Do. 8:30 - 10:00, U7/105
ECTS: 2
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Klausur
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul;
MA-Germanistik: Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur;
Literaturtheorie und Kulturwissenschaft
Inhalt:
Bertolt Brecht ist sicherlich einer der meist gespielten und wirkmächtigsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Seine Lyrik schrieb Literaturgeschichte, seine (heute eher selten besprochenen) Prosatexte lassen noch immer reizvolle Entdeckungen zu. Brechts Werk überspannt wichtige Epochen der deutschen Literatur- und Politikgeschichte: Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Exil, Nachkriegsliteratur bzw. Kaiserreich, Weimarer Republik, Faschismus, DDR. In Brechts Texten schneiden sich zudem ganz unterschiedliche Diskurse auf innovative Weise: Gesellschaftstheorien, zahllose Werke der Weltliteratur, fernöstliche Philosophie, Tingeltangel, Sport, Theaterpraxis etc. Die Vorlesung will – neben einem prüfungsrelevanten Überblick über die genannten Epochen und die ‚kanonischen’ Brecht-Texte – ein ebenso umstrittenes wie faszinierendes Gesamtwerk vorstellen, an dem sich Schriftsteller bis heute ‚abarbeiten’.
23.04.2009 Einführung, frühe Lyrik
30.04.2009 Frühe Dramen (1): Baal, Trommeln in der Nacht
07.05.2009 Frühe Dramen (2): Im Dickicht der Städte, Einakter, Brecht und das Musiktheater
14.05.2009 Lyrik: Hauspostille, Lyrik bis 1933
[21.05.2009 entfällt: Feiertag]
28.05.2009 Brechts Theatertheorie, Brechts Theaterpraxis, Brecht und der Film
04.06.2009 Gastvortrag Dr. Jürgen Hillesheim: Neue Archivfunde zu Brechts „Hauspostille“
[11.06.2009 entfällt: Feiertag]
18.06.2009 Prosa: Keuner-Geschichten, Dreigroschenroman, Flüchtlingsgespräche, Cäsar-Roman
25.06.2009 Tagesexkursion nach Augsburg
02.07.2009 Brecht und der Faschismus: Exillyrik, Furcht und Elend des III. Reiches, Der Aufstieg des Arturo Ui
09.07.2009 Exildramen (1): Leben des Galilei, Mutter Courage und ihre Kinder, Der gute Mensch von Sezuan, Herr Puntila und sein Knecht Matti, Der kaukasische Kreidekreis
16.07.2009 Exildramen (2): Leben des Galilei, Mutter Courage und ihre Kinder, Der gute Mensch von Sezuan, Herr Puntila und sein Knecht Matti, Der kaukasische Kreidekreis
23.07.2009 Brechts Spätwerk, „Buckower Elegien“, Zusammenfassung, Klausur
Mi. 10:00 - 12:00, MS12/015
ECTS: 8
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten-/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Vertiefungsmodul;
MA-Germanistik: Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur;
Literaturtheorie und Kulturwissenschaft;
Examensmodul
Inhalt:
Die Phase zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der 1848er Revolution ist nicht nur politikgeschichtlich eine spannungsreiche, sie bringt mit ihrer spezifischen Gleichzeitigkeit von revolutionärer Dynamik und erzwungener Statik innovative Kunstströmungen hervor. Das Hauptseminar gibt einen Überblick über die Literatur der Spätromantik, des Biedermeiers und Jungen Deutschlands bis hin zu ersten Ansätzen des Realismus. Ausgewählte Werke von Eichendorff, Mörike, Droste-Hülshoff und Stifter werden dabei ebenso besprochen wie Texte Heines und Gutzkows.
