
Dieser Schwerpunkt kann am deutlichsten als quer liegender Arbeitsschwerpunkt verstanden werden. In ihm werden die Möglichkeiten der Verbindung von soziologischer Systemtheorie und geographischen Fragestellungen, Theorien und Konzepten ausgelotet. Als Beispiel sei der Ansatz der raumbezogenen Semantiken (siehe "Raumtheorie") genannt, der aus einer kritischen Auseinandersetzung mit der Luhmannschen Systemtheorie entstanden ist. Das Interesse dieses Arbeitsschwerpunktes ist jedoch nicht auf die Systemtheorie allein beschränkt, vielmehr werden weitere Theorien mit differenztheoretischem Grunddesign auf ihre Leistungsfähigkeit für kultur- und sozialgeographische Fragestellungen erörtert. Enge Verbindungen bestehen zu dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten wissenschaftlichen Netzwerk
Systemtheoretische Geographie.