Hinweis: Die einzelnen Forschungsprojekte sind dem Jahr ihres jeweiligen Startzeitpunktes zugeordnet.
Alle hier aufgeführten Projekte sind im Kontext der Forschungen des Lehrstuhls für Unternehmensführung und Controlling zu betrachten.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dr. rer. pol. Patrick Ulrich, M. Sc. Lisa Zimmermann, B. Sc. Maria Vogt
Laufzeit: 01.11.2011 – in Berarbeitung
Kurzbeschreibung:
Die M&A-Branche boomt. Immer wieder wird in den Medien über Transaktionen von Großunternehmen berichtet. Die Transaktionen des Mittelstands sind meist zu klein, um in der überregionalen Tagespresse Aufmerksamkeit zu finden. Unternehmenskäufe und -verkäufe sind jedoch inzwischen auch im Mittelstand an der Tagesordnung. Letztlich sind sie jedoch gleichzeitig auch kein neues Phänomen, da im Mittelstand regelmäßig Konzentrationen und Unternehmensübernahmen stattfinden.
In bisherigen Studien wird der Entschluss des Unternehmenskaufs bzw. -verkaufs im Mittelstand häufig aus dem Blickwinkel besonderer Zwangssituationen betrachte. Meist werden nicht vorhandenes Eigenkapital oder eine zukünftige Nachfolgeregelung als mögliche Motive zu einem solchen Schritt dargestellt. Zu dieser Motivlage kommen in neuster Zeit immer häufiger auch Gründe strategischer Art hinzu. Unternehmensinternes Wachstum kann das Überleben im globalen Wettbewerb langfristig nicht absichern, externes Wachstum bedeutet für Unternehmen vielfach die einzige Möglichkeit, stärker und schneller als der Wettbewerb zu wachsen.
Diese Herausforderungen machen auch vor mittelständischen Unternehmen nicht Halt. Märkte stagnieren, während sich neue auftun. Unternehmenskäufe entwickeln sich so zu einem Instrument der strategischen Unternehmensführung und zum integrativen Bestandteil einer spezifisch mittelständischen Unternehmensstrategie.
Trotz dieser neuen Entwicklungen findet man Antworten auf Fragestellungen zu M&A mit dem Fokus Mittelstand in der fachspezifischen Literatur kaum, da sich diese hauptsächlich mit Konzepten, Modellen und Empfehlungen für Großtransaktionen auseinandersetzen. Doch diese Transaktionen sind besonders für jene Unternehmen, die typischerweise nicht über Fachspezialisten verfügen, besonders schwierig. Umso wichtiger erscheint die Auseinandersetzung mit dem Kaufprozess und seinen Besonderheiten im Mittelstand.
Die wenigen Arbeiten im mittelständischen Kontext fokussieren hauptsächlich Motivlagen der Käufer- und Verkäuferseite. Der Akquisitionsprozess wird dort zwar normativ betrachtet, aber nicht empirisch belegt. Aufgrund der Besonderheiten, häufig von familiengeprägten Mittelständlern, muss ein differenziertes Vorgehen im Akquisitionsprozess angewendet werden. Dies gilt umso mehr, als gescheiterte Übernahmen die langfristige Sicherung des Unternehmens und – bei Familienunternehmen – das Lebenswerk von Generationen gefährden können.
Im M&A-Umfeld wird immer wieder betont, dass keine Transaktion einer anderen gleiche, und Standardisierung daher wenig Sinn mache. Diese Argumentation ist auf Detailebene durchaus zutreffend. Auf einer etwas gröberen Abstraktionsebene jedoch kann die These vertreten werden, dass bei der Analyse allgemeine Einflussfaktoren und Abhängigkeiten sowie Muster auftreten.
Mit dem vorliegenden Projekt setzt das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg (DMI) an der identifizierten Forschungslücke an. Hier soll zum einen die strategische Komponente des Unternehmenskaufs im Mittelstand näher beleuchtet und zum anderen auf Basis der besonderen Bedingungskonstellationen im Mittelstand untersucht werden, wie der Akquisitionsprozess im Mittelstand durch betriebstypinhärente Charakteristika beeinflusst wird.
Inhalt der Untersuchung:
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dr. rer. pol. Patrick Ulrich, Dipl.-Kfm. Sascha Kemmeter, M.Sc. Lisa Zimmermann, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.07.2011 – in Berarbeitung
Kurzbeschreibung:
Der Begriff Compliance stammt aus dem angloamerikanischen Umfeld. In Deutschland ist die Diskussion um Compliance noch relativ jung. Compliance wird hier als effektive und effiziente Erfüllung sämtlicher juristisch verbindlicher sowie selbst auferlegter Richtlinien und Vorgaben verstanden. Compliance-Management als Konkretisierung der Compliance umfasst die Summe der organisatorischen Strukturen, Prozesse und Instrumente, mit denen Risiken und Schäden aufgrund nicht-ordnungsgemäßen Verhaltens minimiert werden sollen. Bisher wurde die Beschäftigung mit Compliance eher Großunternehmen zugeordnet. Dies zeigen aktuelle Fälle, in denen Compliance-Fragen debattiert wurden, wie z.B. bei Siemens oder MAN. In jüngster Zeit kam es jedoch zunehmend zu einer Ausweitung der Compliance-Diskussion auch auf den Mittelstand. Gründe hierfür sind unter anderem verschärfte gesetzliche Regelungen, wachsende Anforderungen von Kunden und Lieferanten sowie eine deutlich erkennbare Zunahme der internen und externen Komplexität mittelständischer Unternehmen.
Auch neueste empirische Untersuchungen zeigen, dass mittelständische Unternehmen das Thema Compliance zwar als relevant oder sogar sehr relevant einschätzen, jedoch kaum Vorkehrungen im Sinne eines Compliance-Management getroffen haben. Mit dem vorliegenden Projekt setzt das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg an dieser Forschungslücke an. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen theoretischen und empirischen Überblick über die Funktionen, Organisation und Instrumente des Compliance-Management im Mittelstand zu gewinnen. Hierzu wird eine empirische Erhebung durchgeführt, in deren Rahmen ca. 2000 mittelständische Unternehmen angeschrieben werden.
Um vertiefende Einblicke zu gewinnen, werden parallel persönliche Interviews mit Unternehmern/Gesellschaftern, Geschäftsführern sowie Beratern (WP, StB, Juristen, Wissenschaftler, Bankvertreter) mittelständischer Unternehmen in ganz Deutschland geführt. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt von Fragebogen- und Interviewaktion:
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.05.2011 – in Bearbeitung
Kurzbeschreibung:
Seit 2007 untersucht das Deloitte Mittelstandsinstitut einmal im Jahr das Absolventenverhalten von Studierenden. Grundlage dieser Erhebung sind persönliche Interviews, die auf einem strukturierten Leitfaden basieren und auf der fränkischen Absolventenmesse namens akdemika durchgeführt werden. In 2011 konnten insgesamt 346 Studierende befragt werden. Darüber hinaus spielen neben den Erwartungen der jungen Berufseinsteiger an deren ersten Arbeitgeber auch die Erwartungen der Unternehmen selbst eine Rolle. So wurden zuätzlich 36 Aussteller, die als Firmenvertreter auf der akademika vertreten waren, zu Ihren Anforderungen insbesondere an Studierende der Fächer Controlling, Finance & Accounting befragt.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.08.2010 – 30.06.2011
Kurzbeschreibung:
Der Begriff „Geschäftsmodell“ hat vor allem durch den Dotcom-Boom an Popularität gewonnen und einen Bedeutungswandel erfahren. In der noch jungen Literatur zum Thema Geschäftsmodelle herrscht bisweilen jedoch Uneinigkeit über Begriff und konstituierende Elemente eines Geschäftsmodells. Grundsätzlich wird in der Literatur zwischen dem sog. Partialansatz (Fokussierung auf einzelne Branchen) und dem Universalansatz (Abstraktion auf höherem und branchenunabhängigem Niveau) unterschieden. Auf Grund der besseren Vergleichbarkeit der empirischen Befunde soll letzterer Ansatz im Mittelpunkt der Forschung stehen. Als erste Annäherung kann demnach ein Geschäftsmodell als eine ganzheitliche Beschreibung unternehmerischer Tätigkeit in aggregierter Form verstanden werden, die es ermöglichen soll, Schlüsselfaktoren des unternehmerischen Erfolgs leichter erkennen und analysieren zu können. Zur Beschreibung eines Geschäftsmodells wird meist auf die Produkt- / Marktkombination, die Wertschöpfungskonfiguration sowie die Ertragsmechanik als gängige, aber nicht abschließende Analyseelemente zurückgegriffen.
