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Geschichte

Kirche  -  Konzertsaal der Bamberger Philharmoniker  -  Aula

Gründung 1306
Die Gründung des Dominikanerklosters in Bamberg mit dem Bau einer Kapelle geht auf das Jahr 1306 zurück. Der heutige Kirchenbau wurde nach einem großen Brand in der Sandstadt in den Jahren 1401-1417 erbaut. In der Folgezeit entstanden die ersten Wandmalereien (untere Schicht) im Kirchenraum. Der Kreuzgang wurde in den Jahren 1460-1464 ergänzt.

Umbau in mehreren Jahrhunderten
Um das Jahr 1480 wurde die Kirche größeren Umbaumaßnahmen unterzogen. Den Abschluss bildete die Fertigstellung der neuen Sakristei. In den folgenden Jahrhunderten folgten verschiedene Inneninstandsetzungsmaßnahmen, teilweise begleitend mit künstlerischen Neugestaltungen.
Im Jahr 1803 endet im Zuge der Säkularisation die kirchliche Nutzung. Zunächst wird die Kirche als Mauthalle, später als Militärmagazin genutzt, bis 1947 ein Neubeginn als "Kulturraum" und Konzertsaal für die Bamberger Symphoniker einsetzt.
In den Jahren 1999-2002 erfolgte die letzte Umbaumaßnahme für die Universität Bamberg zur Nutzung als AULA.

Einmaliger Veranstaltungsraum
Die Dominikanerkirche ist ein einzigartiger Kirchenraum. Neben der weitgehenden Stilreinheit des für einen Predigerordens typischen hohen gotischen Kirchenraumes, sind besonders die Wandmalereien kunsthistorisch bedeutend. Sie sind eines der seltenen Beispiele originaler Fassungen von Secco- und Fresco-technik aus der Spätgotik und genießen daher eine hohe Wertschätzung. Ihre Einzigartigkeit verdient eine besondere Rücksichtnahme in der Nutzung dieses Gebäudes.