22.04.2009 Einführung, Loreley-Balladen
Romantik:
29.04.2009 E.T.A. Hoffmann „Der Sandmann“
06.05.2009 Joseph von Eichendorff: „Das Marmorbild“
13.05.2009 Joseph von Eichendorff: „Das Schloss Dürande“
20.05.2009 Adelbert von Chamisso: „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“
Junges Deutschland / Vormärz:
27.05.2009 Heinrich Heine:„Deutschland. Ein Wintermärchen“ und ausgewählte Gedichte aus: „Buch der Lieder“, „Romanzero“ (Teil 1)
03.06.2009 Heinrich Heine: Ausgewählte Gedichte aus: „Buch der Lieder“, „Romanzero“ (Teil 2), Karl Gutzkow: „Wally, die Zweiflerin“
10.06.2009 Georg Büchner: „Leonce und Lena“
Biedermeier:
17.06.2009 Eduard Mörike: „Maler Nolten“
24.06.2009 Ausgewählte Balladen des Biedermeier
01.07.2009 Annette von Droste-Hülshoff: „Die Judenbuche“
Ausblick auf den Realismus:
08.07.2009 Gottfried Keller: „Kleider machen Leute“
15.07.2009 Adalbert Stifter: „Zwei Schwestern“
22.07.2009 Schlusszusammenfassung, Balladen des Realismus
Fr. 8:30 - 10:00, U5/217
ECTS: 8
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Friedhelm Marx statt.
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium; gründliche Textkenntnis.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 15. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat + Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Vertiefungsmodul;
MA-Germanistik: Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur,
Theorie und Praxis der Literaturvermittlung,
Literaturtheorie und Kulturwissenschaft
Inhalt:
Das Werk des Büchner- und Kleist-Preisträgers Wilhelm Genazino gehört sicherlich zu den facettenreichsten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, überlagern sich dort doch zeitgeschichtliche Skizzen mit surrealen Bildern und einer Vielzahl philosophischer wie literarischer Verbindungslinien. Das Seminar führt anhand ausgewählter Texte, von „Abschaffel“ (1977) bis zu „Das Glück in glücksfernen Zeiten“ (2009), in Genazinos Werk ein. Wilhelm Genazino wird im Sommersemester 2009 die Poetik-Professur an der Universität Bamberg innehaben und sich in vier Seminarsitzungen der Diskussion über seine Texte stellen.
Folgende vier Romane sind von allen Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern rechtzeitig zu lesen: „Abschaffel“, „Ein Regenschirm für diesen Tag“, „Mittelmäßiges Heimweh“, „Das Glück in glücksfernen Zeiten“.
Neben der regelmäßigen Seminarteilnahme ist der Besuch der vier Abendvorträge, in denen Wilhelm Genazino poetologisch das eigene Werk behandelt (Donnerstag, 18.06., 02.07., 09.07., 16.07.), sowie des wissenschaftlichen Kolloquiums zum Werk Wilhelm Genazinos (17./18.07.) verpflichtend!
24.04.2009 Einführung
[01.05.2009 entfällt: Feiertag]
08.05.2009 Abschaffel
15.05.2009 Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
[22.05.2009 entfällt]
29.05.2009 Ein Regenschirm für diesen Tag
05.06.2009 Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
12.06.2009 Mittelmäßiges Heimweh
19.06.2009 Seminarsitzung mit Wilhelm Genazino
26.06.2009 Das Glück in glücksfernen Zeiten
03.07.2009 Seminarsitzung mit Wilhelm Genazino
10.07.2009 Seminarsitzung mit Wilhelm Genazino
17.07.2009 Genazino-Kolloquium
24.07.2009 Schlussbesprechung
Weitere verpflichtende Veranstaltungen:
Vorträge des Poetik-Professors Wilhelm Genazino am 18.06., 02.07., 09.07., 16.07, Wilhelm Genazino-Kolloquium am 17. und 18.07.
Weitere mögliche Referatsthemen:
• Einführendes Referat zum Autor (1. Stunde)
• Männer- und Frauenbilder in Genazinos Werken
• Bild des Kindes
• Genazino als Hörspielautor
• Genazino als Dramatiker
• Die Belebung der toten Winkel. Frankfurter Poetik-Vorlesungen / Genazino als Essayist
• Genazino als Journalist und Sketch-Autor (Schreibagentur „Literatur-Coop“ mit Peter Knorr etc.)
• Büchner-Preis / Kleist-Preis – Geschichte, Modus der Verleihung, Genazinos Preisreden etc.
• Traditionen der Flaneur-Figur / Variation in der Figur des Streuners
• Der Angestelltenroman
• Identitätstheorien
• Literarisierungen des Alterns, der Midlife-Crisis
• Melancholie-Thema in der Literatur und bildenden Kunst
Gerne sind eigene Vorschläge willkommen.
Do. 10:00 - 12:00, U5/217
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
Bitte melden Sie sich nur für eine Sektion an (Donnerstag 10-12 oder Freitag 14-16).
Noten/Punkterwerb ist nicht möglich.
