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Volkswagenstiftung: Förderinitiative "Europe and Global Challenges"


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BMBF: Förderung der deutsch-türkischen wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit


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NKS SWG: Horizon 2020-Kompass für Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaftler/innen


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BMBF-Unterstützung für KMU als Partner in Horizon 2020 Anträgen im Bereich "Sichere Gesellschaften"


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Horizon 2020: Online-Konsultation zu IKT-Themen im Arbeitsprogramm 2016/2017


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Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung; Frist: 15. April und 15. November eines jeden Jahres

Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

Förderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. externer Link folgt Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

Einreichung

Die Projekte müssen bis zum jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres) an folgende Adresse gerichtet werden:

An das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ)
Arcisstr. 21
D-80333 München

Eine elektronische Fassung der endgültigen Projektanträge müssen ebenfalls vor Abgabefrist an honsdorf@lrz.tum.de gesendet werden.

BMBF-Bekanntmachung zur Förderung des Berufsbildungsexportes - Projektskizzen: am 31. Oktober und 30. April eines jeden Jahres

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung des Berufsbildungsexportes durch deutsche Anbieter.
Im Rahmen der dreijährigen Förderrichtlinie können in jedem Jahr zu jeweils folgenden Terminen Projektskizzen eingereicht werden:

31. Oktober und

30. April

Das Förderverfahren ist jeweils zweistufig angelegt.  In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zu den oben genannten Einreichfristen, erstmalig zum 31.10.2011 zunächst Projektskizzen in schriftlicher Form auf dem Postweg und in elektronischer Form vorzulegen.

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Karl-Christ-Preis für Alte Geschichte: Frist 31. Oktober 2014

Der Karl-Christ-Preis ist dem Andenken an den Marburger Althistoriker Karl Christ gewidmet (1923 – 2008). Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und ihrer Nachbardisziplinen sowie der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte des Altertums ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird im zweijährigen Turnus verliehen. Vorschlagsrecht haben Mitglieder und Angehörige von Universitäten und Akademien sowie Fachverbände und wissenschaftliche Vereinigungen. Eine Selbstnomination ist nicht möglich. Stimmberechtigte Mitglieder der für die Verleihung des Preises verantwortlichen Kommission sind Prof. Dr. Stefan Rebenich (Vorsitzender, Universität Bern), Prof. Dr. Hartmut Leppin (Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Andreas Rödder (Universität Mainz). Der Preis wird im Wechsel Frankfurt a.M. / Bern verliehen. Die zweite Verleihung erfolgt am 17. April 2015 an der Universität Bern.

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Rebenich
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Universität Bern, Länggassstr. 49
CH – 3005 Bern

E-Mail: stefan.rebenich@ externer Link folgt hist.unibe.ch

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BMBF-Ausschreibung: "Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung" im Rahmen des "Aktionsplans Dienstleistung 2010": Frist: 30.11.2014

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für "Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung" im Rahmen des Forschungsprogramms "Innovationen für die Arbeit von morgen - Forschung für Produktion und Dienstleistung der Zukunft"

Auszug aus der Ausschreibung:
Gegenstand der Förderung

Für die Förderung sind drei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche (2.1, 2.2 und 2.3) und ein wissenschaftliches Begleitvorhaben (2.4) vorgesehen. Vorhaben, die in diesen Bereichen gefördert werden, müssen mit Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall Herausforderungen, Chancen und Folgewirkungen der Digitalisierung von Dienstleistung analysieren und in die weitere Ausarbeitung einbeziehen. Um eine möglichst breite Akzeptanz in Wirtschaft und Gesellschaft für die angestrebten Lösungen zu erzeugen, ist ein rechtskonformer und verantwortlicher Umgang mit Prozess-, Kunden- und Beschäftigtendaten unabdingbar. Persönlichkeits- und Eigentumsrechte müssen gewahrt bleiben und ethische Aspekte in auszuarbeitende Konzepte angemessen einbezogen werden.

2.1 Prozessinnovation durch Digitalisierung

Digitalisierung wird zum Treiber, der die Bedeutung der Dienstleistung in Wertschöpfungsprozessen verändert. Vergleichbar dem Eindringen von internetbasierten Technologien in die industrielle Produktion wird auch die digitale Dienstleistung ein Schlüssel für den Wandel von Wertschöpfungsprozessen. Während klassische Wertschöpfungssysteme stark am Produkt und Massenmarkt ausgerichtet sind, eröffnet die Digitalisierung von Dienstleistung den Weg, Wertschöpfungsprozesse neu auszurichten: orientiert am individuellen Kundennutzen, an offenen Innovationsprozessen sowie am Potenzial der Skalierbarkeit der Lösungen.

Gerade die Digitalisierung wird zum Treiber für die prozessorientierte Gestaltung von Dienstleistungssystemen. Dabei werden Plattformstrategien, Modularisierung und Standardisierung zu einer wichtigen Grundlage. Diese Vorgehensweisen orientieren sich an Prinzipien der industriellen Produktion, so dass gleichzeitig der Weg zur Dienstleistungsindustrialisierung vorgezeichnet ist. Auf dieser Basis wird Dienstleistung anschlussfähig an Entwicklungen, die unter dem Begriff "Industrie 4.0" firmieren.

Auf der anderen Seite wird die Dienstleistung auch zum Treiber für die weitere Informatisierung und Kundenorientierung der industriellen Produktion. Zur Ausschöpfung der damit verknüpften wirtschaftlichen Potenziale sind entsprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sie müssen sehr viel stärker auf Netzwerkstrukturen, multiple Anspruchsgruppen und individualisierte Leistungen ausgerichtet werden und Fragen der Prozess- und Leistungsentwicklung, der Verlässlichkeit sowie rechtlicher Rahmenbedingungen wie z.B. des Datenschutzes und des Urheberrechts adressieren.

Folgende Aspekte sind vordringlich:

  • Erforschung und Entwicklung von technischen und organisatorischen Modularisierungskonzepten und Schnittstellen, Architekturen und Diensteplattformen. Das Ziel sind serviceorientierte Prozesse.
  • Erarbeitung von Modellen zur Nutzung von Big Data und Crowdsourcing als Ressource und Gestaltungselement in integrierten Dienstleistungsprozessen.
  • Maßnahmen zur Sicherstellung der Datendurchgängigkeit in Wertschöpfungsprozessen und Implementierung eines "digitalen Gedächtnis".
  • Erforschung und Entwicklung von Ansätzen zur Automatisierung von Dienstleistungsprozessen durch Digitalisierung.
  • Konzeption und Anwendung semantischer Methoden zur Automatisierung von fehleranfälligen und kritischen Phasen der Dienstleistungsprozesse.
  • Erarbeitung von skalierbaren und automatisierten Verfahren zur Erstellung, Integration und Wiederverwendung von (Dienst-)Leistungen in Wertschöpfungssystemen.

 

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BMBF-Ausschreibung: "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" - Frist: 1. Dezember 2014

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen"

Auszug:

2 Gegenstand der Forschung

Für die Förderung wurden zwei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche bestimmt:

2.1 Wirksamer betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz durch präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung

2.2 Verbesserte Gesundheit und Arbeitsqualität der Beschäftigten durch personenindividuelle, präventive Arbeitsgestaltung

Projekte, die in diesen Feldern gefördert werden, müssen

  • (mindestens) ein integriertes Konzept für Maßnahmen zur Förderung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit Unternehmen erarbeiten, das die Besonderheiten der Veränderungen in der Arbeitswelt und insbesondere des demografischen Wandels berücksichtigt,
  • eine Analyse der Treiber und Hemmnisse mit Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall liefern,
  • Lösungen entwickeln, die zu einer nachhaltigen Verankerung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der betrieblichen Praxis beitragen und
  • Ansätze unterstützen, die die Beschäftigungsfähigkeit durch ein gesundes und längeres Arbeitsleben fördern.

In den thematischen Feldern bestehen weitere Forschungsaufgaben in der Realisierung des gesellschaftlichen Anspruchs der Chancengleichheit und in der Erarbeitung von Kriterien für den Nachweis des Nutzens der Projekte.

