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News Forschung

15.10.10

BMBF-Ausschreibung: Förderanträge bis 30.06.2015

... mobil nutzbare Technologien, digitalen Medien und Dienste in der beruflichen Qualifizierung.
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Nachwuchsförderung

Das Profil der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist von intensiver Forschung insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesellschaft und Kultur geprägt. Forschung und die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist allen Mitgliedern der Universität ein wesentliches Anliegen. Um zu einer bestmöglichen Förderung und Qualifizierung dieses wissenschaftlichen Nachwuchses beitragen zu können, gilt es neben den jeweiligen Spezifika der vielfältigen Fächerkulturen auch die gegenwärtigen Dynamiken und Reformen zu berücksichtigen, die insgesamt zu einer deutlichen Ausdifferenzierung und Vervielfältigung möglicher wissenschaftlicher Karrierewege (Beschäftigungsformen, Finanzierungsmodelle etc.) beigetragen haben. Diese Entwicklungstendenzen bieten Forscherinnnen und Forschern zum einen neue Gestaltungsmöglichkeiten, konfrontieren sie zum anderen aber angesichts der Ausdifferenzierung und Komplexität der Förderlandschaft auch mit enormen, neuartigen Herausforderungen. Für die Universität Bamberg eröffnen diese Entwicklungstendenzen neue Möglichkeiten zur Stärkung ihres spezifischen Forschungsprofils und legen gleichzeitig eine Verfolgung von Strategien und Maßnahmen nahe, die allesamt der Verbesserung der Forschungsbedingungen und des Forschungsumfeldes dienlich sind.

Zum „wissenschaftlichen Nachwuchs“ zählen in der Regel sowohl Promovierende als auch bereits promovierte Forscherinnen und Forscher, die sich mit ihrer Forschung letztendlich für eine Professur qualifizieren wollen – sei es mittels einer Habilitation oder im Rahmen alternativer Modelle (wie z.B. mit einer Juniorprofessur oder unabhängigen Drittmittelstellen). Da diese Definition allerdings auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einschließt, die auf mehrjährige Forschungserfahrungen zurückblicken können und mitunter auch bereits international eine profunde Reputation erwerben konnten, soll der Begriff des „wissenschaftlichen Nachwuchses“ hier jedoch im weitestmöglichen Sinne verstanden werden. Fest steht, dass es sich bei der Promotionsphase einerseits und der Karrierestufe nach der Promotion um zwei Phasen handelt, für die jeweils ganz unterschiedliche Förderprogramme und -instrumente bereit stehen. In beiden Fällen ist jedoch eine gegenwärtige Ausdifferenzierung der Karrierewege und Finanzierungsmöglichkeiten deutlich erkennbar.