Insbesondere vor dem Hintergrund der schnell wachsenden Informations- und Kommunikationstechnologien und den damit verbundenen Möglichkeiten der Dekomposition bestehender Wertschöpfungskonfigurationen und existierender Märkte entstand die Notwendigkeit, sich über die Zusammensetzung der eigenen Wertschöpfung und Produktabgrenzung Gedanken zu machen. Für große Unternehmen bedeutete die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien die Möglichkeit, zahlreiche Wertschöpfungsaktivitäten zu geringen Transaktionskosten auszulagern und sich auf rentable Kernkompetenzen zu fokussieren. Gleichzeitig konnten durch eine funktionale Aufspaltung bestehender Produkte sowie Märkte bislang unbekannte Kundengruppen erschlossen und branchenübergreifend neue Produktlösungen angeboten werden.
Nahezu unbeachtet blieb in diesem Zusammenhang bislang jedoch die Ermittlung von Schlüsselfaktoren erfolgreicher Mittelständler und die damit verbundene Frage, ob konstituierende Charakteristika dieses Betriebstyps wie Größe und Eigentumsstruktur Einfluss auf die Ausgestaltung erfolgreicher Geschäftsmodelle haben.
Mit dem vorliegenden Projekt setzt das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg an dieser Forschungslücke an. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist es, einen ersten theoretischen und empirischen Überblick über die Ausgestaltung, Elemente und Erfolgswirkung von Geschäftsmodellen im Mittelstand zu gewinnen. Hierzu werden neben einer Aufarbeitung theoretischer und konzeptioneller Aspekte persönliche Interviews mit Unternehmern / Gesellschaftern und Geschäftsführern mittelständischer Unternehmen in ganz Deutschland durchgeführt. Die Interviews orientieren sich an Leitfäden, die offene und geschlossene Fragen kombinieren. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
• Definition und Verständnis von Geschäftsmodellen,
• Mittelstandsspezifika von Geschäftsmodellen,
• Beschreibung und Ausprägung individueller Geschäftsmodelle sowie
• Erfolgswirkung von Geschäftsmodellen.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kfm. Robert Ebner
Laufzeit: 01.10.2010 – in Bearbeitung
Kurzbeschreibung:
Der Begriff „Geschäftsmodell“ gewann vor allem durch den Dotcom-Boom an Popularität. In der noch jungen Literatur zu diesem Themenbereich sind sowohl aus der Wirtschaftsinformatik als auch aus der BWL erste Ansätze gegeben. Diese sind jedoch noch als nicht befriedigend einzustufen.
Grundsätzlich wird in der Literatur zwischen dem Partialansatz (Fokussierung auf einzelne Branchen) und dem Universalansatz (Abstraktion auf höherem und branchenunabhängigem Niveau) unterschieden. Auf Grund der besseren Vergleichbarkeit der empirischen Befunde soll letzterer Ansatz im Mittelpunkt der Forschung stehen. Als erste Annäherung kann demnach ein Geschäftsmodell als eine ganzheitliche Beschreibung unternehmerischer Tätigkeit in aggregierter Form verstanden werden, die es ermöglichen soll, Schlüsselfaktoren des unternehmerischen Erfolgs leichter erkennen und analysieren zu können. Zur Beschreibung eines Geschäftsmodells wird meist auf die Produkt- / Marktkombination, die Wertschöpfungskonfiguration sowie die Ertragsmechanik als gängige, aber nicht abschließende Analyseelemente zurückgegriffen.
Im Mittelpunkt unserer Forschung steht das Geschäftsmodell von Start-up-Unternehmen. Viele Projekte stellen auf den Unterschied bspw. von Großunternehmen und Mittelstand ab. Nur unzureichend wird bisher jedoch die Thematik der Gründungsart des Unternehmens erfasst. Wir gehen in Kongruenz mit der wenigen existierenden Literatur davon aus, dass ein von einem Entrepreneur geführtes Unternehmen der gleichen Branche sich deutlich von mittelständischen oder gar Großunternehmen mit langer Historie unterscheidet. Einer aus unserer Sicht wichtiger Aspekt ist das Thema "Führung", repräsentiert durch die Größe Eigentum, das in stark modelltheoretischen und somit zu konstruktivistischen Ansätzen nicht erfasst werden kann.
Unter einem Start-up verstehen wir für unser Projekt in einer groben Annäherung ein Unternehmen dass sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft befindet und seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
Insbesondere vor dem Hintergrund der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und damit verbundenen Möglichkeiten der Virtualisierung bestehender Wertschöpfungskonfigurationen und existierender Märkte entstand die Notwendigkeit, sich über die Zusammensetzung der eigenen Wertschöpfung und Produktabgrenzung Gedanken zu machen. Für große Unternehmen bedeutete die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien die Möglichkeit, zahlreiche Wertschöpfungsaktivitäten zu geringen Transaktionskosten auszulagern und sich auf rentable Kernkompetenzen zu fokussieren. Gleichzeitig konnten durch eine funktionale Aufspaltung bestehender Produkte sowie Märkte bislang unbekannte Kundengruppen erschlossen und branchenübergreifend neue Produktlösungen angeboten werden.
Mit dem vorliegenden Projekt setzen wir an der Forschungslücke zu Erfolgsfaktoren der Geschäftsmodelle von Start-up-Unternehmen an. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist es, einen ersten theoretischen und empirischen Überblick über die Ausgestaltung sowie Elemente und Erfolgswirkung von Geschäftsmodellen von Start-up-Unternehmen zu gewinnen. Hierzu werden neben einer Aufarbeitung theoretischer und konzeptioneller Aspekte persönliche Interviews mit Unternehmern / Gesellschaftern und Geschäftsführern von Start-up-Unternehmen in ganz Deutschland durchgeführt. Dieser qualitative Ansatz erscheint vor dem Hintergrund konzeptioneller Unklarheit in der Literatur einem quantitativen Vorgehen deutlich überlegen. Die Interviews orientieren sich an Leitfäden. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
• Definition und Verständnis von Geschäftsmodellen,
• Mittelstandsspezifika von Geschäftsmodellen,
• Beschreibung und Ausprägung individueller Geschäftsmodelle sowie
• Erfolgswirkung von Geschäftsmodellen.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.05.2010 – 31.05.2011
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg
wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, wurde in 2010 zum vierten Mal in Folge eine Befragung von Absolventen und Unternehmensvertretern auf der Jobmesse akademika in Nürnberg durchgeführt. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Anforderungen der Absolventen bzw. Studierenden bezüglich ihres ersten Arbeitgebers einerseits und die Erwartungen der Unternehmenspraxis an die Absolventen bzw. Studierenden andererseits zu untersuchen. Als Ergebnis dieser Befragung wird ein empirischer Forschungsbericht entstehen, der zum einen die gewonnen empirischen Ergebnisse graphisch aufbereitet und gleichzeitig beschreibt sowie mit Hilfe von Erkenntnissen der Literatur interpretiert.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.05.2010 – in Bearbeitung
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, werden die Ergebnisse der Jahre 2007-2010 der Befragung von Absolventen und Unternehmensvertretern auf der Jobmesse akademika in Nürnberg vergleichend ausgewertet. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Anforderungen der Absolventen bzw. Studierenden bezüglich ihres ersten Arbeitgebers einerseits und die Erwartungen der Unternehmenspraxis an die Absolventen bzw. Studierenden andererseits zu untersuchen. Als Ergebnis dieser Befragung wird ein empirischer Forschungsbericht entstehen, der zum einen die gewonnen empirischen Ergebnisse graphisch aufbereitet und gleichzeitig beschreibt sowie mit Hilfe von Erkenntnissen der Literatur interpretiert.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich
Laufzeit: 01.02.2010 – 30.04.2011
Kurzbeschreibung:
Regelmäßig zeigen theoretische und empirische Forschungen eine ungenügende Umsetzung zeitgemäßer Standards von Unternehmensführung und Controlling in deutschen Familienunternehmen. Gleichwohl gelang es bisher nicht, diesen Befund auf qualitative Unterschiede zwischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen zurückzuführen.
