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Ausgewählte Publikationen von Mitarbeitenden und Absolventen des Lehrstuhls

Haeffner, Johannes (2012)

Professionalisierung durch Schulentwicklung. Eine subjektwissenschaftliche Studie zu Lernprozessen von Lehrkräften an evangelischen Schulen. Verlag Waxmann.

ISBN-10: 3830927630
ISBN-13:978-3830927631

Evangelische Schulen sind – nicht zuletzt durch den zunehmenden Konkurrenzdruck – dazu aufgerufen, ihre pädagogisch-konzeptionellen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und ‚gute‘ Schulen zu sein. Im Fokus dieser Aufgabe stehen hierbei die Lehrkräfte. Sie gehören zu den Hauptakteuren, die im Zuge von Schulentwicklung das evangelische Schulprofil weiterentwickeln und engagiert leben sollen. Inwiefern die Lehrerschaft auf dieses Aufgabenverständnis vorbereitet bzw. dazu willens ist, ist jedoch unklar.

Was bewegt Lehrkräfte dazu, sich in inneren Schulentwicklungsprozessen an evangelischen Schulen zu engagieren? Was erschwert und behindert Lehrkräfte, sich in der Schulentwicklungsarbeit zu engagieren und in diesen Prozessen zu lernen? Welche (neuen) Lernerfahrungen machen Lehrkräfte im Prozess der Schulentwicklung? Vor dem Hintergrund lerntheoretischer Grundannahmen einer subjektwissenschaftlichen Referenztheorie und auf der Basis einer am qualitativen Paradigma orientierten Forschungspraxis werden im Prozess hermeneutischer Rekonstruktion die subjektiven Lernbegründungen und -behinderungen von Lehrerinnen und Lehrern an evangelischen Schulen dargestellt. Um im Sinne der Fallkontrastierung einen möglichst heterogenen und breiten Zugang zum Untersuchungsfeld anzusprechen, wurden in die Befragung Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Schularten und Trägerstrukturen einbezogen.

Bereichernd ist der ausführliche Anhang der geführten Interviews mit bekannten Lehrenden der politischen Erwachsenenbildung, u.a. Klaus-Peter Hufer, Michael Schröder, Miriam Wolf, Michael Jörger, Hans-Peter Niedermeier und Georg Rosenthal.

Schulze, Frank (2010)

Humor als regulative Idee politischer Bildung. Der Beitrag des "großen Humors" zur Orientierung kritisch-rationaler und dialogischer politischer Erwachsenenbildung. Reihe: Wochenschau Wissenschaft. Schwalbach: Wochenschau Verlag.

ISBN 978-3-89974629-7

Der Autor entfaltet einen tiefgehenden philosophischen und psychologischen Humorbegriff, den er als Fluchtpunkt für eine umfassende reflexive Bearbeitung grundlegender Spannungsfelder des professionellen pädagogischen Handelns verwendet. Er holt so den Humor aus seinem Schattendasein in Theorie und Praxis und macht ihn dadurch für einen angemessenen Umgang mit den skizzierten Spannungsfeldern fruchtbar.

Bereichernd ist der ausführliche Anhang der geführten Interviews mit bekannten Lehrenden der politischen Erwachsenenbildung, u.a. Klaus-Peter Hufer, Michael Schröder, Miriam Wolf, Michael Jörger, Hans-Peter Niedermeier und Georg Rosenthal.

Lerch, Sebastian (2010)

Lebenskunst Lernen? Lebenslanges Lernen aus subjektwissenschaftlicher Sicht. Reihe: Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen. – Grundlagen & Theorie. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld.

ISBN 978-3-7639-3346

Lebenslanges Lernen ist ein Leitbegriff gegenwärtiger Bildungsdebatten, pädagogischer Programme und wissenschaftlicher Forschung. Die vorherrschende Lesart ist dabei eher ökonomisch orientiert: Sie bewertet Bildungsprozesse nach ihrem individuellen oder betrieblichen Nutzen. Das Buch "Lebenskunst Lernen?" verfolgt dagegen einen ganzheitlichen Ansatz, indem es das moderne Subjekt in Alltag, Erwerbsarbeit und Gesellschaft in den Blick nimmt.

Sebastian Lerch führt den Begriff der Lebenskunst in die Debatte ein und fragt nach der Rolle der Erwachsenenbildung für die Selbstreflexion des Einzelnen unter dem Gesichtspunkt eines gelingenden Lebens. Unter dieser inhaltlichen und perspektivischen Erweiterung ergeben sich nicht nur bedenkenswerte Anregungen für die aktuelle Bildungsdiskussion: "Lebenskunst Lernen?" bietet einen gemeinsamen Ort für unterschiedliche Theorien Lebenslangen Lernens und Praxisfelder der Erwachsenenbildung an.

