01.01.13
Das Büro der Frauenbeauftragten ist während der Vorlesungszeit Dienstag bis Donnerstag, 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Kurzfristige Änderungen werden in den News bekannt gegeben.
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Pünktlich zum Semesterstart ist wieder die kUNIgunde, das Informationsheft der Frauenbeauftragten, erschienen.
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Das Büro der Frauenbeauftragten jetzt auch auf Facebook! Alle Infos, Veranstaltungshinweise und mehr finden Sie auch dort!
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feRNet richtet sich an fortgeschrittene Doktorandinnen, Post-Doktorandinnen und Habilitandinnen, die eine akademische Karriere anstreben und deren wissenschaftliches Projekt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg verortet ist.
feRNet ermöglicht Nachwuchswissenschaftlerinnen einen Mentoring-Austausch mit einer wissenschaftlich erfahrenen Person sowie eine Vernetzung über die Grenzen der eigenen Universität hinaus. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen werden mit Hilfe der Mentoring-Beziehungen sowie einem begleitenden Rahmenprogramm angeregt, ihre akademische Laufbahn gezielt zu planen und zu verfolgen und ihr Selbstverständnis als Wissenschaftlerin zu stärken. Durch den Aufbau formeller und informeller Netzwerke erfolgt eine gezielte Vernetzung, die eine bessere Einbindung von Nachwuchswissenschaftlerinnen in die jeweilige Scientific Community befördert.
feRNet versteht sich als ein Instrument der individuellen Karriere- und Nachwuchsförderung mit dem Ziel, den Anteil der Nachwuchswissenschaftlerinnen im Wissenschaftsbetrieb nachhaltig zu erhöhen.
01.03.2013 Bewerbungsfrist Programmteilnahme feRNet (Büro von 08.00 bis 14.00 geöffnet). Danach können Bewerbungen an der Poststelle abgegeben werden oder per Post geschickt werden. Alle Bewerbungen, die einen Eingangsstempel vom 01. März haben werden berücksichtigt.
15.04.2013 Programmstart
Die Aufnahme in das Programm erfolgt über eine schriftliche Bewerbung. Diese schriftliche Bewerbung mit allen Bewerbungsunterlagen ist bis zum 01.03.13 im Frauenbüro der Universität Bamberg einzureichen.
Der schriftlichen Bewerbung sind:
Hinweis: Hier finden Sie den Link zum Promotionsbüro der Fakultäten GuK und Huwi.
Die Bewerbung soll Informationen zum wissenschaftlichen Werdegang, zur Promotion (mind. magna cum laude), zu den bereits veröffentlichten Publikationen, zu eingeworbenen Drittmittel ebenso wie eine Kurzbeschreibung (1 Seite) des Promotions-/Habilitationsvorhabens beziehungsweise des laufenden wissenschaftlichen Projekts enthalten. Der Bewerberin wird zugleich die Möglichkeit gegeben, mit ihrer Bewerbung zwei Wunschmentorinnen/ Wunschmentoren vorzuschlagen. Die Bewerberin erhält eine schriftliche Mitteilung darüber, ob sie in das Programm aufgenommen worden ist oder nicht.
Der Begriff "Mentor" lässt sich auf die griechische Mythologie zurückführen. Odysseus beauftragte seinen Freund Mentor, sich während seiner Abwesenheit um seinen Sohn Telemachos zu kümmern und ihn zu erziehen.
Grundbaustein des Mentorings ist das Beziehungssystem zwischen einer (berufs-) erfahrenen Person (Mentor/in) und einer noch wenig erfahrenen, jüngeren Person (Mentee). Die Mentorin oder der Mentor unterstützt die Mentee aufgrund ihrer/ seiner Lebens- und Berufserfahrung, gibt Ratschläge, führt in Netzwerke ein und hilft, die Mechanismen und ungeschriebenen Regeln einer Organisation zu verstehen. Die Mentoring-Beziehung steht außerhalb normaler Vorgesetzten-Untergebenen-Abhängigkeiten und beruht auf Gegenseitigkeit; auch die Mentorinnen und Mentoren sind Lernende.
Als informelle Beziehung ist Mentoring schon seit langem nicht nur in der Wissenschaft ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Karriere. Im angloamerikanischen Raum hat sich organisiertes Mentoring in- und außerhalb der Universitäten als Grundpfeiler der Nachwuchsförderung etabliert. Organisierte und formalisierte Mentoring-Programme fördern gleichzeitig mehrere Personen und vernetzen sie untereinander.
