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News Familienfreundliche Universität

24.04.13

Einweihung Eltern-Kind-Zimmer

Newsartikel über die Einweihungsfeier!
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Literaturtipp

Sigrid Metz-Göckel, Christina Möller, Nicole Auferkorte-Michaelis
Wissenschaft als Lebensform - Eltern unerwünscht?
Kinderlosigkeit und Beschäftigungsverhältnisse des wissenschaftlichen Personals aller nordrhein-westfälischen Universitäten; 2008. 216 Seiten. Kart. 19,90 € (D), 20,50 € (A), 35,90 SFr. ISBN 978-3-86649-093-2

Dieses Buch untersucht den Zusammenhang zwischen Karrierebedingungen, Geschlecht und Kinderzahl beim akademischen Mittelbau und der Professorenschaft. Grundlage ist die Auswertung der vorliegenden Personalstandsdaten des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) und der Kinderdaten des Landesamtes für Besoldung und Versorgung (LBV) für die Universitäten des Landes NRW sowie Interviews mit Wissenschaftler/innen mit und ohne Kinder. Es zeigt sich, dass die prekären Beschäftigungsverhältnisse und die unsichere Zukunftsperspektive bei einer Entscheidung zur Elternschaft eine sehr große Rolle spielen.

Aus dem Inhalt:
· Das Spannungsverhältnis zwischen Elternschaft und Wissenschaftskarriere
· Die asymmetrische Geschlechterkultur der Hochschulen und die Wissenschaft als Lebensform
· Zur (Un-)Vereinbarkeit von Individualisierung und Elternschaft
· Partnerschaft und Elternschaft qualifizierter Paare
· Der Arbeitsplatz Hochschule - strukturelle Bedingungen der wissenschaftlichen Karriere
· Die wissenschaftlichen Qualifizierungsphasen und Elternschaft
· Methodenkombinierte Situationsanalyse des wissenschaftlichen Personals an den Universitäten in Nordrhein- Westfalen
· Balanceakte zwischen Kindern und Karriere - Bedingungen und Beziehungen im wissenschaftlichen Mittelbau der Universitäten in NRW
· An der Spitze angekommen - Professorinnen und Professoren als Personalisierung der Wissenschaft als Lebensform
· Bedarfsorientierte Kinderbetreuung und die Notwendigkeit sozialer Netze
· Zur Spiegelung der Struktur aggregierter Daten in einer Universität
· Zusammenfassung: Zur Notwendigkeit einer lebens- und familienfreundlichen Hochschulentwicklung

Die Autorinnen:
Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel, Hochschuldidaktisches Zentrum (HDZ) der Technischen Universität Dortmund

Christina Möller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hochschuldidaktischen Zentrum (HDZ) der Technischen Universität Dortmund

Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH), Geschäftsbereich Hochschuldidaktik, Universität Duisburg-Essen

Tanja Mühling und Harald Rost (Hrsg.): Väter im Blickpunkt - Perspektiven der Familienforschung. Budrich Verlag. 2007. 271 Seiten. Kart. 19,90 Euro. ISBN 978-3-86649-123-6

"Vater Morgana"? Neue Väter-Studie des Staatsinstituts für Familienforschung

Wenn über den Wandel der Geschlechterrollen diskutiert wird, steht in jüngster Zeit verstärkt das Rollenbild des Mannes und insbesondere das des Vaters im Blickpunkt. Das Verständnis von Vaterschaft ist im Wandel, allerdings scheinen Einstellungen und Verhalten noch weit auseinander zu klaffen – sind also die neuen, familienorientierten Väter doch nur eine "Vater Morgana"? Oder was ist tatsächlich dran am Wandel der Väterrolle? Das Buch geht diesen Fragen aus dem Blickwinkel der Familienforschung nach und widmet sich den unterschiedlichen Facetten der Vaterschaft heute.

Aus dem Inhalt:

  1. Gudrun Cyprian, Väterforschung im deutschsprachigen Raum. Ein Überblick über Methoden, Ergebnisse und offene Fragen
  2. Daniela Grunow, Wandel der Geschlechterrollen und Väterhandeln im Alltag
  3. Harald Rost, Der Kinderwunsch von Männern und ihr Alter beim Übergang zur Vaterschaft
  4. Thomas Gesterkamp, Väter zwischen Laptop und Wickeltisch
  5. Tanja Mühling, Wie verbringen Väter ihre Zeit? – Männer zwischen "Zeitnot" und "Qualitätszeit"
  6. Dirk Hofäcker, Väter im internationalen Vergleich
  7. Rainer Volz, Väter zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Zur Beharrlichkeit traditioneller Geschlechterbilder
  8. Michael Matzner, Alleinerziehende Väter – eine schnell wachsende Familienform
  9. Ruth Limmer, Mein Papa lebt woanders – Die Bedeutung des getrennt lebenden Vaters für die psychosoziale Entwicklung seiner Kinder

Die Herausgeberin, der Herausgeber:

Dr. Tanja Mühling, wissenschaftliche Mitarbeiterin
Harald Rost, Dipl.-Soz., wissenschaftliche Mitarbeiter,
beide: Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg

Praxisleitfaden 'für die Praxis' - Standortvorteil: familiengerechte Hochschule als PDF

Aus dem Vorwort von Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner   

In der deutschen Hochschullandschaft ist in den letzten Jahren eine neue Dynamik entstanden. Die von Bund und Ländern eingeleiteten Reformmaßnahmen fordern zunehmend unternehmerisches Handeln. Der auf nationaler und internationaler Ebene wirkende Wettbewerb um die besten Köpfe verlangt eine stärkere Profilierung der Hochschulen. Die Hochschulen müssen Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren weltweit für das Studieren und Forschen an deutschen Hochschulen interessieren.

