Laura am Klavier“)
04.05.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 20.00 Uhr s.t., Raum U5/024: Gedichtvergleich Gryphius / Grünbein
10.05.2011 Allgemeines zum Ablauf des Staatsexamens und zur möglichst effizienten Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche NdL-Prüfung. Richtiges Exzerpieren.
11.05.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 20.00 Uhr s.t., Raum U5/024: Gedichtvergleich Hofmannswaldau / Brecht
17.05.2011 Literaturtipps, Vorbereitung auf ein Lyrikthema, Gedichtvergleich Klopstock / Eich
18.05.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 20.00 Uhr s.t., Raum U5/024: Gedichtanalyse: wahlweise Bürgers „Lenore“ oder Goethes „Prometheus“. Plus: exemplarische Lösung eines Aufsatzthemas zum Sturm und Drang
24.05.2011 Entfällt; Sitzung wurde bereits abgehalten
31.05.2011 Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Gedichtanalyse: Goethes „Der Gott und die Bajadere“
01.06.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 20.00 Uhr s.t., Raum U5/024: Gedichtanalysen zur Lyrik der Romantik (wahlweise Gedichte Eichendorffs, Brentanos oder Heines)
07.06.2011 Entfällt; Sitzung wurde bereits abgehalten
08.06.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 18.00 Uhr s.t., Raum U2/230 (ACHTUNG: Zeit und Raum geändert): Fortsetzung: Lyrik der Romantik oder: Gedichtanalyse: Drostes: „Der Knabe im Moor“
14.06.2011 Entfällt (Pfingsten)
15.06.2011 Zusatzsitzung: Mittwoch, 18.00 Uhr s.t., Raum U2/230 (ACHTUNG: Zeit und Raum geändert): Gedichtvergleich Storm / Heym / Kästner
21.06.2011 Wie schreibe ich eine Klausur? Gedichtvergleich Tieck / Rilke
28.06.2011 Entfällt; Sitzung wurde bereits abgehalten
05.07.2011 Entfällt; Sitzung wurde bereits abgehalten
12.07.2011 Gedichtanalyse: Jandls „wien : heldenplatz“ und eine weitere Aufgabe zur Lyrik nach 1945
19.07.2011 Entfällt; Sitzung wurde bereits abgehalten
26.07.2011 Gestaltung auf Wunsch der Teilnehmer(innen): Vertiefung einer häufig abgeprüften Epoche (z.B. Gedichtanalyse zum Expressionismus: Heyms „Der Krieg“), Textanalyse Drama / Prosa oder etwas ‚Skurriles’ (z.B. Gedichtvergleich Claudius / Gernhardt)
Hinweis:
Auf Wunsch von Teilnehmer(innen) aus früheren Examenskolloquien biete ich dieses Semester versuchsweise ein terminlich „gestauchtes“ Examenskolloquium an: In der ersten Semesterhälfte werden zwei Sitzungen pro Woche abgehalten (zudem mehr Termine, als eigentlich vorgesehen), dafür haben Sie in der zweiten Semesterhälfte (für viele: unmittelbar vor den Prüfungen!) mehr Zeit für Ihre individuelle Examensvorbereitung.
In der zweiten Semesterhälfte werden in Absprache gerne weitere Zusatzsitzungen abgehalten: zur Besprechung von Staatsexamensaufgaben, zur Einzelberatung bzw. Beratung in kleineren Gruppen oder für eine Probeklausur.
Mi, 10:00 - 12:00, M3/329N
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Hinweis:
Alle Studierenden, die derzeit bei mir als Erstkorrektorin eine Abschlussarbeit (Lehramt, Diplom, Magister, Bachelor, Master) verfassen, sind dringend angehalten, dieses Oberseminar zu besuchen und ihr Projekt darin vorzustellen.
Kein Leistungsnachweis möglich.
Inhalt:
Nach einleitenden Seminarsitzungen zum Verfassen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten und – auf Wunsch – zu aktuellen Werken der Gegenwartsliteratur oder Literaturtheorie werden in Kurzreferaten Abschlussarbeiten / Dissertationsprojekte vorgestellt und besprochen. Der Terminplan wird in der ersten Seminarsitzung (04.05.11) gemeinsam festgelegt.
