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Universität

Informationen und Materialien

KiBa - ganz großes Theater!

Die Kinderuni 2007

Ist Üben wirklich doof?

Mittwoch, 9. Mai
Beginn: 16.15 Uhr
Chorraum der AULA der Universität, Dominikanerstr. 2a

Prof. Dr. Stefan Hörmann und AOR Gregor Wind
(Musikpädagogik und Musikdidaktik)

Wer kennt nicht das Problem? Es ist toll, ein Instrument spielen zu können, aber das Üben dafür kann manchmal ganz schön nerven – vor allem wenn draußen die Sonne scheint und man lieber mit Freunden spielen möchte. In der Kinderuni-Vorlesung suchten Professor Stefan Hörmann und sein Mitarbeiter Gregor Wind Antworten folgende Fragen: Was passiert beim Üben? Wie viel üben Musikerinnen und Musiker? Wie kann man üben, dass man Spaß und gleichzeitig auch Erfolg hat? Wie haben die Menschen früher geübt? Und ganz nebenbei erfuhren die Kinder, wie Musikpädagogen an der Universität arbeiten und woher sie ihr Wissen bekommen.

Wir ‚Schleckmäuler’: Honig, ‚Bamberger Bärendreck’, Rübenzucker, Haribo & Co. Zur Geschichte der Süße

Freitag, 18. Mai
Beginn: 16.15 Uhr
Marcus-Haus, Markusplatz 3, Hörsaal M3/232N

Prof. Dr. Wolfgang Protzner
(Didaktik der Geschichte)

Menschen naschen gerne. Gummibärchen, Bonbons und Schokolade – irgendwas davon magst du bestimmt auch gerne. Den Zahnarzt freut das nicht. Das war nicht immer so: Früher wurde Zucker als Medizin verwendet. Schon seit Jahrtausenden spielen Süßigkeiten für die Menschen eine wichtige Rolle: Zuerst sammelten frühe Menschen Wildhonig, und das war nicht ungefährlich! Später wurde der Handel mit Rohrzucker ein wichtiger Wirtschaftszweig. Rübenzucker wird in unserer Heimat seit über 200 Jahren hergestellt.

Im Universitätsgebäude Marcus-Haus, der früheren Bamberger Frauenklinik, wurde Thomas Gottschalk am 18. Mai 1950 geboren. Mister Haribo ist das bekannteste Schleckermäulchen Deutschlands. Sein Freund Professor Wolfgang Protzner machte sich bei dieser Kinderuni-Vorlesung auf eine Reise in die Geschichte der Süße. Ort und Thema waren bewusst ausgewählt. Auf die jungen Studentinnen und Studenten wartete außerdem eine Überraschung.

Was soll das Theater? Warum Menschen seit mehr als 2500 Jahren Theater spielen

Mittwoch, 23. Mai
Beginn: 16.15 Uhr
Studiobühne im E.T.A.-Hoffmann-Theater

Prof. Dr. Friedhelm Marx
(Neuere deutsche Literaturwissenschaft)

Das Theater gehört seit der Zeit der alten Griechen zu unserer Kultur.
Das heißt, seit mehr als 2500 Jahren

  • gibt es Dramen, gibt es Tragödien, Komödien, also Spieltexte für das Theater
  • gibt es Bühnen, um diese Dramen aufzuführen
  • gibt es Schauspieler, die auf der Bühne Rollen spielen
  • gibt es Zuschauer.

Professor Friedhelm Marx erzählte, warum gespielte Geschichten die Menschen seit so vielen Jahren berühren, dass sie im Theater lachen, weinen und mitfühlen. Nach einem kleinen Streifzug durch die Geschichte des Theaters traten auch Schauspieler des E.T.A.-Hoffmann-Theaters auf und nahmen die  Schülerinnen und Schüler mit in die Welt des Schauspiels. Warum gibt es Masken? Wozu braucht das Theater Requisiten? Worauf muss man achten, wenn man einen Text auf der Bühne sprechen will? Antworten auf diese und andere Fragen bekam man bei dieser Kinderuni-Vorlesung, die in Zusammenarbeit mit dem E.T.A.-Hoffmann-Theater organisiert wurde.