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Blick über Bamberg

Bamberg - Ein tausendjähriges Gesamtkunstwerk

Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das "tausendjährige Gesamtkunstwerk" der Bamberger Altstadt wurde 1993 in die Liste des UNESCO-Welterbes der Menschheit aufgenommen. Das Erscheinungsbild der Stadt, die im Kern mittelalterlich ist, wird wesentlich von Gotik und bürgerlichem Barock bestimmt.

Bamberg ist heute eine sehr lebendige Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern. Durch die Universität und die wachsende Bedeutung als Wirtschaftsstandort agiert die Stadt als geistig-kulturelles und als ökonomisches Zentrum. Als Teil der europäischen Metropolregion Nürnberg ist Bamberg zudem mit den umliegenden Städten der Region eng vernetzt.

Die Bewohner schätzen besonders Bambergs hohe Lebensqualität - nicht nur im Sommer, wenn die Menschen in Scharen "auf die Keller" (in die Biergärten) pilgern. Die wunderschöne Natur- und Flusslandschaft in und um Bamberg ermöglicht Freizeitunternehmungen aller Art.

Darüber hinaus hat Bamberg in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport viel zu bieten. Musikliebhaber schätzen beispielsweise die weltberühmten Bamberger Symphoniker. Theaterfans begeistern sich an den Aufführungen im E.T.A.-Hoffmann-Theater. Seit gut zehn Jahren bereichert zudem das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia mit Bildender Kunst, Literatur und Musik das kulturelle Leben Bambergs. Auch Sportfans kommen auf ihre Kosten. Als Aushängeschild der Stadt gelten die Bundesliga-Basketballer der Brose Baskets, die 2010 bereits zum dritten Mal den Deutschen Meistertitel nach Bamberg geholt haben. 

 


Universitätsgebäude

Profil der Universität Bamberg

Die Otto-Friedrich-Universität ist die jüngste und zugleich eine der ältesten Universitäten Bayerns. Das ehemalige Jesuitenkolleg wurde von den Bamberger Fürstbischöfen Melchior Otto Voit von Salzburg und Friedrich Karl von Schönborn zur Volluniversität erweitert. An beide erinnert noch heute der Name, den die Universität seit 1988 trägt. Seit mehr als 350 Jahren ist die Universität ihrer Tradition bereits treu - trotz Säkularisation und Schließung zur Zeit des Nationalsozialismus - und darf sich seit 1979 wieder Universität nennen.

Gut 9.000 Studierende waren im Wintersemester 2009/10 an der Universität immatrikuliert. Die Mehrheit von ihnen studiert an der  geistes- und kulturwissenschaftlichen Fakultät, die als größte Fakultät auch das Forschungsprofil der Otto-Friedrich-Universität entscheidend prägt. Einen zweiten Schwerpunkt bilden die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ergänzt werden diese durch das Forschungs- und Lehrspektrum der Humanwissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik

Weiterführende Informationen zum Profil der Otto-Friedrich-Universität finden Sie hier.