Mi, 16:00 - 18:00, U5/217
ECTS: 4
Beginn: 11.05.2011
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Modulzuordnung:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Aufbaumodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
WiPäd mit Zweitfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
Inhalt:
Balladen gehören sicherlich zu den faszinierendsten Gattungen überhaupt; sie bieten den Lesern großen Unterhaltungswert, den Autoren variantenreiche Möglichkeiten für künstlerische Experimente. Im Seminar sollen zwei Aspekte zur Sprache kommen: In gemeinsamen Interpretationen von Beispielballaden vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird zum einen ein literarhistorischer Überblick über die Gattungsgeschichte der Ballade erarbeitet, der – gerade im Hinblick auf das Bayerische Staatsexamen – bewusst prüfungsrelevant angelegt ist. Zum anderen wird in praxisorientierten Workshops erprobt, wie man eine Ballade künstlerisch und pädagogisch umsetzen kann: auf der Bühne, im Unterricht, im künstlerischen Weiter-Schreiben oder Parodieren, in eigenen Vertonungen...
Empfohlene Literatur:
Folgende Textanthologie wird empfohlen: Deutsche Balladen. Hg. von Hartmut Laufhütte. Stuttgart: Philipp Reclam jun. 1991.
04.05.2011 Entfällt und wird nachgeholt
11.05.2011 Einführungssitzung: Was ist eine Ballade?
18.05.2011 Entfällt und wird nachgeholt
25.05.2011 Entfällt und wird nachgeholt
01.06.2011 Sturm und Drang (Referate: Einführung in die Epoche, Interpretation einer Beispielballade)
08.06.2011 Klassik (Referate: Einführung in die Epoche, Interpretation einer Beispielballade)
15.06.2011 Klassik / Romantik (Referate: Einführung in die Epoche, Interpretation einer Beispielballade)
Hinweis: Wer die gleichzeitig stattfindende studentische Vollversammlung besuchen möchte, ist natürlich von der Teilnahme am Seminar befreit!
22.06.2011 Entfällt und wird nachgeholt
29.06.2011 Hinweis: Beginn erst um 17.00 Uhr, Thema:Einsatz von Balladen im Deutschunterricht, pädagogisch-didaktische Aufbereitung von Balladen. Evtl. bringe ich zusätzlich noch eine weitere Ballade mit.
06.07.2011, Beginn 16.15 Uhr, Balladen-Workshop mit der Schauspielerin und Regisseurin Heidi Lehnert (Ihr Kommen wird sich lohnen, ein toller Workshop!)
08.07.2011 Der ultimative, spannende, interessante, lehrreiche und natürlich mega-unterhaltsame „Balladen-Freitag“ (13.00 Uhr bis ca. 19 Uhr. Raum U2/025):
Loreley-Balladen zwischen Romantik und Vormärz (Ausblick: Loreley-Balladen des 20. Jahrhunderts), Biedermeier, evtl. Realismus. (Referate: Einführung in die Epochen / in den Loreley-Stoff, Interpretation von Beispielballaden)
13.07.2011 ENTFÄLLT ! Thema "Realismus" bereits am 8.7. oder dann am 20.7.
20.07.2011 (Evtl. Realismus plus:] Moritaten und Ophelia-Ballden des frühen 20. Jahrhunderts (Referate: Einführung in die Epochen Jahrhundertwende, Expressionismus, Neue Sachlichkeit / in den Ophelia-Stoff, Interpretation von Beispielballaden)
27.07.2011 Balladen 1945 bis zur Gegenwart (Referate: Einführung in die Literatur 1945 bis zur Gegenwart, Interpretation einer Beispielballade)
Hinweis: Leider kommt es dieses Semester unvorhersehbar wegen meines Amtes als Prodekanin immer wieder zu Terminschwierigkeiten. Deshalb entfallen einige Sitzungstermine am Mittwoch und werden an einem langen (aber nicht langweiligen!) Balladentag nachgeholt.