Neben der fachlichen Reputation der Hochschule zählen dabei – wie in der Privatwirtschaft – Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer stärker zu den wichtigsten Pull-Faktoren. Anders als in der Privatwirtschaft müssen die Hochschulen aber nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Angestellten schaffen, sondern auch darauf achten, dass familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden gewährleistet werden.

Nur wenn es der Hochschule gelingt, beide Aspekte zu berücksichtigen und für alle Gruppen ein stimmiges Gesamtkonzept anzubieten, kann Familiengerechtigkeit zu einem zentralen Element der Corporate Identity der Hochschulen werden.

Die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – hat diese Notwendigkeit frühzeitig erkannt und mit dem 'audit familiengerechte hochschule' ein entsprechendes Managementinstrument entwickelt. Das 'audit familiengerechte hochschule“ überprüft nicht nur vorhandene Angebote, sondern zeigt auch Wege für neue Strategien und Maßnahmen. Es macht die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie zur Chefsache in der Hochschule, bezieht aber gleichwohl alle relevanten Ebenen bei der Weiterentwicklung mit ein und bringt die erforderlichen Interessenvertreter an einen Tisch.

Der vorliegende Praxisleitfaden macht das Know-how, das sich aus der Auditierung von mehr als 60 Hochschulen angesammelt hat, erstmals in aufbereiteter Form zugänglich. Er zeigt Maßnahmen, die nachhaltig dazu beitragen, die Attraktivität einer Hochschule als familiengerechter Studien- und Arbeitsort zu steigern, und lädt zur Nachahmung ein.

pdf Praxisleitfaden 'für die Praxis' - Standortvorteil: familiengerechte Hochschule hier als PDF

Günther Vedder (Hrsg.):
Familiengerechte Hochschule - Fakten, Konzepte, Perspektiven.
250 Seiten, ISBN 3-9808894-0-8

Das Buch ist für eine Schutzgebühr von 10 Euro zu bestellen bei:

GVA-Verlage
z.H. Frau Jutta Krause
Fax: 0551 / 4 13 92
Email: Krause(at)gva-verlage.de

Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Audit Beruf & Familie® wurde im März 2001 damit begonnen, das Audit an die Bedingungen der Hochschulen anzupassen. In Kooperation mit der Universität Trier wurde das „Audit Familiengerechte Hochschule“ als entsprechendes Instrument für die rd. 350 Hochschulen mit ihren knapp 1.8 Mio. Studierenden entwickelt.

Ziel des „Audits Familiengerechte Hochschule“ ist es, Leitbilder und konkrete Arbeitsstrukturen zu entwickeln und in das alltägliche Leben der Hochschulen so zu implementieren, dass Studium, Lehre, Forschung, Dienstleistungen und Verwaltung nach ihren jeweiligen Ansprüchen und Standards funktionieren und zugleich mit Familie, mit der vollen Wahrnehmung elterlicher Aufgaben vereinbar werden.

Davon profitieren die Hochschulen gleich doppelt: Sie gewinnen damit qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, können sie an sich binden und motivieren. Und zugleichen können durch die Unterstützung studierender Eltern Studienabbrüche vermieden und Studienzeiten verkürzt werden.

Außerdem stellen sich hier erstmals alle Beteiligten der Organisation Hochschule einem selbstreflexiven Prozess, ziehen Bilanz und entwickeln dann gemeinsam Zielvorgaben und Maßnahmen.

Durch die Novelle des Hochschulrahmengesetzes und durch die von Ländern und Bund eingeleiteten Reformmaßnahmen ist in den letzten Jahren  in deutschen Hochschulen die Bereitschaft gestiegen, sich dem Wettbewerb zu stellen und klare Leistungsprofile zu entwickeln.

Die Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ist davon überzeugt, dass das „Audit Familiengerechte Hochschule“ einen nützlichen Beitrag zu diesem Reformprozess leisten kann.

Mit der vorliegende Veröffentlichungen will die Stiftung die Verantwortlichen in den Hochschulen bei der Verwirklichung familiengerechter Studienbedingungen und einer familienbewussten Personalpolitik unterstützen. 
 

Aus dem Inhalt:


Wissenschaftliche Beiträge

  • Familienbewusste Personalpolitik als Organisationsziel
  • Riskante Freiheiten? Die Telearbeit und die Vereinbarkeits-Metapher
  • Vereinbarkeitsprobleme aus Sicht der Studienberatung 
  • Die Familiengerechte Hochschule aus Gleichstellungsperspektive
    u.a.m.

Forschungsprojekt Familiengerechte Hochschule an der Universität Trier

  • Konzept und Realisierung des Audits Familiengerechte Hochschule®
  • Modellversuch Kinderbetreuung in Notfällen an der Universität Trier
  • Gesetzliche Grundlagen und Verwaltungsvorschriften im Hochschulbereich
  • Veränderungsprozesse an Hochschulen

Berichte aus den auditierten Hochschulen

  • FH Hildesheim / Holzminden / Göttingen
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • FH Ludwigshafen
  • Universität Trier