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News

Whitman Week in Chicago, June 24-29, 2013

Students are invited to apply for the 6th Whitman Week in Chicago - a complete credit-bearing seminar on one of America's most innovative and influential poets, taught by international specialists.
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American Guest Professor in Bamberg

In April 2013, American scholar and writer Tom Whalen will join our institute as international guest professor. He will teach 4 seminars (PS/ HS) on American literature and culture that are open to all students in our BA, MA and Lehramt programs.
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One Week in Paris: American Modernism in the French Capital

During a 5-day exursion, students explored the many connections between American Literature and Modernist Art in Paris during the 'Roaring Twenties.'
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Exploring Neuschwanstein and Hohenschwangau

Schloss Neuschwanstein and Canada - for the participants of the seminar “Germans in Canadian Literature and Culture” this connection became perfectly clear when they went on a field trip to Southern Bavaria to explore two castles of ‘mad’ king Ludwig II.
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Antrittsvorlesung Prof. Dr. Christine Gerhardt

Am 22.10.2012 hielt Christine Gerhardt, Inhaberin der Professur für Amerikanistik, ihre Antrittsvorlesung an der Universität Bamberg. Zum Vortrag "Disequilibrium Poetics: Migration und Ökologie in der amerikanischen Gegenwartsliteratur" und zum anschließenden Empfang erschienen zahlreiche Studierende und Kolleg/innen.
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Bibliothekstutorien im SoSe 2013

Informationen zu Inhalten, Terminen und Anmeldemodalitäten der verpflichtenden Bibliothekstutorien zu den "Introductions to English and American Literature" sowie zu den Seminaren im Aufbaumodul
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Erste Staatsprüfung (mündlich) an öffentlichen Schulen

Informationen für Studierende, die ihre erste Staatsprüfung ablegen wollen.
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News

Elisabeth Bronfen (Univ. Zürich): "Gendering the Civil War: Reimagination des Krieges in Hollywood"

26.06.2012, 16:15 Uhr, U7/01.05 

Auf der Leinwand kehrt Hollywood gerne zum Bürgerkrieg zurück, und zwar immer dann, wenn es auch darum geht, die Einheit der Nation erneut auszuhandeln. So lässt sich das kinematische Re-Enactment nicht nur als Wiederbelebung der Vergangenheit für die Gegenwart verstehen. Es dient auch als Seismograph der jeweiligen kulturellen Anliegen, in deren Kontext jeder dieser Filme entsteht. Ist Krieg zudem traditionell eine Männerangelegenheit, rückt der Bürgerkrieg die Heimfront in den Vordergrund. So lässt sich auch an der Rolle, die den Frauen zugewiesen wird, ein kultureller Wandel ablesen: vom weiblichen Opfer in Griffiths Birth of the Nation, zur generalissima Scarlet O'Hara in Gone with the Wind, und schließlich zum homoerotischen Bündnis in Ang Lees Ride with the Devil.

Die renommierte Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen ist Professorin für Anglistik an der Universität Zürich. Zu ihren vielbeachteten Veröffentlichungen in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Literatur-, Film- und Kulturwissenschaften gehören Crossmappings: Essays zur visuellen Kultur (2009), Tiefer als der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht (2008), Liebestod und Femme fatale. Der Austausch sozialer Energien zwischen Oper, Literatur und Film (2004), Diva. Eine Geschichte der Bewunderung (2002), Heimweh. Illusionsspiele in Hollywood (1999), Das verknotete Subjekt. Hysterie in der Moderne (1998), Sylvia Plath (1998) und Nur über ihre Leiche. Tod, Weiblichkeit und Ästhetik (1993, Neuauflage 2004). Außerdem ist sie Co-Herausgeberin von The Consequences of Gender Studies (2000), Trauma. Zwischen Psychoanalyse und kulturellem Deutungsmuster (1999) und Death and Representation (1993).

Nach dem Vortrag zeigt das Lichtspiel-Kino um 18:15 Uhr den amerikanischen Bürgerkriegsfilm "Ride With the Devil," zu dem Frau Bronfen eine kurze Einführung geben wird.