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Vortrag auf dem wissenschaftlichen Symposium am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg

Frau Prof. Dr. Ada Raev trug am 12. Mai 2012 auf dem Symposium "Der Komponist Mieczysław Weinberg und der Sozialistische Realismus in der Ära Brežnev" über "Kunst und Kunstdoktrin in der Sowjetunion der 1960er bis 1990er Jahre" vor.
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Einladung zur Ausstellungseröffnung: Moskau in Zeit und Raum

Einladung zur Ausstellungseröffnung: Moskau in Zeit und Raum Fotoausstellung 15. Mai, 19 Uhr Teilbibliothek 4, Heumarkt 2
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Paradiese in St. Petersburg. Eine kleine Geschichte der russischen Gartenkunst

Publikation in uni.vers Forschung "Gärten der Menschheit"
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Dr. Lidia Gluchowska

Dr. Lidia Gluchowska

Dr. Lidia Gluchowska ist Literaturwissenschaftlerin, Kunsthistorikern und Junior-Professorin am Institut für Bildende Künste der Künstlerischen Fakultät der Universität Zielona Góra.

Als Ausstellungskuratorin, zuletzt 2009 im Rahmen der Ausstellung „My, berlińczycy! Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft“, hat sie sich auch in Deutschland einen Namen gemacht. Eines ihrer Forschungsgebiete sind die polnisch-deutschen Kulturbeziehungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Stanislaw Kubicki, Ruderer, 1918, Linolschnitt, Privatslg.

In ihrem Vortrag hat sie Einblick in den vielgestaltigen Kosmos jener zahlreichen polnischen Künstler und Schriftsteller, die seit dem späten 19. Jahrhundert kurz- oder längerfristig in Deutschland lebten, gegeben. Viele von ihnen studierten an der Münchener Akademie der Künste, andere wirkten im Friedrichshagener Künstlerkreis in Berlin, stellten in Herwarth Waldens Galerie Der Sturm aus, nahmen am Kongress der „Union Fortschrittlicher internationaler Künstler“ in Düsseldorf teil und publizierten ihre Texte häufig gleichzeitig auf Deutsch und Polnisch.

Stefan Szmaj, Sonnenanbeter, 1919, Pastell, Privatslg.

Sie alle, darunter der „König der Boheme“ und „geniale Pole“ Stanisław Przybyszewski, der emphatische Stanislaw Kubicki und der einer abstrakten Figuration verpflichtete Jankel Adler, wirkten über Staatsgrenzen und nationale Partikularismen hinweg und fühlten sich der Utopie vom Neuen Menschen verpflichtet. 1933 fand ihr Traum von einer übernationalen Neuen Gemeinschaft ein Ende.