Trotz der geringer gewordenen Bildungsunterschiede zwischen den Geschlechtern zeichnet sich im Mittelbau und auf der professoralen Stufe eine deutliche Geschlechtersegregation ab. Die Annahme, dass mit steigendem Studentinnenanteil auch mehr Frauen in die höheren Stufen der Hierarchie im Wissenschaftsbetrieb, namentlich im universitären, aufsteigen, hat sich bislang nicht bewahrheitet.
Als Ursache dafür, dass Frauen in den oberen Hierarchiestufen deutlich unterrepräsentiert sind, gelten systemimmanente Strukturen des Wissenschaftsbetriebes. Nicht selten fehlt die nötige Unterstützung und gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Tradierte Muster und Rollenvorstellungen versperren den Blick auf die wissenschaftliche Exzellenz von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Darüber hinaus wirkt sich neben der Praxis der homosozialen Kooptation die unterschiedliche Teilhabe von Frauen und Männern an formellen und informellen Netzwerken negativ auf die Karrierechance von Frauen im Wissenschaftsbetrieb aus.
Deshalb verfolgen Mentoring-Programme das Ziel, Nachwuchswissenschaftlerinnen mithilfe eines institutionalisierten Betreuungssystems deutlich wirkungsvoller in ein formelles Netzwerk zu integrieren. Mentoring will als ein Instrument gezielter Nachwuchsförderung Frauen ermutigen und dazu motivieren, ihre wissenschaftliche Laufbahn konsequent zu verfolgen.
Die Mentoringbeziehung besteht aus der Nachwuchswissenschaftlerin (Mentee) und einer in der Wissenschaft erfahrenen Professorin oder eines Professors (Mentorin, Mentor).
Die Mentoring-Beziehung wird von einem regelmäßigen Austausch unabhängig vom Rahmenprogramm getragen. Form und Intensität des Austausches werden zwischen Mentee und Mentor/in individuell abgestimmt und vereinbart. Die Ausgestaltung der Mentoring-Beziehung und die Zielsetzungen werden in einer Mentoring-Vereinbarung zwischen Mentee und Mentor/in definiert und festgehalten.
Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung legen Mentee und Mentor/Mentorin gemeinsam fest, in welchem Rahmen und mit welchem Ziel sie einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch pflegen wollen. Die Zusammenarbeit zwischen Mentee und Mentor/ Mentorin lässt sich sehr individuell, entsprechend den gesetzten Zielen und Bedürfnissen der Mentee gestalten.
Für die Umsetzung und Gestaltung der Mentoring-Beziehung sind die Mentee und der Mentor, bzw. die Mentorin gemeinsam verantwortlich. Sie stimmen ihre Zusammenarbeit individuell ab.
Die Programmkoordination unterstützt die Mentee bei der Suche einer Mentorin oder eines Mentors und stellt den ersten Kontakt her. Ebenso hilft Sie bei der Vernetzung und vermittelt zwischen Mentee und Mentor/Mentorin. Darüber hinaus steht sie bei der Lösung von organisatorischen Fragen zur Verfügung.
Der erste telefonische Kontakt und die Vorabklärung erfolgt durch die Programmkoordination. Die Angaben über die Mentee werden in standardisierter Form und vertraulich weiter gegeben. Im Falle des Einverständnisses der Mentorin bzw. des Mentors zur Teilnahme am Programm, nimmt die Mentee mit der Mentorin oder dem Mentor selbst Kontakt auf. Bei einem ersten Treffen klären beide Seiten ab, ob und inwieweit eine Zusammenarbeit in Frage kommt. Sie halten Ziele und Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit in einer Zielvereinbarung schriftlich fest.
Nachwuchswissenschaftlerinnen, die zunächst über keinen Kontakt zu einer Mentorin oder einem Mentor verfügen, bleiben gleichwohl Teilnehmerinnen des Programms.
Die Dauer einer Mentoring-Runde beträgt 18 Monate. Die zweite Mentoring-Runde beginnt am 01. Mai 2012 und endet am 31. Oktober 2013.
Das Rahmenprogramm beginnt mit einer offiziellen Auftaktveranstaltung, die von den Universitätsfrauenbeauftragten initiiert und in feierlichem Rahmen abgehalten wird. Die Auftaktveranstaltung ist ein verpflichtender Programmpunkt, bei der ein erstes gemeinsames Kennenlernen aller Mentorinnen und Mentoren stattfindet.
