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Aktuelle Hinweise

24.04.13

Die Anfänge der deutschen Fremdwortlexikographie

Neuerscheinung 2013
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19.03.13

Verbrechen, Vergehen und Strafmaß in der Sprache und Literatur des Mittelalters

Kolloquium vom 10. bis zum 12. Oktober 2013 in Bamberg
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01.08.12

Neues DFG-Projekt

Di­gi­tale Er­fas­sung und Er­schlie­ßung des volks­spra­chi­gen Wort­schat­zes der kontinentalwest­ger­ma­ni­schen Le­ges bar­bar­o­rum
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Die Anfänge der deutschen Fremdwortlexikographie

Cover: Kremer, Fremdwortlexikographie
Kremer, Die Anfänge der deutschen Fremdwortlexikographie. Winter, 2013.

Simon Roths ‚Ein Teutscher Dictionarius‘ ist in doppelter Hinsicht ein besonderes Werk der deutschen Lexikographie: Es sticht als überwiegend einsprachig-deutsches Wörterbuch für Lateinunkundige aus der Menge der einsprachig-lateinischen und lateinisch-deutschen Wörterbücher des 16. Jahrhunderts heraus, die primär für den Lateinunterricht gedacht waren. Auch ist er das erste Wörterbuch im deutschen Sprachraum, das schwere, unbekannte Wörter nicht nativer Herkunft erklärt, weshalb es als Vorläufer der heutigen Fremdwörterbücher gilt.

Der Band enthält eine detaillierte metalexikographische Analyse der 1. Auflage von 1571. Er bietet Informationen zu antiken wie zeitgenössischen Quellen und Vorlagen. Ein Vergleich mit Bernhard Heupolds ‚Teutschem Dictionariolum‘ (1602) liefert zudem neue Erkenntnisse über die unmittelbare historische Rezeption. Die Arbeit verortet Roths Werk innerhalb der humanistischen Wörterbuchpraxis und zeigt seinen Wert im Spiegel der Wörterbuchentwicklung bis heute.

Anette Kremer:
Die Anfänge der deutschen Fremdwortlexikographie. Metalexikographische Untersuchungen zu Simon Roths ‚Ein Teutscher Dictionarius‘ (1571).
externer Link folgt Universitätsverlag Winter, 2013. 255 S.
ISBN: 978-3-8253-6144-0