2.1 Wirksamer betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz durch präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung

Es sind in Zukunft Wege aufzuzeigen, wie ein kontinuierliches Management für Prävention, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit die Unternehmenskultur verbessert und gleichzeitig wirtschaftlich ist. Mit der Entwicklung und Umsetzung von flexiblen Modellen für ein verbessertes Gesundheitsmanagement und Maßnahmen für eine demografie- und präventionsorientierte Personal- und Kompetenzentwicklung können Unternehmen zudem den Anforderungen an neue Produktionssysteme, an neue und/oder verbesserte Dienstleistungen, an Marktanforderungen und Flexibilität gerecht werden. Die Gesundheit der Beschäftigten ist zudem ein wesentlicher Faktor für die Leistungsfähigkeit und damit für die Produktivität und den Erfolg von Unternehmen in der ambivalenten und weiter dynamisierten Arbeitswelt in den kommenden Jahren. Der längere Verbleib im Berufsleben, der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und die Sicherung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen in einer älter und dynamischer werdenden Gesellschaft können daher nur durch eine präventive, gesundheitsförderliche, demografieorientierte, ressourcenorientierte Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung, verknüpft mit einem entsprechenden Personal- und Organisationsmanagement, bewältigt werden.

Durch das Zusammenwirken von Anbietern von Maßnahmen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes wie z. B. Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Präventionsdienstleistern und anderen Akteuren können dauerhafte Präventionsallianzen geschaffen werden. Durch diese werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen erreicht. In Allianzen dieser Art sollen prozessorientierte und ganzheitliche Dienstleistungsangebote in Bezug auf den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz, die zu marktfähigen Transferstrategien führen, entstehen. Damit werden in der modernen Arbeitswelt Potenziale gefördert, deren Ausmaß gegenwärtig noch unzureichend erforscht ist.

Forschungsbedarf wird z. B. zu den folgenden Punkten gesehen:

  • Erforschung und Umsetzung einer nachhaltigen Personal- und betrieblichen Gesundheitspolitik im Hinblick auf eine zunehmend digitalisierte und dynamisierte Arbeitswelt für einen wirksamen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Ermittlung der Erwartungshaltungen an das Engagement von Führungskräften und Beschäftigten für den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen sowie Entwicklung gezielter Fördermaßnahmen (z. B. im Hinblick auf Arbeitsbedingungen, soziales Arbeitsumfeld, Unternehmenskultur).
  • Erarbeitung neuer Aufgaben- bzw. Zuständigkeitsfelder für Führungskräfte und Personalentwickler bei der Begleitung arbeitsintegrierter Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie deren Umsetzung und qualitative/quantitative Wirkungserfassung.
  • Ermittlung der entscheidenden Kriterien für die Charakterisierung der Unternehmensspezifik eines wirksamen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Erarbeitung und Umsetzung von gegenüber schnellen Veränderungen im Unternehmen (z. B. kurzfristiger Reorganisation und Restrukturierung) stabilen Prozessen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Entwicklung einer Metrik zum Nachweis des Erfolgs eines innovationsförderlichen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Ermittlung der Anforderungen an die Arbeitsqualität in wirtschaftlichen Pionierbranchen bzw. -netzwerken (z. B. erneuerbare Energien) und deren Umsetzung für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch präventive ­Arbeitsgestaltung.
  • Ermittlung der wesentlichen Kriterien des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes für erfolgreiche Unternehmensstrategien.
  • Analyse, Ergänzung und Vernetzung existierender Präventionsangebote zu Präventionsallianzen. Die zu entwickelnden Lösungsansätze sollen den Mehrwert von Präventionsallianzen sichtbar machen und bei den Akteuren der Allianzen zumindest als Pilotprojekt umsetzbar sein. Insbesondere sind hier KMU-spezifische Präventions- und ­Allianzkonzepte zur Unterstützung des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes im demografischen Wandel zu betrachten.

2.2 Verbesserte Gesundheit und Arbeitsqualität der Beschäftigten durch personenindividuelle, präventive Arbeits­gestaltung

Arbeitsformen wie Projektarbeit im industriellen Kontext, Care-Arbeit1 und einfache Dienstleistungsarbeit unter den Bedingungen umfassender Rationalisierungsmaßnahmen bergen die Gefahr einer Entgrenzung und Überforderung bis hin zur Zunahme psychischer Erkrankungen. Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz bietet hier die Möglichkeit, durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen psychische Gesundheit zu erhalten. Es fehlen Beurteilungsmaßstäbe für neue Arbeitstypen wie Interaktionsarbeit, Wissens- und Innovationsarbeit und deren menschengerechte Gestaltung. Hier fehlen selbst elementare Lösungen des existierenden Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Forschungsbedarf wird z. B. zu den folgenden Punkten gesehen:

  • Welche Anforderungen hinsichtlich der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Menschen über die ganze Lebensarbeitszeit sind mit den neuen Arbeitsformen und Arbeitstypen verbunden?
  • Welche Gesundheitsrisiken, aber auch -chancen und Gestaltungsspielräume sind mit diesen neuen Arbeitsformen und Arbeitstypen verbunden?
  • Weiterentwicklung der bisherigen arbeitswissenschaftlichen Kenntnisse im Hinblick auf die Anforderungen der sich abzeichnenden wandelnden Arbeitswelt.
  • Entwicklung von Instrumenten zur Förderung von präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutz und Maßnahmen zu deren personenindividueller Umsetzung.
  • Erarbeitung der notwendigen Kompetenzen zum Erkennen eigener Lernnotwendigkeiten in Bezug auf den präventiven Arbeitsschutz und zum Erhalt der Handlungs-, Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit.
  • Erarbeitung der gruppen- und altersspezifischen Stimuli, Rahmenbedingungen und Lernformate zur Förderung eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung innovativer Formen eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung heterogener Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zum Einsatz digitaler Technologien und technischer Assistenzsysteme für den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Es werden Skizzen erwartet, die eine wirkungsvolle Beteiligung von Unternehmen vorsehen.

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Gerda Henkel Stiftung: Ausschreibung Gastprofessur in Stanford 2015/2016 - Frist: 01. Dezember 2014

Die Stiftung stellt seit 2009 Fördermittel für ein Vorlesungs- und Forschungsprogramm für Professoren deutscher Universitäten aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften, deren Forschungen einen Bezug zu Deutschland aufweisen, am Department of German Studies der Universität Stanford zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, einerseits in Stanford Forschungsaktivitäten mit Deutschland-Bezug auszubauen, andererseits die traditionell guten wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Universität und deutschen Forschungseinrichtungen zu vertiefen. Die Gerda Henkel Visiting Professors werden jeweils für eine Dauer von drei Monaten nach Stanford eingeladen. Ihre Aufgaben erstrecken sich zum einen auf die Lehre und die Betreuung graduierter Studenten, zum anderen ist die aktive Teilnahme am akademischen Leben des Instituts vorgesehen. Erwartet wird zudem ein öffentlicher Vortrag im Rahmen einer Gerda Henkel Lecture.

Alle Infos gibt es hier: externer Link folgt www.gerda-henkel-stiftung.de/stanford-university

Gerda Henkel Stiftung: Sonderprogramm "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" - Frist: 05. Dezember 2014

Förderung Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat

Bedeutungsverlust und Entgrenzung des Staates sind ein Generalthema politischer und wissenschaftlicher Diskussionen über Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. „Zerfallende Staaten“ als Schutzzone für Terroristen, transnationale organisierte Kriminalität, Legitimitätsverlust und schrumpfende Handlungskompetenz in Konfliktgebieten lauten die Stichworte. Gute Gründe sprechen für eine differenziertere Betrachtung: Sicherheitsprobleme sind vielschichtiger und dynamischer geworden. Sie sind angesiedelt in einem Kontinuum, das von militärischem Schutz bis zu funktionsfähiger Infrastruktur und tragfähigen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen reicht. Der Staat wird nicht durchgehend unwichtiger in sicherheitspolitisch relevanten Feldern, teilweise gewinnt er sogar an Bedeutung.


Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Das Sonderprogramm wendet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Disziplinen. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten beantragt. Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt. Die Forschungsvorhaben sollen sich einem oder mehreren der fünf Forschungsfelder zuordnen lassen.

