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News Forschung

HERA-Netzwerk Matchmaking Event "Uses of the Past" 29.01.2015, Tallinn, Estland


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Handbuch zur Einreichung von Anträgen in Horizont 2020


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Workshop: Von der Idee zum Projektantag, 15./16. Januar, Berlin


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4. Call für Open Research Area (ORA) für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften ist offen, Frist 15.01.2015


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BayFOR: Workshop "Wie manage ich ein EU-Projekt?" 11./12. November 2014


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Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung; Frist: 15. April und 15. November eines jeden Jahres

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. externer Link folgt Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

BMBF-Bekanntmachung zur Förderung des Berufsbildungsexportes - Projektskizzen: am 31. Oktober und 30. April eines jeden Jahres

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung des Berufsbildungsexportes durch deutsche Anbieter.
Im Rahmen der dreijährigen Förderrichtlinie können in jedem Jahr zu jeweils folgenden Terminen Projektskizzen eingereicht werden:

31. Oktober und

30. April

Das Förderverfahren ist jeweils zweistufig angelegt.  In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zu den oben genannten Einreichfristen, erstmalig zum 31.10.2011 zunächst Projektskizzen in schriftlicher Form auf dem Postweg und in elektronischer Form vorzulegen.

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DAAD-Ausschreibungen: Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft - nächste Fristen: 30. September 2014, 09. Oktober 2014

Voraussichtlich Anfang September veröffentlicht der DAAD neue Ausschreibungen in drei Programmlinien seines Programms "Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft". Mögliche Partnerländer sind: Ägypten, Tunesien, Jordanien, Jemen, Marokko und Libyen.

Weiterführende Informationen zu bisherigen Förderkonditionen, geförderten Projekten etc. finden Sie hier: https://www.daad.de/miniwebs/ictunis/de/21340/index.html 

PROGRAMMLINIE 1 Deutsch-Arabische Hochschulpartnerschaften mit Hochschulen in den Transformationsländern

Ziel: Aufbau/ Koordinierung von bis zu 3jährigen Hochschulpartnerschaften zur nachhaltigen Strukturbildung an arabischen Hochschulen in Lehre, Forschung, Dienstleistung und Hochschulmanagement (z.B. Curricula- oder Modulentwicklung, Einrichtung (internationaler) Studiengänge, Anerkennung von Universitätsabschlüssen, Weitergabe von Erfahrungen beim Aufbau von Technologie-Transferzentren und Servicestellen etc.)

Fördersumme: voraussichtlich 100.000 EUR/ Jahr (125.000 EUR/ Jahr für tri- bzw.multilaterale Partnerschaften)

Bewerbungsschluss: voraussichtlich 09. Oktober 2014

Bestandteile des Antrages: Antragsformular und Finanzierungsplan (Formulare im DAAD-Portal), Befürwortung des Projektantrages durch deutsche Hochschulleitung (Vorlage s. DAAD-Homepage), Zustimmung der Partnerinstitution/en (Letter of Intent oder MoU), ausführliche Projekt- und Zielbeschreibung, konkreter Arbeits- und Maßnahmenplan

PROGRAMMLINIE 2: Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen mit Hochschulen in den Transformationsländern

Ziel: Durchführung von kurz- und mittelfristig angelegten Kooperationsmaßnahmen (Workshops, Sommerschulen, Konferenzen, Kolloquien etc.) zum Aufbau und zur Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen und Hochschulen aus den Zielländern, Schaffung aktiver Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen im Hinblick auf die Verbesserung von Lehre, Ausbildung und Forschung.

Fördersumme: voraussichtlich 40.000 EUR

Bewerbungsschluss: Es gibt voraussichtlich 5 Bewerbungstermine: 30.09.2014: für Maßnahmen zwischen dem 01.01.-28.02.2015, 30.11.2014: für Maßnahmen zwischen dem 01.03.- 30.04.2015, 31.01.2015: für Maßnahmen zwischen dem 01.05.-31.07.2015. 30.04.2015: für Maßnahmen zwischen dem 01.08.-30.09.2015, 15.07.2015: für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2015

Bestandteile des Antrages: Antragsformular und Finanzierungsplan (Formulare im DAAD-Portal), Befürwortung des Projektantrages durch deutsche Hochschulleitung (Vorlage s. DAAD-Homepage), Projekt- und Zielbeschreibung, Darlegung der erfolgten Abstimmung mit Partnern

PROGRAMMLINIE 4: Deutsch-Arabische Forschungspartnerschaften mit Hochschulen in den Transformationsländern – Al tawasul

Ziel: Mit dem Programm Deutsch-Arabische Forschungspartnerschaft sollen herausragende arabische Alumni aus den Zielländern (in der Regel DAAD-Alumni) nach einer Promotion beim Einstieg in die Post-Doc-Forschungsphase im Heimatland unterstützt werden. Der/Die Alumnus/a soll eine Forschergruppe mit örtlichen Wissenschaftlern bilden und koordinieren. Hauptziel ist die Entwicklung und Durchführung eines konkreten gemeinschaftlichen Forschungsprojektes mit der deutschen Hochschule. Förderung bis zu 3 Jahre.