Ziel des empirischen Forschungsvorhabens ist die quantitative Überprüfung bisheriger forschungsleitender Hypothesen. Hierzu wird eine schriftliche Befragung von mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg und Bayern durchgeführt. Für die Befragung kommen standardisierte Fragebögen mit überwiegend geschlossenen Fragen zum Einsatz. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
Die Studie wurde im Zeitraum von Februar bis März 2010 durchgeführt. Die angeschriebenen Unternehmen sind dabei anhand von Kontakten des Lehrstuhls sowie durch eigene Internet- und Datenbankrecherchen ermittelt worden. Insgesamt wurden 5.000 standardisierte Fragebögen an Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus Controlling, Finanzen und Rechnungswesen mittelständischer Unternehmen versendet.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.10.2009 – 31.07.2010
Kurzbeschreibung:
Die Aufgaben, Funktionen und Rollen von Aufsichtsgremien – also Beiräten und Aufsichtsräten – im Mittelstand steht schon seit längerer Zeit im Mittelpunkt theoretischer und empirischer Untersuchungen. Die erste Untersuchung zu diesem Themenbereich wurde bereits 1984 von Gaugler und Heimburger durchgeführt. Aktuell gewinnt die Debatte um eine notwendige Professionalisierung der Aufsichtsrats- und Beiratsarbeit im Mittelstand vor dem Hintergrund der Corporate Governance-Diskussion immer stärker an Bedeutung. Es gibt immer noch viele Unternehmen, die auf die Beratungs-, Kontroll- und Leitungsfunktionen zur Unterstützung der Unternehmensführung verzichten. In anderen Unternehmen ist die Arbeit des Aufsichtsgremiums suboptimal ausgeprägt.
Ziel des empirischen Forschungsvorhabens des Deloitte Mittelstandsinstituts ist die quantitative Überprüfung forschungsleitender Hypothesen zu Aufgaben, Funktionen und Rollen von Aufsichtsgremien im Mittelstand. Hierzu wird eine schriftliche Befragung mittelständischer Unternehmen durchgeführt. Für die Befragung kommen standardisierte Fragebögen mit überwiegend geschlossenen Fragen zum Einsatz. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
• Existenz eines Aufsichtsgremiums und Verankerung im Unternehmen (obligatorisch oder fakultativ);
• Bedeutung des Aufsichtsgremiums im Kontext von Corporate Governance;
• Aufgaben, Funktionen und Rollen des Gremiums;
• Auswahl, Evaluation und Vergütung der Mitglieder des Gremiums;
• Erfolgswirkung des Aufsichtsgremiums sowie
• Potentielle Verbesserungen in der Arbeit des Gremiums.
Ausgewählte Ergebnisse:
Beiräte galten in mittelständischen Unternehmen lange als „dekoratives Beiwerk“. Das hat sich geändert. Beiräte sind heute fest als Instrument der Corporate Governance im deutschen Mittelstand etabliert. Durch ihre Gremientätigkeit werden entscheidend die Geschicke des Unternehmens geprägt. Der Beirat nimmt nicht nur eine kontrollierende und beratende Funktion ein, sondern sichert auch den Fortbestand des Unternehmens in Nachfolge- und strategischen Fragen.
Viele der Befragten sehen einen Zusammenhang zwischen der Arbeit der Aufsichtsgremien und dem Unternehmenserfolg. Aber es wird auch deutlich, dass eine kontinuierliche Bewertung der Arbeit und des Erfolgs der Aufsichtsgremien noch nicht etabliert ist. Hier besteht Nachholbedarf.
Insgesamt wurden 1.200 Fragebögen verschickt; die Rücklaufquote beträgt 17,2 Prozent, was einer Anzahl von 206 ausgefüllten Fragebögen entspricht. Es sind alle wichtigen Branchen vertreten, die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der teilnehmenden Unternehmen liegt bei 1.050 und der durchschnittliche Umsatz bei 150 Mio. Euro. Insgesamt haben mehr Manager als Eigentümer den Fragebogen beantwortet. Wenige der Unternehmen in der Stichprobe sind börsennotiert, die Mehrzahl der Unternehmen weist die Rechtsform der GmbH oder GmbH & Co. KG auf; hierbei wird die oberste Führungsposition gleich oft von externen Managern wie auch von Eigentümern bekleidet.
Das Exekutivgremium setzt sich im Großteil der Fälle sowohl aus Managern als auch aus Eigentümern zusammen; nur in einem Fünftel der Fälle besteht das Exekutivgremium nur aus Eigentümern. Im Großteil der Unternehmen besteht die Mehrheit der Anteilseigner immer noch aus der/den Familie(n) oder einzelnen bzw. mehreren Gesellschaftern; weitere wichtige Anteilseigner sind Mutterunternehmen und Investoren.
Hinsichtlich der Führung legen die mittelständischen Unternehmen sehr viel Wert auf Unternehmenskultur, Unternehmensführung sowie Controlling und die Eigentümer-Interessen. Die Publizität, Kapitalmärkte und Gläubigerinteressen spielen mit deutlichem Abstand nur eine untergeordnete Rolle.
Der überwiegende Teil (ca. 60 Prozent) der befragten Unternehmen hat entweder bereits ein Aufsichtsgremium oder plant die Einführung eines solchen; die Zahl der Unternehmen mit bereits etabliertem Aufsichtgremium überwiegt. Die meisten dieser Unternehmen haben einen freiwilligen Beirat eingerichtet; allerdings spielen sowohl der verpflichtende als auch der freiwillige Aufsichtsrat durchaus auch eine Rolle.
Die Bedeutung der Aufsichtsgremien wird überwiegend als hoch, aber nicht sehr hoch angesehen. Das Aufsichtsgremium wird vor allem in der Rolle des Kontrolleurs/Überwachers/Aufsehers und Beraters/Sparringspartners gesehen.
Die Funktion des Aufsichtsgremiums wird analog in der Kontrolle/Überwachung der Geschäftsführung, aber auch die Sicherstellung der Kontinuität von Familien-/Gesellschafterinteressen ist von hoher Bedeutung; in nur sehr geringem Umfang haben Aufsichtsgremien Leitungs- und Entscheidungskompetenzen.
Den Vorsitz des Aufsichtsgremiums in den befragten Unternehmen haben in den meisten Fällen externe Mitglieder inne; nur in einem kleinen Teil der befragten Unternehmen sitzt ein Familienmitglied dem Aufsichtsgremium vor. Auch die weiteren Mitglieder sowohl des Beirats als auch des Aufsichtsrats sind Unternehmensexterne; während im Beirat hauptsächlich Führungskräfte, Unternehmer und Betriebswirte als Mitglieder zu finden sind, spielen im Aufsichtrat Politiker, Führungskräfte und Unternehmer eine bedeutsame Rolle.
Ausdruck der Neuheit des Phänomens Aufsichtsgremium im Mittelstand ist die Tatsache, dass viele Unternehmen ihr Aufsichtsgremium in den letzten zehn Jahren etabliert haben. In einem großen Teil der Unternehmen tagt das Aufsichtsgremium viermal im Jahr, was gesetzlich als Mindestanforderung für den verpflichtenden Aufsichtsrat vorgeschrieben ist; in einem noch größeren Teil der Unternehmen tagt es nur ein- bis dreimal jährlich.
Die meisten der befragten Unternehmen vergüten die Arbeit im Aufsichtsgremium. Die befragten Unternehmen wählen hauptsächlich die Form einer fixen Vergütung; lediglich ein geringer Anteil der Unternehmen weist variable Bestandteile in der Vergütung des Aufsichtsgremiums auf. Die Höhe der Vergütung liegt in den meisten Unternehmen unter 10.000 Euro jährlich.
Als wichtige bzw. sehr wichtige Kompetenzen der Mitglieder von Aufsichtsgremien werden unternehmerische Fähigkeiten und Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein sowie strategische Kompetenz gesehen. Den Kompetenzen politisches Gespür, Selbstbeherrschung und Durchsetzungskraft stehen die Unternehmen eher indifferent gegenüber. Der größte Nachholbedarf für Aufsichtsgremien besteht nach Meinung der Unternehmen im Bereich Unternehmens-Know-how, strategische Kompetenz sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse.
In nahezu keinem der befragten Unternehmen findet eine Bewertung der Arbeit von Aufsichtsgremien statt. Die Unternehmen könnten sich jedoch eine Bewertung vorstellen, die in regelmäßigen Abständen durch die Gesellschafter stattfindet. Der überwiegende Teil der Unternehmen sieht einen Zusammenhang zwischen der Arbeit eines Aufsichtsgremiums und dem Unternehmenserfolg. Der Großteil der Unternehmen ist mit der Arbeit der Aufsichtsgremien eher zufrieden, aber nicht sehr zufrieden. Der Zielerreichungsgrad (Effektivität) der Gremienarbeit ist für die meisten Unternehmen zufriedenstellend; gleiches gilt für die Kosten/Nutzen-Relation (Effizienz) der Aufsichtsgremien. Nahezu kein Unternehmen sieht ein Problem in der Deckung des zukünftigen Bedarfs an Mitgliedern der Aufsichtsgremien.
