seit WS 2008/09 „Modellregion Ganztagsschule“
Leitung Prof. Dr. S. Rahm, in Kooperation mit Prof. Dr. J. Abel, Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik, Dr. M. Heibler, BAZL, G. Koller, Schulamtsdirektor a.D., und Ch. Nerowski, Lehrstuhl für Schulpädagogik
Die Gründe für den Ausbau von Ganztagsschulen werden breit diskutiert. Angeführt werden beispielsweise gestiegene Anforderungen an schulische Bildung, Gestaltung der Schule als Lebensraum oder die Notwendigkeit der Reaktion der Schule auf soziale Problemlagen. Hinzu kommen bildungspolitische Strukturvorgaben. Die Studie „Modellregion Ganztagsschule“ erhebt die mit dem Ausbau von Ganztagsschulen verbundenen Motivlagen der drei beteiligten Statusgruppen Lehrpersonen, Eltern und Schulverwaltung. Sie verspricht empirische Evidenzen über die Perspektiven der an der Reform Beteiligten und eröffnet damit die Möglichkeit einer Nachjustierung. Gefördert durch die Stiftung Bildungspakt Bayern.
seit SoSe 2009 „Arbeitsplatz Ganztagsschule“
Dr. Markus Heibler, SAD Gerhard Koller
Das Projekt beschäftigt sich damit, welche Erfordernisse die Veränderung der Schule zu einem ganztätigen Arbeits- und Lebensbereich auch für den Arbeitsplatz von Lehrkräften wie auch Schulleitungen mit sich bringt. Der Themenkomplex wurde bislang noch kaum diskutiert. Erste Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Lehrkräften aus drei bayerischen Landkreisen sind in einem Zeitschriftenbeitrag dargestellt: Heibler, M./Koller, G. (2010): Ganztagsschule. Notwendige Veränderungen für den Arbeitsplatz Schule. In: SchulVerwaltung Bayern 6/2010. S. 176 – 179.
seit dem Schuljahr 2011/2012 „Schüler/innen erforschen ihre Schule“
Prof. Dr. Sibylle Rahm, Dr. Nikolaus Schröck, Dr. Roland Bätz und Dipl.-Päd. Daniela Sauer als Kooperationsprojekt zwischen vier Bamberger Gymnasien und dem Lehrstuhl für Schulpädagogik
Besonderheiten der Oberstufe des bayerischen Gymnasiums sind u.a. das Wissenschaftspropädeutische Seminar (W-Seminar). Schüler/innen sollen bereits in der 11. und 12. Klasse – also vor Studienbeginn – mit Wissenschaft in Berührung kommen und befähigt werden, wissenschaftlich arbeiten zu können. Im Rahmen des Projektes „Schüler/innen erforschen ihren Unterricht“, kooperieren vier Bamberger Gymnasien im Rahmen eines W-Seminars „Schulentwicklung“ mit dem Lehrstuhl für Schulpädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Schüler/innen sollen so an ein wissenschaftlich korrektes Arbeiten und an wissenschaftliche Forschungsmethoden herangeführt werden. Das Projekt „Schüler/innen erforschen ihre Schule“ vermittelt den Schüler/innen, den Lehrkräften und den Studierenden authentische Forschungsmethoden, ermöglicht und fordert eigenständiges Fragen und Forschen und wird inhaltlich gemeinsam von den beteiligten Wissenschaftler/innen, den Schüler/innen, Lehrkräften und Studierenden geplant.