Inhalt:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die im Fach „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ das erste Staatsexamen für ein Lehramt anstreben. Gemeinsam wird ein konkreter Arbeitsplan entwickelt, um sich möglichst wirtschaftlich auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorzubereiten. Anschließend werden Examensaufgaben über die Literatur des 17. bis 20./21. Jahrhunderts besprochen; insbesondere die Gedichtinterpretation steht dabei im Vordergrund.
23.04.2009 Klausuraufgabe aus dem aktuellen Staatsexamen
30.04.2009 Ablauf des Staatsexamens, Vorbereitung auf das Staatsexamen
07.05.2009 Literaturtipps, Vorbereitung auf ein Lyrikthema, Examensaufgabe: Klopstock / Eich
14.05.2009 Vorbereitung auf die mündliche Prüfung, Examensaufgabe: Goethes „Prometheus“ oder wahlweise: Aufsatzthema zum Sturm und Drang
[21.05.2009 entfällt: Feiertag]
28.05.2009 Wie schreibe ich eine Klausur?, Examensaufgabe: Goethe-Ballade
04.06.2009 Richtiges Exzerpieren, Examensaufgaben: Eichendorff / Brentano
[11.06.2009 – entfällt: Feiertag, statt dessen:
12.06.2009 Möglichkeit zum Besuch der Freitagssektion: Freitag, 14-16, MS12/009, Examensaufgabe: Storm / Heym]
18.06.2009 Examensaufgabe: Rilke (Gedichtvergleich)
[25.06.2009 – entfällt: Exkursion, statt dessen:
26.06.2009 Möglichkeit zum Besuch der Freitagssektion: Freitag, 14-16, MS12/009, Examensaufgabe: Heym]
02.07.2009 Examensaufgabe: Kästner
09.07.2009 Examensaufgabe: Hofmannswaldau / Brecht
16.07.2009 Examensaufgabe: Jandl
23.07.2009 Examensaufgabe: Gryphius / Grünbein
Fr. 14:00 (s.t. !) - 16:00, MS12/009
Zusatztermin: Fr. 22.5., 16:00-18. MS12/015
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Grundstudium
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
Bitte melden Sie sich nur für eine Sektion an (Donnerstag 10-12 oder Freitag 14-16).
Noten/Punkterwerb ist nicht möglich.
Inhalt:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die im Fach „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ das erste Staatsexamen für ein Lehramt anstreben. Gemeinsam wird ein konkreter Arbeitsplan entwickelt, um sich möglichst wirtschaftlich auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorzubereiten. Anschließend werden Examensaufgaben über die Literatur des 17. bis 20./21. Jahrhunderts besprochen; insbesondere die Gedichtinterpretation steht dabei im Vordergrund.
24.04.2009 Klausuraufgabe aus dem aktuellen Staatsexamen
[01.05.2009 – entfällt: Feiertag]
08.05.2009 Ablauf des Staatsexamens, Vorbereitung auf das Staatsexamen
[15.05.2009 – entfällt wegen Dienstreise, statt dessen:]
07.05.2009 Möglichkeit zum Besuch der Donnerstagssektion: Donnerstag, 10-12, U5/217, Literaturtipps, Vorbereitung auf ein Lyrikthema,
Examensaufgabe: Klopstock / Eich]
22.05.2009 Vorbereitung auf die mündliche Prüfung,
Examensaufgabe: Goethes „Prometheus“ oder wahlweise: Aufsatzthema zum Sturm und Drang
[Evtl. Doppelsitzung trotz Fenstertag mit dem Thema: Literaturtipps, Vorbereitung auf ein Lyrikthema, Examensaufgabe: Klopstock / Eich]
29.05.2009 Wie schreibe ich eine Klausur?,
Examensaufgabe: Goethe-Ballade
05.06.2009 Richtiges Exzerpieren,
Examensaufgaben: Eichendorff / Brentano
12.06.2009 Examensaufgabe: Storm / Heym
19.06.2009 Examensaufgabe: Rilke (Gedichtvergleich)
26.06.2009 Examensaufgabe: Heym
03.07.2009 Examensaufgabe: Kästner
10.07.2009 Examensaufgabe: Hofmannswaldau / Brecht
[17.07.2009 – entfällt wegen Poetikprofessur / Kolloquium, statt dessen:
16.07.2009 Möglichkeit zum Besuch der Donnerstagssektion: Donnerstag, 10-12, U5/217, Examensaufgabe: Jandl]
24.07.2009 Examensaufgabe: Gryphius / Grünbein
Zusätzlich:
• Sondersprechstunden zur individuellen Beratung