Fördersumme: voraussichtlich 90.000 EUR/ Jahr

Bewerbungsschluss: voraussichtlich 09. Oktober 2014

Bestandteile des Antrages: Antragsformular und Finanzierungsplan (Formulare im DAAD-Portal), Befürwortung des Projektantrages durch deutsche Hochschulleitung (Vorlage s. DAAD-Homepage), Zustimmung der Partnerinstitution/en (Letter of Intent oder MoU), ausführliche Projekt- und Zielbeschreibung, konkreter Arbeits- und Maßnahmenplan, Stipendienurkunde des/ der Alumnus/ Alumna, Lebensläufe und Publikationslisten weiterer wissenschaftlicher Projektbeteiligter

 

 

 

Karl-Christ-Preis für Alte Geschichte: Frist 31. Oktober 2014

Der Karl-Christ-Preis ist dem Andenken an den Marburger Althistoriker Karl Christ gewidmet (1923 – 2008). Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und ihrer Nachbardisziplinen sowie der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte des Altertums ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird im zweijährigen Turnus verliehen. Vorschlagsrecht haben Mitglieder und Angehörige von Universitäten und Akademien sowie Fachverbände und wissenschaftliche Vereinigungen. Eine Selbstnomination ist nicht möglich. Stimmberechtigte Mitglieder der für die Verleihung des Preises verantwortlichen Kommission sind Prof. Dr. Stefan Rebenich (Vorsitzender, Universität Bern), Prof. Dr. Hartmut Leppin (Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Andreas Rödder (Universität Mainz). Der Preis wird im Wechsel Frankfurt a.M. / Bern verliehen. Die zweite Verleihung erfolgt am 17. April 2015 an der Universität Bern.

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Rebenich
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Universität Bern, Länggassstr. 49
CH – 3005 Bern

E-Mail: stefan.rebenich@ externer Link folgt hist.unibe.ch

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BMBF-Ausschreibung: "Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung" im Rahmen des "Aktionsplans Dienstleistung 2010": Frist: 30.11.2014

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für "Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung" im Rahmen des Forschungsprogramms "Innovationen für die Arbeit von morgen - Forschung für Produktion und Dienstleistung der Zukunft"

Auszug aus der Ausschreibung:
Gegenstand der Förderung

Für die Förderung sind drei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche (2.1, 2.2 und 2.3) und ein wissenschaftliches Begleitvorhaben (2.4) vorgesehen. Vorhaben, die in diesen Bereichen gefördert werden, müssen mit Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall Herausforderungen, Chancen und Folgewirkungen der Digitalisierung von Dienstleistung analysieren und in die weitere Ausarbeitung einbeziehen. Um eine möglichst breite Akzeptanz in Wirtschaft und Gesellschaft für die angestrebten Lösungen zu erzeugen, ist ein rechtskonformer und verantwortlicher Umgang mit Prozess-, Kunden- und Beschäftigtendaten unabdingbar. Persönlichkeits- und Eigentumsrechte müssen gewahrt bleiben und ethische Aspekte in auszuarbeitende Konzepte angemessen einbezogen werden.

2.1 Prozessinnovation durch Digitalisierung

Digitalisierung wird zum Treiber, der die Bedeutung der Dienstleistung in Wertschöpfungsprozessen verändert. Vergleichbar dem Eindringen von internetbasierten Technologien in die industrielle Produktion wird auch die digitale Dienstleistung ein Schlüssel für den Wandel von Wertschöpfungsprozessen. Während klassische Wertschöpfungssysteme stark am Produkt und Massenmarkt ausgerichtet sind, eröffnet die Digitalisierung von Dienstleistung den Weg, Wertschöpfungsprozesse neu auszurichten: orientiert am individuellen Kundennutzen, an offenen Innovationsprozessen sowie am Potenzial der Skalierbarkeit der Lösungen.

Gerade die Digitalisierung wird zum Treiber für die prozessorientierte Gestaltung von Dienstleistungssystemen. Dabei werden Plattformstrategien, Modularisierung und Standardisierung zu einer wichtigen Grundlage. Diese Vorgehensweisen orientieren sich an Prinzipien der industriellen Produktion, so dass gleichzeitig der Weg zur Dienstleistungsindustrialisierung vorgezeichnet ist. Auf dieser Basis wird Dienstleistung anschlussfähig an Entwicklungen, die unter dem Begriff "Industrie 4.0" firmieren.

