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Anlegerschutz / Verbraucherschutz / Verbraucherpolitik

In diesem Forschungsbereich werden die theoretischen und vor allem empirischen Forschungsergebnisse spezifisch auf Fragestellungen der Anleger und Verbraucher fokussiert und mit Handlungsempfehlungen für eine wirksame Verbraucherpolitik versehen (Verbraucherfinanzen, personal finance).


Themenschwerpunkte sind die Beratungsqualität im Kontext des Verkaufs von Finanzdienstleistungen wie Finanzanlagen, Verbraucherkredite, Altersvorsorgeprodukte ("Riester"), der Vorsorge für das Alter (Ageing) und der ausreichenden Finanzbildung (financial literacy).


Zusätzlich wird grundsätzlich erörtert, inwieweit Erkenntnisse der Behavioral Economics systematisch für die praktische Verbraucherpolitik genutzt werden können (opt in/opt out, nudge, Verbraucherinformation, Wettbewerb, Verbraucherfinanzaufsicht, Risikodarstellung und Risikoeinschätzung).

Ausgewählte Publikationen

  • Klar, einfach, verständlich und vergleichbar: Chancen für eine standardisierte Produktinformation für alle Finanzdienstleistungen. Eine empirische Analyse; in: ZBB Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft, 2012, Heft 2, 119-133
  • Bei Abschluss: Verlust? Das Ende vom Anfang einer Vorsorge: Milliardenschäden durch fehlgeleitete Abschlüsse von Kapitallebens- und Rentenversicherungen; in: VuR Verbraucher und Recht 2012 (forthcoming)
  • Sie lebt! Zur Verbraucherforschung im deutschsprachigen Raum: Eine empirische Analyse; in: JVL Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Heft 2/2012 (forthcoming); zusammen mit Lucia Reisch
  • Soziale Netzwerke: Recht auf Privatheit ernst nehmen! Vielfalt fördern!; Positionspapier der VerbraucherKommission Baden-Württemberg, Stuttgart 2011; zusammen mit Tobias Brönneke
  • Behavioral Economics und Verbraucherpolitik: Grundsätzliche Überlegungen und Praxisbeispiele aus dem Bereich Verbraucherfinanzen, Österreichisches BankArchiv, Oktober 2011, 707-727
  • Der vertrauende, der verletzliche oder der verantwortungsvolle Verbraucher? Plädoyer für eine differenzierte Strategie in der Verbraucherpolitik, Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats Verbraucher- und Ernährungspolitik beim BMELV, Berlin 2010; zusammen mit Hans.-W. Micklitz et al.
  • Mehr empirische Evidenz, mehr Realitätssinn - Vorschlag für einen „Check Verbraucherpolitik und Verbraucherbeteiligung“ , Studie im Auftrag des vzbv, Berlin 2011; zusammen mit Kornelia Hagen, Hans-W. Micklitz, Lucia A. Reisch und Christoph Strünck
  • Behavioral Economics und Verbraucherpolitik: Grundsätzliche Überlegungen und Praxisbeispiele aus dem Bereich Verbraucherfinanzen, Konsumentenpolitische Jahrbuch, BMASK, Wien 2011
  • Status quo und Perspektiven der Anlageberatung in Deutschland, Interview, portfolio international (R. Kolbe), Frankfurt, 9. März
  • Auf welcher Basis treffen VerbraucherInnen Entscheidungen und welchen Einfluss haben sie auf Märkte?, Bamberg
  • Zu hohe Dispozinsen?, Bamberg
  • Behavioral Economics - eine neue Grundlage für die Verbraucherpolitik?!, Konsumentenpolitisches Forum (KPF), Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK), Wien
  • Behavioral Economics meets Personal Finance:Ein „alter Hut“ in der forschungsgeleiteten Verbraucherpolitik?, Workshop Wissenschaft und Politik im Gespräch: Perspektiven forschungsgeleiteter Verbraucherpolitik, DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und FES Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
  • Überlegungen zur Evaluation der Bildungskampagne „Altersvorsorge macht Schule“; in: Deutsche Rentenversicherung 66, Heft 1/2011, 32-58; zusammen mit Daniela Wilhelm-Oehler.
  • Behavioral Economics – eine neue Grundlage für die Verbraucherpolitik?; in: DIW Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 78, 2009, Heft 3, 30-43, zusammen mit Lucia Reisch.
  • Schufa & Co: Wissen Verbraucher, wie mit ihren Daten „gearbeitet“ wird?; Stellungnahme, Bamberg 2009.
  • Ad hoc und ziellos?; Stellungnahme, Bamberg 2009.
  • Stiften, damit das Verbrauchervertrauen nicht stiften geht, Gastbeitrag, Frankfurter Rundschau, 17.3.2009, 20.
  • Zur Qualität der Finanzberatung von Privatanlegern: Probleme des Beratungsprozesses und Lösungsansätze, Stellungnahme des wissenschaftlichen Beirats für Verbraucher- und Ernährungspolitik beim BMELV, November 2009; zusammen mit Daniel Kohlert und Helmut Jungermann.
  • Finanzkrise und Verbraucherschutz. Stellungnahme zur Anhörung im Landtag NRW am 26. März 2009 zum Thema „Finanzkrise“ (Drucksache 14/7959), Bamberg 2009.
  • Verbraucherbildung und Verbraucherberatung in der Altersvorsorge – Ein Überblick über deutsche und britische Initiativen; in: DIW Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 78, 2009, Heft 3, 125-143, zusammen mit Christina Werner.
  • Scheitern Finanzdienstleistungen am Verbraucher? – eine theoretische Analyse beschränkter Verbraucherrationalität im Kontext asymmetrischer Vertragsbeziehungen und Interessendivergenz; in: DIW Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 78, 2009, Heft 3, 81-95, zusammen mit Daniel Kohlert.
  • Consumer Behavior that Promotes Competition. Studie für die Danish National Consumer Agency, 2009, zusammen mit Daniel Kohlert
  • Behavioral Economics – eine neue Grundlage für die Verbraucherpolitik?, Studie im Auftrag des vzbv e.V., Berlin, zusammen mit Lucia Reisch (http://www.vzbv.de/mediapics/studie_behavioral_economics_12_2008.pdf)
  • Saving for Retirement – a Case for Financial Education in Germany and UK? An Economic Perspective; in Journal of Consumer Policy 31, 2008, 253-283; zusammen mit Christina Werner.
  • Consumer Policy in the Digital World, Scientific Advisory Board for Consumer, Food, and Nutrition Policies to the Federal Ministry of Consumer Protection, Food, and Agriculture, Germany, Berlin 2007; zusammen mit H.-W. Micklitz.
  • Zur ganzheitlichen Konzeption des Verbraucherschutzes – eine ökonomische Perspektive, in: Verbraucher und Recht 21, 2006, 294-300.
  • Verbraucherinformation als Motor des Qualitätswettbewerbs; in: vzbv Verbraucherzentrale Bundesverband (Hrsg.), Wirtschaftsfaktor Verbraucherinformation – Die Bedeutung von Information für funktionierende Märkte, BWV, Berlin 2005, 28-50.