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News Familienfreundliche Universität

01.02.12

Fakultät WIAI beteiligt sich am GirlsDay

Bereits zum siebten Mal engagiert sich die Fakultät beim GirlsDay am 26.04.2012 mit verschiedenen Workshops.
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17.01.12

Bamberger Familienmesse am 11. Februar 2012

Buntes Programm in der Graf-Stauffenberg-Schule
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28.07.11

Wohnen für Hilfe

Generationenübergreifende Wohnpartnerschaften in Bamberg
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16.02.11

Best-Practice-Beispiel

Ferienbetreuung auch an der Uni Bamberg
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Alle aktuellen Nachrichten

Die "Krabbelmonster"

Kinderbetreuung für Studierende

„Wo ist denn die Clara hin?“ Hinter der Tür erklingt ein dünnes Stimmchen, Clara, zweieinhalb Jahre alt, hat sich versteckt und singt. Dann steckt sie ihren Kopf vor der Tür hervor und lacht. Nebenan rutschen die kleine Emily und Niklas auf der großen Holzrutsche herunter. Beide quietschen vergnügt, sobald sie etwas schneller werden. Emily und Niklas sind gerade eineinhalb Jahre alt, und gehören zu den Kleinsten.

Carla, Laura, Niklas und die anderen sind „Krabbelmonster“, die Kinder, die zur Zeit in der studentischen Kinderkrippe „Krabbelmonster“ betreut werden. Ein bis drei Jahre sind die „Krabbelmonster“ alt und insgesamt sind 24 Kinder in der Krippe untergebracht, zwölf Kinder in der Kaimsgasse, und zwölf in der Pestalozzistraße.

In den "Matschkleidern" nach draußen

Seit acht Uhr morgens tobt die Rasselbande herum, bei schlechtem Wetter in den Räumen, bei gutem Wetter wird die „Matschkleidung“ angezogen, und dann geht es entweder in den Garten, oder mit dem Bollerwagen auf den Spielplatz.

Um zehn Uhr gibt es Obstfrühstück: „Ich will auch Banane haben!“ Laura stupst Clara, die neben ihr sitzt. Ein kleiner Junge schiebt sich Bananenstücke in den Mund. Zwei große Obstteller gibt es, für alle Kinder. „Es ist uns wichtig, dass die Kinder nicht nur gesund essen, sondern dass sie auch lernen, zu teilen. Martina Rückel ist Erzieherin bei den Krabbelmonstern und jeden Tag voll im Einsatz. Gerade hebt sie nacheinander die Kinder auf die Rutsche.

Gemeinsam mit Manuela Lauterwein, die einem kleinen Jungen ein Bilderbuch zeigt, leitet sie die Kinderkrippe in der Kaimsgasse. Das bedeutet eine Menge Arbeit. Mit den Kindern spielen, ihnen vorlesen, die Kleineren schlafen legen, Mittagessen kochen und morgens das Obstfrühstück vorbereiten, da bleibt wenig Zeit für eine Verschnaufpause.

Immer ab 7.45 Uhr ist die Kinderkrippe geöffnet, nachmittags schließt sie ihre Tore montags bis donnerstags um 16.15 Uhr, freitags um 14.15 Uhr.

Da die Krippe eine Elterninitiative ist, sind die Eltern in die Arbeit auch eingebunden. „Es macht mir sehr viel Spaß, in der Kinderkrippe mitzuarbeiten, denn so bekommen ich einmalige Einsichten, wie man sie in einer normalen Krippe oder Kindergarten nicht bekommt!“ erzählt eine Mutter. Alle zwei Wochen haben die Eltern so genannten „Elterndienst“, das heißt, sie müssen Obstfrühstück und Mittagessen vorbereiten, eventuell auch mal einkaufen und hinter den Kleinen herputzen. Dafür kostet die Kinderkrippe nur 150 Euro im Monat - in einer normalen Krippe müssen Eltern für die gleiche Zeit in der Regel das Doppelte bezahlen! „Schön ist auch zu sehen, wie gut es meiner Tochter hier gefällt und wie viel sie lernt. Die Kinder lernen früh, selbstständig zu sein: In der Krippe dürfen auch die Kleinsten schon mithelfen und zum Beispiel ihre Tassen selbständig auf den Servierwagen stellen - und die Größeren können sogar alleine ihre Hände waschen gehen.