Resafa in Nordsyrien ist vorwiegend durch seine jüngere Geschichte bekannt: als Begräbnisstätte des Hl. Sergios, welcher hier im frühen 4. Jh. n. Chr. das Martyrium erlitt und dessen Verehrung den Platz von einem bescheidenen römischen Grenzkastell zu einer der großen frühchristlichen Pilgerzentren im oströmischen Reich werden ließ. Resafa ist Grabungs- und Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin, die Grabunsleitung liegt seit 2007 bei Prof. Dr. Dorothée Sack, Technische Universität Berlin. In
Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der
Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung werden an der Professur für Archäologie der Römischen Provinzen Teilvorhaben des Resafa-Projektes bearbeitet, welche aus der Erforschung der Frühzeit römischer Präsenz am Limes in Syrien resultieren.