Auf der anderen Seite wird die Dienstleistung auch zum Treiber für die weitere Informatisierung und Kundenorientierung der industriellen Produktion. Zur Ausschöpfung der damit verknüpften wirtschaftlichen Potenziale sind entsprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sie müssen sehr viel stärker auf Netzwerkstrukturen, multiple Anspruchsgruppen und individualisierte Leistungen ausgerichtet werden und Fragen der Prozess- und Leistungsentwicklung, der Verlässlichkeit sowie rechtlicher Rahmenbedingungen wie z.B. des Datenschutzes und des Urheberrechts adressieren.

Folgende Aspekte sind vordringlich:

  • Erforschung und Entwicklung von technischen und organisatorischen Modularisierungskonzepten und Schnittstellen, Architekturen und Diensteplattformen. Das Ziel sind serviceorientierte Prozesse.
  • Erarbeitung von Modellen zur Nutzung von Big Data und Crowdsourcing als Ressource und Gestaltungselement in integrierten Dienstleistungsprozessen.
  • Maßnahmen zur Sicherstellung der Datendurchgängigkeit in Wertschöpfungsprozessen und Implementierung eines "digitalen Gedächtnis".
  • Erforschung und Entwicklung von Ansätzen zur Automatisierung von Dienstleistungsprozessen durch Digitalisierung.
  • Konzeption und Anwendung semantischer Methoden zur Automatisierung von fehleranfälligen und kritischen Phasen der Dienstleistungsprozesse.
  • Erarbeitung von skalierbaren und automatisierten Verfahren zur Erstellung, Integration und Wiederverwendung von (Dienst-)Leistungen in Wertschöpfungssystemen.

 

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BMBF-Ausschreibung: "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" - Frist: 1. Dezember 2014

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen"

Auszug:

2 Gegenstand der Forschung

Für die Förderung wurden zwei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche bestimmt:

2.1 Wirksamer betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz durch präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung

2.2 Verbesserte Gesundheit und Arbeitsqualität der Beschäftigten durch personenindividuelle, präventive Arbeitsgestaltung

Projekte, die in diesen Feldern gefördert werden, müssen

  • (mindestens) ein integriertes Konzept für Maßnahmen zur Förderung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit Unternehmen erarbeiten, das die Besonderheiten der Veränderungen in der Arbeitswelt und insbesondere des demografischen Wandels berücksichtigt,
  • eine Analyse der Treiber und Hemmnisse mit Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall liefern,
  • Lösungen entwickeln, die zu einer nachhaltigen Verankerung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der betrieblichen Praxis beitragen und
  • Ansätze unterstützen, die die Beschäftigungsfähigkeit durch ein gesundes und längeres Arbeitsleben fördern.

In den thematischen Feldern bestehen weitere Forschungsaufgaben in der Realisierung des gesellschaftlichen Anspruchs der Chancengleichheit und in der Erarbeitung von Kriterien für den Nachweis des Nutzens der Projekte.

2.1 Wirksamer betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz durch präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung

Es sind in Zukunft Wege aufzuzeigen, wie ein kontinuierliches Management für Prävention, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit die Unternehmenskultur verbessert und gleichzeitig wirtschaftlich ist. Mit der Entwicklung und Umsetzung von flexiblen Modellen für ein verbessertes Gesundheitsmanagement und Maßnahmen für eine demografie- und präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung können Unternehmen zudem den Anforderungen an neue Produktionssysteme, an neue und/oder verbesserte Dienstleistungen, an Marktanforderungen und Flexibilität gerecht werden. Die Gesundheit der Beschäftigten ist zudem ein wesentlicher Faktor für die Leistungsfähigkeit und damit für die Produktivität und den Erfolg von Unternehmen in der ambivalenten und weiter dynamisierten Arbeitswelt in den kommenden Jahren. Der längere Verbleib im Berufsleben, der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und die Sicherung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen in einer älter und dynamischer werdenden Gesellschaft können daher nur durch eine präventive, gesundheitsförderliche, demografieorientierte, ressourcenorientierte Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung, verknüpft mit einem entsprechenden Personal- und Organisationsmanagement, bewältigt werden.

Durch das Zusammenwirken von Anbietern von Maßnahmen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes wie z. B. Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Präventionsdienstleistern und anderen Akteuren können dauerhafte Präventionsallianzen geschaffen werden. Durch diese werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen erreicht. In Allianzen dieser Art sollen prozessorientierte und ganzheitliche Dienstleistungsangebote in Bezug auf den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz, die zu marktfähigen Transferstrategien führen, entstehen. Damit werden in der modernen Arbeitswelt Potenziale gefördert, deren Ausmaß gegenwärtig noch unzureichend erforscht ist.