Über die Anträge entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung von internationalen Fachgutachtern und Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats.

Thematische Schwerpunkte


Das Sonderprogramm gliedert sich in fünf thematische Felder:
1. Herausforderungen durch neue Technologien
2. Öffentliche Verwaltung und Human Security
3. Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren
4. Nicht-staatliche Akteure als Partner und Konkurrenten des Staates
5. Sicherheitsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Bereichen:

  1.     Archäologie
  2.     Geschichtswissenschaften
  3.     Historische Islamwissenschaften
  4.     Kunstgeschichte
  5.     Rechtsgeschichte
  6.     Ur- und Frühgeschichte
  7.     Wissenschaftsgeschichte.

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DFG-Ausschreibung: Communicator-Preis - würdigt die beste Vermittlung von Wissenschaft in Medien und Öffentlichkeit - Frist: 05. Januar 2015

Communicator-Preis:
Ausschreibung

Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die beste Vermittlung von Wissenschaft in Medien und Öffentlichkeit.


Zum 16. Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die in herausragender Weise ihre wissenschaftlichen Ergebnisse und die ihres Faches in die Medien und in die breite Öffentlichkeit außerhalb der Wissenschaft vermitteln. Mit der Auszeichnung soll der immer wichtigere Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt und zugleich dafür geworben werben, dass die Vermittlung von Wissenschaft in der Wissenschaft selbst einen höheren Stellenwert erhält.

Die wichtigsten Kriterien für die Vergabe des Preises sind die Breite und Vielfalt sowie die Originalität und Nachhaltigkeit der Vermittlungsleistung. Bewerbungen auf Grundlage nur eines Projekts sind nicht möglich. Zudem müssen die Bewerberinnen und Bewerber im deutschen Sprachraum tätig sein.

Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern verliehen werden, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten oder die ihres Faches kommunizieren. Größere Einheiten, wie Fakultäten oder ganze Universitäten mit ihren Kommunikationsstrategien, können nicht berücksichtigt werden.

Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich. Die Bewerbungen sollen aussagefähige Unterlagen über die Vermittlungsleistung enthalten (maximal 50 Seiten als repräsentativer Querschnitt der Gesamtarbeit, bei audiovisuellen Beiträgen nur eine Kassette oder DVD). Bei Selbstbewerbungen ist die schriftliche Einschätzung eines zweiten Wissenschaftlers erforderlich, die deutlich auf die Kommunikationsleistung abhebt. Zu jeder Bewerbung wird darüber hinaus ein Lebenslauf erbeten; hingegen sollen wissenschaftliche Publikationsverzeichnisse ausdrücklich nicht beigefügt werden.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern unter Vorsitz eines DFG-Vizepräsidenten. Die Auswahl und Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2015, die Preisverleihung findet am 30. Juni 2015 im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Bochum statt.

Bewerbungen

Bewerbungen und Vorschläge
können ab sofort bis spätestens
zum 5. Januar 2015 eingereicht werden bei

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kennedyallee 40
53175 Bonn

VW-Stiftung: Förderung von Symposien (halbjährlich) Stichtage: 15. Januar und 01. Juli 2015

Die Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.
Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.
Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

    ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,

    eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie

    eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

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BMBF-Ausschreibung: Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Digitalen Medien in der beruflichen Bildung (DIMEBB 2), zweistufiges Verfahren, Frist: 25. Januar 2015

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Digitalen Medien in der beruflichen Bildung (DIMEBB 2).

Auszug:

Gegenstand der Förderung
Gefördert werden Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben, von denen relevante Beiträge zur Erreichung der unter Nummer 1.1 genannten Ziele zu erwarten sind. Sie sollen einen entscheidenden Beitrag für die bereits beschriebene methodisch-didaktische Weiterentwicklung in der beruflichen Bildung leisten. Die Vorhaben sollen grundsätzlich auf Lernprozesse fokussieren, die in Berufsausbildungs- und Qualifizierungsprozesse integriert werden können. Es sollen didaktische Konzepte auf der Basis digitaler Medien in der beruflichen Qualifizierung und insbesondere in den konkreten Arbeitsprozessen des betrieblichen Alltags entwickelt und erprobt werden. Sie sollen dann zu evaluierten Konzepten führen, die als Grundlage für umfangreichere, nach Vorhabenende eigenständige weiterzuführende Bildungsmaßnahmen dienen und dazu beitragen, die Integration digitaler Medien als didaktisches Lehr-Lernmedium in der Gesamtheit der beruflichen Aus- und Weiterbildung und in der Breite zu etablieren. Die geförderten Vorhaben sollen somit als Best-Practice-Beispiele dienen.

Digitale Medien sind dabei als Instrumente zur Stärkung der beruflichen Bildung zu verstehen, die neue Formen des Lehrens und des Lernens ermöglichen. Zum einen können bereits vorhandene technische Innovationen die Basis für neue didaktische Konzepte liefern; zum anderen können, ausgehend von einem didaktischen Konzept, technische Entwicklungen angestoßen werden. Maßgeblich ist das gelungene Zusammenspiel von pädagogisch-didaktischen und technischen Aspekten. Diese sind maßgeschneidert auf die jeweiligen konkreten Bedarfe auszurichten, die mittels der zu entwickelnden Lösungen gedeckt werden sollen. Sie sollen den Bedürfnissen der Zielgruppen und den Herausforderungen der beruflichen Bildung gerecht werden.

Im Rahmen dieser Bekanntmachung werden keine Vorhaben gefördert, die:

  •     auf die Vermittlung von Fähigkeiten und Kompetenzen zielen, die nicht originär der beruflichen Bildung zugehörig sind bzw. einen fundamentalen Bezug zu ihr haben. Hierzu gehören insbesondere die Vermittlung von Kompetenzen aus den Bereichen der schulischen- oder Allgemeinbildung wie bspw. grundlegende mathematische oder (fremd-)sprachliche Fähigkeiten, Recherche- sowie soziale Kompetenzen, selbst wenn diese auch in berufliche Kontexte übertragen werden können,
  •     auf die Verbesserung der Lehre an Hochschulen ausgerichtet sind oder ausschließlich den Übergang zu einem Studium bzw. die Verbesserung der Durchlässigkeit zu Hochschulstudiengängen fokussieren,
  •     auf den Prozess der Berufsorientierung ausgerichtet sind,
  •     auf den Bereich der allgemeinen, konfessionellen oder politischen Erwachsenenbildung abzielen,
  •     der Etablierung allgemeiner Wissens- und Informationsportale dienen, ohne dass ein originärer Bezug zur beruflichen Bildung oder zum arbeitsprozessorientierten Lernen besteht,
  •     auf die Entwicklung von Lernangeboten fokussieren, die sich primär an spezifische Zielgruppen richten, ohne dass ein grundlegender Bezug zur beruflichen Aus- und Weiterbildung besteht,
  •     in erster Linie auf die Förderung von Medienbildung ausgerichtet sind. Nach dem Stand der bisherigen Planungen ist für diesen Themenbereich in Abhängigkeit der verfügbaren Haushaltsmittel eine eigenständige Förderbekannt­machung im Jahr 2015 vorgesehen.

externer Link folgt [ausführlich]

VW-Stiftung: Förderinitiative "Europe and Global Challenges" Frist: 30. Januar 2015

Ziel der Initiative

Wie Europa in Zukunft mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, demografischem Wandel oder wirtschaftlichen Instabilitäten umgehen kann, ist Gegenstand dieser Förderinitiative. Ziel ist es, der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit derartigen Herausforderungen, die über die Zusammenarbeit in Europa hinaus kollektives, supranationales Handeln auf globaler Ebene erfordern, Impulse zu geben.

Förderangebot

Das Förderangebot richtet sich vornehmlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften, wobei eine Projektbeteiligung anderer Disziplinen möglich ist. Unterstützt wird der Aufbau interdisziplinärer und internationaler Forschergruppen, in denen Wissenschaftler aus europäischen und nicht-europäischen Ländern zusammenarbeiten. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neben Forschern aus Europa Wissenschaftler aus mindestens einer weiteren Weltregion am Projekt beteiligt sind.

