
Am Dienstag, dem 19. Juli 2011, um 19 Uhr c. t. hält Dr. Robert Schick einen Vortrag mit dem Titel "Muslim Pilgrims to Jerusalem in the Ottoman Period". Der Vortrag findet im Hörsaal 133 ( An der Universität 2) statt.
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Der Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften führt im März 2012 wieder ein Blockseminar in Israel und Palästina durch. Genauere Informationen zur Reise finden Sie hier
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Das kollektive Gedächtnis sozialer Gruppen hängt an ganz bestimmten "Orten", deren Vergegenwärtigung Orientierung verschafft. 42 solcher "Erinnerungsorte" (lieu de mémoire) werden in diesem neuen Buch vorgestellt. Prof. Dr. K. Bieberstein hat zu dem von Hubertus Wolf und Christoph Markschies herausgegebenen Werk einen Beitrag zu "Jerusalem" beigesteuert.
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Das Themenspektrum der Forschung am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften reicht vom Chalkolithikum bis zur Neuzeit, von der Archäologie über Arbeit am Text bis zum Gespräch mit aktuellen Kulturwissenschaften und hat seine eigene Geschichte.
Schöpfungserzählungen aller Kulturen versuchen, narrativ zu verdichten, was als »Notenschlüssel« für die gesamte anschließend zu erzählende Menschengeschichte stillschweigend mitgedacht werden soll. So bieten sie – in literaturgeschichtlicher Folge gelesen – ein fortgesetztes Ringen um eine Anthropologie, die der Kontingenz und Fragilität, Ungesichertheit und Endlichkeit des Lebens gerecht wird. mehr
Wir werden mit dem Leiden, mit unerklärlichem Leiden, nicht fertig. Wir reden über das Leiden, weil wir über Leiden reden müssen. Wir erzählen einander Leiden, weil wir unseren Erfahrungen im wiederholten Erzählen eine narrative Form – einen Sinn – geben müssen, und erzählen uns einander unsere Leiden solange, bis wir ihnen im immer wieder nachjustierten Erzählen eine Form gegeben haben, die uns Sinn vermittelt und mit der wir dann leben können. mehr
Das Jüngste Gericht gehört zu den Grundvorstellungen des Judentums, des Christentums und des Islam. Der Forschungsschwerpunkt geht der Entstehung und schrittweisen Entfaltung der Zukunftserwartungen der biblischen und außerbiblischen frühjüdischen und frühchristlichen Literatur nach und fragt Motiv um Motiv, welche theologisch unaufgebbaren Optionen den eschatologischen Erwartungen zugrundelagen und der säkularisierten Rezeption apokalyptischer Szenarien noch immer zugrundeliegen. mehr
Jerusalem ist für die theologische Forschung nicht nur eine Stadt im westjordanischen Bergland. Vielmehr ist in dieser Stadt der größte Teil der hebräischen Bibel des Judentums, des Alten Testaments des Christetums, entstanden, und selbst die nachbiblische Geschichte der Stadt ist bis hin zum Bau des Felsendomes am Ort des ehemaligen biblischen Tempels als eine konfessionsübergreifende Rezeptionsgeschichte der Zionstheologie zu begreifen. Daher kommt der Erforschung dieser Stadt für Judentum, Christentum und Islam eine im wörtlichen Sinne »grundlegende« Bedeutung zu. mehr
Geschichte steht nie einfach an, sondern ist eine von Generation zu Generation neu zu leistende Konstruktion, die von den Sinnbedürfnissen einer Gemeinschaft ausgeht, um der Strukturierung von Erfahrung und der Orientierung im Handlung zu dienen und im kulturellen Gedächtnis der Gemeinschaft eine stabilisierende Identität zu errichten. mehr
Grabungen am Tell es-Sultan, dem alttestamentlichen Jericho, führten mit zunehmender Deutlichkeit zu einem Dilemma zwischen den archäologischen Befunden der Spätbronzezeit auf der einen und der literarischen Überlieferung zum Schicksal der Stadt während der israelitischen Landnahme unter Josua auf der anderen Seite Diese Spannung zwischen archäologischen Befunden und biblischen Geschichten zu erklären und die Geschichte dieser Geschichten von ihren ersten schriftlichen Fassungen bis zum vorliegenden kanonischen Text zu verfolgen, war die Fragestellung dieses Forschungsprojekts. mehr
Mit König Jehu, dem Usurpator, fand in Samaria die Dynastie der Omriden ein gewaltsames Ende. 2 Kön 8,25–10,36 erzählt in eine spannungsvolle Geschichte von der Revolution des des Jehu – eine Geschichte voller Probleme. mehr
Hos 5,8–8,14 bildet das zweite Drittel des Buches Hosea, dessen literarische Struktur erhebliche Probleme bereitet. mehr