Forschungsbedarf wird z. B. zu den folgenden Punkten gesehen:

  • Erforschung und Umsetzung einer nachhaltigen Personal- und betrieblichen Gesundheitspolitik im Hinblick auf eine zunehmend digitalisierte und dynamisierte Arbeitswelt für einen wirksamen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Ermittlung der Erwartungshaltungen an das Engagement von Führungskräften und Beschäftigten für den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen sowie Entwicklung gezielter Fördermaßnahmen (z. B. im Hinblick auf Arbeitsbedingungen, soziales Arbeitsumfeld, Unternehmenskultur).
  • Erarbeitung neuer Aufgaben- bzw. Zuständigkeitsfelder für Führungskräfte und Personalentwickler bei der Begleitung arbeitsintegrierter Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie deren Umsetzung und qualitative/quantitative Wirkungserfassung.
  • Ermittlung der entscheidenden Kriterien für die Charakterisierung der Unternehmensspezifik eines wirksamen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Erarbeitung und Umsetzung von gegenüber schnellen Veränderungen im Unternehmen (z. B. kurzfristiger Reorganisation und Restrukturierung) stabilen Prozessen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Entwicklung einer Metrik zum Nachweis des Erfolgs eines innovationsförderlichen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Ermittlung der Anforderungen an die Arbeitsqualität in wirtschaftlichen Pionierbranchen bzw. -netzwerken (z. B. erneuerbare Energien) und deren Umsetzung für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch präventive ­Arbeitsgestaltung.
  • Ermittlung der wesentlichen Kriterien des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes für erfolgreiche Unternehmensstrategien.
  • Analyse, Ergänzung und Vernetzung existierender Präventionsangebote zu Präventionsallianzen. Die zu entwickelnden Lösungsansätze sollen den Mehrwert von Präventionsallianzen sichtbar machen und bei den Akteuren der Allianzen zumindest als Pilotprojekt umsetzbar sein. Insbesondere sind hier KMU-spezifische Präventions- und ­Allianzkonzepte zur Unterstützung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes im demografischen Wandel zu betrachten.

2.2 Verbesserte Gesundheit und Arbeitsqualität der Beschäftigten durch personenindividuelle, präventive Arbeits­gestaltung

Arbeitsformen wie Projektarbeit im industriellen Kontext, Care-Arbeit1 und einfache Dienstleistungsarbeit unter den Bedingungen umfassender Rationalisierungsmaßnahmen bergen die Gefahr einer Entgrenzung und Überforderung bis hin zur Zunahme psychischer Erkrankungen. Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz bietet hier die Möglichkeit, durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen psychische Gesundheit zu erhalten. Es fehlen Beurteilungsmaßstäbe für neue Arbeitstypen wie Interaktionsarbeit, Wissens- und Innovationsarbeit und deren menschengerechte Gestaltung. Hier fehlen selbst elementare Lösungen des existierenden Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Forschungsbedarf wird z. B. zu den folgenden Punkten gesehen:

  • Welche Anforderungen hinsichtlich der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Menschen über die ganze Lebensarbeitszeit sind mit den neuen Arbeitsformen und Arbeitstypen verbunden?
  • Welche Gesundheitsrisiken, aber auch -chancen und Gestaltungsspielräume sind mit diesen neuen Arbeitsformen und Arbeitstypen verbunden?
  • Weiterentwicklung der bisherigen arbeitswissenschaftlichen Kenntnisse im Hinblick auf die Anforderungen der sich abzeichnenden wandelnden Arbeitswelt.
  • Entwicklung von Instrumenten zur Förderung von präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutz und Maßnahmen zu deren personenindividueller Umsetzung.
  • Erarbeitung der notwendigen Kompetenzen zum Erkennen eigener Lernnotwendigkeiten in Bezug auf den präventiven Arbeitsschutz und zum Erhalt der Handlungs-, Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit.
  • Erarbeitung der gruppen- und altersspezifischen Stimuli, Rahmenbedingungen und Lernformate zur Förderung eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung innovativer Formen eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung heterogener Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zum Einsatz digitaler Technologien und technischer Assistenzsysteme für den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Es werden Skizzen erwartet, die eine wirkungsvolle Beteiligung von Unternehmen vorsehen.

