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Herdenverhalten

Zum Herdenverhalten der Fondsmanager

Seit Mitte der 90er Jahre hat sich der Tätigkeitsbereich der Investmentfonds zu einer regelrechten Industrie entwickelt. Mit ihren diversen Anlagegegenständen und -strategien sprechen Investmentfonds institutionelle und private Investoren als Zielgruppe an. Für letztere haben die Fonds – neben dem grundsätzlichen Status der Anlagealternative – unter anderem im Rahmen der (auch staatlich geforderten und zum Teil geförderten) privaten Altersvorsorge eine besondere Bedeutung.

Institutionelle und private Investoren, die in einen aktiv gemanagten Investmentfonds investieren, erwarten vom Fondsmanagement, dass dieses seine Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzt, um mit gezielten und individuellen Investitionsentscheidungen ein für den Investor optimales Rendite-Risiko-Verhältnis zu erreichen, welches mit anderen Anlagemöglichkeiten nicht erreicht werden kann. Ein Herdenverhalten, welches in gleichgerichteten oder sehr ähnlichen Entscheidungen (oder auch Nicht-Entscheidungen) mehrerer (gegebenenfalls vieler) Fondsmanager resultiert, würde somit der Idee des aktiven Fondsmanagements grundsätzlich widersprechen. ... pdf mehr ...

Im Spiegel der Medien (nur zu privaten Zwecken):

Handelsblatt
(Interview; 27. März 2008)