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15.10.10

BMBF-Ausschreibung: Förderanträge bis 30.06.2015

... mobil nutzbare Technologien, digitalen Medien und Dienste in der beruflichen Qualifizierung.
ausführlich

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7. Forschungsrahmenprogramm der EU, Laufzeit 2007-2013

EU-Verbundforschung (Programm "Cooperation")

Gesamtbudget 32,4 Mrd. €

Projektformen (sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen):

  • Kooperationsprojekte (gemeinsame Forschungsprojekte)
  • Koordinierungs- und Unterstützungsmassnahmen (Netzwerkbildung, transnationaler Zugang zu Forschungsinfrastrukturen, Konferenzen u.a.)
  • Networks of excellence

Teilnahmeberechtigt sind:

  • Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
  • Partner aus den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie u.a.: Schweiz, Norwegen, Israel, Türkei, Kroatien sowie außereuropäische Drittstaaten (International Cooperation Partner Countries ICPC)
  • Die Konsortien müssen aus mindestens 3 Partnern aus unterschiedlichen EU Mitgliedsstaaten oder assoziierten Staaten (nicht ICPC) bestehen. Kann je nach Massnahme jeweiliger Ausschreibung variieren.
  • externer Link folgt ausführlich

Erstattungsfähige Kosten:

Bei der Budgeterstellung bitte frühzeitig das Dezernat Forschungförderung und Transfer kontaktieren zwecks Anpassung an universitätspezifische Regelungen.Grundsätzlich erstattungsfähig sind:

  • Personalkosten, Verbrauchsmittel, Ausrüstung, Reisekosten, Managementkosten
  • keine Erstattung der Mehrwertsteuer

Thematische Ausrichtung:

  • Themen werden durch die Europäische Kommission in den jährlich erscheinenden themenspezifischen Arbeitsprogrammen vorgegeben
  • Gliederung in 10 Unterthemen:
  1. Gesundheit
  2. Ernährung, Landwirtschaft, Fischerei und Biotechnologie
  3. Informations- und Kommunikationstechnologie
  4. Nanowissenschaft, Nanotechnologie, Werkstoffe und neue Produktionstechnologie
  5. Energie
  6. Umwelt (Einschliesslich Klimaforschung)
  7. Transport (einschliesslich Luftfahrt)
  8. Sozial- Wirtschafts- und Geisteswissenschaften
  9. Weltraum
  10. Sicherheit

Seiten des BMBF zum Programm Zusammenarbeit

Ausschreibungen:

  • Veröffentlichung jährlicher Arbeitsprogramme

 Offizielle Ausschreibungsseite: Teilnehmerportal des 7. FRP

European Research Council ERC ("Ideas")

 Was wird gefördert:

  • "frontier research"- Projekte
  • "bottom up": themenoffen, alle Wissenschaftsbereiche antragsberechtigt
  • finanziert werden Personalkosten,Verbrauchsmittel, Ausrüstung, Reisekosten

2 Förderlinien:

1) Starting Independent Researcher Grant

  • Abschluß der Promotion vor mehr als zwei Jahren, aber weniger als 12 Jahren
  • mindestens eine bedeutende Veröffentlichung ohne Beteiligung des Doktorvaters
  • bis zu 1,5 Mio € Förderung für bis zu 5 Jahre (interdisziplinäre Teams: bis zu 2 Mio. €)
  • Ausschreibung Jährlich im Sommer veröffentlicht, Einreichfrist Herbst des gleichen Jahres

2) Advanced Investigator Grant

  • erwiesene wissenschaftliche Excellenz ("Track-Record")
  • Förderung bis zu 2,5 Mio€ für 5 Jahre (interdisziplinäre Teams: bis zu 3,5 Mio. €)
  • Ausschreibungen Jährlich im Herbst, Einreichfrist im Frühjahr.

  Teilnahmeberechtigung:

  • Gastgebendes Institut muss in einem der 27 EU Mitgliedsstaaten liegen oder u.a. Schweiz, Norwegen, Israel.
  • Antrag wird gemeinsam mit dem Gastgebenden Institut gestellt

 externer Link folgt offizielle Seite des European Research Council

externer Link folgt offizielle Ausschreibungsseite auf dem Teilnehmerportal des 7. FRP

Marie Curie-Maßnahmen - spezifisches Programm "Menschen" ("People")

Das Marie-Curie-Individual-Stipendienprogramm zur inner- und außereuropäischen Mobilitätsförderung bietet im jährlichen Rhythmus (Frist normalerweise Mitte August) die Möglichkeit der Antragstellung in drei Unterprogrammen an.

Die Universität Bamberg kann bei den Förderlinien "Intra-European Fellowships for Career Development (IEF)" und "International Incoming Fellowships (IIF) als gastgebende Einrichtung fungieren!