Veröffentlichung:

Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.03.2009 – 31.07.2009
Kurzbeschreibung:
Im Forschungsprojekt „Die Rolle des CFO im Mittelstand“ stand das veränderte Rollenverständnis des modernen CFO in mittelständischen Unternehmen im Mittelpunkt. In besonderer Art und Weise wurden die Einflussfaktoren auf die Tätigkeit des modernen CFO sowie dessen primäre Aufgabengebiete thematisiert. Insbesondere die Facetten des Strategist und des Stewards treten vermehrt in den Vordergrund der Betrachtung.
In den geführten 42 Interviews mit mittelständischen CFOs zum Thema „Die Rolle des CFO im Mittelstand“ wurde zusätzlich zu den Rahmenbedingungen der CFO-Tätigkeit, den Aufgabengebiet und dem Rollenverständnis auch die organisatorische Gestaltung des CFO-Bereichs thematisiert. Diese bildet die Grundlage des vorliegenden Forschungsprojektes. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen ersten Überblick über die organisatorische Gestaltung des CFO-Bereichs in mittelständischen Unternehmen zu gewinnen. Darüber hinaus stehen Charakteristika und Ziele der CFO-Organisation im Fokus der Betrachtung. Folgende Aspekte werden thematisiert:
· Organisationsformen des CFO-Bereichs im Mittelstand
· Charakteristika und Ziele der organisatorischen Gestaltung
· Veränderungen im CFO-Bereich
· Zusammenarbeit im CFO-Bereich
· Zusammenarbeit zwischen dem CFO und anderen C-Levels
· Einflussmöglichkeiten des CFO
Ausgewählte Ergebnisse:
Der CFO-Bereich in mittelständischen Unternehmen ist analog zur Rolle des CFO im Mittelstand einem fortschreitenden Wandel unterzogen.
Die für mittelständische Unternehmen charakteristischen flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungswege zeigen sich auch in der vorliegenden Untersuchung. Mittelständische CFOs verantworten durchschnittlich 5,5 Abteilungen, während es in Großunternehmen acht bis neun sind.
Alle CFOs, die Angaben zur Organisation des CFO-Bereichs machen, weisen eine funktionale Gliederung ihres Aufgabenbereichs auf. Die Funktionen Controlling (88 Prozent), IT (75 Prozent) und Finanzen (69 Prozent) sind am häufigsten in Abteilungsform ausgestaltet.
Hinsichtlich der Aufteilung der klassischen CFO-Aufgabenbereiche Controlling, Finance und Accounting ist in der Stichprobe eine Vielzahl von Organisationsalternativen identifizierbar. Es lässt sich feststellen, dass mit zunehmender Größe von Unternehmen und CFO-Bereichen eine organisatorische Trennung der einzelnen Aufgaben in getrennte Abteilungen einhergeht.
In Bezug auf die organisatorische Ausgestaltung des CFO-Bereichs werden von den CFOs insbesondere die Abteilungsanzahl, die Organisationsstruktur, die Strukturiertheit/Standardisierung sowie die Verzahnung zwischen den Abteilungen des CFO-Bereichs als charakteristisch angesehen. Die wesentlichen Ziele im Rahmen der Organisation des CFO-Bereichs sind der Ausbau internationaler Kompetenz, die Sicherstellung der Finanzierung sowie die Einführung klarer Prozesse und Regeln.
In 38 Prozent der befragten Unternehmen liegen nach Einschätzung der CFOs besondere Ausgestaltungsmerkmale der Organisation des CFO-Bereichs vor. Als wichtigste Besonderheit wird hierbei das breitere Aufgabenspektrum des CFO als in einem klassischen CFO-Bereich, verbunden mit einem gesteigerten Wertbeitrag des CFO für das Gesamtunternehmen, gesehen. Diese Ausweitung des Aufgabengebietes stellt höhere Anforderungen an die Qualifikation des CFO und erfordert eine holistische Sicht auf die Disziplinen Controlling, Finance und Accounting.
Als in der Vergangenheit stattgefundene Veränderungen im CFO-Bereich lassen sich vor allem Umstrukturierungsmaßnahmen identifizieren. Ein großer Teil der befragten CFOs gibt aber auch an, dass in der Vergangenheit keine Veränderungen in den Organisationsstrukturen des CFO-Bereichs stattgefunden haben.
Ein ähnliches Bild zeigt sich für die zukünftig geplanten Veränderungen der Organisation des CFO-Bereichs. Der überwiegende Teil der CFOs, die eine Einschätzung zu dieser Fragestellung abgeben, plant keine Veränderungen in der näheren Zukunft. In anderen Unternehmen der Stichprobe werden aufgrund der zu beobachtenden Komplexitätssteigerung hingegen häufig Umstrukturierungs- und Standardisierungsmaßnahmen angestrebt.
Die Zusammenarbeit der Bereiche Controlling, Finance und Accounting mit anderen Hierarchieebenen wird als sehr eng, allerdings als nur teilweise institutionalisiert beschrieben. Die Kooperation wird vorrangig durch regelmäßige Meetings, informelle Abstimmungen, regelmäßige Reports und IT-Systeme sichergestellt.
Die Bereiche Controlling, Finance und Accounting arbeiten jedoch auch untereinander sehr eng zusammen und stimmen sich mit Hilfe regelmäßiger Meetings sowie IT-Systemen ab. Die Kommunikation wird dabei durch die räumliche Bündelung der Abteilungen unterstützt.
Sieben Prozent der Interviewteilnehmer streben eine stärkere Verzahnung der Bereiche Controlling, Finance und Accounting, beispielweise durch die Schaffung einer internationalen CFA-Community, an. Wichtig ist hierbei, dass die Bereiche Controlling, Finance und Accounting zwar als eigentständige Abteilungen bestehen bleiben sollen, dass aber die Zusammenarbeit zwischen diesen Abteilungen weiter intensiviert werden muss.
In 26 Prozent der untersuchten Unternehmen agieren eigenständige CFOs in den Tochtergesellschaften. Diese stimmen sich einerseits im Rahmen regelmäßiger Meetings, andererseits aber auch durch direkten Kontakt, beispielsweise in Form von Telefonaten, mit dem Holding-CFO ab. Die Zusammenarbeit ist auch an dieser Stelle sehr eng.
In Hinblick auf die standardisierten Einheiten des CFO-Bereichs werden von den CFOs hauptsächlich Prozess- und Reportingstandards genannt. Da jedoch eine zu starke Standardisierung zu Flexibilitätsverlusten führt, erachten 19 Prozent der befragten CFOs eine Standardisierung sowohl generell als auch bezogen auf einzelne Bereiche als nicht sinnvoll.
Die Zusammenarbeit zwischen CFO und CEO bei der Strategischen Planung, bei Investitionsentscheidungen und der Unternehmenskommunikation ist überwiegend sehr eng und wird durch regelmäßige Meetings und eine gegenseitige Information/Kommunikation sichergestellt. Es existieren jedoch auch Aufgabengebiete, die entweder ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich des CFO oder in den des CEO fallen. So obliegen die Unternehmensstrategie und die Kommunikation an externe Stakeholdergruppen vorrangig dem CEO, während der CFO für finanzielle Themen und die Repräsentation gegenüber internen Stakeholdern zuständig ist.
Die Zusammenarbeit zwischen CFO und anderen Akteuren ist ebenfalls sehr eng und wird durch eine offene/direkte Kommunikation sowie regelmäßige Meetings gewährleistet. Auch spielt an dieser Stelle ein gutes persönliches Verhältnis eine große Rolle.
Der CFO ist Teil des unternehmerischen Willensbildungsprozesses und mit anderen Akteuren im Unternehmen interdependent verbunden. Die Ausübung von Einfluss zulasten einer Abstimmung und Verhandlungsstrategie wird von 34 der befragten 42 CFOs bevorzugt. Nach ihren obersten Führungsprinzipien befragt, geben die CFOs vor allem die PrinzipienKooperationen, Transparenz, aber auch Hierarchie an.