• Auf Wunsch: Probeklausuren und Zusatzsitzungen
________________________________________
Mi. 16:00 - 18:00, U5/217
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft I
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul
Aufbaumodul in modularisierten Lehramtsstudiengängen
Inhalt
„Sonette find ich so was von beschissen, / so eng, rigide, irgendwie nicht gut; / es macht mich ehrlich richtig krank zu wissen, / daß wer Sonette schreibt. Daß wer den Mut / hat, heute noch so ’n dumpfen Scheiß zu bauen [...]“. Dieser in vollendeter Sonettform verfasste Furor von Robert Gernhardt aus dem Jahr 1979 reflektiert die Beständigkeit des Vierzehnzeilers und konterkariert die hoch geschätzte Gattung in herrlich vulgärer Diktion. Ob vanitas- und memento mori-Motivik, Inszenierung von Liebe und Erotik, philosophisch-ästhetische Gedankenspiele, Elend und Weltekel, Reflexion der Gattungstradition, Kritik der bürgerlichen Kultur und Kulturgeschichte – die strenge und dichte Form scheint offen für vieles bis hin zur De(kon)struktion ihrer selbst.
Im Seminar werden Sonette aus unterschiedlichen Epochen untersucht, darunter Texte von Paul Fleming, Martin Opitz, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Rückert, August von Platen, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl, Bertolt Brecht, Oskar Pastior, Helmut Krausser u.a.m. Über die Lyrikanalyse hinaus werden literarhistorische Kontexte und die Interpretationsgeschichte einzelner Texte in den Blick genommen. Die genaue Textauswahl wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Empfohlene Literatur
Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. 2., überarb. und aktual. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 1997 (= sm 284).
Wolfgang Beutin u.a.: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 7., erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2008. (ggf. auch die 6., verb. und erw. Auflage von 2001)
l
Mo. 14:00 - 16:00, U2/026
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft I.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit, Textkenntnisklausuren
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul
Inhalt:
„Ich habe neulich den ‚Schatz’ wieder gelesen und muß immer von neuem erstaunen, was Sie ein Hexenmeister sind.“ Der hier von Hermann Kurz als Hexenmeister apostrophierte Eduard Mörike liefert mit seinem umfangreichen Werk ein breites Spektrum an Aspekten und Formen. So weist sein Fragment gebliebener Künstlerroman „Maler Nolten“ psychologische Studien auf, die weit über seine Zeit hinausreichen, während seine Novellen Fragen nach Künstlertum, Autofiktion oder Räumlichkeit und Erkenntnis neu stellen und in Form von artifiziellen Kunstmärchen neue Umsetzungsformen liefern. Ebenso heterogen präsentiert sich das lyrische Werk, dessen Paradigma vom abgründigen Peregrina-Zyklus über das kontrovers diskutierte Gedicht „Auf eine Lampe“ bis hin zur idyllischen Liebes- und Naturlyrik reicht.
Mit diesem vielseitigen Werk steht Eduard Mörike exemplarisch für die strömung- und tendenzreiche Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die in der Tradition der großen Vorläufer Klassik und Romantik stehend, erste Ansätze des frührealistischen Schreibens aufweist und deren gängige Epochenbezeichnung „Biedermeier“ Raum zur Diskussion aufweist.
Das Seminar soll Gelegenheit bieten, diese literarisch facettenreiche Zeit des Vormärz in ihren einzelnen Tendenzen herauszuarbeiten. Hierfür sollen die Texte Mörikes im Kontext der Arbeiten seiner Zeitgenossen, wie jener Adalbert Stifters, Annette von Droste-Hülshoffs, aber auch Heinrich Heines oder Johann Nepomuk Nestroys gelesen und positioniert werden.
Lektürebereitschaft auch umfangreicher Texte wird vorausgesetzt!