Do, 10:00 - 12:00, U5/217
ECTS: max. 8
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Zwischenprüfung oder Diplomvorprüfung; abgeschlossenes Aufbaumodul NDL.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Modulzuordung:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL Vertiefungsmodul
Masterstudiengang Germanistik: Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur; Profilmodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch (Gym): NdL Examensmodul
Inhalt
Von Beginn ihrer Schriftstellerexistenz an führten die „ungleichen Brüder“ Heinrich und Thomas Mann eine teils offene, teils verschleierte Auseinandersetzung im Medium der Literatur. Insbesondere im Frühwerk verhandeln beide ganz ähnliche Themen und Motive wie Dekadenz, Kunst vs. Bürgertum, Inzest, Okkultismus, Femme fatale. Zugleich ist beinahe jedem ihrer Werke eine Reaktion auf das literarische Schaffen des Bruders eingeschrieben, die von Anerkennung bis zu offener Kritik reicht. Das Seminar profiliert das Werk und die heterogenen Schreibweisen der beiden Schriftsteller, indem es diesen Dialog der Texte untersucht.
Auf dem Programm stehen (neben Auszügen aus Essays wie Heinrich Manns „Zola“ und Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“) folgende Erzählungen, die Anfang April im Virtuellen Campus eingestellt werden.
Thomas Mann: Vision
Heinrich Mann: Haltlos
Thomas Mann: Der kleine Herr Friedemann
Heinrich Mann: Professor Unrat
Thomas Mann: Wälsungenblut
Heinrich Mann: Schauspielerin
Thomas Mann: Gladius Dei / Beim Propheten
Heinrich Mann: Die Jagd nach Liebe (Auszug)
Thomas Mann: Der Bajazzo
Heinrich Mann: Pippo Spano
Heinrich Mann: Doktor Biebers Versuchung
Thomas Mann: Tristan
Das Seminar wird ergänzt durch eine Exkursion nach Lübeck (25.-28.5.) sowie eine begleitende Film- und Vortragsreihe.
Seminarplan:
05.05. Einführung
12.05. Frühe literarische Selbstporträts
Heinrich Mann: Haltlos – Thomas Mann: Vision
19.05. Kunst und Nerven
Heinrich Mann: Doktor Biebers Versuchung – Thomas Mann: Tristan
26.05. Leben und Tod in Lübeck
Heinrich Mann: Professor Unrat – Thomas Mann: Der kleine Herr Friedemann
[Hinweis: Die Sitzung findet in Lübeck statt; Exkursion nach Lübeck und Hamburg: 25.-28. Mai 2011.]
09.06. Thomas Mann in München
Gladius Dei; Beim Propheten
16.06. Heinrich Mann in München
Die Jagd nach Liebe
30.06. Kunst und Inzest
Heinrich Mann: Schauspielerin – Thomas Mann: Wälsungenblut
07.07. Italien
Heinrich Mann: Pippo Spano – Thomas Mann: Der Bajazzo
14.07. Gastvortrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann: Friedrich der Große in
doppelter Optik: Thomas und Heinrich Manns Friedrich-Pläne
21.07. Streit
Heinrich Mann: Zola – Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen
28.07. Ergebnisse
Wahlweise an zwei Terminen:
Do, 12:00 - 14:00, M3/232N oder Mi, 14:00 - 16:00, U2/133
ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Leistungsnachweis: Teilnahme am Seminar und an einem obligatorischen Tutorium, Leistungsnachweis durch Zwischentests und Klausur
Der Besuch eines Begleittutoriums ist verpflichtend.
