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Bewerbung für den "Barrierefrei"-Preis der Stadt Bamberg

Bewerbung bis zum 29. Februar 2012
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Workshop: "Arbeitsvermittlung für behinderte und chronisch kranke Hochschulabsolventen"

von 17. bis 19. Februar 2012
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Höranlagen

Um in vollem Umfang am Wissenstransfer der Universität teilhaben zu können, sind Studierende mit Hörbeeinträchtigungen auf sehr gute akustische Bedingungen angewiesen. Siehe auch Uni-Bamberg News.

Höranlagen können die Hörsituation von hörbeeinträchtigten Personen erheblich verbessern. Im Folgenden einige Informationen dazu.

Was ist induktives Hören?

Trotz digitaler Hörgerätetechnik können hörgeschädigte Menschen Vorlesungen bzw. Vorträge in der Regel nur unzureichend folgen. Hintergrundgeräusche, Verzerrung der Sprache durch das Mikrofon und längere Übertragungswege durch die Lautsprecheranlage erschweren das Sprachverstehen zusätzlich.

Bei induktiven Höranlagen wird Sprache oder Musik, aufgenommen von einem Mikrofon durch einen speziellen Verstärker aufbereitet und als elektromagnetisches Signal auf ein Kabel (Ringschleife, Induktionsschleife) gegeben. Diese Signale werden von der Induktionsspule (“Telefonspule“) des Hörgerätes empfangen und wieder in akustische Signale umgewandelt.

Der Schwerhörige hört bei Schalterstellung „T“ oder „MT“ das Gesprochene in unverzerrter HiFi-Qualität und in optimaler Lautstärke. Sämtliche Stör- und Nebengeräusche werden ausgeschaltet. Auch die Entfernung wird überbrückt, der Schwerhörige hört die Sprache unmittelbar, direkt und deutlich im Ohr.

Beschreibung der mobilen induktiven Höranlage

Im Koffer sind zwei Empfänger, zwei Induktionsschleifen für Hörgeräteträger, ein Leichtkopfhörer für Hörende und ein Taschensender mit Ansteckmikrofon enthalten. Die Induktionsschleife bzw. der Kopfhörer wird oberhalb des Empfängers in die Klinkenbüchse gesteckt. Der Empfänger mit Bändchen inklusive der Induktionsschleife wird um den Hals gehängt. Die Hörgeräte müssen dabei auf „T“ (Programm für Telefonspule) umgeschaltet werden. Beim Empfänger wird mit dem Rädchen sowohl ein- und ausgeschaltet als auch die Lautstärke geregelt.

Der Taschensender mit dem Mikrofon ist an den Referenten/Sprechenden zu übergeben. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser das Ansteckmikrofon mindestens ca. 20 cm entfernt zum Mund anbringt.

Die Ausgabe der Geräte erfolgt mittels eines Formulars in der Kontaktstelle Studium und Behinderung (bafbs@uni-bamberg.de). Das Ausleihen ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Nebengeräusche beliebiger Natur wirken sich nachteilig auf die Konzentration aller Beteiligten aus. Die Geräte sind deshalb auch für Studierende aus dem Ausland geeignet, die sich aufmerksam auf die Fremdsprache konzentrieren müssen. Außerdem ist sie auch für Studierende angedacht, die an einem Aufmerksamkeitssyndrom oder Legasthenie leiden und dadurch oftmals erhebliche Konzentrationsstörungen kompensieren müssen.

Die mobile induktive Höranlage ist handlich und daher mobil einsetzbar.

Empfänger mit Induktionsschlinge für Hörgeräte- und Cochlea-Implantat (CI)-Träger

Lautstärkeregelung und Höreranschluss für Kopfhörer oder Induktionsschlinge; Hörgerät bzw. CI muss über eine aktivierte
Telefon- bzw. Induktionsspule („T“) verfügen.

 

Empfänger mit Leichtkopfhörer

Für Guthörende und Hörgeschädigte ohne Hörgerät

Taschensender mit Ansteckmikrofon

Taschensender in Verbindung mit Ansteckmikrofon

Transportkoffer mit Ladefunktion

Um die mobile Induktionsanlage aufzuladen - bitte den Ladekoffer verwenden. Zum Aufladen das Kabel des Ladekoffers an die Steckdose anschließen.