20.04.09 Einführung
27.04.09 Maler Nolten (1832)
04.05.09 Maler Nolten (1832)
11.05.09 Der Schatz (1836)
18.05.09 Eduard Mörike: Lyrik
25.05.09 Heinrich Heine: Lyrik
01.06.09 Entfällt.
08.06.09 Stuttgarter Hutzelmännlein (1853)
15.06.09 Mozart auf der Reise nach Prag (1855)
22.06.09 Adalbert Stifter: Die Mappe meines Urgroßvaters (Fassung von 1847)
29.06.09 Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche (1842)
06.07.09 Heinrich Heine: Florentinische Nächte (1833)
13.07.09 Nestroy: Freiheit in Krähwinkel (1848)
20.07.09 Zusammenfassung und Ausblick
Empfohlene Literatur:
Arbeitsgrundlage sind die kritischen Ausgaben der Texte:
1. Eduard Mörike: Mörikes Werke. Kritisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe. 3 Bände, hg. von Harry Maync, Leipzig 2. Aufl. 1914.
2. Eduard Mörike: Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe, hg. von Hans-Henrik Krummacher, Herbert Meyer und Bernhard Zeller. 26 Bände, Stuttgart 1967ff.
Grundlegende Forschungsliteratur:
Hötzer, Ulrich: Mörikes heimliche Modernität, Tübingen 1998.
Mayer, Mathias: Eduard Mörike, Stuttgart 1998.
Mi. 16:00 - 18:00, MS12/009
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft I
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: Regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul
Inhalt:
Der Teppich
Hier schlingen menschen mit gewächsen tieren
Sich fremd zum bund umrahmt von seidner franze
[…] Und kahle linien ziehn in reich-gestickten
Und teil um teil ist wirr und gegenwendig
Und keiner ahnt das rätsel der verstrickten.
Da eines abends wird das werk lebendig.
[…]
Die lösung bringend über die ihr sannet!
Sie ist nach willen nicht: ist nicht für jede
Gewohne stunde: ist kein schatz der gilde.
Sie wird den vielen nie und nie durch rede Sie wird den seltnen selten im gebilde.
Stefan George (aus: Der Teppich des Lebens)
In den Flüssen nördlich der Zukunft
Werf ich das Netz aus, das du
Zögernd beschwerst
Mit von Steinen geschriebenen
Schatten
Paus Celan (aus: Atemwende)
Ihr nennt es Sprache oder Spiegel an der Wand
Wo ist des Deutschen Vaterland
[...]
der Mond
den Eichendorff besang
ging längst hinüber ins Unbekannt
[...]
dann nennt ihr es Sprache
ein Spiegel an der Wand
wer ist die Schönste
im ganzen Land
DIE SPRACHE DER STEINE
UND WIR HABEN KEINE
Rolf Dieter Brinkmann (aus: Standphotos)
Der Gedichtzyklus Der Teppich des Lebens von Stefan George bildet den Ausgangspunkt der im Blickfeld des Seminars stehenden lyrischen Texte. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts besteht für den Ästhetizisten George im Gedicht zweifellos die Möglichkeit, zur „Wirklichkeit“ vorzudringen. Das Muster des „Teppichs des Lebens“ lässt sich mithilfe der Kunst erkennen, wenngleich in seltenen Augenblicken.
Paul Celan müht sich – unter anderen historischen Vorzeichen – in einem erkenntnistheoretischen Sinne an der von den Menschen missbrauchten Sprache ab. Für den Dichter kann sich mithilfe der Kunst dem „unsagbaren Anderen“ zumindest angenähert werden, obschon die dichterische Sprache dafür durch die absolute Negation schreiten muss.
Rolf Dieter Brinkmann, dessen Gedichte der 60er Jahre als Beginn der deutschen Popliteratur gelten, sieht keine außersprachliche Wirklichkeit mehr, sie ist längst ins Unbekannte abgeglitten. Sprache ist reines Wortmaterial, dennoch versucht der Dichter ihr Spektrum auszuloten. Das Gedicht bleibt jedoch auch für diesen Autor existentielle Ausdrucksform.
Wir werden im Seminar unter Berücksichtigung des jeweiligen kulturhistorischen Hintergrundes unterschiedliche poetologische Konzepte von Lyrikern des 20. Jahrhunderts herausarbeiten und davon grundlegende Aspekte der „Moderne“ und „Postmoderne“ ableiten. Zudem untersuchen wir Funktion und Wirkungsästhetik der jeweiligen Vorstellungen des „Zyklischen“.
Neben den Genannten sind Gedichte Bertolt Brechts, Ernst Jandls, Ingeborg Bachmanns, Günter Eichs und Christoph Meckels Gegenstand des Seminars.