Veltjens, Barbara (2009)

Pädagogischen Qualität im Kontext von Qualitätsmanagement. Themen, Analysen, Forschungs- und Handlungsbedarfe.

Beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) als externer Link folgt online-Publikation nachzulesen.

Haeffner, Johannes (2009)

Partizipative Evaluation. Zur Möglichkeit aktivierender Evaluation am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe.  Saarbrücken: Vdm.

ISBN 978-3-8364-3232-0

Der Titel "Partizipative Evaluation: Zur Möglichkeit aktivierender Evaluation am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe" verbirgt zwei Themenkomplexe: Zum einen geht es um die Sozialpädagogische Familienhilfe als ein Leistungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe. Zum anderen geht es um den Gegenstand der Evaluation, dessen Relevanz in den letzten Jahren gerade in Deutschland sprunghaft angestiegen ist, v.a. was das Interesse an einer methodologischen Weiterentwicklung dieser Thematik anbelangt. Wenn in der vorliegenden Arbeit die Themen Sozialpädagogische Familienhilfe und Evaluation konvergieren, dann in der zentralen Grundannahme, dass Evaluation in ihrer eigenen Logik dazu beitragen kann, komplexe Lehr- und Lernprozesse, die während einer sozialpädagogischen Maßnahme intendiert sind, zu dokumentieren und systematisch mit den Betroffenen auszuwerten, um so Wege in die Selbstständigkeit zu eröffnen. Evaluation wird damit zur partizipativen Evaluation, die es ermöglichen soll, mit den Betroffenen zielorientiert zu handeln, dieses Handeln gemeinsam zu beschreiben, anhand der vereinbaten Ziele zu bewerten und die Ergebnisse in den Hilfeprozess erneut mit einfließen zu lassen.

Mohr, Julia (2008)

Führen Lernen durch Feedback. Saarbrücken: Vdm.

ISBN-10: 363905573X
ISBN-13978-3639055733
(Veröffentliche Diplomarbeit)

Der Irrglaube, dass man nicht zum Führenden gemacht, sondern geboren wird, ist weit verbreitet. Dennoch begegnet man in der beruflichen Praxis immer wieder Führungskräften, die erfolglos arbeiten und ihre Führungsrolle nicht erwartungsgemäß erfüllen.Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie sich betriebliche Führung definieren lässt, ob sie als eine allgemeine Fähigkeit gelernt werden kann und beschäftigt sich zudem mit möglichen Umsetzungsformen dieses Lernprozesses. Dabei ist zuberücksichtigen, dass das aktuelle Führungsverständnis aufgrund einer zunehmenden Subjektivierung von Arbeit einem starken Wandel unterzogen ist, der noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Dieses neue Verständnis von betrieblicher Führung erfordert somit Lernmethoden, die dieser Entwicklung Rechnung tragen und sie untermauern. Als geeignetes Instrument wird das Feedback herangezogen, da es den Führer als Befehlsgeber und die Mitarbeiter als Befehlsempfänger nicht bestätigt und ein streng hierarchisches Verhältnis zu den Mitarbeitern aufbricht. Infolgedessen bleibt zu hinterfragen, ob diese Orientierung am Mitarbeiter nicht sogar zu einer Umkehrung der Machtverhältnisse führen kann.

Zimmer, Ina (2008)

Das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium. Lernprozesse von Senioren in Internetkursen. Saarbrücken: VDM.

ISBN 978-3-8364-9131-0.
(Veröffentlichte Diplomarbeit)

In diesem Buch (ihrer bei uns geschriebenen Diplomarbeit) untersucht die Autorin, wie  ältere Menschen das Internet nutzen und welche Vorteile, aber auch Barrieren und Risiken sich mit der Nutzung des Internets ergeben können. Sie fragt nach der methodischen und didaktischen Gestaltung von Internetkursen und entwickelt ein Lernkonzept speziell für  ältere Teilnehmer.

Bender, Walter/ Emmert, Kerstin/ Gröne, Susanne/ Heglmeier, Helga / Jäger, Mathias/ Lerch, Sebastian (Hg.) (2008)

Die Bamberger Andragogik. Studium und Berufsperspektiven in Erwachsenenbildung, beruflicher Weiterbildung und Personalentwicklung. Tönning: Der andere Verlag.