In Bezug auf konkrete Formen der Ausübung von Einfluss bzw. Macht bevorzugen CFOs die Taktik der Überzeugung/Überredung und greifen weniger auf traditionelle Mechanismen wie Information oder positive/negative Sanktionen zurück. Dies könnte in der einzigartigen Informationsposition des CFO begründet sein, der mit seinem Fachwissen prädestiniert dafür ist, andere Akteure von der Richtigkeit seiner Auffassung zu überzeugen.
Die CFOs schreiben ihren Einfluss mehrheitlich ihrer Positionund weniger ihrer Person oder der Situation zu. 35 der 42 Befragten sehen für sich eine subjektiv hohe Machtstärke, was zusammen mit den bisherigen Ausführungen als ein weiteres Indiz für die Stärkung der Rolle des CFO im Mittelstand gesehen werden kann.

Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.05.2009 – 01.10.2009
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg
wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, wurde in 2009 zum dritten Mal in Folge eine Befragung von Absolventen und Unternehmensvertretern auf der Jobmesse akademika in Nürnberg durchgeführt. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Anforderungen der Absolventen bzw. Studierenden bezüglich ihres ersten Arbeitgebers einerseits und die Erwartungen der Unternehmenspraxis an die Absolventen bzw. Studierenden andererseits zu untersuchen. Als Ergebnis dieser Befragung kann der vorliegende empirische Forschungsbericht gesehen werden, der zum einen die gewonnen empirischen Ergebnisse graphisch aufbereitet und gleichzeitig beschreibt sowie mit Hilfe von Erkenntnissen der Literatur interpretiert.
Ausgewählte Ergebnisse:

Der Mittelstandsbezug von mittelständischen Ausstellern auf der akademika ist für den neutralen Beobachter von außen bei keinem der befragten Aussteller an Hand des Messestandes erkennbar. Lediglich rund 30 Prozent der befragten Aussteller weisen offene Stellen in den Bereichen Controlling, Finance & Accounting auf. Dies kann unter anderem durch die aktuelle wirtschaftliche Lage und die damit verbundene geringe Bereitschaft zum Personalaufbau erklärt werden. Dabei werden überwiegend offene Stellen für Generalisten und weniger für Spezialisten im Bereich Controlling, Finance & Accounting offeriert.
Die fachlichen Qualifikationen werden tendenziell besser eingeschätzt als die persönlichen und sozialen sowie praktischen Qualifikationen von Absolventen mit den Schwerpunkten Con-trolling, Finance & Accounting. Obwohl die befragten Unternehmen den Absolventen eine Vielzahl von Stärken im Bereich der persönlichen und sozialen Qualifikationen zusprechen, weisen die Absolventen in diesem Qualifikationsbereich – so die Aussagen der Probanden – auch eine Reihe von Schwächen auf.
Rund 40 Prozent der Aussteller, die vom Forschungsteam während der Messezeiten befragt werden konnten, zeigen sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf der akademika.
Die Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten werden anhand der folgenden Kategorien untersucht: Art und Standort des Unternehmens, betriebswirtschaftlich-methodische Aspekte, monetäre Aspekte, kulturell-führungsbezogene Aspekte sowie Karriere-Aspekte. In der Wahrnehmung der Absolventen sind die kulturell-führungsbezogenen Aspekte, die Karriere-Aspekte und die monetären Aspekte die wichtigsten Kategorien von Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten. Bezüglich Art und Standort des Unternehmens spielt die Nähe zu einem Ballungsgebiet eine wichtige Rolle in Hinblick auf die Bewerbung eines Absolventen bei einem potentiellen Arbeitgeber. Im Bereich der betriebswirtschaftlich-methodischen Aspekte wird seitens der Absolventen den Planungsmethoden/-systemen, den modernen Instrumenten der BWL und dem Berichtswesen/Reporting jeweils ein hohes Bedeutungsgewicht bei der Arbeitgeberwahl beigemessen. Eine positive finanzielle Situation des Unternehmens, eine faire Vergütung im Vergleich zu Kollegen und eine angemessene Erfolgsbeteiligung werden von den Absolventen als die wichtigsten Eigenschaften bei den monetären Aspekten angegeben. Abwechslungsreiche Teamarbeit, der gute Ruf des Unternehmens, internationale Einsatzmöglichkeiten bzw. eine Work-/Life-Balance werden als die wichtigsten Eigenschaften der kulturell-führungsbezogenen Aspekte eingestuft. In Bezug auf Karriere-Aspekte spielen laut der befragten Absolventen strategische Aufgaben/Projekte, schnelle Aufstiegsmöglichkeiten sowie das Vorhandensein eines Trainee-Programms eine wichtige Rolle.
Die Frage nach dem Wunschunternehmen wird nur von circa 55 Prozent aller befragten Absolventen beantwortet. Die häufigsten Nennungen entfallen hierbei auf Nestlé, Deloitte, Bosch und die Bankenbranche im Allgemeinen. In Bezug auf ihre Wunschposition nach Beendigung des Studiums machen circa 65 Prozent aller Probanden eine Angabe. Eine Stelle im Bereich Marketing, eine Trainee-Stelle, eine Position im Bereich Personal, eine Stelle als Ingenieur, eine Stelle im Bereich Entwicklung oder im Consulting sind die am häufigsten genannten Wunschpositionen der befragten Absolventen.
Veröffentlichung:

Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel, Dipl.-Kfm. Johannes Krämer
Laufzeit: 01.05.2009 – 01.12.2009
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, wurden die Ergebnisse der Jahre 2007-2009 der Befragung von Absolventen und Unternehmensvertretern auf der Jobmesse akademika in Nürnberg vergleichend ausgewertet. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Anforderungen der Absolventen bzw. Studierenden bezüglich ihres ersten Arbeitgebers einerseits und die Erwartungen der Unternehmenspraxis an die Absolventen bzw. Studierenden andererseits zu untersuchen. Als Ergebnis dieser Befragung kann der nachfolgend dargestellte, empirische Forschungsbericht gesehen werden, der zum einen die gewonnen empirischen Ergebnisse graphisch aufbereitet und gleichzeitig beschreibt sowie mit Hilfe von Erkenntnissen der Literatur interpretiert.
Ausgewählte Ergebnisse:

Veröffentlichung:

Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich
Laufzeit: 01.07.2009 – 31.01.2011
Kurzbeschreibung:
Das Thema der guten Unternehmensführung oder Corporate Governance ist eines der aktuellsten und am meisten diskutierten Themen der aktuellen betriebswirtschaftlichen Diskussion. Da sich die Regelungen jedoch nur auf börsennotierte Unternehmen beziehen, werden ca. 95 Prozent der deutschen Unternehmen aus der Diskussion um die Professionalisierung der Unternehmensführung ausgeschlossen. Vor allem die für die deutsche Volkswirtschaft essenziell wichtigen mittelständischen Unternehmen werden in der Diskussion fast überhaupt nicht berücksichtigt. Das vorliegende Forschungsvorhaben setzt an dieser Forschungslücke an.
Die "neue" mittelständische Corporate Governance sollte einen Rahmen für die spezifisch mittelständische Unternehmensführung entwerfen, der sich wirklich anforderungsgerecht und nicht als kleine Kopie der Lösungen von Großunternehmen darstellt. So zählen außen- und innengerichtete Elemente zur mittelständischen Corporate Governance. Beispiele für zu analysierende Teilbereiche wären die Unternehmensführung, die Unternehmenskultur, Anreizsysteme sowie die Unternehmenskontrolle. Es besteht die Vermutung, dass vor allem die Besitz- und Leitungsstruktur in spezifische Anforderungen an einen Rahmen für gute Unternehmensführung resultieren.
Dem vorliegenden Vorhaben liegt ein normatives Bewertungsmodell zugrunde. Dieses stellt eine Forschungsinnovation dar. Durch Fallstudien soll die Corporate Governance fremd- und eigentümergeführter Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand untersucht werden. Das normative, kontingenztheoretische Modell wird auf Basis von Fallstudien überprüft, angepasst und weiterentwickelt. Die große Komplexität der Forschungsfrage bedingt einen offenen, qualitativ-empirischen Ansatz und ist durch Fragebögen nicht bearbeitbar.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.05.2008 – 30.11.2008
Kurzbeschreibung:
Die explorative, fallstudienübergreifende Analyse von Interviews mit mittelständischen Entscheidungsträgern aus dem Forschungsprojekt „Implementierungsstand von Unternehmensführung und Controlling in mittelständischen Unternehmen“ hat zur Formulierung forschungsleitender Hypothesen geführt. Unter anderem besteht die Vermutung, dass die Unternehmensgröße sowie die Leitungsstruktur von mittelständischen Unternehmen Einflüsse auf die Ausprägung des Controlling und die Integration des Controlling in die Unternehmensführung haben.