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Gerda Henkel Stiftung: Ausschreibung Gastprofessur in Stanford 2015/2016 - Frist: 01. Dezember 2014

Die Stiftung stellt seit 2009 Fördermittel für ein Vorlesungs- und Forschungsprogramm für Professoren deutscher Universitäten aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften, deren Forschungen einen Bezug zu Deutschland aufweisen, am Department of German Studies der Universität Stanford zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, einerseits in Stanford Forschungsaktivitäten mit Deutschland-Bezug auszubauen, andererseits die traditionell guten wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Universität und deutschen Forschungseinrichtungen zu vertiefen. Die Gerda Henkel Visiting Professors werden jeweils für eine Dauer von drei Monaten nach Stanford eingeladen. Ihre Aufgaben erstrecken sich zum einen auf die Lehre und die Betreuung graduierter Studenten, zum anderen ist die aktive Teilnahme am akademischen Leben des Instituts vorgesehen. Erwartet wird zudem ein öffentlicher Vortrag im Rahmen einer Gerda Henkel Lecture.

Alle Infos gibt es hier: externer Link folgt www.gerda-henkel-stiftung.de/stanford-university

Gerda Henkel Stiftung: Sonderprogramm "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" - Frist: 05. Dezember 2014

Förderung Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat

Bedeutungsverlust und Entgrenzung des Staates sind ein Generalthema politischer und wissenschaftlicher Diskussionen über Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. „Zerfallende Staaten“ als Schutzzone für Terroristen, transnationale organisierte Kriminalität, Legitimitätsverlust und schrumpfende Handlungskompetenz in Konfliktgebieten lauten die Stichworte. Gute Gründe sprechen für eine differenziertere Betrachtung: Sicherheitsprobleme sind vielschichtiger und dynamischer geworden. Sie sind angesiedelt in einem Kontinuum, das von militärischem Schutz bis zu funktionsfähiger Infrastruktur und tragfähigen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen reicht. Der Staat wird nicht durchgehend unwichtiger in sicherheitspolitisch relevanten Feldern, teilweise gewinnt er sogar an Bedeutung.


Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Das Sonderprogramm wendet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Disziplinen. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten beantragt. Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt. Die Forschungsvorhaben sollen sich einem oder mehreren der fünf Forschungsfelder zuordnen lassen.

Über die Anträge entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung von internationalen Fachgutachtern und Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats.

Thematische Schwerpunkte


Das Sonderprogramm gliedert sich in fünf thematische Felder:
1. Herausforderungen durch neue Technologien
2. Öffentliche Verwaltung und Human Security
3. Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren
4. Nicht-staatliche Akteure als Partner und Konkurrenten des Staates
5. Sicherheitsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Bereichen:

  1.     Archäologie
  2.     Geschichtswissenschaften
  3.     Historische Islamwissenschaften
  4.     Kunstgeschichte
  5.     Rechtsgeschichte
  6.     Ur- und Frühgeschichte
  7.     Wissenschaftsgeschichte.

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BMBF-Ausschreibung: "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" - zweistufiges Verfahren, Frist: 12.06.2015

24.07.2014 - 12.06.2015
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung"

Auszug: Gegenstand der Förderung

Die folgenden Aufzählungen stellen beispielhaft mögliche Förderbereiche vor, ohne dabei eine vollständige Liste von inhaltlichen Schwerpunktsetzungen darzustellen. Aus den Mitteln des Programms können (Verbund-)Projekte gefördert werden, die insbesondere und beispielhaft

  1. die Zusammenarbeit von Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und schulpraktischen Lernorten verbessern, um eine stärkere Abstimmung und Kooperation unter den für die Ausbildung verantwortlichen Personen und Institutionen zu erreichen,
  2. die Inhalte der Ausbildung stärker aufeinander abstimmen, um eine kohärente Lehrerausbildung über alle Phasen hinweg zu ermöglichen,
  3. das vielfach bestehende Spannungsverhältnis von fachakademischer Ausbildung einerseits und spezifischen professionsorientierten Angeboten für die Lehrerausbildung andererseits auflösen,
  4. eine Fachdidaktik fördern, die die Schulwirklichkeit in die hochschulische Ausbildung angemessen einbezieht (z. B. der pädagogische Einsatz digitaler Medien),
  5. schulpraktische Elemente frühzeitig und zielgerichtet in fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienelemente integrieren,
  6. eine stärkere Verzahnung aller Phasen der Lehramtsausbildung (Lehramtsstudium, Vorbereitungsdienst, Lernen im Beruf) realisieren,
  7. effizientere Strukturen der Lehreraus- und -weiterbildung in den Hochschulen so verankern, dass sie als profil­bildendes Element der gesamten Hochschule wirken,
  8. die Reformmaßnahmen mit begleitender und berufsfeldbezogener Forschung flankieren und insgesamt die Forschungsorientierung innerhalb der Lehrerbildung ausbauen und stärken,
  9. Maßnahmen der berufsbiographischen Förderung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und der mit der Ausbildung im Vorbereitungsdienst Beauftragten sowie von Lehrkräften im Schuldienst entwickeln,
  10. den Umgang mit Inklusion und Heterogenität in allen Phasen der Lehrerbildung verbessern,
  11. auch die Weiterbildung der Lehrenden an den Hochschulen und in den Studienseminaren fördern,
  12. geeignete Maßnahmen zur Förderung von Lehrkräften ohne Lehramtsabschluss ("Quereinsteiger") entwickeln,
  13. die Verstetigung und den Transfer der Ergebnisse gemäß § 2 Absatz 2 der Bund-Länder-Vereinbarung auf andere Hochschulstandorte berücksichtigen,
  14. Verfahren zur gezielten Gewinnung geeigneter Studierender und deren kontinuierlicher Begleitung/Beratung entwickeln,
  15. neue Formen und Strukturen der Organisation von Lehrerbildung entwickeln (z. B. Verzahnung von Elementar- und Primärpädagogik, grenzübergreifende Kooperationen oder Gestaltung von Ganztagsangeboten),
  16. Entwicklung neuer Ansätze für die Gewinnung und Qualifizierung von Lehrern an beruflichen Schulen.