Je nach Projekt können erfolgreiche Gruppen zwischen 500.000-800.000 € für bis zu 3 Jahre erhalten. Gefördert werden können Personal- und Sachkosten. Wahrscheinlich können 6-8 Projekte gefördert werden.

Weitere Informationen: externer Link folgt www.volkswagenstiftung.de/foerderung/internationales/europe-and-global-challenges.html

BMBF-Ausschreibung: „Intelligente und effiziente Elektromobilität der Zukunft (e-MOBILIZE)“ - zweistufiges Verfahren; Projektskizze: 31. Januar 2015

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld „Intelligente und effiziente Elektromobilität der Zukunft (e-MOBILIZE)“.

Auszug:

Gegenstand der Förderung

Schlüssel zu einer intelligenten und nachhaltigen Mobilität sind die Forschungsfelder Elektroniksystem für die Elektromobilität und Automatische Funktionen für das effiziente elektrische Fahren. Diese Forschungsfelder sind ebenso Querschnittsfelder, die sich in den Technologiebereichen leistungsfähige Elektroniksysteme, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Mikrosystemtechnik wiederfinden.


2.1 Elektroniksysteme für die Elektromobilität
Kern der Elektromobilität ist der Antrieb mit elektrischer Energie, entweder rein batterieelektrisch oder als Plug-In-Hybrid. Kernkomponenten sind ein Elektromotor, Leistungselektroniksysteme zur Verteilung der elektrischen Energie sowie ein Batteriesystem zur Energiespeicherung und dem Energiemanagement. Batterieelektrische Pkw erreichen heute typischerweise Höchstreichweiten von etwa 200 km, die stark von Fahrstil und Umgebungstemperatur abhängen. Gewicht, Energieeffizienz und das Batteriemanagement sind hierfür kritische technische Faktoren. Zudem stellen der eingeschränkte Bauraum sowie hohe Spannungen, Ströme und Vibrationen besondere Anforderungen an das störungsfreie Zusammenwirken aller Komponenten. Aufbauend auf den Erfolgen der bisherigen Forschung und Entwicklung in der Elektromobilität sind weitere Arbeiten im Bereich der elektrifizierten Antriebe, der Energiespeicher­systeme, des Energiemanagements sowie auf Gesamtfahrzeugebene notwendig, um Energieeffizienz und Reichweite voranzutreiben und günstige technologische Lösungen zu entwickeln.

Zur Verbesserung der Effizienz und der Leistung des Antriebsstrangs sowie der darin enthaltenen Komponenten zur Krafterzeugung und -übertragung (Batterie, Leistungselektronik und Antrieb) sind unter anderem Fortschritte zur Leistungssteigerung bei Elektroniksystemen in folgenden Bereichen notwendig:

  •     modulare, skalierbare und hoch integrierte Antriebssysteme sowie
  •     verbesserte elektrische Steuerungen zur Erhöhung der Energie- und Materialeffizienz unterschiedlicher Motorkonzepte.


Herausforderungen auf dem Gebiet der Energiespeichersysteme sind anforderungsgerechte Steigerungen der Energiedichte und der Batteriesystemeffizienz. Forschungsbedarfe zur Leistungssteigerung bei den elektronischen Komponenten des Batteriesystems ergeben sich insbesondere im Hinblick auf:

  •     eine integrierte Steuerung und Klimatisierung von Batteriemodulen und Batterien,
  •     modulare Energiespeichersysteme (z. B. Unterteilung in Hochenergie- und Hochleistungsspeicher) und die technologische Einbindung in das Energiebordnetz sowie
  •     Gewichtseinsparungen bei elektronischen Komponenten und Baugruppen im Hinblick auf eine Steigerung der Gesamteffizienz.


Die Optimierung des Energiemanagements im Fahrzeug beinhaltet systemübergreifende Betrachtungen zu den im Fahrzeug auftretenden Energieflüssen (mechanisch, thermisch, elektrisch) und den notwendigen Kontroll- und Regelsystemen. Weitere Schwerpunkte sind die Verbesserung der funktionalen Sicherheit, der elektromagnetischen Verträglichkeit und die Modularisierung. Forschungsbedarf zur Leistungssteigerung besteht unter anderem in den Bereichen:

  •     energieeffiziente (Hochleistungs-) Elektronikkomponenten,
  •     dynamische Energieflussbetrachtung und -nutzung zur Effizienzerhöhung,
  •     Thermomanagement, Wärmenutzung und Wärmespeicherung und
  •     Konzepte zur Erhöhung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) sowie störungsarme und störungsfeste Komponenten.


Zur Verifizierung der Leistungsfähigkeit der zu erforschenden elektronischen Komponenten ist es notwendig, die gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen der Komponenten im Fahrzeug als Gesamtsystem zu optimieren. Dies lässt sich unter anderem durch Forschung und Entwicklung zur Leistungssteigerung in den folgenden Bereichen erzielen:

  •     gesamtheitliche Betrachtung elektronischer Systeme, insbesondere im Hinblick auf Modularisierung und Schnittstellen, sowie eine Anpassung an verschiedene Anwendungsfälle und Nutzerszenarien,
  •     flexible, mechatronische Integration von smarten Sensoren, Aktoren und kompakter Leistungselektronik sowie
  •     elektronische Komponenten für induktives Laden mit hoher Leistung.


2.2 Automatische Funktionen für das effiziente elektrische Fahren
Elektrofahrzeuge stellen aufgrund ihrer Fahrzeugarchitektur eine ideale Ausgangsbasis für Funktionen des automatischen Fahrens dar. Automatisiertes Fahren ermöglicht es einerseits dem Fahrer situationsabhängig für eine begrenzte Zeit die Kontrolle an sein Fahrzeug zu übergeben, andererseits die Effizienz des elektrischen Fahrens zu steigern. Die Automatisierung erfordert, unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu dem Fahrer, eine genaue Wahrnehmung des umgebenden Verkehrsgeschehens und stellt maximale Anforderungen an die Sicherheit. Höhere Grade der Automa­tisierung erfordern Innovationen im Bereich der intelligenten Komponenten, der Informationsverarbeitung, des ­Datenmanagementsystems und auf Gesamtfahrzeugebene. In Verbindung mit den naturwissenschaftlich-technischen Herausforderungen, die in den Projekten adressiert werden, sind juristische, sozialwissenschaftliche und psycho­logische Aspekte des Einsatzes von Funktionen des automatischen Fahrens im Fahrzeug in geeigneter Weise zu ­berücksichtigen.

Ziel der Forschung auf dem Gebiet der Fahrzeugkomponenten ist die Verbesserung und Beschleunigung der Datenerfassung und der Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern sowie mit der Infrastruktur. Bei hoher Leistung muss gleichzeitig ein niedriger Energieverbrauch gewährleistet sein, zudem sind die Integration in das Gesamtsystem des Fahrzeugs und die Kosten zu optimieren und die Anforderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen zu erfüllen.

Forschungsbedarf besteht unter anderem auf den Gebieten:

  •     Sensordatenfusion,
  •     verteilte energieautarke drahtlose Sensornetze im Fahrzeug,
  •     energieeffiziente Steuergeräte,
  •     Prozessoren zur optimierten Messdatenverarbeitung sowie
  •     chipbasierte sichere Car-to-X-Kommunikation.


Zur Verifizierung der automatischen Fahrfunktionen ist die Informationsverarbeitung eine Grundlage für eine schnelle und zuverlässige Erkennung und Beurteilung der Verkehrssituation sowie einer schnellen Entscheidungsfindung, die für den Insassen und andere Verkehrsteilnehmer maximale Sicherheit gewährleistet. Hierzu besteht unter anderem Forschungsbedarf auf folgenden Gebieten:

  •     Sensordatenfusion unter Einbindung und Verarbeitung von Daten und Informationen anderer Verkehrsteilnehmer bzw. der Infrastruktur,
  •     Zentralisierung und Hochintegration von Fahrerassistenz-Systemarchitekturen entsprechend automobiltechnischer Anforderungen sowie
  •     Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit.


