Dieter Wuttke, geboren am 12. Oktober 1929 in Fürstenwalde an der Spree, hatte bis 1995 den Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Otto-Friedrich Universität Bamberg inne.
Nach seiner Promotion in Tübingen lehrte Dieter Wuttke fünf Jahre lang am Alten Gymnasium zu Bremen, bevor er als Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Lehrbeauftragter für Ältere Deutsche Philologie an die Universität Bonn wechselte. In Göttingen habilitiert, lehrte er dort als Professor für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Renaissance und fungierte als Direktor des Seminars für Deutsche Philologie. Im Jahre 1979 folgte er einem Ruf an die Universität Bamberg auf den von ihm begründeten Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Er war von 1965 bis 1978 Gründungsmitglied des Humanistischen Arbeitskreises und der Senatskommission für Humanismusforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er lehrte als Gastprofessor an der Universität Hamburg, war Member des Institute for Advanced Study in Princeton und Fellow an Forschungsinstitutionen in Prag, London, Washington, Santa Monica und Los Angeles. Er ist Honorary Research Fellow des Westfield College und Corresponding Member des Institute of Germanic and Romance Studies der Universität London.
Bis 2006 war er Herausgeber der interdisziplinär ausgerichteten, von ihm begründteten Reihe "Gratia. Bamberger Schriften zur Renaissanceforschung." Diese Reihe wird mit dem neuen Untertitel "Tübinger Schriften zur Renaissanceforschung und Kulturwissenschaft" mit Joachim Knape als Hauptherausgeber im Verlag Harrassowitz fortgeführt.
Die von Professor Wuttke begründete Reihe "Saecvla Spiritalia," ebenfalls interdisziplinär ausgerichtet, wird im Verlag Valentin Koerner weiterhin von ihm als Herausgeber betreut.
Kontakt: dhwuttke@t-online.de