Vorlage und Auswahl von Vorhabenbeschreibungen

In der ersten Verfahrensstufe für die erste Bewilligungsrunde sind dem Projektträger zunächst Vorhabenbeschreibungen

bis spätestens 14. November 2014 (12.00 Uhr)

in deutscher Sprache auf dem Postweg sowie in elektronischer Form vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Vorhabenbeschreibungen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Für die zweite Bewilligungsrunde sind dem Projektträger die Vorhabenbeschreibungen

bis spätestens 12. Juni 2015 (12.00 Uhr)

in deutscher Sprache auf dem Postweg sowie in elektronischer Form vorzulegen.

BMBF-Ausschreibung mobil nutzbaren Technologien, digitalen Medien und Diensten in der beruflichen Qualifizierung: Förderanträge bis 30.06.2015

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Vorhaben zur Entwicklung und zum Einsatz von mobil nutzbaren Technologien, digitalen Medien und Diensten in der beruflichen Qualifizierung.

externer Link folgt [Ausschreibung]

BMBF-Ausschreibung: "Kommunen innovativ" - zweistufiges Verfahren; Frist: 17. Februar 2015 und 02. Februar 2016

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ.

Auszug: Gegenstand der Förderung

Im Rahmen der vorliegenden Förderrichtlinie werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert, die zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen in Deutschland beitragen und dabei auf die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Land- und Flächenressourcen fokussieren.

Die anwendungsorientierten FuE-Vorhaben dienen zum einen der Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen und Konzepte für Kommunen. Zum anderen können FuE-Vorhaben beantragt werden, die auf eine testweise Umsetzung, Erprobung sowie Anpassung und Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Konzepte gerichtet sind. Hierbei kann auf Ergebnisse von Förderinitiativen der EU, des Bundes (z. B. BMBF-Fördermaßnahmen REFINA, Nachhaltiges Landmanagement) oder der Länder zurückgegriffen werden.

Neue, zu erprobende Konzeptionen müssen das Potenzial zur Anwendung auch in anderen Kommunen in Deutschland besitzen.

Die Einreichung von Projektvorschlägen erfolgt zu festgelegten Stichtagen (vgl. Nummer 7.2.1). Pro Stichtag steht ein Fördervolumen von bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung eines Verbundvorhabens können maximal eine Million Euro beantragt werden.

FuE-Vorhaben können in den folgenden zwei Schwerpunktbereichen (Nummer 2.1 und 2.2) gefördert werden.

2.1 Instrumente

Wesentliche Grundlage für das kommunale Handeln und für eine nachhaltige und demografiefeste Zukunftsgestaltung in den Regionen Deutschlands ist die Bereitstellung und Erprobung von zuverlässigen und praxistauglichen Instrumenten. Wichtige Hilfsmittel für die kommunalen Akteure sind z. B.

  • verlässliche Prognosen und Szenarien und der Umgang mit Unsicherheiten,
  • regionale Entwicklungskonzepte für Siedlung, Infrastrukturen, Wirtschaft oder Mobilität,
  • eine wissensbasierte Abbildung (Modellierung) der Auswirkungen der demografischen, wirtschaftlichen oder globalen Veränderungen auf verschiedene Lebens- und Wirtschaftsbereiche,
  • praxisnahe Entscheidungshilfesysteme und/oder
  • neue Finanzierungsinstrumente.

