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News Forschung

HERA-Netzwerk Matchmaking Event "Uses of the Past" 29.01.2015, Tallinn, Estland


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Handbuch zur Einreichung von Anträgen in Horizont 2020


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Workshop: Von der Idee zum Projektantag, 15./16. Januar, Berlin


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4. Call für Open Research Area (ORA) für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften ist offen, Frist 15.01.2015


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BayFOR: Workshop "Wie manage ich ein EU-Projekt?" 11./12. November 2014


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DFG-Förderprogramme

Forschergruppen

Die Forschergruppe ist ein mittelfristiger Zusammenschluss mehrerer Wissenschaftler. Diese arbeiten gemeinsam an einer besonderen Forschungsaufgabe, die nach ihrem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens hinausgeht. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristig - meist auf sechs Jahre - angelegte, enge Zusammenarbeit die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen häufig dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren. Hinsichtlich der Fördermöglichkeiten gelten dieselben Grundsätze wie bei Sachbeihilfen.

An der Otto-Friedrich-Universität ist zurzeit die Forschergruppe "Bildungsprozesse, Kompetenzentwicklung und Selektionsentscheidungen im Vor- und Grundschulalter (BiKS)" eingerichtet, die psychologische, pädagogische und soziologische Perspektiven auf Bildungsprozesse verbindet.

Zudem ist die Universität Bamberg Partner in der Forschergruppe externer Link folgt "Europäische Vergesellschaftungsprozesse. Horizontale Europäisierung zwischen nationalstaatlicher und globaler Vergesellschaftung", Teilprojekt TP 01 "Die Europäisierung des Hochschulraums zwischen globaler Wissensgesellschaft und nationalen Traditionen" vertreten.

Graduiertenkollegs [GK]

Bereits in der Nachwuchsförderung wird großer Wert auf fächerübergreifendes Denken gelegt. In drei Graduiertenkollegs wird dezidiert interdisziplinär geforscht und eng mit anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammengearbeitet.

Graduiertenkollegs werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ideell und finanziell gefördert und längerfristig, aber auch auf Zeit, eingerichtet. Sie umfassen ein Lehr- und Forschungsprogramm von anerkannter Bedeutung und dienen der forschungsorientierten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - insbesondere durch Promotionsstipendien. An der Otto-Friedrich-Universität sind zurzeit folgende Graduiertenkollegs eingerichtet:

GK Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter

In Zusammenarbeit historisch-altertumswissenschaftlicher Fächer mit theologischen und philologischen Disziplinen werden ab 01.10.2004 auf der Basis eines modernen kulturgeschichtlich orientierten Konzepts von Generationalität Erfahrungsräume, generationen- und geschlechtsspezifische Beziehungen und Konflikte in Familie und Gesellschaft sowie deren literarische Verarbeitung in komparatistischer Perspektive untersucht.
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Zwischenzeitlich ausgelaufene Graduiertenkollegs

aGK Anthropologische Grundlagen und Entwicklungen im Christentum und Islam

Nach der maximalen Förderungszeit von neun Jahren lief das Bamberger Graduiertenkolleg "Anthroplogische Grundlagen und Entwicklungen im Christentum und Islam" Ende März 2007 aus (Auslauffinanzierung bis Ende März 2008). Insgesamt 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit diesem Projekt, in dem die konstitutiven Voraussetzungen und die signifikanten historischen und gegenwartswirksamen Entwicklungen des Menschenbildes in den beiden Religionen untersucht wurden. Das Thema liefert eine wichtige Grundlage für zahlreiche der in der Bundesrepublik Deutschland - und darüber hinaus - geführten Diskussionen über die konkrete Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens von Christen und Muslimen. Geleitet wurde das Kolleg von der Bamberger Islamkundlerin und Arabistin Prof. Dr. Rotraud Wielandt. Zweiter Sprecher war zunächst der Moraltheologe Prof. Dr. Volker Eid, später abgelöst von der christlichen Sozialethikerin  Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins. Die Koordination oblag zunächst Angela Parvanta und später Dr. Thomas Hildebrandt.

GK Kunstwissenschaft - Bauforschung - Denkmalpflege

Das Graduiertenkolleg bestand seit 01.04.1996 (zusammen mit der Technischen Universität Berlin) und ist nach Ablauf der Höchstförderdauer (9 Jahre) zum 31.03.2005 ausgelaufen. An seinem interdisziplinären Studienprogramm waren die Fächer Bauforschung, Kunstgeschichte, Architektur- und Baugeschichte sowie Theorie und Praxis der Denkmalpflege beteiligt.

GK Gegenwartsbezogene Orientforschung

Das Graduiertenkolleg für Gegenwartsbezogene Orientforschung der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg lief nach Ablauf der Höchstförderdauer (9 Jahre) zum 01.10.1999 aus.
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GK Märkte und Sozialräume in Europa

In diesem Graduiertenkolleg wurde seit dem 01.10.2002 bis 03/2013 die Entwicklung von Märkten und Sozialräumen im Spannungsfeld von globalem Wettbewerb, europäischer Regulierung und nationalen Traditionen interdisziplinär untersucht. Dabei stehen Forschungsthemen im Mittelpunkt, die aus den Bereichen der Soziologie und Politikwissenschaft, des Privat- und Wirtschaftsrechts, des Arbeits- und Sozialrechts, der Sozialpolitik (VWL), der Finanzwirtschaft und des Internationalen Managements entwickelt werden.
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