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Retail Banking

Retail Banking – Status quo vadis?

Aktuelle Schlagzeilen wie „Kampf um Kunden“, „Wenn der Samstag Banktag wird“, „Geldhäuser entdecken das Geschäft mit der privaten Klientel neu“ oder „Persona grata. Der Kunde ist wieder König“ sind ein äußeres Anzeichen dafür, dass in der Finanzdienstleistungsindustrie, insbeson­dere in Banken und Sparkassen heftig miteinander und gegeneinander gerungen wird, Strategien im Finanzdienstleistungsgeschäft der Gegenwart und Zukunft zu erarbeiten und im Wettbewerb durchzusetzen. Oft gewinnt man allerdings bei der Lektüre diverser Zeitungs- und Zeitschriften­artikel den Eindruck, dass einerseits eine gewisse Unklarheit besteht, wer denn als Kunde genau anvisiert werden soll. Andererseits scheinen die dann „gefundenen“ Kunden gar nicht mehr so sehr Beachtung hinsichtlich ihrer Zufriedenheit zu finden. Ähnlich dem Auftreten von Konjunktur­zyklen scheinen im Abstand von mehreren Jahren die Themen Privatkundengeschäft, Kundenori­entierung, Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit so auch jetzt wieder en vogue zu sein. Die Hintergründe sind dabei sicherlich jeweils sehr unterschiedlich. ... pdf mehr ... 

 

Aktuelle empirische Studie zu Produktinformationsblättern PIBs:
"Klar, einfach, verständlich und vergleichbar:
Chancen für eine standardisierte Produktinformation für alle Finanzdienstleistungen"; in: ZBB Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft 2012, Heft 2, 119-133.

"Bei Abschluss: Verlust?"
Aktuelle Studie zu Milliardenschäden durch fehlgeleitete Vertragsabschlüsse von Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen

Die Unterlagen finden Sie pdf hier und pdf hier.

Die Schadensschätzung nach Szenario (1) ergibt einen Gesamtschaden für die VerbraucherInnen von mehr als 160 Milliarden Euro in der abgelaufenen Dekade 2001 bis 2010. Die Schadensschätzung zeigt eindrücklich, dass es für die meisten Kunden ausgesprochen verlustreich wird, einen Lebensversicherungsvertrag oder Rentenversicherungsvertrag überhaupt erst abzuschließen, weil die hohe Inflexibilität zu vielen Lebenslagen nicht passt. Zudem wird hier auch evident, dass vielen Kunden wohl vor Vertragsschluss in der Beratung oder online keine Schadenschätzungen vorgelegen haben können, weil sonst angesichts dieses Ausmaßes kaum so viele Verträge geschlossen worden wären.

Bereits mit dem Abschluss des Vertrages ist bei Kündigungsquoten von 55% bis 75% damit also ein Verlust regelrecht absehbar, da die Abschluss- und Vertriebskosten samt Provisionen den sofortigen Aufbau eines Sparanteils behindern und den in der Werbung gerne hervorgehobenen Zinseszinseffekt deutlich verzögern.

Im Spiegel der Medien (nur zu privaten Zwecken):

"Ohne Moos nix los - wie denken junge Menschen über Geld und Finanzen?", Wissenschaftliche Begleitung einer Studie des WDR zum Finanzwissen junger Erwachsener im Vergleich zur Gesamtbevölkerung:
Tagesschau: externer Link folgt boerse.ard.de/content.jsp
WDR-Fernsehen: externer Link folgt www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/08/11/aktuelle-stunde-jugend.xml
WDR 2: externer Link folgt www.wdr2.de/kultur/studie_ohnemoosnixlos100.html
WDR 5: externer Link folgt www.wdr5.de/politik-wirtschaft/finanzwissen-junger-leute.html

"DieRolle von Spekulanten, Politik und Rating-Agenturen"
Interview Frankenpost, 21.7.2011

"Mir fehlt hier ein Master-Plan"
Interview portfolio international, 9.3.2011

"Kunden müssen kritischer werden"
Interview Frankenpost, 29.12.2010

 

pdf "Eine starke, unabhängige Verbraucherfinanzaufsicht ist notwendig"
Stellungnahme 18.3.2010

Ökonomische Bildung / Das Finanzwissen der Deutschen ...
(WDR 5 Profit-Das Wirtschaftsmagazin vom 13.02.2010)

"Das Protokoll kann zur Falle werden"
Interview Frankenpost, 9.1.2010

"Mehr Rechte für Bankkunden"
Interview WDR 5, Profit - Wirtschaftsmagazin, 2.1.2010 (Minute 8.15-12)

"Schneeballsysteme und Schrottanleihen: Geschäftsfeld Hoffnung"
Interview BR 2, 2.1.2010

externer Link folgt "Zur Qualität der Finanzberatung von Privatanlegern: Probleme des Beratungsprozesses und Lösungsansätze"
Wissenschaftlicher Beirat für Verbraucherpolitik, Bundesverbraucherministerium BMELV, Stellungnahme, November 2009 (18.12.2009)

ARD-Ratgeber Geld: "Geldanlage mit Garantie: Lohnt sich das wirklich?"
Interview vom 31.10.2009 zu sog. Garantieprodukten

"Das Geschäft lebt von Verschleierung"
Interview Boerse.ARD.de vom 15.09.2009 zu sog. Garantieprodukten

"Das sind kastrierte Produkte"
Interview Süddeutsche Zeitung vom10.09.2009 zu sog. Garantieprodukten

pdf "Zur Qualität der Finanzberatung von Privatanlegern: Probleme und Lösungsansätze"
Stellungnahme, August 2009

pdf Schufa & Co, Scoring
Stellungnahme "Schufa & Co: Wissen Verbraucher, wie mit ihren Daten „gearbeitet“ wird?", Bamberg

Zweifelhafte Anlageprodukte
Stern, 3. Juli 2009

pdf Verbraucherfinanzen
Stellungnahme "Ad hoc und ziellos?", Bamberg

Lösungen?
Spiegel online, 16. Juni 2009

Beratung, Krise, Verbrauchervertrauen ...
Frankfurter Rundschau, 17. März 2009