 Allgemeine Information:

  • Die Ausschreibungen sind themenoffen
  • Zielgruppe: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits erste Forschungserfahrung nach Abschluss der Promotion gesammelt haben oder sich in einer späteren Karrierephasen befinden
  • Finanzielle Vergütung errechnet sich aus monatlichem Gehalt (Lebensunterhalt, Mobilitäts-Pauschale, Verbrauchsmittelzuschuss), jährlichem Reisekostenzuschuss sowie einer einmaligen  Pauschale von 2000 € am Ende der Vertragslaufzeit
  • Wissenschaftlerin/Wissenschaftler stellt Antrag zusammen mit gastgebendem Institut, es muss also frühzeitig Kontakt hergestellt sein!
  • Unterteilt in drei Ausschreibungen: 1) Innereuropäische Mobilität, 2) Stipendien für Forscherinnen/Forscher, die aus dem außereuropäischen Ausland nach Europa kommen und 3) Europäische Forschende, die aus Europa ins nichteuropäische Ausland gehen wollen (genauere Spezifizierung der Länder s. u.)
  • In allen Fällen gilt ein einstufiges Verfahren

1) Mobilität innerhalb Europa (Marie Curie Intra-European Fellowships for Career Development (IEF))

  • Förderzeit: 12-24 Monate
  • Grundvoraussetzung ist Forschermobilität zwischen zwei der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (Zusätzlich mit 7. FRP assoziierte Staaten: Schweiz, Israel, Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, Kroatien,   Mazedonien, Serbien, Albanien, Montenegro, Bosnien & Herzegowina und Färöer Inseln).
  • Wissenschaftler jeder Nationalität sind zur Antragstellung berechtigt.
  • Mobilitätsregel: Antragsteller darf in den letzten drei Jahren (Stichtag Ende der Frist - 17.8.2010) nicht mehr als 12 Monate im Land der Gastgebenden Institution (Zielland) gelebt haben.

2) Stipendien für Forscherinnen/Forscher, die aus dem Nicht-EU Ausland nach Europa kommen (Marie Curie International Incoming Fellowships (IIF))

  • Förderperiode: 12-24 Monate
  • Mobilitätsregel gilt (siehe oben), Anwärter jeder Nationalität berechtigt.
  • In bestimmten Fällen Rückkehrphase möglich.

3) Stipendien für Forscherinnen/Forscher, die aus Europa ins außereuropäische Ausland gehen wollen (Marie Curie International Outgoing Fellowships for Career Development (IOF))

  • 12-24 Monate Mobilitätsphase an Gastinstitut (Nicht EU-Mitgliedsstaat oder nicht mit dem 7.FRP assoziiert.
  • verpflichtende Reintegrationsphase an Gastinstitut in EU-Mitgliedsstaat oder assoziiertem Land (12 Monate).
  • Wichtig: Antragsteller muss Nationalität eines EU-Landes oder dem Rahmenprogramm assoziiertem Land haben (siehe oben).
  • Antrag wird zusammen mit dem gastgebenden Institut der Reintegrationsphase gestellt.

externer Link folgt offizielle Ausschreibungsseite: Teilnehmerportal des 7. FRP

Bei weiteren Fragen steht Ihnen Dr. Oliver Clarenz gerne zur Verfügung.

spezifisches Programm Kapazitäten ("Capacities")

Mit dem Programm Kapazitäten soll die Verbesserung der europaweiten Forschungs- und Innovationskapazitäten vorangetrieben werden.Ausschreibungen werden in folgenden Unterbereichen veröffentlicht:

  1. Forschungsinfrastrukturen
  2. Forschung zugunsten von kleinen und mittlereren Unternehmen (KMU)
  3. Wissensorientierte Regionen
  4. Forschungspotenzial
  5. Wissenschaft in der Gesellschaft
  6. Kohärente Entwicklung in der Forschungspolitik
  7. Maßnahmen der internationalen Zusammenarbeit

 Genauere Beschreibungen der Themenbereiche finden Sie auf den externer Link folgt entsprechenden Seiten des BMBF finden.

es gilt ein elektronisches Einreichverfahren.

externer Link folgt  offizielle Ausschreibungsseite: Teilnehmerportal des 7. FRP

 

Weitere Programme

ERA-NET/ ERA-NET+

ERA-Nets haben das Ziel, Forschung zu ausgewählten Themen von transnationaler Relevanz auf europäischer Ebene zu koordinieren. Auf diese Weise sollen Redundanzen vermieden und Fördermaßnahmen optimiert werden.

Initiiert durch Maßnahmen des 7. Forschungsrahmenprogramm werden in einem ERA-Net zunächst die nationalen Geldgeber an einen Tisch geholt um Konzepte für einer transnationale Koordination von Fördermitteln zu erarbeiten.