Ziel des empirischen Forschungsvorhabens ist die quantitative Überprüfung bisheriger forschungsleitender Hypothesen. Hierzu wird eine schriftliche Befragung von mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland durchgeführt. Für die Befragung kommen standardisierte Fragebögen mit überwiegend geschlossenen Fragen zum Einsatz. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
Die Studie wurde im Zeitraum von Mai bis Juli 2008 durchgeführt. Die angeschriebenen Unternehmen sind dabei anhand von Kontakten des Lehrstuhls sowie durch eigene Internet- und Datenbankrecherchen ermittelt worden. Insgesamt wurden 430 standardisierte Fragebögen an Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus Controlling, Finanzen und Rechnungswesen mittelständischer Unternehmen versendet.
Letztendlich lagen 63 Antworten zur Auswertung vor, was einer Rücklaufquote von 14,7 Prozent entspricht. Bereits diese für Fragebogen gestützte empirische Untersuchungen als gut zu bewertende Rücklaufquote zeigt das starke Interesse an Fragestellungen von Unternehmensführung & Controlling sowie den hohen Bedarf der Unternehmenspraxis an empirischen Daten.
Ausgewählte Ergebnisse:
Die Eigentümerinteressen, die Fundierung der Unternehmensführung und das Controlling sind die wichtigsten Einflussfaktoren, welche die Befragungsteilnehmer bei der Führung ihres Unternehmens berücksichtigen.Gewissenhaftigkeit und Offenheit sind die am stärksten ausgeprägten Führungs-eigenschaften der Befragungsteilnehmer.Die befragten Entscheidungsträger pflegen einer eher kooperativen Führungsstil.In den befragten Unternehmen wird Controlling hauptsächlich mit Steuerungs- und Beratungsfunktionen verbunden.Informationsversorgung, Bereitstellung von Kennzahlen und Planung sind die wichtigsten wahrgenommenen Controllingfunktionen.Aufgabenträger des Controlling sind hauptsächlich Controller, Führungskräfte ab der zweiten Ebene und Controlling-Abteilungen.Die wichtigsten Controlling-Aufgaben sind Berichtswesen, Planung und Beratung der Unternehmensführung Die höchste Nutzungsintensität weisen die Controlling-Aufgaben Ergebniscon-trolling, Berichtswesen und Kostenrechnung auf. Die niedrigste Nutzungsintensität kann für Verhaltenssteuerung, Projektcontrolling und Strategische Analyse konstatiert werden.Nur ein Viertel der befragten Unternehmen weisen offene Stellen in Controlling, Finanzen und Rechnungswesen auf. Potentielle Arbeitgeber stellen an Bewerber vor allem Anforderungen in den Bereichen Persönlichkeit und Fachkenntnisse.Neben Anreizsystemen und Aspekten der Rechnungslegung werden vor allem die Bereiche Transparenz und Anforderungen von Börsen von Eigentümern als weniger wichtig erachtet als von Managern. Die Wichtigkeit von Anreizsystemen, Controlling und Rechnungslegung wird in Kleinstunternehmen als geringer eingeschätzt. Neben der Rechnungslegung spielen die Anforderungen von Banken in den großen Unternehmen eine untergeordnete Rolle.Bei Kleinstunternehmen und bei Großunternehmen sind die Fundierung der Unternehmensführung und die Eigentümerinteressen am wichtigsten. Großunternehmen schätzen zudem die Kontrolle und Kleinstunternehmen die Anforderungen der Banken als wichtiger ein als die Referenzgruppe.
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.05.2008 – 30.06.2009
Kurzbeschreibung:
Die Rolle des Finanzchefs in Unternehmen unterliegt einem immer schneller fortschreitenden Wandel. Früher übernahm der Finanzvorstand in Unternehmen häufig die Rolle des „obersten Buchhalters“ und beschäftigte sich hauptsächlich mit Verwaltungsfragen und Soll-Ist-Abweichungen. Klassische Arbeitsbereiche waren das Cash- und Forderungsmanagement sowie allgemein die Beschaffung von finanziellen Mitteln. Die wachsenden Anforderungen der internationalen Kapitalmärkte haben auch das Aufgabengebiet des CFO entscheidend verändert.
Das veränderte Rollenverständnis weist dem CFO in Großunternehmen neben der traditionellen Rolle des „Finanzexperten“ weitere Rollen wie z.B. die des „Strategen“, des „Analysten“ oder des „Sanierers“ zu. Im Bereich mittelständischer Unternehmen existieren bisher kaum theoretische oder empirische Arbeiten zur Rolle des CFO. In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg konnte der Verdacht erhärtet werden, dass in mittelständischen Unternehmen trotz eines bereits begonnenen strukturellen Wandelns noch erheblicher Nachholbedarf im Bereich betriebswirtschaftlicher fundierter Konzepte, Methoden und Instrumente besteht. Die bisherigen Forschungsarbeiten zur Rolle des CFO berücksichtigen kaum die spezifischen Anforderungen Eigentümer- und Manager-geführter Unternehmen an eine solche Position. Ziel muss aber gerade bei mittelständischen Unternehmen sein, zu einer ganzheitlichen Sichtweise unter Einbeziehung der Ziele von Eigentümern und anderen Stakeholdern zu gelangen. Mit dem vorliegenden Projekt setzt das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg an dieser Forschungslücke an.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen ersten Überblick über das Rollenverständnis des CFO in mittelständischen Unternehmen zu gewinnen. Hierzu werden telefonische und persönliche Interviews mit CFOs in ganz Deutschland durchgeführt. Die Interviews orientieren sich an Leitfäden, welche offene und geschlossene Fragen kombinieren. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.06.2008 – 01.06.2009
Kurzbeschreibung:
Erste Tendenzen aus den Forschungsprojekten „Erwartungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber“ und „Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten von Studierenden“ haben gezeigt, dass Studierende aus den Bereichen Controlling, Finance & Accounting spezifische Anforderungen insbesondere an mittelständische Arbeitgeber haben. Vor dem Hintergrund der aktuellen Problematik des Fach- und Führungskräftemangels insbesondere in mittelständischen Unternehmen entschied sich das Team des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg, die bereits begonnene experimentelle Forschungsarbeit methodisch weiterzuentwickeln.
Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg aus dem Bereich Controlling, Finance und Accounting wurden hierzu im Rahmen einer regulären Veranstaltung in Gruppen geteilt, um den gewählten 2x2-interfaktoriellen experimentellen Versuchsaufbau abzubilden. Dabei variierten die Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten.
Jedem Studierenden wurde ein Package mit
Mit dem Experiment werden zwei Primärziele verfolgt. Zunächst wird versucht, eine allgemeine Aussage über die Rolle der individuellen Bewerberpräferenzen getroffen zu werden. In einem zweiten Schritt sollen die Interdependenzen zwischen Bewerberpräferenzen, gewählten Einflussfaktoren sowie einer konkreten Bewerbungsabsicht untersucht werden.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich
Laufzeit: 01.01.2008 – 30.06.2008
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg
wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildete in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, wurden zusätzlich drei Experteninterviews mit mittelständischen Eigentümern bzw. Geschäftsführern zum Thema „Talente für den Mittelstand“ durchgeführt. Als Ergebnis können fünf forschungsleitende Thesen präsentiert werden, die die Grundlage des vorliegenden Beitrags darstellen:
These 1: Mittelständische Unternehmen werden von potentiellen Arbeitnehmern für Führungspositionen nicht wahrgenommen.
These 2: Mittelständische Unternehmen haben Probleme mit der kulturellen Integration von Neueinstellungen.
These 3: Mittelständische Unternehmen bieten unerwartet attraktive Arbeitsinhalte.
These 4: Mittelständische Unternehmen bieten Führungskräften eine konkurrenzfähige Entlohnung.
These 5: Mittelständische Unternehmen an abgelegenen Orten haben den gleichen Standortnachteil wie Großunternehmen.
Ausgewählte Ergebnisse:
„Personelle Potentiale“ sind sowohl aktuell als auch zukünftig als Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen zu betrachten.
Der Gewinnung von Fach- und Führungskräftenachwuchs muss in diesem Zusammenhang höchste Bedeutung beigemessen werden.
Mittelständische Unternehmen werden von potentiellen Arbeitnehmern für Führungspositionen nicht wahrgenommen. Der Grund hierfür ist unter anderem in der mangelnden Öffentlichkeitswirksamkeit mittelständischer Geschäftsmodelle zu sehen.
