Auf der Basis der bislang guten Erfahrungen mit den bisherigen internationalen Studiengängen "Europäische Wirtschaft" (EW) folgt ab 2011 eine weitere Profilschärfung in den neuen Studiengängen "Internationale Betriebswirtschaftslehre" (IBWL), die insbesondere stärker eine globale Ausrichtung aufweisen.
In den letzten Jahrzehnten ist die Entwicklung der Weltwirtschaft durch verstärkte globale Integration und Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Für Absolventen ergibt sich hieraus die Erfordernis, durch vielfältige Sprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen und eine spezifische, wirtschaftswissenschaftliche Profilbildung diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Im Studium „Internationale Betriebswirtschaftslehre“ wird dieser Entwicklung durch eine fundierte Ausbildung in den Teilbereichen Ökonomie und Fremdsprachen Rechnung getragen. Neben einer qualifizierten Grundausbildung ermöglicht das Studium je nach individuellen Interessen der Studierenden eine Vertiefung in spezifischen Fachbereichen. Studierende können ihr Studium interdisziplinär ausrichten, um ihr wirtschaftswissenschaftliches Profil in einem breiten Spektrum aufzustellen. Somit werden die Studierenden nicht darauf verpflichtet, sich vorab auf konkrete Studienschwerpunkte festzulegen zu müssen, sondern haben die Möglichkeit, eine individuelle Vertiefung gemäß ihren Interessen, Begabungen und beruflichen Zielen zu verfolgen. Die Studiengänge der „Internationalen Betriebswirtschaftslehre“ zielen generell auf die Vorbereitung auf Aufgaben und Tätigkeitsbereiche in international ausgerichteten Unternehmen und Organisationen ab.
Das Masterstudium „Internationale Betriebswirtschaftslehre“ führt zu einem berufs- und forschungsqualifizierenden Abschluss. Es soll die Fähigkeit vermitteln, betriebswirtschaftliche Probleme mit wissenschaftlichen Methoden vertiefend zu analysieren sowie selbständig innovative Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Die Studierenden werden dazu befähigt, die Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen ihres Fachgebietes zu definieren und zu interpretieren.Den Studierenden werden sowohl anwendungs- als auch forschungsorientiert vertiefende Kenntnisse vermittelt, um sie einerseits für Führungspositionen in der internationalen unternehmerischen Praxis zu qualifizieren als auch zu eigener Forschungsarbeit zu befähigen. Aus diesem Grund werden die Studierenden, je nach persönlicher Ausrichtung ihres Masterstudiums, mit dem neuesten Stand des Wissens konfrontiert, um ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis in ihrem Spezialbereich zu schaffen. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, interkulturelle Probleme auch in neuen und unvertrauten Situationen lösen zu können. Hierbei werden die ihnen im Studium vermittelten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ethischen Erkenntnisse helfen, nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Ebenso wird durch das Masterstudium „Internationale Betriebswirtschaftslehre“ die Grundlage für nachfolgende wissenschaftliche Qualifikationen wie die Promotion gelegt.
Und: Natürlich hat ein Masterabsolvent/eine Masterabsolventin mit einer solchen internationalen Spezialisierung und solchen Fremdsprachenkenntnissen Auslandserfahrung! Diese muss er/sie aus seiner/ihrer Zeit vor dem Masterstudium in Form eines (mindestens) einjährigen Auslandaufenthalts schon mitbringen - am besten in Form eines einschlägigen Auslandsstudiums.
Das Bamberger Konzept ermöglicht es, eine wirklich weitgehend international bzw. europäisch ausgerichtete betriebswirtschaftliche Hochschulausbildung zu realisieren, indem man konsekutiv sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium im Bereich „Europäische Wirtschaft“ absolviert. Das Masterstudium „Europäische Wirtschaft“ steht jedoch auch für Bachelorabsolventen offen, die – ob von Bamberg oder von einer anderen Hochschule – eine solche Spezialisierung noch nicht mitbringen.
Ausführliche Informationen beinhalten die Prüfungs- und Studienordnung Master IBWL.
Das Masterstudium „Europäische Wirtschaft“ setzt einen „qualifizierten“, d.h. mindestens mit der Gesamtnote „gut“ bewerteten Bachelor-Hochschulabschluss eines betriebswirtschaftlichen Studiengangs voraus. Der Prüfungsausschuss kann – ggf. unter Erteilung von Auflagen – auch einen vergleichbaren qualifizierten Hochschulabschluss anerkennen. Darüber hinaus sind für die beiden zu belegenden Wirtschaftsfremdsprachen als Eingangsniveau Sprach-Vorkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens beim Prüfungsausschuss nachzuweisen (Sprache in der Regel 5 Jahre in der Schule [Gymnasium oder vergleichbar] oder Hochschule erfolgreich absolviert). Ebenso ist vor der Immatrikulation das oben erwähnte Auslandsjahr (im Idealfall Auslandsstudium) nachzuweisen.
Näheres siehe Bewerbung.