Auf Gesamtfahrzeugebene werden die automatisierten Fahrmanöver unter Berücksichtigung der Schnittstellen zum Fahrer und der Anbindung an die vorhandenen Verkehrsleitsysteme und Kommunikationsstrukturen umgesetzt. Forschungsbedarf besteht unter anderem in den folgenden Bereichen:

  •     Fahr-, Park- und Ladefunktionen mit hohem bis vollem Automatisierungsgrad,
  •     Verknüpfung von Automatisierung mit Energie- und Reichweitenmanagement sowie
  •     Fail-safe und Fail-operational-Lösungen bei der Fahrzeugsteuerung.

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VW-Stiftung: Opus-Magnum; Stichtag: 01. Februar 2015

Das Förderangebot richtet sich an herausragende Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Entlastet durch eine Lehrvertretung sollen sie die Möglichkeit bekommen, ein größeres wissenschaftliches Werk zu einem anspruchsvollen Thema "Opus magnum" zu verfassen.

Ziel der Initiative

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

Förderangebot

Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Lehrvertretung für eine Dauer von sechs Monaten bis zu zwei Jahren sowie einer Sachmittelpauschale von bis zu 10.000 EUR für den Antragsteller.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter externer Link folgt Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Initiative ist 2012 aus dem inzwischen beendeten Förderangebot " externer Link folgt Pro Geisteswissenschaften" hervorgegangen.

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BMBF-Ausschreibung: "Erfahrbares Lernen", zweistufiges Verfahren; Frist: 20. Februar 2015

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet "Erfahrbares Lernen".

Auszug:

Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Entwicklung von Lehr- und Lernsystemen einer neuen Art und Qualität, die es in der Interaktion mit dem Menschen ermöglichen, Lerninhalte erfahrbar und besser begreifbar zu machen. Dadurch sollen Möglichkeiten geschaffen werden, Wissen und Fertigkeiten effizient und praxisnah zu erwerben bzw. zu erlernen. Diese Systeme müssen nachweislich über herkömmliche und derzeit auf dem Markt verfügbare Medientechnologien (z. B. Tablets, PC) hinausgehen und neuere Erkenntnisse und Konzepte aus der Kognitionswissenschaft und Pädagogik (z. B. Gamifizierung, Embodiment-Theorie) nutzen.

Gefördert werden Projekte, die unter einem oder mehreren der folgenden Aspekte Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung aufweisen:

  •     Erfahrbares Lernen durch die Entwicklung neuer Formen der Interaktion: Durch die Verwendung von intelligenten Objekten und neuen Visualisierungsmöglichkeiten kann die Nutzerin/der Nutzer Inhalte nicht nur theoretisch erlernen, sondern „live“ in der Praxis erfahren (Stichwort: Embodiment). Wissen wird greifbar und praktische Fertigkeiten können direkt angewandt und erprobt werden.
  •     Individuelle Anpassung an Wissensstand und Lernanforderungen: Entwicklung von innovativen Methoden zur sensorischen Erfassung des Kontextes der Lernenden müssen entwickelt und integriert werden. Dabei darf die Nutzerin/der Nutzer nicht im Lernprozess eingeschränkt werden und das System muss einfach in der Handhabung sein.
  •     Direkte Rückspiegelung des Lernfortschritts: Um die Lernenden stärker zu motivieren, ist die unmittelbare Sichtbarkeit des Lernfortschritts wichtig. Im Bedarfsfall sollten mittels MTI-Technologien Objekte anhand eingebauter Sensoren sofort Rückmeldungen zum sachgerechten Gebrauch an die Lernenden oder Lehrenden weitergeben. Die Lehrkraft ist unabhängig von ihrem Standort jederzeit ansprechbar und kann anhand von übermittelten Informationen unterstützend eingreifen.


Bei der Entwicklung der neuen Technologien ist ein systemischer Ansatz zu verfolgen: Technische Innovationen müssen im Kontext von kognitionswissenschaftlichen und didaktischen Konzepten entwickelt werden. So sollten Erkenntnisse aus den Kognitionswissenschaften über die Verarbeitung und Repräsentation von Wissen, Lernstrategien sowie die Steuerung von Aufmerksamkeit in die Projekte mit einfließen. Konzepte für eine erfolgreiche Verankerung der neuen Lernformen in die Struktur der jeweiligen Lehr- und Lernumgebung sollen dabei mitentwickelt werden. Es gilt sicherzustellen, dass gegenüber herkömmlichen Methoden eine Verbesserung des Lerneffekts durch die praktische Anwendung der Lehr- und Lernsysteme erreicht werden kann. Vorteile, welche für die Nutzerin/den Nutzer durch die Verwendung der Systeme entstehen, sollten in wissenschaftlichen Studien transparent dargestellt werden können. Projekte, die reine Softwarelösungen (z. B. eLearning-Konzepte) zum Ziel haben, werden im Rahmen dieser Bekanntmachung nicht gefördert. Vielmehr stehen ganzheitliche Lösungen im Mittelpunkt, in denen Hard- und Software gemeinsam weiterentwickelt werden.

Die Zweckmäßigkeit der neuen Interaktionsmethoden, die individuelle Anpassbarkeit und/oder die direkte Rück­spiegelung des Lernfortschritts müssen im Rahmen einer projektbegleitenden Evaluierung praxisnah untersucht werden. Projektbegleitende Untersuchungen sollten weiterhin prüfen, inwieweit die Verwendung von Lehr- und Lernsystemen das Lernverhalten der Nutzerinnen und Nutzer verändert. Die Risiken einer ständigen Verfügbarkeit von Informationen und externen Kompetenzen sollen dabei adressiert werden. Das Problem einer möglichen Abhängigkeit von technischen Systemen sollte berücksichtigt und die vom System zu übernehmenden Aufgaben und Kompetenzen unter diesem Gesichtspunkt kritisch beleuchtet werden.

Essenziell ist auch, dass Fragen zur Kontrolle der Nutzerinnen und Nutzer durch das System sowie zur Speicherung der aufgenommenen Daten und ihrer Weiterverwendung in den Projekten bearbeitet werden. Da die Systeme sensible Informationen über Personen und deren Umgebung aufnehmen, ist eine explizite Einbindung von Expertise ethischer, rechtlicher und sozialer Art (ELSI) in die Projektkonsortien eine unerlässliche Voraussetzung für eine Förderung.

Um die oben beschriebenen Evaluationen der Lehr- und Lernsysteme, den Einfluss von neuen Technologien und die ELSI-Aspekte zu berücksichtigen, ist ein interdisziplinärer Ansatz notwendig, der in einem aussagefähigen Arbeitsplan und einer entsprechenden Konsortialstruktur erkennbar sein muss. Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, welche – in einem angemessenen interdisziplinären Ansatz aus beispielsweise Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik, Psychologie, Designforschung sowie Pädagogik und Erziehungswissenschaften – den aktuellen Stand der Forschung im Bereich MTI-basierter Lehr- und Lernsysteme für den sekundären und tertiären Bildungsbereich und das lebenslange Lernen maßgeblich voranbringen und einen deutlichen Mehrwert zu bereits existierenden Lösungen aufweisen.

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BMBF-Ausschreibung: mit dem Wissenschaftlich-Technologischen Forschungsrat der Türkei (TÜBITAK) unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2-Projekte) in ausgewählten Forschungsbereichen und im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forsch

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung der deutsch-türkischen wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit, gemeinsam mit dem Wissenschaftlich-Technologischen Forschungsrat der Türkei (TÜBITAK) unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2-Projekte) in ausgewählten Forschungsbereichen und im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014.

 

 

Gegenstand der Förderung

Angesichts der oben beschriebenen Situation zielt diese Ausschreibung auf die Förderung gemeinsamer Projekte der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung in folgenden Bereichen, die sich an Schwerpunkten des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014 orientieren:

  • Schlüsseltechnologien (z. B. IKT und Produktionstechnologien, Transport).
  • Globaler Wandel (z. B. Erneuerbare Energien, Gesundheitsforschung, Biotechnologie, Nahrung und Landwirtschaft, Umwelttechnologien).

Die gemeinsamen Forschungsprojekte sollten zur Erreichung der Ziele des <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> und von TÜBITAK und/oder der Ziele des Rahmenprogramms der EU "Horizont 2020" beitragen.