Modulzuordnungen:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Basismodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Basismodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Basismodul
BA Wirtschaftspädagogik mit Zweitfach Deutsch: NdL-Basismodul
Überbrückungsangebot
Inhalt
Der Einführungskurs vermittelt Grundlagen des Studiums der Neueren deutschen Literaturwissenschaft. Dazu zählen neben einem Überblick über literaturwissenschaftliche Theorien und Methoden auch Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und Fragen der Literaturgeschichtsschreibung. Darüber hinaus liefert der Kurs einen Aufriss der Gattungstheorie und erste begriffliche Instrumentarien zur Analyse lyrischer, epischer und dramatischer Texte, die anhand verschiedener Beispiele praktisch erprobt werden. Die Gedichtauswahl zur Besprechung von Gattungsspezifika der Lyrik wird im Seminar bekannt gegeben. Folgende Erzähltexte und Dramen stehen auf dem Programm:
* Benn, Gottfried: Gehirne (enth. In: Deutschland erzählt, Bd.: Fin de Siècle – Avantgarden – Exil)
* Brentano, Clemens: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Klassik und Romantik)
* Fritz Rudolf Fries: Das nackte Mädchen auf der Straße (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung)
* Gernhardt, Robert: Die Bronzen von Riace (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung)
* Lenz, Siegfried: Der Leseteufel (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung)
* Mann, Thomas: Der Kleiderschrank
* Mann, Thomas: Wälsungenblut (enth. In: Deutschland erzählt, Bd.: Fin de Siècle – Avantgarden – Exil)
* Schnitzler, Arthur: Leutnant Gustl (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Fin de Siècle – Avantgarden – Exil)
* Storm, Theodor: Immensee (enth. in: Deutschland erzählt, Bd.: Realismus)
* Büchner, Georg: Woyzeck (Studienausgabe, Reclam, RUB 18007)
* Gottsched, Johann Christoph: Sterbender Cato (Reclam RUB 2097)
* Lessing, Gotthold Ephraim: Emilia Galotti (Reclam, RUB 45)
* Brecht, Bertolt: Die Dreigroschenoper (Suhrkamp, edition suhrkamp 229)
Empfohlene Literatur
* Deutschland erzählt. Hg. von Albert Meier. 4 Bde. Klassik und Romantik / Realismus / Fin de Siècle – Avantgarden – Exil / Vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung. Frankfurt a. M.: Fischer 2006.
Zu diesem Seminar bestehen ein Kurs im Virtuellen Campus und ein Semesterapparat in der Teilbibliothek 4.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Der Besuch eines Begleittutoriums zur Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft ist verpflichtend.
Tutorium 1: Fr, 12:00 - 14:00, U5/222
Tutorium 2: Do, 8:30 - 10:00, MS12/014
Tutorium 3: Di, 12:00 - 14:00, U2/133
Tutorium 4: Fr, 12:00 - 14:00, U2/230
Tutorium 5: Di, 16:00 - 18:00, MS12/009
Tutorium 6: Mi, 12:00 - 14:00, U2/136
Tutorium 7: Mo, 12:00 - 14:00, U2/204
Tutorium 8: Do, 16:00 - 18:00, MS12/014
Do, 10:00 - 12:00, MS12/014
ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung (Einführung II) wird empfohlen.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: regelmäßige aktive Teilnahme, Referat, Hausarbeit
Modulzuordnungen:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Aufbaumodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
WiPäd mit Zweitfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
Inhalt:
„Es ist immer wieder von irgend jemandem versucht worden, sein eigenes Leben zu beschreiben. Ich halte dieses Unterfangen für unmöglich, wenn auch für verständlich. Je älter man wird, desto stärker wird der Wunsch, Bilanz zu ziehen. Der Tod rückt näher, das Leben verflüchtigt sich. Indem es sich verflüchtigt, will man es gestalten; indem man es gestaltet, verfälscht man es: So kommen die falschen Bilanzen zustande, die wir Lebensbeschreibungen nennen, manchmal große Dichtungen – die Weltliteratur beweist es – , leider oft für bare statt für kostbare Münze genommen.“ (Friedrich Dürrenmatt: Labyrinth)
In Anlehnung an diese Auseinandersetzung Dürrenmatts mit dem Leben und dessen Literarisierung stellt das Seminar die Frage nach den Intentionen, dem Wesen und der Beschaffenheit von autobiographischer Literatur. Der Begriff der „Autofiktion“ (Serge Doubrovsky) bringt die Bereiche Erlebtes und Fiktives dabei in einen Zusammenhang, der explizit für die Fiktionsforschung fruchtbar gemacht werden kann. Was passiert mit der Wirklichkeit, wenn sie erzählt wird und wie viel Erlebtes steckt in jedem Erzählten drin? Diese beiden Seiten derselben Medaille, die mit Paul de Man auf die Feststellung konzentriert werden können, entweder sei jeder Text autobiographisch oder keiner, sollen die Grundlage für Textlektüre im Seminar liefern. Gelesen werden u.a. die Autobiographien von: J. W. Goethe, Jean Paul, Elias Canetti, Klaus Mann, Günter Grass.