Mittelständische Unternehmen haben Probleme mit der kulturellen Integration von Neueinstellungen. Es zeigt sich, dass ein Spannungsfeld zwischen den Anforderungen an potentielle Führungskräfte und deren tatsächlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten besteht.
Mittelständische Unternehmen bieten unerwartet attraktive Arbeitsinhalte. Problematischer ist die Vermittlung solcher Inhalte an die gewünschte Zielgruppe der vielversprechenden Fach- und Führungskräfte.
Mittelständische Unternehmen bieten Führungskräften eine konkurrenzfähige Entlohnung. Studierende sind sich der äußerst attraktiven und vielseitigen Karrierepfade in mittelständischen Unternehmen jedoch häufig nicht bewusst.
An abgelegenen Orten haben mittelständische Unternehmen den gleichen Standortnachteil wie Großunternehmen.
Das Bewerberverhalten von Fach- und Führungskräftenachwuchs kann mit Hilfe eines Stimulus-Organism-Behavior-Performance-Modells (SOBP) operationalisiert werden.
Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Michaela Staffel
Laufzeit: 01.01.2008 – 30.09.2008
Kurzbeschreibung:
Erste Tendenzen aus den Forschungsprojekten „Erwartungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber“ und „Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten von Studierenden“ haben gezeigt, dass Studierende aus den Bereichen Controlling, Finance & Accounting spezifische Anforderungen insbesondere an mittelständische Arbeitgeber haben. Vor dem Hintergrund der aktuellen Problematik des Fach- und Führungskräftemangels insbesondere in mittelständischen Unternehmen entschied sich das Team des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg, die bereits begonnene experimentelle Forschungsarbeit methodisch weiterzuentwickeln.
96 Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg aus dem Bereich Controlling, Finance und Accounting wurden hierzu im Rahmen einer regulären Veranstaltung in vier Gruppen zu je 24 Studierenden geteilt, um den gewählten 2x2-interfaktoriellen experimentellen Versuchsaufbau abzubilden. Die dabei variierten Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten waren „Flexible Arbeitsbedingungen“ und „Teamarbeit“. Gegenüber dem Experiment des Forschungsprojekts „Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten von Studierenden“ wurde das Forschungsdesign um zwei Dimensionen erweitert: die Möglichkeit, sich bei einem realen Partnerunternehmen während des Experiments zu bewerben und die Erfassung individueller Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten.
Jedem Studierenden wurde ein Package mit
Mit dem Experiment werden zwei Primärziele verfolgt. Zunächst wird versucht, eine allgemeine Aussage über die Rolle der individuellen Bewerberpräferenzen getroffen zu werden. In einem zweiten Schritt sollen die Interdependenzen zwischen Bewerberpräferenzen, gewählten Einflussfaktoren sowie einer konkreten Bewerbungsabsicht untersucht werden.
Ergebnisse:
In Bezug auf „Job Pursuit Intention“ gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Unternehmensprofilen, in denen die „Höhe des Einstiegsgehalts“ „Hoch“ ist (Profile A und C), und den anderen (Profile B und D). Daraus könnte der Schluß gezogen werden, dass es für den Recruiting-Erfolg einer Unternehmung darauf ankommt, konkrete Gehaltsan-gaben in einem Unternehmensprofil oder einer Stellenanzeige aufzuführen, wenn diese Angaben über dem marktüblichen Durchschnitt liegen.
In Bezug auf „Organizational Attractiveness“ ist die Situation differenzierter zu sehen. Es entsteht der Eindruck, dass die „Familienfreundlichkeit der Arbeitsbedingungen“ dann ein Differenzierungskriterium ist, wenn eine Unternehmung in einem Unternehmensprofil keine Aussagen zu einem hohen Einstiegsgehalt treffen kann. Allerdings führt dies nur selten auch zu einer Steigerung der Bewerbungsfreudigkeit.
In Bezug auf „Organizational Prestige“ können keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Profilen festgestellt werden. Es wird vermutet, dass für die Veränderung des „Organizational Prestige“ andere als die untersuchten Einflussfaktoren ausschlaggebend sind. An dieser Stelle besteht weiterer Forschungsbedarf.

Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Dipl.-Kffr. Michaela Staffel
Laufzeit: 01.05.2008 – 01.10.2008
Kurzbeschreibung:
In den bisherigen Forschungsprojekten des Deloitte Mittelstandsinstituts an der Universität Bamberg
wurden personelle Ressourcen als zukünftiger Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen identifiziert. Den Schwerpunkt bildet in diesem Zusammenhang die Gewinnung von geeignetem Fach- und Führungskräftenachwuchs. Um die bisherigen Erkenntnisse zu triangulieren, wurde in 2008 zum zweiten Mal in Folge eine Befragung von Absolventen und Unternehmensvertretern auf der Jobmesse akademika in Nürnberg durchgeführt. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Anforderungen der Absolventen bzw. Studierenden bezüglich ihres ersten Arbeitgebers einerseits und die Erwartungen der Unternehmenspraxis an die Absolventen bzw. Studierenden andererseits zu untersuchen. Als Ergebnis dieser Befragung kann der nachfolgend zur Verfügung gestellte Forschungsbericht gesehen werden, der zum einen die gewonnen empirischen Ergebnisse graphisch aufbereitet und gleichzeitig beschreibt sowie mit Hilfe von Erkenntnissen der Literatur interpretiert.
Ausgewählte Ergebnisse:

Der Mittelstandsbezug von mittelständischen Ausstellern auf der akademika ist für den neutralen Beobachter von außen bei keinem der befragten Aussteller erkennbar. Mehr als die Hälfte der befragten Aussteller weist offene Stellen in den Bereichen Controlling, Finance & Accounting auf. Dabei werden überwiegend offene Stellen für Generalisten und weniger für Spezialisten im Bereich Controlling, Finance & Accounting offeriert.
Die fachlichen Qualifikationen werden tendenziell besser eingeschätzt als die persönlichen und sozialen sowie die praktischen Qualifikationen von Absolventen mit den Schwerpunkten Controlling, Finance & Accounting. Obwohl die befragten Unternehmen den Absolventen eine Vielzahl von Stärken im Bereich persönliche und soziale Qualifikationen zusprechen, weisen die Absolventen in diesem Qualifikationsbereich – so die Aussagen der Probanden – auch eine Reihe von Schwächen auf.
70 Prozent der Aussteller, die vom Forschungsteam während der Messezeiten befragt werden konnten, zeigten sich sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Resonanz auf der akademika.
Die Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten werden anhand der folgenden Kategorien untersucht: Art und Standort des Unternehmens, betriebswirtschaftlich-methodische Aspekte, monetäre Aspekte, kulturell-führungsbezogene Aspekte sowie Karriere-Aspekte. In der Wahrnehmung der Absolventen sind die kulturellführungsbezogenen Aspekte, Karriere-Aspekte und die monetären Aspekte die wichtigsten Kategorien von Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten. Bezüglich Art und Standort des Unternehmens spielt die Nähe zu einem Ballungsgebiet eine wichtige Rolle in Hinblick auf die Bewerbung eines Absolventen bei einem potentiellen Arbeitgeber. Im Bereich der betriebswirtschaftlich-methodischen Aspekte kann hinsichtlich Planungsmethoden/-systemen, modernen Instrumenten der BWL und dem Berichtswesen/Reporting jeweils ein hohes Bedeutungsgewicht bei der Arbeitgeberwahl der Absolventen festgestellt werden. Eine positive finanzielle Situation des Unternehmens, eine faire Vergütung im Vergleich zu Kollegen und eine angemessene Erfolgsbeteiligung werden von den Absolventen als die wichtigsten Eigenschaften bei den monetären Aspekten eingeschätzt. Abwechslungsreiche Teamarbeit, internationale Einsatzmöglichkeiten und der gute Ruf des Unternehmens bzw. ein positives Image werden als die wichtigsten Eigenschaften der kulturell-führungsbezogenen Aspekte eingestuft. In Bezug auf Karriere-Aspekte spielen laut der befragten Absolventen schnelle Aufstiegsmöglichkeiten, strategische Aufgaben/Projekte sowie das Vorhandensein eines Trainee-Programms eine wichtige Rolle.