Seminarplan
22.04.2009: Einführung: der lyrische Zyklus; Organisatorisches
29.04.2009: Stefan George: Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod (1900)
06.05.2009: Kurt Pinthus: Menschheitsdämmerung (1919)
13.05.2009: Brecht: Hauspostille (1927)
20.05.2009: Paul Celan: Der Meridian (1960)
27.05.2009: Paul Celan: Atemwende (1967)
03.06.2009: Günter Eich: Abgelegene Gehöfte (1948), Der Schriftsteller vor der Realität (1956)
10.06.2009: Ernst Jandl: laut und luise (1976), Das Öffnen und Schließen des Mundes – Frankfurter Vorlesungen (WS 1984/85)
17.06.2009: Ingeborg Bachmann: Anrufung des großen Bären (1956) und Auszüge aus: Probleme zeitgenössischer Dichtung – Frankfurter Vorlesungen
(WS 1959/60)
24.06.2009: Rolf Dieter Brinkmann: Standphotos (1980)
01.07.2009: Christoph Meckel: Anzahlung auf ein Glas Wasser (1987) und Auszüge aus: Von den Luftgeschäften der Poesie – Frankfurter Vorlesungen (WS 1988/89)
08.07.2009: Olaf Schwanke: Verse. Voll. Jetzt (2007)
15.07.2009: Zeitgenössische Lyrik Ihrer Wahl
22.07.2009: Schlussdiskussion
Do. 10:00 - 12:00, MS12/014
ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an den Einführungsseminaren Neuere deutsche Literaturwissenschaft I und II.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit, Textkenntnisklausuren
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul
Inhalt:
Bereits zu Lebzeiten Kafkas wurden seine Texte ideengeschichtlich und formal in die Traditionslinie Heinrich von Kleists gestellt, eine Lesart, die bis heute wenig an Überzeugungskraft eingebüßt hat. Gründe hierfür finden sich sowohl in der Thematik – für beide Werke spielt etwa die Determiniertheit der individuellen Existenz eine entscheidende Rolle – als auch in ihrer Umsetzung, zumal in jener der Prosaform. Zentrale Aspekte der Moderne scheinen sich in den bereits um 1800 entstandenen Texten Kleists zu finden, die den Autor eher dem Kreis der Autoren um 1900 als den Zeitgenossen der Frühromantik zugehörig erscheinen lassen. Bei aller Ähnlichkeit darf jedoch die Eigenständigkeit beider Werke, mit ihren jeweiligen historischen, philosophischen und kulturellen Hintergründen nicht übersehen werden. War für das Werk Kleists die Erfahrung des Absolutismus und der Französischen Revolution sowie Ansätze der Vernunftkritik Kants prägend, so entstanden Kafkas Texte vor dem geistigen Paradigma der Moderne, eingeläutet durch die Schriften Schopenhauers und Nietzsches, den gesellschaftlichen Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und der deutsch-jüdischen Diasporaexistenz in der Weltstadt Prag.
Neben einem geistesgeschichtlichen Zugang zu den Texten bietet das Seminar Raum für eine unkonventionelle Auseinandersetzung mit Aspekten der Moderne.
23.04.09 Einführung
30.04.09 Kleists Briefe an Ulrike und Wilhelmine (5.2., 22.3.1801)
07.05.09 Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater (1810)
14.05.09 Franz Kafka: Zürauer Aphorismen (1917/18)
21.05.09 Entfällt.
28.05.09 Heinrich von Kleist: Marquise von O
04.06.09 Franz Kafka: Die Verwandlung
11.06.09 Entfällt.
18.06.09 Heinrich von Kleist: Erdbeben von Chili
25.06.09 Franz Kafka: In der Strafkolonie
02.07.09 Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas
09.07.09 Franz Kafka: Der Prozeß
16.07.09 Heinrich von Kleist: Brief vom 5.2.1801 Hugo von Hofmannsthal: Brief des Lord Chandos
23.07.09 Zusammenfassung und Ausblick
Empfohlene Literatur:
Literaturgrundlage:
Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Zwei Bände, hrsg. von Helmut Sembdner, München 1984.