ISBN 978-3-89959-762-2.

Konkrete (Selbst-)Beschreibungen der Berufspraxis unserer Absolventinnen bzw. Absolventen findet man recht selten. Eine neue Publikation - die auch als Festschrift für Jost Reischmann konzipiert wurde - versammelt anschauliche Bildungs- und Berufsbiografien von ehemaligen Bamberger Studierenden der Andragogik. Die Selbstdarstellungen geben einen interessanten Einblick in die ganze Breite der Berufspraxis von allgemeiner Erwachsenenbildung, beruflicher Weiterbildung privater Träger bis hin zur betrieblichen Weiterbildung, Personalentwicklung und Organisationsberatung. Ergänzt werden die Beiträge durch Berichte über qualitative Absolventenstudien. Der Band gibt einen Studierenden und Studieninteressierten einen Einblick, worauf dieses Studium vorbereitet und welche Berufsperspektiven es bieten kann - "en passant" zieht das Buch auch eine Art Bilanz des Diplomstudiums beim Übergang in die Bachelor- und Masterstudiengänge in Bamberg.

Reischmann, Jost / Bron, Michal jr (eds.) (2008)

Comparative Adult Education 2008. Experiences and Examples. A Publication of the International Society for Comparative Adult Education. Frankurt u.a.: Lang.

ISBN 978-3-631-58235-0.

Adult and Continuing Education has become a field of action, reflection, and research all over the world. To learn from successful models developed worldwide, this book documents and discusses the progress of comparative adult education - aims, contents, methods, obstacles, and prospects. The first part examines basic questions of comparative adult education. The contributions offer a deeper understanding and include warnings of obstacles and pitfalls. They help to design research by building up on the theoretical framework developed in prior research. The second part presents experiences and  lessons learned , suggesting advice and warnings for successful comparative work. The studies in the third part illustrate research methods as well as topics important to researchers in various regions of the world. Descriptions of international institutions in the last part may assist to use their assistance and services.The Editors: Jost Reischmann is President of the International Society for Comparative Adult Education (ISCAE). He is Chair of Andragogy at Bamberg University (Germany). Michal Bron jr is ISCAE's Board Member directing ISCAE's conferences and publications. He is associate professor and senior research librarian at the S dert rn University College, Uppsala (Sweden).

Bender, Walter/ Zech, Rainer (Hg.) (2007)

... denn sie wissen, was sie tun! Auf dem Weg zur selbstreflektierten Organisation. Fallstudien zur Lernerorientierten Qualitätsentwicklung. Hannover: Expressum.

ISBN 978-3-89069-014-8

Dieser Band versammelt Fallgeschichten aus der Praxis der Lernerorientierten Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung (LQW). Es wird von Dritten - gewissermaßen aud der Beobachterperspektive 2. Ordnung - über konkrete Fälle berichtet. Die ausgewählten Organisationen repräsentieren ein breites Spektrum der Weiterbildung - vom Bildungswerk eines Bauernverbandes über die Volkshochschulen, einer gewerkschaftlichen Bildungsstätte und einem Landesinstitut für Lehrerbildung bis zur wissenschaftlichen Weiterbildung einer Universität.

Mengel, Melanie (2007)

Familienbildung mit benachteiligten Adressaten. Eine Betrachtung aus andragogischer Perspektive.  

ISBN: 978-3-531-15614-9.
(veröffentlichte Diplomarbeit)

Familienbildung als Unterstützung für Eltern erfährt derzeit hohe Aufmerksamkeit. Doch nutzen nicht alle Erziehenden die Angebote gleichermaßen: Von der so genannten 'Mittelschichtorientierung' der Institutionen ist die Rede, für Familien in benachteiligten Lebenslagen erscheint die 'Teilhabe' an Familienbildung erschwert. Melanie Mengel untersucht (gedruckte Version ihrer bei uns engefertigten Diplomarbeit), warum dies so ist - welche allgemeinen und besonderen Hindernisse im Feld der Familienbildung wirksam sind, welche Erkenntnisse  ber adressatenspezifische Interessen und Handlungsgründe vorliegen und welche Konzepte demzufolge angemessen erscheinen. Eine andragogische Perspektive öffnet dabei den Blick auf Eltern als erwachsene lernende Subjekte in der Bildungsarbeit mit sozial benachteiligten Familien. 

Groß, Maritta (2006)

Pädagogik als persönliche und berufliche Perspektive. Subjektive Lernbegründungen zu Beginn sowie Lern- und Bildungsprozesse im Verlauf eines Studiums der Pädagogik. Eine qualitative Studie. Schwalbach: Wochenschau Verlag.

