Logo: Universität Bamberg

Navigation Leistungen, Sprachwahl und Suche überspringen: Zu den aktuellen Nachrichten und Veranstaltungen, direkt zum Inhalt oder zur Hauptnavigation.

Leistungen

Soziologie II

Prof. Dr. Richard Münch

Abbildung von Prof. Dr. Richard Münch
Prof. Dr. Richard Münch

Prof. Dr. Richard Münch
Universität Bamberg
Lehrstuhl Soziologie II
Lichtenhaidestr. 11
D-96052 Bamberg
Tel.: +49 951 863- / -2621 (Sekretariat)
richard.muench(at)uni-bamberg.de

Sprechstunde:
Dienstag 13 - 15 Uhr

Lehrveranstaltungen im WS 09/10

Gesellschaftstheorie : Bourdieu im Kontext der Gesellschafstheorie
S/HS; 2 SWS; Di, 10:00 - 12:00, Kä/1.108

Komparative Makrosoziologie: Bildung und Schule in der globalen Wissensgesellschaft
S/HS; 2 SWS; Mi, 10:00 - 12:00, Kä/1.108

Organisationstheorien
S; 2 SWS; Mo, 18:00 - 20:00, Li 11

Forschungsschwerpunkte

  • Gesellschaftstheorie
  • komparative Makrosoziologie

Publikationen

Monographien

Das Regime des liberalen Kapitalismus. Inklusion und Exklusion im neuen Wohlfahrtsstaat. Frankfurt a.M.: Campus.

"Der globale wirtschaftliche Wettbewerb führte in allen Wohlfahrtsstaaten zum Abbau sozialer Sicherheit, zur Zunahme sozialer Ungleichheit und zu politischen Spannungen. Richard Münch beleuchtet die Ursachen dieser Entwicklung, aber auch deren weiteren Weg. Seine Prognose: Der globale Wettbewerb wird durch eine wachsende internationale Arbeitsteilung entschärft. Dadurch wird die transnationale Dimension von Solidarität und Gerechtigkeit an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig werden in Zukunft nicht mehr Gruppenzugehörigkeiten über Inklusion oder Exklusion entscheiden, sondern individuelle Fähigkeiten. Dementsprechend wird das neue Wohlfahrtsregime nicht mehr auf den Schutz des Individuums vor unwägbaren Risiken, sondern auf die Befähigung zu deren Bewältigung setzen."

 

 

 

 

 

Die Konstruktion der europäischen Gesellschaft. Zur Dialektik von transnationaler Integration und nationaler Desintegration. Frankfurt/M.: Campus.

"Die Integration Europas ist ein fundamentaler Prozess des gesellschaftlichen Wandels, ein Prozess der Konstruktion einer europäischen Gesellschaft und der Dekonstruktion der nationalen Gesellschaften. Münch beschreibt diesen tief greifenden Wandel in einer gesellschaftstheoretischen Perspektive anhand der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und der damit einhergehenden intellektuellen Legitimationsdiskurse. Über die fachwissenschaftlichen Diskurse hinaus hilft das Buch zu verstehen, wie die Integration Europas die Gesellschaft verändert. Das Buch spricht nicht nur die gesamte Europaforschung über alle disziplinären Grenzen hinweg an, sondern auch alle mit der fortschreitenden Integration Europas beschäftigten Experten in Regierung, Verwaltung, Parteien, Verbänden und Medien sowie alle politisch interessierten Bürger."

 

 

 

 

 

Globale Eliten, lokale Autoritäten. Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

"Ob es um Lehrpläne für Gymnasien geht oder um die Privatisierung öffentlicher Leistungen: Überall auf der Welt sind lokale Autoritäten wie Kommunalpolitiker oder Lehrer mit standardisierten, angeblich wissenschaftlichen Rezepten konfrontiert. Vorgegeben werden sie von einer globalen Beraterelite. Mit den Problemen, die entstehen, wenn auf dem Land die Müllabfuhr privatisiert oder generell Bildung auf die Bereitstellung von Humankapital reduziert wird, müssen die Verantwortlichen jedoch alleine zurechtkommen. Richard Münch, einer der international renommiertesten deutschen Soziologen, untersucht die Mechanismen hinter der globalen Standardisierung lokaler Lebenswelten."

 

 

 

 

 

 

 

Die akademische Elite. Zur sozialen Konstruktion wissenschaftlicher Exzellenz. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

"Als im Oktober 2006 die Eliteuniversitäten in München und Karlsruhe gekürt wurden, sagte Annette Schavan, Deutschland könne nun mithalten im internationalen Wettbewerb. Doch wer entscheidet überhaupt darüber, wer sich zur Elite zählen darf? Ist die Errichtung universitärer »Leuchttürme« ein wirksames Mittel gegen die Hochschulmisere?
Diesen Fragen widmet Richard Münch seine brisante Studie. Das Ergebnis: Viele Reformen sind kontraproduktiv, sie führen zu einer Verringerung der theoretischen Vielfalt. »Eine Forschungspolitik, die solche Strukturen stärkt, ist nicht auf der Höhe der Zeit und verpaßt die dynamisch voranschreitende internationale Entwicklung.«"

 

 

 

 

 

 

 

Herausgegebene Bücher

Weltgesellschaft. Sonderheft der Zeitschrift für Soziologie. Stuttgart: Lucius &  Lucius,  2005 (hg. Mit Bettina Heintz und Hartmann Tyrell).

 

Aufsätze

Der Markt in der Organisation. Von der Hegemonie der Fachspezialisten zur Hegemonie des Finanzmanagements. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 45, 2005, S. 394-416 (mit Tina Guenther).

Die Konstruktion des Welthandels als legitime Ordnung der Weltgesellschaft. In: Zeitschrift für Soziologie, Sonderheft 2005, hg. von Bettina Heintz, Richard Münch und Hartmann Tyrell. Stuttgart: Lucius & Lucius, S. 290-313.

Wissenschaft im Schatten von Kartell, Monopol und Oligarchie. In: Leviathan 34 (4), S. 466-486.

Religiöse Pluralität im nationalen Verfassungsstaat. Funktionale Grundlagen und institutionelle Formung aktueller Konflikte. In: Berliner Journal für Soziologie 16 (4), 2006, S. 463-484.

Leben in offenen Räumen. „Unsicherheitsbewältigung als Aufgabe.“ Der Architekt, November 2005, Nr. 9-10, S. 57-59.

„Staatsbürger versus Markbürger. Wurzeln, Eigenart und Ordnungsleistung einer europäischen Zivilreligion.“ Univers, Nr. 10, Mai 2006, S. 38-41.

„Drittmittel und Publikationen. Forschung zwischen Normalwissenschaft und Innovation.“ Soziologie 35/4, 2006, S. 440-461.

Zum vollständigen Schriftenverzeichnis geht es hier.