Empfohlene Literatur:
Einführende Forschungsliteratur:
Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie, Stuttgart 2005.
Philippe Lejeune: Der autobiographische Pakt, Frankfurt am Main 1994.
Mi, 18:00 - 20:00, U5/117
ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung (Einführung II) wird empfohlen.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: regelmäßige aktive Teilnahme, gelegentliche Hausaufgaben und Hausarbeit
Modulzuordnungen:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Aufbaumodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
WiPäd mit Zweitfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
Inhalt:
„Seit jenem Tag, da Pfiffige begriffen, / Der Bilder Flut werd’ alle Dämme brechen, / War zugleich klar: Auf Anstand ist gepfiffen. / Die Welt will Dreck. Nun soll sie dafür blechen. / Und wenn dabei Herz, Seele, Aug’ und Hirn versiffen – / Das Bild bringt Geld. Und das gehört den Frechen. / Denn keine Zeit und keine Macht entwickelt / Entseelten Sinn, von Bubenhand zerstückelt.“ („DÄMON, Trash“ aus „Unworte. Optisch“) Das hat Robert Gernhardt aus Goethes „ΔΑΙΜΩΝ, Dämon“ („Urworte. Orphisch“) gemacht, das mit den Versen endet „Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt / Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.“ F. W. Bernstein probiert Rilke etwas lauter: „(Megaphonstimme): Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß! Legen Sie Ihren Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren lassen Sie die Winde los. Ich wiederhole: Es ist Zeit! Legen Sie Ihren Schatten auf die Sonnenuhren ...“
Ein Weg zum Literaturkanon führt über Robert Gernhardt und F. W. Bernstein. Kaum jemand ist unberücksichtigt geblieben – William Shakespeare, Angelus Silesius, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine und Wilhelm Busch ebenso wenig wie Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Ernst Jandl, Hans Magnus Enzensberger u. v. m. Dabei imitieren, variieren und parodieren Gernhardt und Bernstein auch verschiedenste Gattungen, u. a. Sonett, Ballade, Legende, Hörspiel, Feuilleton und Comic. Gernhardts Satiren und Texte zur Komik-, Komiker- und Kritik-Kritik, von denen einige im Seminar besprochen werden, reflektieren und glossieren zeitgenössische Politik und den Kulturbetrieb.
Bernsteins und Gernhardts komische, nicht selten derbe satirische und parodistische Demontagen oder auch ihre Nonsensdichtungen können gesehen werden als eine ästhetische Praxis ausgehend von der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule um Theodor W. Adorno, dem es selbst in Wort und Bild an den Kragen geht.
Angesichts des umfangreichen Oeuvres der beiden Autoren kann nur eine repräsentative Auswahl von Texten im Kurs behandelt werden. Wir werfen auch einige Seitenblicke auf die Satiremagazine „Pardon“ und „Titanic“, weitere Vertreter der Neuen Frankfurter Schule (u. a. F. K. Waechter, Eckhard Henscheid) sowie das grafische Werk von Robert Gernhardt und F. W. Bernstein.
Empfohlene Literatur:
TEXTGRUNDLAGE DES SEMINARS:
* Robert Gernhardt: Die Toscana-Therapie. Frankfurt a. M.: Fischer 2007.
* Ders.: Gesammelte Gedichte. 1954 – 2006. Vollst. u. überarb. Ausg. Frankfurt a. M.: Fischer 2008.
* Ders.: Ich Ich Ich. Roman. Frankfurt a. M.: Fischer 2003.
* Ders.: In Zungen reden. Stimmenimitationen von Gott bis Jandl. Frankfurt a. M.: Fischer 2002.
* Ders.: Letzte Ölung. Ausgesuchte Satiren 1962 – 1984. Frankfurt a. M.: Fischer 2008.