ISBN 3-89974269-9.
(Dissertation)

Menschen entscheiden sich aus einem Zusammenspiel verschiedener subjektiver Lernbegründungen heraus für ein pädagogisches Studium. Die Begründungslinien gestalten sich komplex und stehen in engem Zusammenhang zu biografisch-persönlichen, mitunter auch zu beruflichen Vorerfahrungen. Das Studium der Diplom-Pädagogik ermöglicht den Studierenden wiederum eine Vielzahl unterschiedlicher, v. a. auch expansiver Lernerfahrungen. Diese fördern die Entwicklung eines professionsspezifischen Denkens und eines "pädagogischen Blicks" auf Mensch und Welt. Das sind die Hauptergebnisse der qualitativen Längsschnittstudie, die subjektwissenschaftlich fundiert nach subjektiven Lernbegründungen zu Beginn sowie nach Lern- und Bildungsprozessen im Verlauf eines Studiums der Pädagogik fragt.

Karg, Ulrike (2006)

Betriebliche Weiterbildung und Transfer. Einflussfaktoren auf den Lerntransfer im organisationalen Kontext. Bielefeld: Bertelsmann Verlag.

ISBN 3-7639-3446-4.
(Dissertation)

Gröne, Susanne (2005)

Trennung und Scheidung in der Familienbildung. Vom (Wieder-)Erlernen des aufrechten Gangs. Der Andere Verlag: Tönning.

ISBN: 3 - 89959 - 399 - 5.
(Dissertation)

Simmerl, Werner / Simmerl, Claudia (2005)

Coaching auf Ressource komm raus! Berlin: Pro Business.

ISBN: 3-939000-32-9.

Die Autoren liefern zum "modernen" Thema Coaching wertvolle Gedanken für die Klarheit im Kopf und erprobtes Handwerkszeug. Ein Buch, das Lust macht, qualifiziert zu coachen, sich eine gute Coaching-Ausbildung zu gönnen und die eigene Coaching-Kompetenz weiter zu professionalisieren. Claudia Simmerl hat 1997 an unserem Lehrstuhl das Diplom erworben.

Bender, Walter / Groß, Maritta / Heglmeier, Helga (Hg.) (2004)

Lernen und Handeln. Andragogische Reflexionen zum Verhältnis von Wissensaneignung, Kompetenzerwerb und Anwendung von Lernergebnissen. Schwalbach: Wochenschau Verlag.

ISBN 3-89974080-7

Mit dem Verhältnis von Lernen und Handeln, d.h. der möglichen Umsetzung von Gelentem in Handeln undden Lerneffekte,die sich beim Handeln einstellen können, fokussiert dieser Band eine zentrale Fragestellung der Erwachsenenbildung. Er versammelt Beiträge zu der Fragestellung, inwieweit und in welchen Bereichen das selbstverantwortliche Handeln der Individuen in den Horizont andragogischen bzw. didaktischen Denkens einbeziehen und z. B. in Form von Handlungstraining in Seminare zu integrieren ist. Ziel ist es, die Frage eines (möglichen oder notwendigen) Anwendungsbezugs von Aneignungsprozessen von Wissen und Fähigkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven kritisch auszuleuchten, sie auf verschiedene Bildungsbereiche (allgemeine und politische Erwachsenenbildung, berufliche und betriebliche Weiterbildung sowie pädagogische Aus- und Fortbildung) zu beziehen und pädagogische Konsequenzen zu reflektieren.

Schoger, Walter (2004)

Andragogik? Zur Begründung einer Disziplin von der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. Hohengehren: Schneider Verlag.

ISBN 3-89676-839-5
(Dissertation)

Wofür stehen die Bezeichnungen Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Erwachsenenpädagogik und Andragogik? Welche Begriffs- und Wissenschaftsverständnisse verbergen sich hinter diesen Oberbegriffen? Anhand dieser Kernfragen wird in diesem Band untersucht, was exponierte Fachvertreter meinen, wenn sie über Erwachsenenbildung, Weiterbildung ... oder Andragogik schreiben. So gewährt die vorliegende Studie einen Einblick in die Grundstrukturen und -positionen der Fachdisziplin.

Reischmann, Jost (2003)

Weiterbildungs-Evaluation. Ein Lehrbuch für die Praxis mit zahlreichen Übungsaufgaben. 2. Auflage, Augsburg: Ziel-Verlag. (erste Auflage bei Luchterhand).