In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene Instrumente (z. B. Demografie- und Nachhaltigkeitschecks, Regionalbudgets, Fondsmodelle) entwickelt, die ein vielversprechendes Potenzial besitzen, jedoch noch weitergehend entwickelt oder auf spezifische Bedingungen angepasst werden müssen. Darüber hinaus stellen Schrumpfungsprozesse die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen, denn bislang sind die meisten Instrumente unter Wachstumsbedingungen entstanden und optimiert worden. Unter Schrumpfungsbedingungen benötigen die Kommunen zum Teil völlig neue Instrumente und Konzepte, z. B. für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung von übertragbaren Methoden für
    • kleinräumige Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen, z. B. Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche, Arbeits- bzw. Fachkräftemarkt, Infrastrukturauslastung, Verkehr, kommunale Finanzen u. a.
    • eine regelmäßige Demografieberichterstattung; Optimierung der Datennutzung, -aufbereitung und -vernetzung.
    • Szenarienentwicklung, Modellierung und Entscheidungshilfesysteme
  • Erprobung und Anpassung neuer Finanzierungs- und Organisationsmodelle (z. B. Regionalbudgets, Fondsmodelle, Kosten-Nutzen-Rechnungen, Crowd-Funding etc.) zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen in schrumpfenden Regionen
  • Erprobung und Anpassung von Demografie- oder Nachhaltigkeits-Checks für Vorhaben der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung; Untersuchungen in Bezug auf geeignete Anwendungsbereiche (Auswahlkriterien), Beteiligungsverfahren, Aufwand-Nutzenverhältnis, methodische Grundlagen u. a.
  • Entwicklung, Erprobung oder Anpassung kommunenübergreifender regionaler Entwicklungskonzepte für Siedlung, technische oder soziale Infrastrukturen und Mobilität
  • Entwicklung neuer Konzepte für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten und Infrastruktur, z. B. Kriterien für Gebietsauswahl, Anreize für Leerzug und Umsiedlung, Finanzierung, Ausgleichsmaßnahmen, Renaturierung u. a.
  • Entwicklung innovativer und beispielgebender Konzepte für Umnutzung bzw. Nachnutzung brachliegender Immo­bilien und Flächen.

2.2 Kommunikation, Motivation, Beteiligung und Flexibilisierung

Wichtigste Voraussetzung für Veränderung und Anpassung in den Kommunen und Regionen Deutschlands ist Offenheit, Akzeptanz sowie eine aktive und möglichst breite Beteiligung von Entscheidungsträgern, Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen. Einschneidende Veränderungen durch den demografischen Wandel und ihre Konsequenzen müssen kommuniziert und verstanden werden, Antworten und Lösungen sollen auf möglichst breiter Basis gefunden werden. Dabei gilt es, auch neue Perspektiven zu gewinnen und Chancen, z. B. durch neue Formen regionaler Wertschöpfung oder Landnutzung, zu vermitteln. Nur in einem Klima der Offenheit kann es gelingen, neue Wege zu gehen, Bürger zu aktivieren und im Bedarfsfall auch unpopuläre Maßnahmen zu vermitteln und umzusetzen.

Kommunikation, Motivation und Beteiligung sind damit Schlüsselfaktoren für die Bewältigung zukünftiger Veränderungen in den Regionen. Ein Ziel der Förderung ist daher die Entwicklung und testweise Erprobung von Konzepten für Kommunikation, Motivation und Beteiligung in Kommunen und Regionen. Die Konzepte sollen von den Kommunen in Zusammenarbeit mit entsprechenden Experten bzw. ausgewiesenen Einrichtungen entwickelt und/oder erprobt werden.

Eine weitere Voraussetzung für Veränderung und Anpassung ist der Abbau regulativer Hürden bzw. die Flexibilisierung von Regelungen. Standards und Regelungen sind überwiegend unter den Bedingungen von Wachstum und zunehmendem Wohlstand entstanden. Diese stehen vor allem in schrumpfenden Regionen Anpassungsmaßnahmen im Wege oder sind mit unnötigen finanziellen Belastungen und Arbeitsaufwand verbunden. In den Kommunen besteht oft große Unsicherheit, inwieweit von Regelungen und Standards abgewichen werden kann und welche Risiken damit verbunden sind. Eine Flexibilisierung von Regelungen und Standards wird also nur dann gelingen, wenn mögliche Folgen und Risiken fundiert, d. h. wissensbasiert eingeschätzt werden können.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung und Erprobung neuer Kommunikationsformen über die demografischen Veränderungen, ihre Folgen und daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten. Ein Ziel ist u. a. die Unterstützung eines offenen Dialogs zwischen kommunalen Entscheidungsträgern und Bürgern zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit.
  • Untersuchung der Bedingungen sowie Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Motivation für bürgerschaftliches Engagement; Ansprache und Motivation von Jugendlichen; Identifikation geeigneter Organisationsformen und Unterstützungsmöglichkeiten; Entwicklung einer Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement.
  • Analyse von Standards und Regelungen, die einer Anpassung an demografische Veränderungen im Wege stehen. Entwicklung von Möglichkeiten zum Abbau regulativer Hindernisse mit einer Risiko- und Folgenabschätzung.

