"Wir sorgen dafür, dass an der Universität 'die Geschäfte' laufen" , so charakterisiert Kurt Herrmann den Aufgabenbereich seines Dezernats, der mit "Zentralen Aufgaben" überschrieben ist. Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behalten den Betriebsablauf zwischen den einzelnen Einrichtungen der Universität im Auge und sind stets bestrebt, diesen zu optimieren.
Dass das Team um Kurt Herrmann "immer in Bewegung" bleibt, bringt unter anderem die Verantwortung für den Post- und Kurierdienst der gesamten Universität mit sich. Dieses Aufgabengebiet begründet die Mitarbeit in der Projektgruppe zur Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) an der Universität Bamberg.
Neben den allgemeinen Aufgaben arbeitet das Dezernat an der strukturellen Einführung einer Innenrevision.
Das Dezernat Zentrale Aufgaben und Flächenmanagement wirkt aufgrund der vielseitigen Aufgabenvernetzung in den ständigen Arbeitgruppen Organisationsentwicklung sowie Controlling und Kosten- und Leistungsrechnung mit.
Das Aufgabengebiet "Flächenmanagement" überspannt ein weites Spektrum.
Es beginnt mit der Erstellung von Flächenbedarfsanalysen, die ausgehend von der Auslastung der Universität nach spezifizierten Flächenbedarfszahlen hochgerechnet werden. Die konkreten Flächenbedarfe ergeben sich aus den Bedarfsanalysen der jeweiligen Fakultäten bzw. Fächer. Diese werden ermittelt aus dem Bedarf für Büro- und Institutsflächen sowie aus den spezifischen Bedarfen für beispielsweise Lehrveranstaltungsräume und Bibliotheksflächen. Aus diesen verschiedenen Bedarfen wird ein Nutzungskonzept entwickelt, das einerseits in existierenden Gebäuden mit ihren Grundrissen optimiert werden muss oder in Idealfall für Baumaßnahmen in ein Raumkonzept mündet.
Die konzeptionellen Planungen orientieren sich stets an den Hauptzielen, universitäre Einrichtungen auf wenige Standorte zu konzentrieren und die "Universität in der Stadt" langfristig zu verwirklichen.
Offenkundig ist das eklatante Missverhältnis von Flächenbestand und Flächenbedarf. Das Dezernat unterstützt die Universitätsleitung in ihrem stetigen Bemühen, das Flächendefizit zu verringern. Die jüngste Vergangenheit, die von einem sprunghaften Anstieg des Gesamtflächenbedarfs geprägt ist, hat gezeigt, dass neben Neubaumaßnahmen zusätzliche Flächen nur über Anmietungen zeitnah realisiert werden können.
Flächenmanagement bedeutet selbstverständlich auch die existierenden Flächen in einem nutzbaren Zustand zu erhalten bzw. an veränderte Nutzungen durch entsprechende bauliche Maßnahmen anzupassen.
Das Aufgabengebiet "Flächenmanagement" erfordert umfassende Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen.
Für die Planung und Abwicklung von Baumaßnahmen ist eine stetige Zusammenarbeit mit der staatlichen Bauverwaltung erforderlich. Die Baumaßnahmen sollen sich möglichst nahe an den Anforderungen der künftigen universitären Nutzer orientieren. Gleichzeitig sind die baurechtlichen- und technischen Vorgaben sowie der Finanzrahmen zu berücksichtigen.
Werden Flächendefizite durch Anmietungen gedeckt, erstreckt sich die Kooperation auf Vermieter ggf. einschließlich Bauträger sowie auf die Immobilien Freistaat Bayern, die vornehmlich die Vertragsangelegenheiten übernimmt.
Flächenmanagement beinhaltet auch die konkrete Belegung und Nutzung der Räume. In enger Zusammenarbeit mit den Fakultäten und deren Raumbeauftragten werden Belegungskonzepte erarbeitet und organisatorisch vom Dezernat Z/AZ umgesetzt.
Dezernat Zentrale Aufgaben & Flächenmanagement
Kurt Herrmann
Kapuzinerstraße 16
96047 Bamberg
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