Die Frage nach dem Wunschunternehmen wird nur von circa 71 Prozent aller befragten Absolventen beantwortet. Die häufigsten Nennungen entfallen hierbei auf die Firmen Siemens, Lufthansa und Adidas. In Bezug auf ihre Wunschposition nach Beendigung des Studiums machen circa 70 Prozent aller Probanden eine Angabe. Forschung & Entwicklung, Marketing und Personal sind die am häufigsten genannten Wunschpositionen der befragten Absolventen.
Veröffentlichung:

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Michaela Staffel
Laufzeit: 01.06.2007 – 30.06.2008
Kurzbeschreibung:
Beispielsweise im Zuge von Basel II oder angeregt durch die aktuelle Corporate Governance-Diskussion in Deutschland sehen sich zunehmend auch mittelständische Unternehmen mit erhöhten externen Anforderungen an Unternehmensführung und Controlling konfrontiert. Diese sind zusätzlich zu den ohnehin bestehenden internen Herausforderungen zu sehen.
Allgemeine Fragen des Implementierungsstandes sowie der unternehmens- bzw. branchenspezifischen Integration von Unternehmensführung und Controlling in mittelständischen Unternehmen stehen deshalb im Mittelpunkt von Wissenschaft und Praxis. Die bisherigen Forschungsansätze in diesem Bereich konzentrieren sich jedoch eher auf die quantitative Erfassung der Anwendung verschiedener Controllinginstrumente in mittelständischen Unternehmen. Nur unzureichend wurde dabei die eigentlich notwendige Integration von Unternehmensführung und Controlling berücksichtigt. Ziel muss aber gerade bei mittelständischen Unternehmen sein, zu einer solchen ganzheitlichen Sichtweise zu gelangen. Mit dem vorliegenden Projekt setzt das Deloitte.Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg an dieser Forschungslücke an, welche primär aus den Spezifika sowie der historischen Entwicklung von Unternehmensführung und Controlling mittelständischer Unternehmen resultiert.
Ziel ist es, einen ersten Überblick über den Implementierungsstand von Unternehmensführung und Controlling in mittelständischen Unternehmen zu gewinnen. Hierzu werden telefonische und persönliche Interviews mit Unternehmern und Managern in ganz Deutschland durchgeführt. Die Interviews orientieren sich an Leitfäden, welche offene und geschlossenen Fragen kombinieren. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Michaela Staffel
Laufzeit: 01.06.2007 – 31.12.2007
Kurzbeschreibung:
Erste Tendenzen aus dem Forschungsprojekt „Erwartungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber“ zeigen, dass Hochschulabsolventen an Ihren ersten Arbeitgeber bestimmte Anforderungen stellen, ohne dabei einen bestimmten Unternehmenstyp (mittelständisches Unternehmen; Familienunternehmen; kapitalmarktorientiertes Unternehmen) zu bevorzugen.
Für das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg stellte sich insbesondere die Frage, welche Einflussfaktoren für Studierende aus dem Bereich Controlling, Finance & Accounting in Bezug auf einen ersten Arbeitgeber nach dem Studienabschluss entscheidend sind. Dabei bot es sich an, für die Untersuchung ein am Vorbild naturwissenschaftlicher Experimente orientiertes, innovatives Forschungsdesign anzuwenden. Man entschied sich, im Rahmen eines Experiments unter „super ceteris paribus-Bedingungen“ zwei voneinander unabhängige Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten zu variieren.
88 Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg aus dem Bereich Controlling, Finance und Accounting wurden hierzu im Rahmen einer regulären Veranstaltung in vier Gruppen zu je 22 Studierenden geteilt, um den gewählten 2x2-interfaktoriellen experimentellen Versuchsaufbau abzubilden. Jedem Studierenden wurde ein Package mit:
Mit dem Experiment sollte zunächst versucht werden, eine allgemeine Aussage über die Rolle der gewählten Einflussfaktoren zu treffen. Des Weiteren könnten Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von Unternehmensprofilen bzw. Stellenanzeigen mittelständischer Unternehmen generiert werden. Zudem konnte die Eignung experimenteller Forschungsdesigns für betriebswirtschaftliche Forschungsfragen aus dem Bereich Unternehmensführung und Controlling validiert werden.
Ergebinsse:
Der Ergebnisbericht orientiert sich an der Struktur des Experiments, und beinhaltet darüber hinaus methodische Abschnitte zur Operationalisierung des Bewerberverhaltens und zur experimentellen Forschung.
Neben grafischen Veranschaulichungen finden sich jeweils thematische Erläuterungen zu folgenden Inhalten:
Ausgewählte Ergebnisse der Studie:
Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Michaela Staffel
Laufzeit: 01.06.2007 – 31.12.2007
Kurzbeschreibung:
Die Veränderungen im Weltmarkt machen es für Unternehmen notwendig, sich an immer neu entstehende Situationen vorausblickend anzupassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Eine der Schlüsselfragestellungen, mit denen sich insbesondere mittelständische Unternehmen auseinandersetzen müssen, ist, wie der Bedarf an hochqualifiziertem Personal gedeckt werden kann.
Die Erwartungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber haben somit nicht nur für die Wissenschaft sondern auch für die Praxis – Unternehmen und Arbeitnehmer zugleich – eine große Bedeutung. Vielen Studierenden und Absolventen von Universitäten sind die vielfältigen Perspektiven eines Arbeitsplatzes in einem mittelständischen Unternehmen nicht bewusst bzw. bekannt. Dies kann als einer der Gründe dafür angesehen werden, warum mittelständische Unternehmen darüber klagen, offene Stellen nicht mit adäquaten Hochschulabsolventen besetzen zu können. Das Deloitte Mittelstandsinstitut an der Universität Bamberg möchte sich mit diesem gesamtwirtschaftlich bedeutsamen Phänomen aus wissenschaftlicher Perspektive auseinandersetzen.
Ziel der Untersuchung ist es, Einflussfaktoren auf das Bewerberverhalten von Studierenden sowie Anforderungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber zu untersuchen. Hierzu wurde im Rahmen der akademika Absolventenmesse 2007 in Nürnberg eine persönliche Befragung von Studierenden durchgeführt. Dabei kamen strukturierte Interviewleitfäden zum Einsatz, die offene und geschlossene Fragen miteinander verknüpften. Folgende Aspekte standen im Mittelpunkt der Untersuchung:
Ergebnisse:
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Erwartungen von Hochschulabsolventen an potentielle Arbeitgeber“ wurde bei der akademika Absolventenmesse 2007 eine Absolventenbefragung durchgeführt.
Insgesamt wurden 112 Messebesucher interviewt, von denen jedoch nachträglich drei aus der für die Bestimmung des Rücklaufs maßgeblichen Grundgesamtheit herausgenommen werden mussten. Bei einer Gesamtzahl von 3.000 Absolventen auf der akademika lag der Auswahlsatz somit bei 3.63 Prozent.
Der Ergebnisbericht orientiert sich an der Struktur des Interviewleitfadens und beinhaltet neben grafischen Veranschaulichungen jeweils thematische Erläuterungen zu folgenden Inhalten:
Ausgewählte Ergebnisse der Studie:
Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.
Projektleitung: Univ.-Professor Dr. Wolfgang Becker
Beteiligte: Dipl.-Kfm. Stefan Fischer, Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich, Michaela Staffel
Laufzeit: ab 01.06.2007 – 31.12.2007
Kurzbeschreibung:
Zur Vorbereitung zukünftiger Forschungsaktivitäten auf dem Bereich der Rekrutierung von Hochschulabsolventen aus dem Bereich Controlling, Finance & Accounting wurde im Rahmen der akademika 2007 Absolventenmesse in Nürnberg eine Ausstellerbefragung durchgfeführt. Im Mittelpunkt standen dabei folgende Aspekte:
Ergebnisse:
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Anforderungen mittelständischer Unternehmen an potentielle Bewerber aus dem Bereich Controlling, Finance & Accounting“ wurde bei der akademika Absolventenmesse 2007 eine Ausstellerbefragung durchgeführt, um einen ersten Eindruck im Themengebiet der Rekrutierungsaktivitäten mittelständischer Unternehmen zu gewinnen. Insgesamt wurden sechs Aussteller befragt.
Der Ergebnisbericht orientiert sich an der Struktur des Interviewleitfadens und beinhaltet neben grafischen Veranschaulichungen jeweils thematische Erläuterungen zu folgenden Inhalten:
Ausgewählte Ergebnisse der Studie:
Veröffentlichung:
Bei Fragen zur Studie oder zum Ergebnisbericht wenden Sie sich bitten an Herrn Dipl.-Kfm. Patrick Ulrich.
Den Ergebnisbericht zur Studie finden Sie hier.