ISBN 978-3-937 210-50-6

Ziel des Lehrbuchs ist es, die Grundlagen für eine kritische Reflexion von Konzepten und Methoden der Evaluation zu legen und vor allem das "Machen" zu lernen. Der Anwendungsbezug wird durch über 60 praxisnahe Übungsaufgaben sichergestellt.

Aus dem Inhalt: Evaluation - was es ist und wie man es macht - Evaluationstypen und -beispiele - Klassische Evaluationsverfahren - Gütekriterien oder "Zu Risiken und Nebenwirkungen" - Die Technik der Zielanalyse - Qualitative Daten - Das Schreiben eines Evaluationsberichtes - Evaluation als didaktisches Handeln - Glossar, Internet-Links.

Bender, Walter (Hg.) (2001)

"Ich bewege etwas". Ehrenamtliches Engagement in der katholischen Kirche. Freiburg: Lambertus.

ISBN 3-7841-1352-4

Die Publikation ist hervorgegangen aus einer Reihe von Projektseminaren an unserem Lehrstuhl. Mit Beiträgen vertreten sind unsere Ex-Studies Margit Peras, Alexander Klett, Rupert Leistner und Christoph Rosenberger.

Reischmann, Jost (Hg.) (1999)

Generationen. Andragogische Überlegungen. Festschrift zum 70. Geburtstag von Prof. Faber. Bad Heilbrunn: Klinkhard. 

ISBN 3-7815-0959-3.

Dieses Buch entwickelt "Generationen" als andragogische Kategorie auf dreifache Weise:

In der Andragogik als der Wissenschaft von der Bildung Erwachsener findet derzeit ein Generationenwechsel statt. Franz Pöggeler und Martha Friedenthal-Haase wenden die Kategorie "Generationen" auf das eigene Fach an. Praxiserfahrungen des intergenerativen Lernens reflektieren Klaus Wrobel, Margret Fell, Helga Heglmeier und Helmut Frommer aus der Sicht verschiedener Institutionen. Ernst Prokop, Klaus Dieckhoff und Heinrich Beck loten die Generationenperspektive in biographischer Hinsicht aus.

Bender, Walter/ Ahlheim, Klaus (Hg.) (1996)

Lernziel Konkurrenz? Erwachsenenbildung im "Standort Deutschland". Opladen: Leske und Budrich.

ISBN 3-8100-1540-7

Im Koalitionsprogramm zur "Zukunfssicherung des Standorts Deutschland" werden Institutionen und Bürger auf das große "Lernziel" Konkurrenzfähigkeit verpflichtet. Auch in weiten Teilen der Qualifizierungsdiskussion scheint allein der Hinweis auf die gebotene "Standortsicherung" schon Erklärung genug und keiner weiteren Beründung bedürftig.

Dieses Buch dagegen versammelt Positionen zur Rolle der Erwachsenenbildung im Moderisierungsprozess, die auf den Preis und die Risisken des Standortprogramms für die Bürger hinweisen, die schleichende Umstrukturierung der öffentlichen Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung analysieren und sich gegen die Indienstnahme der Erwachsenenbildung für ausschließlich ökonomische Zielsetzungen wehren.

Bender, Walter (1991)

Subjekt und Erkenntnis. Über den Zusammenhang von Bildung und Lernen. Weinheim: DSV.

ISBN 3-89271-254-9

Die Entwicklung und Unterstützung der persönlichen Erfahrungs- und Erlebnisfähigkeit des Individuums gilt in teilnehmer- und subjektorientierten Ansätzen als ein zentrales Ziel und Mittel der Bildungsarbeit mit Erwachsenen - oft in Entgegensetzung zu einer "bloßen" Verstandesbildung. Der Autor weist dagegen nach, dass die Anstrengung des Lernens eine notwendige Bedingung von Bildungsprozessen darstellt. Er entwickelt einen bildungstheoretisch wie bildungsphilosophisch fundierten Lernbegriff, der auf eine reflexive Auseinandersetzung des Individuums mit der sozialen Wirklichkeit zielt. Für die Erwachsenenbildung ergibt sich daraus die Aufgabe: auf Lebensweltkontexte einzugehen und diese gleichzeitig einer wissenschaftlichen Überprüfung und Erklärung zu unterziehen. Argumentative Hilfen zu einer "Selbstaufklärung" der Individuen beabsichtigen in diesem Verständnis die Aufdeckung  der gesellschaftlichen Ursachen, die sich im bewussten Handlen der Menschen ohne deren Wissen und Absicht - quasi hinter ihrem Rücken - durchsetzen.