Im Rahmen dieser Ausschreibung können gemeinsame Projekte gefördert werden, die Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Der Nutzen für Deutschland und die Türkei sollte klar ersichtlich sein.

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VW-Stiftung:"Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften; Frist: 12. Mai 2015

Die Förderinitiative "Originalitätsverdacht?" zielt auf die Exploration von Forschungsideen mit erkenntnisgewinnender Originalität aus den Geistes- und Kulturwissenschaften.

Ziel der Initiative

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen.

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Im Antrags- und Auswahlverfahren geht die Stiftung in dreierlei Hinsicht neue Wege: Das Verfahren ist schlank, für die Antragsteller(innen) mit wenig Aufwand verbunden und mit einer Entscheidung innerhalb von 4 bis 5 Monaten schnell. Im Begutachtungsverfahren ist es innovativ in der Kombination von stiftungsinterner Vorauswahl und Endauswahl durch eine Expertenjury. Die anonymisierte Begutachtung soll sicherstellen, dass allein die originelle Forschungsidee zählt.

Förderangebot

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).

Förderlinie 2 "Konstellationen"
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter externer Link folgt Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Originalitätsverdacht?" Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften wurde 2014 eingerichtet.

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VW-Stiftung: Lichtenberg-Professuren; Stichtag 02. Juni 2015

Lichtenberg-Professuren

Mit den „Lichtenberg-Professuren“ kombiniert die VolkswagenStiftung die personen- und institutionsbezogene Förderung: Indem herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler(innen) eine Tenure-Track-Option an einer selbst gewählten deutschen Universität erhalten, bekommen sie die Möglichkeit, eigenständig und langfristig in innovativen und interdisziplinären Bereichen zu forschen.

Ziel der Initiative

Neue, unkonventionelle Forschungsschwerpunkte setzen sich oft nur schwer in der traditionellen Wissenschaftslandschaft durch. Ebenso fehlt es Nachwuchswissenschaftler(inne)n häufig an längerfristigen Perspektiven, um an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen.

Damit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus innovativen Lehr- und Forschungsfeldern für die Arbeit an deutschen Hochschulen gewonnen werden können, wurden die "Lichtenberg-Professuren" ins Leben gerufen. Die Initiative ermöglicht ihnen eine größere Planungssicherheit und die Chance, neue Forschungsfelder eigenständig voranzubringen.

Das Förderangebot

Fünf bis acht Jahre lang unterstützt die Stiftung herausragende Wissenschaftler(innen) dabei, frühzeitig ein eigenständiges neues und interdisziplinäres Forschungsfeld an einer Universität ihrer Wahl fest zu verankern. Bewerben können sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Promotion in der Regel nicht länger als vier bzw. sieben Jahre zurückliegt und die in der Regel über Auslandserfahrung verfügen. Nach angelsächsischem Vorbild der Tenure-Track-Option verpflichten sich die Universitäten nach positiver Evaluation, die Inhaber einer Lichtenberg-Professur auf eine etatisierte Professur zu übernehmen.

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter externer Link folgt Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Die Initiative der "Lichtenberg-Professuren" wurde im Jahr 2002 eingerichtet.

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BMBF-Ausschreibung: "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" - zweistufiges Verfahren, Frist: 12.06.2015

24.07.2014 - 12.06.2015
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung"

Auszug: Gegenstand der Förderung

Die folgenden Aufzählungen stellen beispielhaft mögliche Förderbereiche vor, ohne dabei eine vollständige Liste von inhaltlichen Schwerpunktsetzungen darzustellen. Aus den Mitteln des Programms können (Verbund-)Projekte gefördert werden, die insbesondere und beispielhaft

  1. die Zusammenarbeit von Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und schulpraktischen Lernorten verbessern, um eine stärkere Abstimmung und Kooperation unter den für die Ausbildung verantwortlichen Personen und Institutionen zu erreichen,
  2. die Inhalte der Ausbildung stärker aufeinander abstimmen, um eine kohärente Lehrerausbildung über alle Phasen hinweg zu ermöglichen,
  3. das vielfach bestehende Spannungsverhältnis von fachakademischer Ausbildung einerseits und spezifischen professionsorientierten Angeboten für die Lehrerausbildung andererseits auflösen,
  4. eine Fachdidaktik fördern, die die Schulwirklichkeit in die hochschulische Ausbildung angemessen einbezieht (z. B. der pädagogische Einsatz digitaler Medien),
  5. schulpraktische Elemente frühzeitig und zielgerichtet in fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienelemente integrieren,
  6. eine stärkere Verzahnung aller Phasen der Lehramtsausbildung (Lehramtsstudium, Vorbereitungsdienst, Lernen im Beruf) realisieren,
  7. effizientere Strukturen der Lehreraus- und -weiterbildung in den Hochschulen so verankern, dass sie als profil­bildendes Element der gesamten Hochschule wirken,
  8. die Reformmaßnahmen mit begleitender und berufsfeldbezogener Forschung flankieren und insgesamt die Forschungsorientierung innerhalb der Lehrerbildung ausbauen und stärken,
  9. Maßnahmen der berufsbiographischen Förderung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und der mit der Ausbildung im Vorbereitungsdienst Beauftragten sowie von Lehrkräften im Schuldienst entwickeln,
  10. den Umgang mit Inklusion und Heterogenität in allen Phasen der Lehrerbildung verbessern,
  11. auch die Weiterbildung der Lehrenden an den Hochschulen und in den Studienseminaren fördern,
  12. geeignete Maßnahmen zur Förderung von Lehrkräften ohne Lehramtsabschluss ("Quereinsteiger") entwickeln,
  13. die Verstetigung und den Transfer der Ergebnisse gemäß § 2 Absatz 2 der Bund-Länder-Vereinbarung auf andere Hochschulstandorte berücksichtigen,
  14. Verfahren zur gezielten Gewinnung geeigneter Studierender und deren kontinuierlicher Begleitung/Beratung entwickeln,
  15. neue Formen und Strukturen der Organisation von Lehrerbildung entwickeln (z. B. Verzahnung von Elementar- und Primärpädagogik, grenzübergreifende Kooperationen oder Gestaltung von Ganztagsangeboten),
  16. Entwicklung neuer Ansätze für die Gewinnung und Qualifizierung von Lehrern an beruflichen Schulen.

Vorlage und Auswahl von Vorhabenbeschreibungen

In der ersten Verfahrensstufe für die erste Bewilligungsrunde sind dem Projektträger zunächst Vorhabenbeschreibungen

bis spätestens 14. November 2014 (12.00 Uhr)

in deutscher Sprache auf dem Postweg sowie in elektronischer Form vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Vorhabenbeschreibungen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Für die zweite Bewilligungsrunde sind dem Projektträger die Vorhabenbeschreibungen

bis spätestens 12. Juni 2015 (12.00 Uhr)

in deutscher Sprache auf dem Postweg sowie in elektronischer Form vorzulegen.

BMBF-Ausschreibung mobil nutzbaren Technologien, digitalen Medien und Diensten in der beruflichen Qualifizierung: Förderanträge bis 30.06.2015

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Vorhaben zur Entwicklung und zum Einsatz von mobil nutzbaren Technologien, digitalen Medien und Diensten in der beruflichen Qualifizierung.

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BMBF-Ausschreibung: "Kommunen innovativ" - zweistufiges Verfahren; Frist: 17. Februar 2015 und 02. Februar 2016

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ.

Auszug: Gegenstand der Förderung

Im Rahmen der vorliegenden Förderrichtlinie werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert, die zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen in Deutschland beitragen und dabei auf die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Land- und Flächenressourcen fokussieren.

Die anwendungsorientierten FuE-Vorhaben dienen zum einen der Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen und Konzepte für Kommunen. Zum anderen können FuE-Vorhaben beantragt werden, die auf eine testweise Umsetzung, Erprobung sowie Anpassung und Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Konzepte gerichtet sind. Hierbei kann auf Ergebnisse von Förderinitiativen der EU, des Bundes (z. B. BMBF-Fördermaßnahmen REFINA, Nachhaltiges Landmanagement) oder der Länder zurückgegriffen werden.