Ein weiterer verpflichtender Programmpunkt für die Mentee ist ein eintägiger Workshop, bei dem eine Standort- und Potentialanalyse durchgeführt wird sowie ein Prozess der Zielfindung durchlaufen wird. An dessen Ende sollten auch die Ziele für das Mentoring erarbeitet oder weiter geklärt und konkretisiert werden.
Das weitere Rahmenprogramm für die Mentee soll offen gestaltet werden. Das Rahmenprogramm bietet Veranstaltungen mit akademischen und karriererelevanten Themen an, von denen drei Veranstaltungen verpflichtend sind.
Das weitere Seminarangebot ist:
Des Weiteren sollen informelle themenorientierte Netzwerktreffen stattfinden, in denen es zum Beispiel um Beratung und gegenseitiges Vorstellen der Mentee gehen kann. Begleitend sollen auch Fachvorträge zu typischen beziehungsweise untypischen Biographieverläufen von Professorinnen angeboten werden.
In regelmäßigen Abständen sollen Infoveranstaltungen zu folgenden Themen angeboten werden (bei besonderen Bedarf zum Seminar ausweitbar):
Ergänzende Veranstaltungsvorschläge seitens der Teilnehmerinnen werden gerne von der Programmkoordination entgegen genommen.
Dipl.-Soz. Rosemarie Fleck (Programmkoordinatorin)
Anschrift:
Austraße 37, Raum 302
96045 Bamberg
Telefon: (09 51) 8 63 - 12 88
Fax: (09 51) 8 63 - 42 44
E-Mail: mentoring.frauenbeauftragte(at)uni-bamberg.de
Bin ich verpflichtet, an der Informationsveranstaltung von feRNet teilzunehmen? Verbessert sich durch eine Teilnahme die Chance, eher mit meiner Bewerbung berücksichtigt zu werden?
Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist keine Voraussetzung für Ihre Bewerbung um die Teilnahme am Programm feRNet. Sie erhöht Ihre Chancen auf einen Platz im Mentoring-Programm nicht, erleichtert Ihnen aber die Antragstellung.
Leider bin ich mit der Betreuung meiner Promotion/ Dissertation durch meine Professorin/ meinen Professor an der Universität eher weniger zufrieden. Besteht die Möglichkeit der Übernahme der wissenschaftlichen Betreuung meiner Promotion/ Dissertation durch eine andere Betreuerin/einen anderen Betreuer durch die Teilnahme am Mentoring-Programm feRNet?
Diese Möglichkeit besteht nicht. Ihre Professorin oder ihr Professor bleibt die zentrale Ansprechperson für die wissenschaftliche Betreuung Ihrer Dissertation.
Welche Unterlagen muss ich meiner Bewerbung beifügen?
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung den Bewerbungsbogen von feRNet (siehe Dokumente), ein kurzes Motivationsschreiben, einen Lebenskauf sowie eine Liste Ihrer Publikationen bei.
Welchen Umfang sollte das Motivationsschreiben haben?
Das Schreiben sollte 1 Seite nicht überschreiten und eine klare Zielvorstellung und Motivation in Bezug auf die angestrebte akademische Karriere und das Mentoring - Programm zum Ausdruck bringen.
Kann ich auch einen Mann als Mentor auswählen oder muss ich eine Frau als Mentorin wählen?
Die Entscheidung hierüber steht Ihnen frei und richtet sich nach Ihren Präferenzen und individuellen Bedürfnissen. Das Konzept von feRNet sieht die Betreuung sowohl durch Mentorinnen als auch durch Mentoren vor.
Es ist nicht in meinem Interesse, dass meine Betreuerin/ mein Betreuer an meiner Hochschule Kenntnis darüber erlangt, dass ich am Programm feRNet teilnehme. Bin ich verpflichtet, sie oder ihn über meine Teilnahme zu unterrichten?
Die Programmkoordination von feRNet sichert Ihnen Vertraulichkeit bezüglich Ihrer Bewerbung und der Teilnahme am Mentoring-Programm zu. Die Entscheidung darüber, ob Sie Ihre Professorin oder Ihren Professor über Ihre Teilnahme am Programm informieren, bleibt Ihnen überlassen.
feRNet das Mentoring-Programm der Universitätsfrauenbeauftragten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist Mitglied im bundesweiten Verband
Forum Mentoring e.V. und unterstützt dessen Qualitätsstandards im Mentoring.