23.05.12
6 Kinderkrippenplätze und 10 Kindergartenplätze für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Bamberg
ausführlich
02.05.12
Ermäßigte Eintrittspreise an insgesamt sechs Tagen
ausführlich
Der Weg zu einer Wohnpartnerschaft
ausführlich
16.03.12
Universität Bamberg erneut als "Familiengerechte Hochschule" zertifiziert
ausführlich
Wir achten bei der Zubereitung des Mittagessens auf alters- und bedürfnisorientierte, ausgewogene und abwechslungsreiche Speisenzusammenstellung.
Zur Zwischenmahlzeit um ca. 09:45 Uhr gibt es Obst je nach Jahreszeit.
Durch Zuschauen und Mithilfe bei der Zubereitung der Speisen werden die Kinder in den Bereich mit eingebunden. Essen wird als etwas Wert- und Genussvolles angesehen. Es wird sorgsam mit den Lebensmitteln umgegangen und Verschwendung vorgebeugt. In Bezug auf das Essen wird den Kindern eine ruhige und entspannte Atmosphäre vermittelt.
Getränke stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung. Wir bieten Tee, Wasser und manchmal Fruchtsaftschorle an.
Die Kinder sollen lernen, wie wichtig Hygiene und Körperpflege zur Vermeidung von Krankheiten und für das eigene Wohlbefinden ist.
Wir gehen vor und nach dem Essen gemeinsam Händewaschen, nach dem Mittagessen putzen wir Zähne, üben das Nase putzen etc. Auch beim Sauberkeitstraining werden die Kinder von uns unterstützt. Die bewusste Beherrschung der Schließmuskulatur von Darm und Blase gelingt gewöhnlich erst mit 26 – 30 Monaten. Die Sauberkeitsentwicklung sollte vom Kind ausgehen d.h. das Kind äußert von sich aus den Wunsch auf das Töpfchen oder die Toilette zu gehen und keine Windel mehr zu tragen. Die Eltern und die Bezugspersonen setzen Impulse und schaffen eine vorbereitete Umgebung, sie reden mit dem Kind über das „Sauber werden“, zeigen das Töpfchen oder die Toilette etc. Zur Unterstützung der Sauberkeitsentwicklung fragen wir die Kinder beim Wickeln, ob sie auf die Toilette wollen oder müssen, akzeptieren aber die Entscheidung des Kindes und überlassen ihm die Kontrolle über seine eigenen Körperfunktionen. Das „sauber werden“ erfordert einen gewissen Zeitraum, wobei Rückfälle akzeptiert werden müssen und das Kind immer wieder ermutigt wird. Sind von Seiten der Erwachsenen zu hohe Erwartungen gestellt und wird das Wickeln und die viele Wäsche als Last erlebt und Druck auf das Kind ausgeübt, so spürt dieses das fehlende Vertrauen und die nicht vorhandene notwendige Unterstützung.
Die Sauberkeitsentwicklung gehört zum Alltag und über die Körperfunktion sollte weder negativ wertend gesprochen werden, noch sollten sie mit Ekel besetzt sein.
Wichtig in diesem Bereich ist das Vorbild anderer Kinder und die damit verbundene Nachahmung. Hier bewährt sich die Altersmischung in der Gruppe. Das Verhalten der älteren Kinder stellt einen hohen Aufforderungscharakter an die Entwicklung der jüngeren Kinder dar.
In der Sauberkeitsentwicklung spielen der Ort und die Situation, in der sich das Kind befindet, ebenfalls eine entscheidende Rolle, d.h. die Entwicklung zuhause und in der Gruppe verlaufen nicht unbedingt parallel, sondern das Kind lernt erst allmählich seine Fähigkeiten in jeder Situation zu beherrschen.
Zu den grundlegenden Betätigungs- und Ausdruckformen von Kindern zählt neben dem Spielen das Sichbewegen. Kinder haben einen natürlichen Drang und eine Freude daran, sich zu bewegen. Bewegung ist für sie wie Sprechen, Singen und Tanzen elementares Ausdruckmittel und zugleich Grundlage ihrer Handlungsfähigkeit. Auch Gestik, Mimik, Malen, Schreiben und Musizieren beruhen auf Bewegung. In der frühen Kindheit ist Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung und damit für die gesamte Entwicklung von herausragender Bedeutung und zugleich von existentiellem Wert.
Kinder erschließen und entdecken die Welt wie sich selbst zuallererst über die Bewegung. Bei ihnen steht die entdeckend-erkundende Bedeutung der Bewegung im Vordergrund. Deshalb brauchen unsere Kinder Gelegenheit zu vielfältigen Bewegungserfahrungen. Sie müssen greifen und krabbeln, Gegenstände und Räume untersuchen, auf Objekte klettern und herumrennen können.
Wir stellen den Kindern geeignete, zweckmäßig ausgestattete Frei- und Spielflächen, Kletter- und Rutschgelegenheiten, Bälle und andere Kleingeräte, die sie eigenständig nutzen können, zur Verfügung.
Da Kinder das Hören von Musik häufig spontan in Bewegung umsetzen, können wir ihre Bewegungsabläufe durch Tanz- und Bewegungsspiele unterstützen.
Außerdem spielen wir so oft es geht in unserem Garten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich unsere Spielplatzbesuche.