Neue, zu erprobende Konzeptionen müssen das Potenzial zur Anwendung auch in anderen Kommunen in Deutschland besitzen.

Die Einreichung von Projektvorschlägen erfolgt zu festgelegten Stichtagen (vgl. Nummer 7.2.1). Pro Stichtag steht ein Fördervolumen von bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung eines Verbundvorhabens können maximal eine Million Euro beantragt werden.

FuE-Vorhaben können in den folgenden zwei Schwerpunktbereichen (Nummer 2.1 und 2.2) gefördert werden.

2.1 Instrumente

Wesentliche Grundlage für das kommunale Handeln und für eine nachhaltige und demografiefeste Zukunftsgestaltung in den Regionen Deutschlands ist die Bereitstellung und Erprobung von zuverlässigen und praxistauglichen Instrumenten. Wichtige Hilfsmittel für die kommunalen Akteure sind z. B.

  • verlässliche Prognosen und Szenarien und der Umgang mit Unsicherheiten,
  • regionale Entwicklungskonzepte für Siedlung, Infrastrukturen, Wirtschaft oder Mobilität,
  • eine wissensbasierte Abbildung (Modellierung) der Auswirkungen der demografischen, wirtschaftlichen oder globalen Veränderungen auf verschiedene Lebens- und Wirtschaftsbereiche,
  • praxisnahe Entscheidungshilfesysteme und/oder
  • neue Finanzierungsinstrumente.

In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene Instrumente (z. B. Demografie- und Nachhaltigkeitschecks, Regionalbudgets, Fondsmodelle) entwickelt, die ein vielversprechendes Potenzial besitzen, jedoch noch weitergehend entwickelt oder auf spezifische Bedingungen angepasst werden müssen. Darüber hinaus stellen Schrumpfungsprozesse die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen, denn bislang sind die meisten Instrumente unter Wachstumsbedingungen entstanden und optimiert worden. Unter Schrumpfungsbedingungen benötigen die Kommunen zum Teil völlig neue Instrumente und Konzepte, z. B. für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung von übertragbaren Methoden für
    • kleinräumige Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen, z. B. Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche, Arbeits- bzw. Fachkräftemarkt, Infrastrukturauslastung, Verkehr, kommunale Finanzen u. a.
    • eine regelmäßige Demografieberichterstattung; Optimierung der Datennutzung, -aufbereitung und -vernetzung.
    • Szenarienentwicklung, Modellierung und Entscheidungshilfesysteme
  • Erprobung und Anpassung neuer Finanzierungs- und Organisationsmodelle (z. B. Regionalbudgets, Fondsmodelle, Kosten-Nutzen-Rechnungen, Crowd-Funding etc.) zur Gestaltung und Finanzierung von Maßnahmen in schrumpfenden Regionen
  • Erprobung und Anpassung von Demografie- oder Nachhaltigkeits-Checks für Vorhaben der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung; Untersuchungen in Bezug auf geeignete Anwendungsbereiche (Auswahlkriterien), Beteiligungsverfahren, Aufwand-Nutzenverhältnis, methodische Grundlagen u. a.
  • Entwicklung, Erprobung oder Anpassung kommunenübergreifender regionaler Entwicklungskonzepte für Siedlung, technische oder soziale Infrastrukturen und Mobilität
  • Entwicklung neuer Konzepte für den teilweisen Leerzug und Rückbau von Siedlungsgebieten und Infrastruktur, z. B. Kriterien für Gebietsauswahl, Anreize für Leerzug und Umsiedlung, Finanzierung, Ausgleichsmaßnahmen, Renaturierung u. a.
  • Entwicklung innovativer und beispielgebender Konzepte für Umnutzung bzw. Nachnutzung brachliegender Immo­bilien und Flächen.

2.2 Kommunikation, Motivation, Beteiligung und Flexibilisierung

Wichtigste Voraussetzung für Veränderung und Anpassung in den Kommunen und Regionen Deutschlands ist Offenheit, Akzeptanz sowie eine aktive und möglichst breite Beteiligung von Entscheidungsträgern, Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen. Einschneidende Veränderungen durch den demografischen Wandel und ihre Konsequenzen müssen kommuniziert und verstanden werden, Antworten und Lösungen sollen auf möglichst breiter Basis gefunden werden. Dabei gilt es, auch neue Perspektiven zu gewinnen und Chancen, z. B. durch neue Formen regionaler Wertschöpfung oder Landnutzung, zu vermitteln. Nur in einem Klima der Offenheit kann es gelingen, neue Wege zu gehen, Bürger zu aktivieren und im Bedarfsfall auch unpopuläre Maßnahmen zu vermitteln und umzusetzen.

Kommunikation, Motivation und Beteiligung sind damit Schlüsselfaktoren für die Bewältigung zukünftiger Veränderungen in den Regionen. Ein Ziel der Förderung ist daher die Entwicklung und testweise Erprobung von Konzepten für Kommunikation, Motivation und Beteiligung in Kommunen und Regionen. Die Konzepte sollen von den Kommunen in Zusammenarbeit mit entsprechenden Experten bzw. ausgewiesenen Einrichtungen entwickelt und/oder erprobt werden.

Eine weitere Voraussetzung für Veränderung und Anpassung ist der Abbau regulativer Hürden bzw. die Flexibilisierung von Regelungen. Standards und Regelungen sind überwiegend unter den Bedingungen von Wachstum und zunehmendem Wohlstand entstanden. Diese stehen vor allem in schrumpfenden Regionen Anpassungsmaßnahmen im Wege oder sind mit unnötigen finanziellen Belastungen und Arbeitsaufwand verbunden. In den Kommunen besteht oft große Unsicherheit, inwieweit von Regelungen und Standards abgewichen werden kann und welche Risiken damit verbunden sind. Eine Flexibilisierung von Regelungen und Standards wird also nur dann gelingen, wenn mögliche Folgen und Risiken fundiert, d. h. wissensbasiert eingeschätzt werden können.

Vorschläge für FuE-Vorhaben sollen auf die nachfolgend genannten Themen konzentriert werden:

  • Entwicklung und Erprobung neuer Kommunikationsformen über die demografischen Veränderungen, ihre Folgen und daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten. Ein Ziel ist u. a. die Unterstützung eines offenen Dialogs zwischen kommunalen Entscheidungsträgern und Bürgern zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit.
  • Untersuchung der Bedingungen sowie Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Motivation für bürgerschaftliches Engagement; Ansprache und Motivation von Jugendlichen; Identifikation geeigneter Organisationsformen und Unterstützungsmöglichkeiten; Entwicklung einer Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement.
  • Analyse von Standards und Regelungen, die einer Anpassung an demografische Veränderungen im Wege stehen. Entwicklung von Möglichkeiten zum Abbau regulativer Hindernisse mit einer Risiko- und Folgenabschätzung.

2.3 Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung, Transfer

Die Fördermaßnahme soll durch ein eigenständiges wissenschaftliches Vorhaben begleitet werden, das organisato­rische und inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliches Ziel dabei ist die Synthese und Aufbereitung der Ergebnisse sowie die übergreifende Vernetzung der geförderten Vorhaben. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger und umfasst im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Analyse und Synthese der Erkenntnisse aus den geförderten Vorhaben auf übergeordneter Ebene.
  • Aufbereitung und Transfer der Projektergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen (Öffentlichkeit, Politik und kommunale Entscheidungsträger).
  • Die Vorbereitung und Durchführung von Arbeitstreffen, Diskussionsforen und Statusseminaren.
  • Die Erarbeitung und Bereitstellung von Informationsmaterialien zur Fördermaßnahme (PR Materialien, Internetseite, etc.).
  • Vernetzung mit relevanten nationalen und europäischen Forschungsaktivitäten, ggf. auch im internationalen Raum.
  • Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger PtJ zunächst für jeden Projektvorschlag (vgl. Nummer 2.1 und 2.2) aussagefähige Projektskizzen vorzulegen. Stichtage für die Einreichung sind der

    17. Februar 2015 (13.00 Uhr) und der 16. Februar 2016 (13.00 Uhr).

BMBF-Ausschreibung: „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung); Frist: 29.11.2017

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zum Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung).

Zielländer dieser Bekanntmachung

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo


Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.