* Ders.: Was gibt’s denn da zu lachen? Kritik der Komiker – Kritik der Kritik – Kritik der Komik. Frankfurt a. M.: Fischer 2008.
* F. W. Bernstein: Die Gedichte. Das heißt in diesem Falle Alle. München: Kunstmann 2003.
* Ders.: Die Superfusseldüse. 19 Dramen in unordentlichem Zustand. München: Kunstmann 2006.
* Ders.: Richard Wagners Fahrt ins Glück. Sein Leben in Bildern und Versen. Berlin: Fest 2002.
* F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, F. K. Waechter: Die Wahrheit über Arnold Hau. 3. Aufl. Frankfurt a. M.: Fischer 2004.
(Anstelle der hier angegebenen aktuellen Ausgaben können ggf. auch frühere verwendet werden.)
WEITERFÜHRENDE LITERATUR:
* Lutz Hagestedt (Hg.): Alles über den Künstler. Zum Werk von Robert Gernhardt. Frankfurt a. M.: Fischer 2002.
* Max Horkheimer u. Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. 18. Aufl. Frankfurt a. M.: Fischer 1988.
* Oliver Maria Schmitt: Die schärfsten Kritiker der Elche. Die Neue Frankfurter Schule in Wort und Strich und Bild. Berlin: Fest 2001.
* Thomas Steinfeld (Hg.): Der große Dichter sieht die Dinge größer. Der Klassiker Robert Gernhardt. Frankfurt a. M.: S. Fischer 2009.
Zum Seminar werden ein Semesterapparat in der Teilbibliothek 4 und ein Kurs im Virtuellen Campus eingerichtet.
Lehrauftrag
Blockseminar:
27.5.2011, 14:00 - 18:00, U5/217
28.5.2011, 9:00 - 15:00, U5/217
10.6.2011, 14:00 - 18:00, U5/222
11.6.2011, 2.7.2011, 9:00 - 15:00, U5/222
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Modulzuordnung:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Aufbaumodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
WiPäd mit Zweitfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
Inhalt:
„Drei Leben“ wollte Stefan Zweig seine Autobiographie ursprünglich nennen, die dann 1941 kurz vor seinem Tod unter dem Titel „Die Welt von Gestern – Erinnerungen eines Europäers“ erschien. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Stefan Zweig im brasilianischen Exil in Petropolis und blickte auf ein Leben zurück, das so tief greifend durch Brüche geprägt war, dass es dem Autor zum Schluss keinerlei Kontinuitäten mehr aufzuweisen schien. Diese Erfahrung wird vor allem dann verständlich, wenn man den Weg verfolgt, den Stefan Zweig von seinen schriftstellerischen Anfängen im Wien des Fin de siècle (mit den großen Vorbilderen Hofmannsthal und Schnitzler) über den Erfolgsautor der 20er Jahre (von Hofmannsthal spöttisch als „Erwerbs-Zweig“ bezeichnet) bis hin zu eben jenem resignierten Exulanten genommen hat, der wie kaum ein zweiter das Exil in seinem literarischen Werk verarbeitete, schließlich an ihm zerbrach und den Freitod wählte.
Diesen Weg möchte das Seminar nachzeichnen. Dabei sollen aber nicht nur die einzelnen Lebens- und Arbeitsstationen des Autors vor dem literarhistorischen Hintergrund der Zeit thematisiert werden. Vielmehr soll Stefan Zweig auch als ein Autor vorgestellt werden, der sich in den unterschiedlichsten Gattungen (Roman, Novelle, Reisebericht, Drama, Essay, literarische Übersetzung, Libretto und sogar Lyrik) versucht und mit einigen speziell durch ihn geprägten Genres (v. a. historische Erzählung und psychologischer Roman) sogar Welterfolg erzielt hat. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Rezeptionsphänomen Stefan Zweig liegen, der schon zu Lebzeiten von einem Millionenpublikum gelesen und geliebt wurde, sich aber gleichzeitig immer wieder den Vorwurf des Trivialautors gefallen lassen musste.