Franz Kafka: Schriften. Tagebücher. Briefe. Kritische Ausgabe. Hrsg. von Jürgen Born, Gerhard Neumann, Malcolm Pasley und Jost Schillemeit unter Beratung von Nahum Glatzer, Rainer Gruenter, Paul Raabe und Marthe Robert, Frankfurt a.M. 1982ff.
Einführende Forschungsliteratur:
Peter-André Alt: Kleist und Kafka: eine Nachprüfung, in: Kleist-Jahrbuch 1995, S. 97-120.
Do. 10:00 - 12:00, U2/026
ECTS: 6
Voraussetzungen / Organisatorisches
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an den Einführungsseminaren Neuere deutsche Literaturwissenschaft I und II.
Darüber hinaus gelten die in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Noten/Punkterwerb: regelmäßige Teilnahme, Textkenntnistests, Referat und Hausarbeit
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Aufbaumodul
Aufbaumodul in modularisierten Lehramtsstudiengängen
Inhalt
Nach nur dreijähriger Schaffensphase in einem kurzen Leben (1813-1837) hat der politisch-sozial revolutionär denkende Autor und Naturwissenschaftler Georg Büchner ein schmales Werk hinterlassen, das erst spät rezipiert und dann um so stärker kanonisiert wurde (s. Schullektüren, Büchnerpreis ab 1923). Ästhetisch und politisch wies Büchner über seine Zeit hinaus. Seine Texte nahmen das Hässliche, Armut und Gewalt in den Blick, in politischer Hinsicht war er republikanisch und egalitär eingestellt. Seine entschlossene politische Radikalität, die sich etwa in der Gründung der „Gesellschaft der Menschenrechte“ und der Verbreitung der Flugschrift „Der Hessische Landbote“ zeigte, setzte ihn ab 1835 behördlicher Verfolgung aus, Büchner wurde steckbrieflich wegen Hochverrats gesucht. Er flüchtete ins Straßburger Exil und schließlich nach Zürich, wo er 1836 die Doktorwürde mit einer Arbeit über das Nervensystem der Flussbarbe (einer Fischart) erlangte. 1837 starb Büchner infolge einer Typhusinfektion. Der Nachwelt blieb ein Oeuvre aus teils voneinander abweichenden Handschriften, Fragmenten und Textfassungen mit zensorischen Eingriffen. Diese Ausgangslage zeitigte eine komplizierte und langwierige Editionsgeschichte. Folgende Texte werden im Seminar behandelt:
* Danton’s Tod
* Leonce und Lena
* Woyzeck
* Lenz
* Der Hessische Landbote
* Über Schädelnerven
* Schulreden/-aufsätze
Neben der textanalytischen Arbeit werden im Seminar historisch-politische und literaturgeschichtliche Kontexte sowie editorische Probleme besprochen.
Empfohlene Literatur
Zur Anschaffung empfohlene Ausgabe: Georg Büchner: Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente. 2 Bde. Bd. 1: Dichtungen. Bd. 2: Schriften, Briefe, Dokumente. Hg. von Henri Poschmann unter Mitarb. von Rosemarie Poschmann. Frankfurt a. M.: Deutscher Klassiker Verlag 2006 (= Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch 13). ISBN 978-3-618-68013-0.
