Der Mensch ist ein ganz besonderes Tier – eines das aufrecht geht und tanzt, Gedichte schreibt und sich manchmal an der Börse verspekuliert. Heben uns Menschen die Kultur, unser Denken, Kunst und Religion weit über das Reich der anderen Lebewesen hinaus, oder bleiben wir doch das alte Tier?
Der Löwenmensch, eine altsteinzeitliche Skulptur aus Elfenbein, zeigt, wie den Menschen seit seiner Frühzeit die eigene Nähe zum und Ferne vom Tierreich beschäftigt hat. Und 32.000 Jahre später ist die Frage unverändert aktuell und wird so Thema des Hegelforums, der Vorlesungsreihe zur Bamberger Hegelwoche.
Was ist der Beitrag der Biologie für das Verstehen der Kultur? Haben Kulturphänomene biologische Wurzeln und lassen sich aus diesen erklären? Entwickelt sich die Kultur selbst evolutionär als eine Geschichte von Auslese und Anpassung? Und was bedeutet es für die Kultur, wenn wir uns (und sie) als Ausdruck unserer biologischen Natur verstehen?
Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Zoologische Staatssammlung München
18 - 20 Uhr, Raum der Multivisionsschau, Naturkunde-Museum Bamberg, Fleischstr. 2
Prof. Dr. Christian Illies, Lehrstuhl für Philosophie II, Universität Bamberg
18 - 20 Uhr, Raum der Multivisionsschau,
Naturkunde-Museum Bamberg, Fleischstr. 2
Prof. Dr. Roland Simon-Schaefer, Philosophie, Universität Bamberg
Dr. Joachim Fischer, Institut für Soziologie, TU Dresden/ Universität Bamberg
Dr. Daniel Schümann, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft, Universität Bamberg
Prof. Dr. Anne-Julia Zwierlein, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Regensburg
Dr. Maria Kronfeldner, Abteilung Philosophie, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Sabine Föllinger, Professur für Klassische Philologie/Schwerpunkt Gräzistik, Universität Bamberg
Prof. Dr. Reinhard Zintl, Lehrstuhl für Politikwissenschaft I, Universität Bamberg
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Lehrstuhl für Evangelische Theologie, Universität Bamberg
Prof. Dr. Richard Münch, Lehrstuhl für Soziologie II, Universität Bamberg
Außer den zwei ersten Vorlesungen (am 28.01. und am 04.02.2009) finden alle weiteren Veranstaltungen mittwochs 18 - 20 Uhr im Raum 025 (Hörsaal 1) des Gebäudes An der Universität 2 statt.