Empfohlene Literatur:
Oliver Matuschek (Hrsg.): Die drei Leben des Stefan Zweig. [Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums und der Stadt Salzburg, Ausstellunghalle von I. M. Pei, 8. März 2008 bis 12. Mai 2008, Deutsches Historisches Museum, Berlin]. Berlin 2008.
Donald Prater (Hrsg.): Stefan Zweig: Leben und Werk im Bild. Frankfurt am Main u. a. 2006.
Heinrich Detering: Dr. Stefan und Mr. Zweig. Halb Arthur Schnitzler, halb Vicky Baum. Ein Plädoyer für einen guten Erzähler, der vor 125 Jahren geboren wurde. In: Literaturen 7 (2006), S. 34-35.
Oliver Matuschek: Stefan Zweig. Drei Leben - Eine Biographie. Frankfurt am Main 2006.
Donald A. Prater: Stefan Zweig. Das Leben eines Ungeduldigen. München 1981.
Mo, 14:00 - 16:00, MS12/014
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL.
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: regelmäßige aktive Teilnahmen, Referat, Hausarbeit
Modulzuordnung:
Bachelorstudiengang Germanistik: NdL-Aufbaumodul
Lehramtsstudiengänge Deutsch: NdL-Aufbaumodul
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
WiPäd mit Zweitfach Deutsch: NdL-Aufbaumodul
Inhalt:
In kaum einer anderen literarischen Epoche werden Fragen der Ästhetik und der Kunstphilosophie so divergent und innovativ beantwortet wie in der Romantik. Die Bandbreite reicht von der Konzeption des Begriffs der Universalpoesie der Jenaer Frühromantiker bis hin zur sich ins Poetologische und in die Bereiche der Erkenntnis- und der Existenzfragen erstreckende Handhabung des Phantastischen bei E.T.A Hoffmann. Im Rahmen des Seminars soll ein Grundstock gelegt werden für eine literaturhistorische Auseinandersetzung mit den Texten von u. a.: August und Wilhelm Schlegel, Novalis, Achim von Arnim, Clemens Brentano, Josef von Eichendorff, E. T. A Hoffmann, Bonaventura, Heinrich von Kleist.
Empfohlene Literatur:
Einführende Forschungsliteratur:
Monika Schmitz-Emans: Einführung in die Literatur der Romantik, Darmstadt 2007.
Detlef Kremer: Romantik, Stuttgart 2007.
Di, 18:00 - 21:00, U2/130
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat, kleinere Hausaufgaben
Modulzuordnung:
Studium Generale
Inhalt:
Die Übung stellt eine Verbindung zwischen der aktuellen dramentheoretischen Diskussion und der praktischen Dramaturgie- und Regiearbeit dar. Zentrale theoretische Aspekte der Dramentheorie des 20. und 21. Jahrhunderts, wie etwa das postdramatische Theater (Hans-Thies Lehmann) oder die Semiotik des Theaters (Erika Fischer-Lichte) sollen im Einzelnen herausgearbeitet und vor dem Hintergrund ausgewählter Bühnenaufführungen mit der Dramaturgie der Theater in Bamberg, Nürnberg und Erlangen diskutiert werden.
Blockseminar:
14.5.2011, 28.5.2011, 18.6.2011, 9:00 - 17:00, U7/105
25.6.2011, 9-:00-17:00, U5/222
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 15.03.2011, 10:00 Uhr; FlexNow Abmeldung bis 13.05.2011.
Kein Leistungsnachweis
Inhalt:
Das Tutorium ist als ergänzende Lehrveranstaltung zur individuellen Prüfungsoptimierung konzipiert. Es sollen zum einen Grundlagen hinsichtlich erfolgreicher Stoffstrukturierung, Lernplanung und praxis, sowie zum anderen formale Hilfestellungen für die Gestaltung der schriftlichen Klausur und der mündlichen Prüfung vermittelt werden.
Termine:
14.05.2011 (Magister-, Diplom-, Bachelor-, Masterkandidaten)
28.05.2011 (Staatsexamenskandidaten)
18.06.2011 (alle Prüfungskandidaten)
25.06.2011 (alle Prüfungskandidaten)