Doktorandenstipendien im Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“, Humboldt-Universität zu Berlin. In dem Graduiertenkolleg werden die impliziten und expliziten Funktionen der Kategorie Geschlecht für die Strukturierung von Wissen erforscht. Das Kolleg konzentriert sich pragmatisch auf zwei Schwerpunkte, die transdisziplinär bearbeitet werden: „Die Interrelation von Geschlechter- und Wissensordnung“ (1) und „Die geschlechtliche Codierung von Wissensobjekten und sozialem Körper“ (2). Bei der Untersuchung der Interrelation von Wissen- und Geschlechterordnung sollen auch die Transferprozesse, die zwischen kollektivem, kulturellem Wissen, der Wissenschaft und individuellem Wissen stattfinden, genauer betrachtet werden. Beteiligt sind die kultur- und literaturwissenschaftlichen Fächer, die Sprachwissenschaften, die Geschichtswissenschaften, die Medizin und Medizingeschichte (inkl. der Wissenschafts- und Naturwissenschaftsgeschichte), die Biologie die Sozialwissenschaften, die Europäische Ethnologie und die Theologie/Religionswissenschaft und die Rechtswissenschaft. Bewerbungsschluss 24.09.2011. Weitere Informationen zum Forschungs-, Studienprogramm und Bewerbungsvoraussetzungen unter:
http://www.geschlecht-als-wissenskategorie.de
Reisebeihilfen für Nachwuchsforscher in Geistes- und Gesellschaftswissenschaften durch DGIA (Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland) Insgesamt drei Monate können herausragende Nachwuchsforscher in mindestens zwei und maximal drei Gastländern und -regionen der Institute der Stiftung DGIA forschen. Gastländer der DGIA-Institute sind zurzeit Italien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Russland und die Türkei sowie die USA, Japan, der Libanon und Ägypten. Interessenten können sich bis zum 14. Oktober 2011 bei der Stiftung DGIA bewerben: www.stiftung-dgia.de/reisebeihilfen.html.
VolkswagenStiftung fördert sozial- und medienwissenschaftliche Pilotforschungsprojekte zu den aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel. Die aktuellen Umbrüche im arabischen Raum - angefangen von Tunesien und Ägypten über Libyen bis hin zu Syrien und dem Jemen - haben die westliche Welt vollkommen überrascht. Weder die wissenschaftlichen Nahost-Experten aus aller Welt noch die internationalen Medien haben die zivilgesellschaftlichen Prozesse in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel mit der Forderung nach mehr Demokratie und Freiheit erwartet. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in dieser Region und der Vielzahl der daraus entstehenden Fragen nimmt die VolkswagenStiftung begutachtungsfähige Anträge für Pilotforschungsprojekte bis zu einem Betrag in Höhe von 250.000 Euro entgegen. Diese Forschungsprojekte sollten ausschließlich als Begleitforschung zu den aktuellen Entwicklungen in Nordafrika und dem Nahen Osten in den Bereichen der Sozial- und Medienwissenschaften angelegt sein und mit wissenschaftlichen Partner/inne/n aus dem arabischen Raum durchgeführt werden. Für die Antragstellung sind eine detaillierte Darstellung der angewendeten Methoden und der Durchführbarkeit sowie ein Kosten- und Arbeitsplan erforderlich. Darüber hinaus muss die Auswahl und Beschreibung der Partner/innen (Wissenschaftler/in und Institution) begründet werden. Die Antragstellung kann auf Deutsch oder Englisch erfolgen. Anträge mit einem maximalen Umfang von 15 Seiten müssen bis zum 30. Juli 2011 an nordafrika2011@volkswagenstiftung.de gerichtet werden. Kontakt: Dr. Cora Ziegenbalg, +49 (0)511 8381 237, +49 (0)511 8381 4237, ziegenbalg(at)volkswagenstiftung.de