Do. 12:00 - 14:00, U2/130
ECTS: 4 / 6
Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(2) Übung in Literaturkritik oder Literatur in den Medien
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat (4 ECTS)
Modulzugehörigkeit:
Übung im BA-Germanistik: Literaturvermittlung Text & Vermittlung
Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat (4 ECTS-Punkte)
Seminar im BA-Germanistik Aufbaumodul Text & Vermittlung
Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit (6 ECTS-Punkte)
MA-Germanistik: Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat (4 ECTS)
Inhalt
Seit 1923 wird der Georg-Büchner-Preis verliehen. Zunächst wurden damit nicht nur Autoren, sondern beispielsweise auch bildende Künstler und Musiker ausgezeichnet. In den Jahren 1933 bis 1944 wurde er nicht vergeben. Seit 1951 verleiht die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Georg-Büchner-Preis, eine der bedeutendsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Literaturbetrieb der Gegenwart. Ein großes Textkorpus aus Preisbegründungen, Laudationes, Preisreden, Reaktionen der Medien und der Literaturszene ist seither entstanden. Anhand einer Auswahl von Texten wird im Kurs die Geschichte und die Wirkung dieser renommierten Auszeichnung erarbeitet – angefangen bei Gottfried Benn, über Karl Krolow, Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Peter Handke, Ernst Jandl, Wilhelm Genazino und andere mehr bis zu Josef Winkler, dem Preisträger 2008. Eine Textauswahl wird zu Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt. Zur Vorbereitung:
www.deutscheakademie.de/preise_buechner.html
Einzeltermine am 21.4.2009, 5.5.2009, 12.5.2009, 16.6.2009, 23.6.2009, 14.7.2009, 21.7.2009, 18:00 - 20:00, U2/136
ECTS: 4
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Modulzugehörigkeit: BA-Germanistik Literaturvermittlung Text und Vermittlung
Zuordnung zum Schwerpunkt Literaturvermittlung:
(4) Übung zum Berufsfeld Literaturvermittlung
(10) Übung aus den Bereichen Lektoratsaufgaben, Literaturvermarktung, Literaturkritik oder Literatur in den Medien
Inhalt:
Die Übung orientiert sich an drei Inszenierungen, die in den Theatern Erlangen und Nürnberg besucht werden. In einer vorbereitenden Sitzung werden die Texte jeweils in ihrem literaturwissenschaftlichen wie auch dramaturgischen Kontext untersucht, wobei die Frage der Bühnenumsetzung stets im Zentrum der Diskussion stehen soll. Im Rahmen der Nachbearbeitung sollen zudem Fragen der Theaterkritik thematisiert werden.
Gelesen und angesehen werden folgende Stücke:
Friedrich Schiller: Maria Stuart (Staatstheater Nürnberg, am 09.05.09)
William Shakespeare: Der Sturm (Theater Erlangen, Termin wird noch bekannt gegeben)
Franzobel nach Christiane Kohl: Das Zeugenhaus UA (Staatstheater Nürnberg, am 17.07.09)
Einzeltermin am 16.5.2009, 9:00 - 15:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an: marta.famula@uni-bamberg.de
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Inhalt:
Im Rahmen dieser eintägigen Blockveranstaltung soll neben allgemeinen Hinweisen zur Prüfungsvorbereitung vor allem die Situation der mündlichen Prüfung im Mittelpunkt stehen. In einem theoretischen und einem praktischen Teil wird die Situation der mündlichen Prüfung besprochen und geübt.
Einzeltermin am 27.6.2009, 9:00 - 15:00, U5/117
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an: marta.famula@uni-bamberg.de
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.
Inhalt:
Im Rahmen dieser eintägigen Blockveranstaltung soll neben allgemeinen Hinweisen zur Prüfungsvorbereitung vor allem die Situation der mündlichen Prüfung im Mittelpunkt stehen. In einem theoretischen und einem praktischen Teil wird die Situation der mündlichen Prüfung besprochen und geübt.
Di. 10:00 - 12:00, U5/117
ab 28.4.2009
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung ab 10. März 2009, 10:00 Uhr; FlexNow-Abmeldung bis 8. Mai 2009.
Inhalt:
Die Berücksichtigung von historisch-kritischen Editionen oder auch von Handschriften wird in vielen Haus- und Abschlussarbeiten erwartet. Dieses Tutorium vertieft und erweitert anhand konkreter Beispiele hierfür die grundlegenden Fertigkeiten. In den ersten Sitzungen werden folgende Fragen geklärt: Wann benutze ich eine Lese-, eine Studien- oder eine historisch-kritische Ausgabe? Welche Apparatformen gibt es und wie sind sie zu lesen? Wie zitiere ich konkret einzelne Textstellen? Was tue ich, wenn es keine historisch-kritische Edition gibt, ich jedoch trotzdem eine sichere Quellenlage benötige?Im zweiten Teil des Tutoriums steht die Beschäftigung mit Handschriften im Zentrum. Es werden unterschiedliche Recherchemöglichkeiten vorgestellt und geübt. Eine Einführung in die Paläographie soll das Entziffern verschiedener Schriften ermöglichen und so auf effektive Archivbesuche vorbereiten. Eine oder mehrere kleine Exkursionen runden das Programm ab.Neben einer allgemeinen Einführung in die Editions- und Archivkunde soll dieses Tutorium besonders die Möglichkeit bieten, auf konkrete Abschluss- oder Hausarbeitspläne einzugehen. Falls Sie eine Arbeit mit Quellenbezug planen und gerne z. B. zu einem speziellen Autor recherchieren möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: petra.herrmann@gmx.info