2.3 Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung, Transfer

Die Fördermaßnahme soll durch ein eigenständiges wissenschaftliches Vorhaben begleitet werden, das organisato­rische und inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliches Ziel dabei ist die Synthese und Aufbereitung der Ergebnisse sowie die übergreifende Vernetzung der geförderten Vorhaben. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger und umfasst im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Analyse und Synthese der Erkenntnisse aus den geförderten Vorhaben auf übergeordneter Ebene.
  • Aufbereitung und Transfer der Projektergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen (Öffentlichkeit, Politik und kommunale Entscheidungsträger).
  • Die Vorbereitung und Durchführung von Arbeitstreffen, Diskussionsforen und Statusseminaren.
  • Die Erarbeitung und Bereitstellung von Informationsmaterialien zur Fördermaßnahme (PR Materialien, Internetseite, etc.).
  • Vernetzung mit relevanten nationalen und europäischen Forschungsaktivitäten, ggf. auch im internationalen Raum.
  • Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger PtJ zunächst für jeden Projektvorschlag (vgl. Nummer 2.1 und 2.2) aussagefähige Projektskizzen vorzulegen. Stichtage für die Einreichung sind der

    17. Februar 2015 (13.00 Uhr) und der 16. Februar 2016 (13.00 Uhr).

BMBF-Förderung der Kooperation mit Zentralasien - Anträge jederzeit

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit externer Link folgt elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

BMBF-Ausschreibung: ""Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel" - Anträge jederzeit

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Wissenschaftlichen Vorprojekten zur "Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel"

Auzug:

Das BMBF wird wissenschaftliche Forschungsvorhaben fördern, die
a.    neue und realistische Anwendungsszenarien im Bereich der "Mensch-Technik-Interaktion" entwickeln und so Wege für die Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes aufzeigen,
b.    bestehende Hinderungsgründe ausräumen oder grundlegende Wissenslücken füllen,
c.    den Reifegrad von Forschungsthemen erhöhen, oder
d.    die notwendigen Grundlagen für eine möglicherweise anschließende anwendungs- und praxisorientierte Forschung im Verbund mit Umsetzungspartnern und Anwendern schaffen.
Die Forschungsvorhaben sollen, wie in Nummer 1.1 beschrieben, dazu beitragen, noch ungenutzte Potenziale der MTI mit Blick auf konkrete gesellschaftliche Herausforderungen wie insbesondere den demografischen Wandel zu heben und das Forschungsfeld im Hinblick auf diese Herausforderungen auszurichten und weiterzuentwickeln. Die Forschungsvorhaben können sich sowohl auf technische als auch auf möglicherweise relevante nicht-technische Aspekte (z. B. gesellschaftlicher, rechtlicher, ethische Art) der MTI beziehen.
Die Förderfähigkeit ist an folgende Kriterien gebunden:
•    Das vorgeschlagene Vorhaben muss den Zielen und Anforderungen dieser Richtlinien entsprechen (insbesondere auch den Ausführungen in den Nummern 1.1 und 7.3).
•    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere forschungsorientierte Organisationen/Einrichtungen mit einschlägigem Know-how im Bereich "Mensch-Technik-Interaktion; Demogra¬fischer Wandel".
•    Es soll sich um ein Einzelvorhaben handeln. Maximal können zwei Partner ein gemeinsames Vorhaben vorschlagen.
•    Die Laufzeit des Vorhabens soll im Regelfall ein Jahr betragen, es können allerdings in Ausnahmefällen auch bis zu maximal zwei Jahre beantragt werden.
•    Im Vorhaben sollen substanzielle Vorschläge zum Thema gemacht bzw. eine neue Ausrichtung dargelegt werden. Je nach Größe des Projektteams und Umfang der Arbeiten können die veranschlagten Projektkosten bzw. -ausgaben zwischen 100 000 € und maximal 300 000 € liegen.
•    Im Rahmen des Vorhabens ist bereits frühzeitig der Dialog mit weiteren Akteuren aufzunehmen, um die Anschlussfähigkeit der Forschungsarbeiten zu demonstrieren. Dies muss in der Konzeption ersichtlich und nachvollziehbar werden.
•    Ein Teilergebnis jedes Vorhabens ist die Erstellung eines Visionenpapiers, das die nächsten wünschenswerten Schritte sowie Entwicklungs- und Anwendungspotenziale des vorgeschlagenen Themengebiets aufzeigt.

Vorlage von Projektskizzen

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
jederzeit nach Inkrafttreten dieser Förderrichtlinien
Projektskizzen möglichst in elektronischer Form unter externer Link folgt www.mtidw.de/grundsatzfragen/WVP in deutscher Sprache vorzulegen.

externer Link folgt [ausführlich]

DAAD-Ausschreibung: "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" - Anträge jederzeit

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615