2.1 Horizont 2020
Zu den adressierten Themenbereichen in Horizont 2020 gehören unter anderem jene des Programmbereiches „Gesellschaftliche Herausforderungen“ (http://www.horizont2020.de/einstieg-gesellschaftliche-herausforderungen.htm):

  •     Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  •     Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung
  •     Sichere, saubere und effiziente Energie
  •     Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  •     Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  •     Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  •     Sichere Gesellschaften.


Förderfähig sind ebenfalls die Vorbereitung von Antragstellungen für grenzüberschreitend und projektförmig angelegte „Innovative Training Networks“ und „Research and Innovation Staff Exchanges“ im Rahmen von Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Darüber hinaus können vorbereitende Maßnahmen mit Blick auf Antragstellungen zu einzelnen Förderlinien im Programmbereich „Führende Rolle der Industrie“ gestellt werden. Hierzu gehören in der Förderlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien (Schlüsseltechnologien)“ die Themen Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung.

Bei vorbereitenden Maßnahmen, die auf Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung ausgerichtet sind, sind die unter Nummer 1.1 genannten Zielländer eingeschränkt auf Polen, die Tschechische Republik, Litauen und Estland. Diese Maßnahmen sollten darüber hinaus fokussieren auf den Bereich der Public Private Partnership „Technologies for Factories of the Future“. Des Weiteren kann die Vorbereitung der geplanten Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa gefördert werden. Konkret adressiert sind dabei Maßnahmen im Sinne des „widening-participation“-Ansatzes, um Kapazitäten für exzellente Forschung in weniger forschungs- und innovationsstarken Regionen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die infrastrukturelle und personelle Ausstattung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch ein professionelles Forschungs- und Innovationsmanagement.


2.2 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für die Antragstellung in forschungs- und innovationsrelevanten Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) gefördert. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen den Prioritäten nationaler und regionaler Strategien der intelligenten Spezialisierung, den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie der Bundesregierung und, sofern relevant, den Prioritäten der EU-Strategien für den Ostsee- (http://www.balticsea-region-strategy.eu/) und den Donauraum (http://www.danube-region.eu/) zu adressieren.


2.3 Instrumente der Heranführungshilfe
Maßnahmen zur Vorbereitung der Antragstellung in relevanten Prioritäten der Instrumente der Heranführungshilfe (IPA) (http://ec.europa.eu/enlargement/instruments/overview/index_en.htm) sind förderfähig, sofern sie dem Zuwendungszweck und den Zielländern der Bekanntmachung (vgl. Nummer 1.1) entsprechen und die Zusammenarbeit mit deutschen Antragstellern durch komplementäre Maßnahmen (z. B. in der IPA-Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“) ermöglichen.

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BMBF-Förderung der Kooperation mit Zentralasien - Anträge jederzeit

Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gefördert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

Wie wird gefördert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelfällen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges Förderverfahren
  • Erstellung der förmlichen Förderanträge mit externer Link folgt elektronischem webbasiertem Antragssystem (ewa) des Internationalen Büros des BMBF (IB)
  • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.
 

Weitere Informationen finden Sie externer Link folgt hier.

Ansprechpartner im Internationalen Büro des BMBF (IB):

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum fpr Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Fachliche Ansprechpartnerin: Dr. Anja Köhler

Telefon: +49 (0) 228-3821 458
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  anja.koehler(at)dlr.de

Administrativer Ansprechpartner: Holger Brehm

Telefon: +49 (0) 228-3821 472
Fax:     +49 (0) 228-3821 444
E-Mail:  holger.brehm(at)dlr.de

BMBF-Ausschreibung: ""Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel" - Anträge jederzeit

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Wissenschaftlichen Vorprojekten zur "Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel"

Auzug:

Das BMBF wird wissenschaftliche Forschungsvorhaben fördern, die
a.    neue und realistische Anwendungsszenarien im Bereich der "Mensch-Technik-Interaktion" entwickeln und so Wege für die Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes aufzeigen,
b.    bestehende Hinderungsgründe ausräumen oder grundlegende Wissenslücken füllen,
c.    den Reifegrad von Forschungsthemen erhöhen, oder
d.    die notwendigen Grundlagen für eine möglicherweise anschließende anwendungs- und praxisorientierte Forschung im Verbund mit Umsetzungspartnern und Anwendern schaffen.
Die Forschungsvorhaben sollen, wie in Nummer 1.1 beschrieben, dazu beitragen, noch ungenutzte Potenziale der MTI mit Blick auf konkrete gesellschaftliche Herausforderungen wie insbesondere den demografischen Wandel zu heben und das Forschungsfeld im Hinblick auf diese Herausforderungen auszurichten und weiterzuentwickeln. Die Forschungsvorhaben können sich sowohl auf technische als auch auf möglicherweise relevante nicht-technische Aspekte (z. B. gesellschaftlicher, rechtlicher, ethische Art) der MTI beziehen.
Die Förderfähigkeit ist an folgende Kriterien gebunden:
•    Das vorgeschlagene Vorhaben muss den Zielen und Anforderungen dieser Richtlinien entsprechen (insbesondere auch den Ausführungen in den Nummern 1.1 und 7.3).
•    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere forschungsorientierte Organisationen/Einrichtungen mit einschlägigem Know-how im Bereich "Mensch-Technik-Interaktion; Demogra¬fischer Wandel".
•    Es soll sich um ein Einzelvorhaben handeln. Maximal können zwei Partner ein gemeinsames Vorhaben vorschlagen.
•    Die Laufzeit des Vorhabens soll im Regelfall ein Jahr betragen, es können allerdings in Ausnahmefällen auch bis zu maximal zwei Jahre beantragt werden.
•    Im Vorhaben sollen substanzielle Vorschläge zum Thema gemacht bzw. eine neue Ausrichtung dargelegt werden. Je nach Größe des Projektteams und Umfang der Arbeiten können die veranschlagten Projektkosten bzw. -ausgaben zwischen 100 000 € und maximal 300 000 € liegen.
•    Im Rahmen des Vorhabens ist bereits frühzeitig der Dialog mit weiteren Akteuren aufzunehmen, um die Anschlussfähigkeit der Forschungsarbeiten zu demonstrieren. Dies muss in der Konzeption ersichtlich und nachvollziehbar werden.
•    Ein Teilergebnis jedes Vorhabens ist die Erstellung eines Visionenpapiers, das die nächsten wünschenswerten Schritte sowie Entwicklungs- und Anwendungspotenziale des vorgeschlagenen Themengebiets aufzeigt.

Vorlage von Projektskizzen

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
jederzeit nach Inkrafttreten dieser Förderrichtlinien
Projektskizzen möglichst in elektronischer Form unter externer Link folgt www.mtidw.de/grundsatzfragen/WVP in deutscher Sprache vorzulegen.

externer Link folgt [ausführlich]

DAAD-Ausschreibung: "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" - Anträge jederzeit

Der DAAD hat in diesem Jahr ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm für deutsche Wissenschaftler aufgelegt, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland Interesse daran haben, dauerhaft wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Das Programm "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" besteht aus zwei separaten Komponenten:

  • Einem Fahrtkostenzuschuss, der dazu dienen soll, Fachvortragsreisen oder Vorstellungsgespräche in Deutschland zu unterstützen oder zu ermöglichen
  • Einem Rückkehrstipendium mit der Förderungshöchstdauer von sechs Monaten, um die berufliche Wiedereingliederung in wissenschaftlichen Einrichtungen  in Deutschland zu unterstützen

Details können Sie doc hier entnehmen.

Ansprechpartner beim DAAD:

Frau Barbara Kirsch
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
German Academic Exchange Service
Referat 521 - Internationalisierung von Forschung und wissenschaftlichem Nachwuchs
Kennedyallee 50
53175 Bonn
E-Mail: kirsch@daad.de
Tel.: 0228/8828615
Fax: 0228/88298615

VW-Stiftung: Sommerschulen - Anträge jederzeit

Die VW-Stiftung fördert interdisziplinäre Symposien, Workshops und Konferenzen sowie Sommerschulen aller Fachgebiete.

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (bis zu 250 Teilnehmer) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

externer Link folgt [ausführlich]