Diese auf mehrere Jahre angelegten ERA-Nets können zu einem späteren Zeitpunkt in vielen, aber nicht allen Fällen öffentliche Ausschreibungen für Forschungsprojekte veröffentlichen.

Eine Ausnahme sind die ERA-Nets+, die von vorne herein mit einem Budget für Ausschreibungen ausgestattet sind.

Zu beachten ist, dass sich jedes ERA-Net individuell zusammensetzt, also nicht jedes Land bei jedem ERA-Net beteiligt ist. Lediglich Forschende aus teilnehmenden Staaten sind im Falle von Ausschreibungen für Forschungsprojekte teilnahmeberechtigt.

externer Link folgt Netwatch ist die offizielle Informationsplattform der Europäischen Kommission zu ERA-Nets. Hier finden sie externer Link folgt eine aktuelle Liste der bestehenden ERA-Nets mit Informationen über beteiligte Staaten, thematische Ausrichtung und einen externer Link folgt Ausschreibungskalender.

COST

Das europäische, transnationale Netzwerk "European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research (COST)" unterstützt die Vernetzung der europäischen Wissenschaftler untereinander.

Bitte beachten Sie, dass Vernetzungsmassnahmen aber keine Forschungsprojekte an sich gefördert werden!

Welche Themen werden gefördert:

"bottom up" (themenoffen) mit folgenden Schwerpunktbereichen:

  • Biomedizin, molekulare Biowissenschaften
  • Ernährung/Lebensmitteltechnologie, Landwirtschaft
  • Forstwissenschaften, forstliche Produkte, sozialökonomische Aspekte
  • Werkstoffe/Neue Materialien, Physik, Nanowissenschaften
  • Chemie, Molekularwissenschaften und -technologie
  • System Erde, Umweltmanagement
  • Informations- und Telekommunikationswissenschaft
  • Verkehr/Transport, Stadtentwicklung
  • Sozial- und Geisteswissenschaften, Kultur, Gesundheit
  • Themenbereiche sollten von länderübergreifendem europäischem Interesse sein
  • in allen beteiligten Länder gleichermassen von Interesse

Was wird gefördert:

  • Vernetzungsmassnahmen (Workshops, Versammlungen, Seminare, Summerschools)
  • KEINE Forschungsprojekte an sich!
  • Publikationen

Teilnahmeberechtigte Länder:

  • 27 EU Mitgliedsstaaten
  • Bosnien-Herzegowina, Island, Kroatien, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Norwegen,  Schweiz, Serbien, Türkei
  • Israel als kooperierendes Land.

Wie funktioniert es?

  • Zweistufiges Antragsverfahren
  • ständig offene Ausschreibung:
  • externer Link folgt elektronische Einreichung von Projektskizzen beim COST Büro in Brüssel möglich
  •  im Vorfeld Kontakt mit dem nationalen COST Koordinator aufnehmen

externer Link folgt  offizielle Homepage des deutschen COST Büros

externer Link folgt offizielle Homepage


Joint Programming Initiatives

Das Joint Programming ist eine neue Initiative mit dem Ziel den Europäischen Forschungsraum ("European Research Area - ERA") auf- bzw. auszubauen. Im Dezember 2009 wurde durch den externer Link folgt Europäischen Rat die erste Welle von Joint programming Initiativen beschlossen, die derzeit in der Implementierungsphase sind.

Ziel:

  • europaweite Koordinierung nationaler Fördermittel, um Massnahmen zu bündeln und Redundanzen zu vermeiden.
  • thematisiert werden Problemstellungen, die auf nationaler Ebene allein nicht gelöst werden können

 Bisherige Joint Programming Initatives

Pilotinitiative

externer Link folgt "Neurodegenerative Diseases/Alzheimer" (JPND)

erste Welle von JPIs

  1. externer Link folgt "Agriculture, Food, security & climate change" (FACCE JPI)
  2. "Healthy Diet for a healthy life" (JPI HDHL)
  3. externer Link folgt "Cultural heritage & global change"

 zweite Welle von JPIs

  1. externer Link folgt "Urban Europe"
  2. externer Link folgt "Climate Knowledge for Europe (Clik'EU)"
  3. "Antimicrobial Resistance"
  4. "water Challenges"
  5. externer Link folgt "Healthy & Productive Seas and Oceans"

 Die Joint Programming Initiativen befinden sich in der frühen Implementierungsphase. Es sind noch keine konkreten Termine für Ausschreibungen sowie Angaben zu Ausschreibungsbedingungen bekannt. Mit Ausschreibungen der Pilotiniative JPND ist nicht vor Ende 2010 bzw. Anfang 2011 zu rechnen.

Joint Technology Initiatives