Lustige Videos bei YouTube anschauen, die neusten Gedanken durch die Welt twittern, bei Facebook Bilder von Freunden liken und mit dem Handy erstmal im Urlaubsort "einchecken" oder bei MeinVZ die potenzielle neue Freundin "gruscheln". Und dann nochmal schnell bei Wikipedia schauen, was eigentlich Social Media Marketing ist und neuste Erkenntnisse aus der Forschung in das Netzwerk einpflegen. Social Media nutzen wir alle und werden dies auch in Zukunft, wenn auch in anderer weise, tun.
Dort wo wir uns privat aufhalten, versuchen Marketingmanager auch ihre Marken zu präsentieren. YouTube-Kanäle und virale Kampagnen, Fanpages bei Facebook oder Corporate Blogs sind nur einige Beispiele der zahlreichen neuen Möglichkeiten, die diese neuen Medien Marketers bieten. Grund genug, dieses neue Art der Kummunikation genauer zu erforschen!
Denn: Was bringt es einer Marke, Markenführungsaufgaben gewollt oder ungewollt an Nutzer zu übergeben? Wie sollte man auf Shitstorm-Attacken oder Trolling reagieren? Wie und wann sollte ich als Marke welche Inhalte wo posten? Sind aktive Social Media Nutzer überhaupt eine lukrative Zielgruppe? Und: Wieviel Euro mache ich als Marke mehr Umsatz, wenn ich einen Euro in soziale Netzwerke investiere?
Diesen Fragen widmen wir uns in zahlreichen Studien, die wir im Rahmen von Seminaren, Abschlussarbeiten und anderen Forschungsprojekten durchführen. Auch in Kooperation mit Unternehmen arbeiten wir an Fragestellungen.
Hier einige Abstracts unserer Publikationen:
Rauschnabel, P., Praxmarer, S. , Ivens, B. S. (2011). Effects of Design Features on Liking of Brand Postings on Facebook, in: Proceedings of the 10th International Conference on Research in Advertising (ICORIA), Berlin, Germany, forthcoming.
Fan pages as marketing tools on Facebook contain postings that marketers create to promote their brand. Previous research demonstrates that design features (e.g., the size, the amount of text) determine receivers’ awareness and liking of print advertisements. However, little is known about how marketers should design online postings in social networks. This paper studies the effects of design features on consumers’ liking of online postings and uses real data of Facebook users. The study shows that the size of the posting, the number of media elements included, and an invitation to respond increase liking, whereas the amount of text decreases liking.
Ivens, B. S., Rauschnabel, P. (2011): Fan-Insights – die Grundlage moderner Markenkommunikation bei Facebook. Erkenntnisse aus der Bamberger Marketingforschung. Vortrag auf dem Online Marketing Forum Düsseldorf, 4. Mai 2011.
Rauschnabel, P., Ivens, B. S. (2011). Tatort Facebook. Fanpages als Marketing-Instrument im Web 2.0. in: Uni.vers Forschung - Digital Humanities., pp.48-51.
Facebook hat sich innerhalb der letzten Jahre in der Unternehmenspraxis als Plattform für innovatives Marketing etabliert. Dennoch mangelt es Social Media Managern an generalisierbarem Wissen und Erkenntnissen zu Wirkungszusammenhängen. Der Lehrstuhl für Marketing widmet sich dieser Thematik unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten und hat am Beispiel von „Tatort“ herausgefunden, wie Facebook-Nutzer mit Fanpages umgehen. Die Ergebnisse können Marketing-Spezialisten helfen, dieses Tool zielgerichteter einzusetzen.
Rauschnabel, P., Ivens, B. S. (2011). Marketing 2.0 - Erkenntnisse aus der Facebook-Forschung. in: bdvb aktuell 112, pp.30-32
Rauschnabel, P. (2011): Facebook-Insights. Oder: Insights aus dem Poesiealbum 2.0. Vortrag auf der Social Media Night, Stuttgart, 6. Juni 2011.