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Aktuelles

Präsentation der EET (Lehramt Geschichte)


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Aktuelle Lehrerbedarfsprognose des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus


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Mündliche Staatsexamensprüfung ab Herbst 2011


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Anerkennung von Leistungen durch den Prüfungsausschuss LPO neu


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Bayerische Landesgeschichte im Lehramtsstudium


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Vorbereitung auf das Staatsexamen Geschichte


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Aktuelles zur Kooperation Geschichte/Sozialkunde in der Oberstufe Gymnasium G8


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Alle aktuellen Nachrichten

Profil der Professur

Allgemeines zur Geschichtsdidaktik

Die Geschichtsdidaktik ist neben der Geschichtstheorie und -forschung die dritte Säule der Geschichtswissenschaft. Sie untersucht die der Geschichtswissenschaft immanenten didaktischen Kategorien sowie Rahmenbedingungen von Geschichte im historischen und gesellschaftlichen Kontext, mithin das „Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft“ (K.-E. Jeismann). Ihre Hauptarbeitsfelder sind: Empirie (Erfahrungswissenschaft), Theorie (Reflexionsinstanz) und Pragmatik (Handlungswissenschaft).

Die Analyse historischer Bedingtheiten, die Aufklärung über geschichtliche Ursachen und die Reflexion ihrer Auswirkungen sind wichtige Hilfen zur Bewältigung heutigen Lebens. Elementare Bereiche der Forschung sind hier einerseits der schulische Geschichtsunterricht und das universitäre Studium der Geschichte, andererseits die außerschulische Vermittlung von Geschichte (v.a. Museen, Archive, Erwachsenenbildung, Massenkommunikationsmittel wie Presse, Rundfunk, Fernsehen etc.). Überall dort begegnen Schüler, Studierende, Besucher oder Zuschauer der Geschichte und erwerben neue Kenntnisse, Einsichten und Werthaltungen, die ihr Geschichtsbewusstsein entscheidend prägen.

Rahmenbedingungen der Geschichtsdidaktik in Bamberg

Zentrale Aufgabe der Geschichtsdidaktik an der Universität Bamberg ist die Ausbildung von Geschichtslehrern aller Schularten als unabdingbares „Standbein der geschichtsdidaktischen Pragmatik“ (Wörterbuch Geschichtsdidaktik 2007). Darüber hinaus bieten das Magister-, Bachelor- und Master- sowie das Promotions-Studium die Möglichkeit, sich akademisch besonders zu qualifizieren. Die Prüfungs- und Studienordnungen fordern eine fachdidaktische Kompetenz, die in diversen Lehrveranstaltungen und Praktika erworben werden kann.

Die Lehrveranstaltungen richten sich an Studierende aller Studiengänge im Fach Geschichte, haben naturgemäß aber einen Schwerpunkt im Angebot der Lehrämter. Es wird dabei um sorgfältige Beachtung der für einzelne Schultypen obligatorischen Veranstaltungen der Fachdidaktik gebeten, zumal die neue LPO I, die ab dem Sommersemester 2009 für alle Anfänger verbindlich sein wird, eine deutliche Erhöhung der Anforderungen in der Fachdidaktik vorsieht [ ausführliche Informationen].

Die Professur für Geschichtsdidaktik unterscheidet bei ihren Seminaren nicht, wie in den Epochendisziplinen üblich, zwischen Pro- und Hauptseminaren, um angesichts knapper Ressourcen ein möglichst vielfältiges Spektrum von Veranstaltungen anbieten zu können. Die Seminare stehen zunächst allen Interessenten unterschiedlicher Studienniveaus offen, wobei es sinnvoll wäre, im Vorfeld die beiden Grundlagenvorlesungen (s. unten) besucht zu haben.

In regelmäßigem Wechsel deckt ein zweisemestriger Vorlesungszyklus maßgebliche Voraussetzungen des Geschichtsunterrichts aller Schultypen ab (Grundkonstanten der Geschichtsdidaktik im Wintersemester, Grundsätzliches zu Lehrplaninhalten im Sommersemester). Darüber hinaus werden Vorlesungen zu Themen von allgemeinem geschichtsdidaktischem Interesse (z.B. Geschichte in den Medien, Gedenkstättendidaktik etc.) angeboten. Eine Basisveranstaltung zum Bildungswesen in Deutschland und Frankreich (Schul- und Hochschullandschaft in historischer und aktueller Perspektive) versteht sich im Sinne des Studium generale als Angebot für interessierte Akademiker sowie als obligatorische Teilleistung im neuen bilingualen Studiengang Geschichte [pdf ausführliche Informationen, PDF-Datei].

Die Professur bietet an einigen Wochenenden zudem die Möglichkeit, in Blockveranstaltungen Grundkenntnisse in der praktischen Anwendung historischer Sachverhalte zu erwerben. So soll es zu Beginn des WS 2008/2009 etwa eine 2-tägige Einführung in das historische Ausstellungswesen am Beispiel der Konzeption, Durchführung und Vermarktung einer Ausstellung zur römischen Antike geben. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Laufe des Sommersemesters.