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News Universitätsarchiv

07.12.12

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Klaus Guth

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Klaus Guth

Ehrung für den Begründer des Universitätsarchivs
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14.11.12

Archivalienübergabe am Dies Academicus, 19.11.2012

Archivalienübergabe am Dies Academicus, 19.11.2012

Matrikelbücher der alten Bamberger Universität
ausführlich

07.11.12

Praktikumsplätze in den Semesterferien

Praktikumsplätze in den Semesterferien


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27.04.12

Prominenter Neuzugang: Nachlass Oppolzer

Prominenter Neuzugang: Nachlass Oppolzer


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Alle aktuellen Meldungen

Geschichte des Archivs

Stiftungsbrief von 1647
Stiftungsbrief von 1647

Die Vorläufer-Einrichtungen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Academia Ottoniana (1647) im 18. Jahrhundert zur klassischen Vierfakultätenuniversität ausgebaut und seit 1803 Lyzeum, wurde im Jahr 1923 in eine Philosophisch-Theologische Hochschule umgewandelt, die wiederum 1972 zusammen mit der Pädagogischen Hochschule in der Gesamthochschule aufging. Die neue Bamberger Universität entstand 1979. Diese blickt also auf eine Geschichte von 360 Jahren zurück, damit zugleich auf 360 Jahre Entstehung von Akten und anderen archivwürdigen Materialien. 

(Für eine Ausführliche Darstellung siehe  Geschichte der Universität.)

Essentielle Verluste durch Verkauf von Akten

Als die Bamberger Universität 1803 kurzerhand aufgehoben worden war, kamen die erhaltenen Aktenbestände der ehemaligen Universität an das neugegründete Königliche Lyzeum. 1889 ging der Teil der Aktenbestände, die ehemals im Besitz der hochstiftischen Verwaltung waren, an das Bamberger Staatsarchiv. Der andere Teil der Universitätsunterlagen oblag der Verwaltung der „Königlichen Administration der unmittelbaren Stiftungen in Bamberg“.  Etwa zeitgleich mit der Übergabe setzte leider auch der Verkauf von Archivalien ein; dadurch kam es zu weiteren essentiellen Verlusten.  Mit Auflösung des Königlichen Lyzeums im Jahr 1923 ging die Betreuung der übrigen Aktenbestände an die Philosophisch-Theologische Hochschule. Kriegseinwirkungen führten nicht zu weiteren Verlusten der Archivbestände, wohl aber der leichtfertige Umgang nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

Weitere Vernachlässigung des Archivgutes

In den 50er Jahren verschlechterte sich der Zustand der Bamberger Aktenverzeichnisse zunehmend, was den Verlust weiterer Unterlagen zur Folge hatte. Die Vernachlässigung der Archivalien setzte sich fort; sie lagerten in verschiedenen Gebäuden der Universität, größtenteil auf dem Dachboden des ehemaligen Kollegiengebäudes (U2). Offiziell entstand zwar 1973 ein Hochschularchiv, aber erst die Vorbereitungen zum Universitätsjubiläum 1997/98 ermöglichten eine Archivierung der Altbestände. Von 1995 bis 1998 wurden die erhaltenen Altbestände archiviert, während die Bestände der Lehrerbildungsanstalt Bamberg an das Staatsarchiv Bamberg abgegeben wurden.