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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 04:17:11 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 04:17:11 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 09:57:39 +0100</pubDate>
                        <title>Ausschreibung von Abschlussarbeiten</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/ausschreibung/</link>
                        <description>Bachelor-, Master- oder Zulassungsarbeiten in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Juni 2025 wird im Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig in einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten <a href="https://leibniz-ifl.de/forschung/forschungsthemen/historische-geographien/projekt/die-konzeptionalisierung-des-regionalen-in-der-historisch-geographischen-landeskunde-1922-1970" target="_blank" rel="noreferrer">Projekt zur westdeutschen Geschichte der Historischen Regionalgeographie im 20. Jahrhundert</a> geforscht. Ab sofort besteht für Studierende der Geographie an der Universität Bamberg die Möglichkeit, die Abschlussarbeit im Rahmen des Projekts zu verfassen.</p>
<p><strong>Worüber wir forschen</strong></p><ul><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Das Projekt ist an der Schnittstelle von Geographiegeschichte, Regionaler Geographie und Historischer Geographie angesiedelt und möchte einen Beitrag zu einem neuen Geschichtsbild der regionalgeographischen Theorien- und Methodenentwicklung in Deutschland leisten.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Jenseits der bisherigen Narrative rund um den Kieler Geographentag von 1969 (kurz: </span><i><span>Kiel</span></i><span>) fragt es auf der Grundlage einer breiten archivalischen Überlieferung danach, wie „</span><i><span>das Regionale</span></i><span>“ in der Zeit </span><i><span>vor Kiel</span></i><span> konzeptionell verstanden wurde. Dabei steht die historisch-geographische Landeskunde als ein wichtiger Ansatz der Regionalen Geographie im 19. und 20. Jahrhundert im Mittelpunkt der Untersuchung.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Eine kritische Dekonstruktion regionalgeographischer Fachgeschichtsbilder muss berücksichtigen, dass diese </span><i><span>vor Kiel</span></i><span> zumeist im (zeitlichen) Zusammenhang mit dem NS-Regime gedacht und weiterentwickelt wurden. Daher nimmt das Projekt ihre wissenschaftspolitischen, zeitgeschichtlichen und regionalhistorischen Umstände in den Blick, um das Verhältnis von epistemischen Praktiken in der Geographie und den ideologisch-politischen Vorstellungen im Wissenschaftssystem von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis hin zur frühen Nachkriegszeit der Bundesrepublik Deutschland zu verstehen.</span></li></ul><p><strong>Was Sie bei uns tun</strong></p><ul><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie entwickeln zusammen mit unserem Projektteam eine eigene Forschungsfrage, die Sie dann im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit beantworten.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie arbeiten sich in den Stand der Forschung zur Geschichte der Geographie im Kontext des Nationalsozialismus ein und identifizieren unter Anleitung offene Forschungslücken.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie untersuchen zeitgenössische Archivquellen und Forschungsliteratur, die unter den spezifischen Rahmenbedingungen der Zwischenkriegszeit, des Zweiten Weltkriegs oder der frühen Nachkriegszeit entstanden sind.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie stellen einmal während der Bearbeitungszeit Ihre Arbeitsfortschritte im Projektteam vor.</span></li></ul><p><strong>Was Sie mitbringen&nbsp;</strong></p><ul><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie studieren an der Universität Bamberg im Bachelor- oder Lehramtsstudium Geographie oder im Masterstudium Historische Geographie.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie interessieren sich besonders für die Geschichte der Hochschulgeographie oder der Schulgeographie im 20. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Weimarer Republik, der NS-Zeit oder der frühen Bundesrepublik Deutschland.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie hatten in Ihrem bisherigen Studium schon einmal mit Vorlesungen, Seminaren oder Exkursionen an der Professur für Historische Geographie der Universität Bamberg zu tun und haben bestenfalls Veranstaltungen zu allgemeinen Themen der Historischen Geographie (B7e) und/oder zur Fachmethodik der Historischen Geographie (B8e) besucht.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie haben Freude daran, sich mit konkreten Personen, Institutionen oder Denktraditionen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie verfügen über eine eigenständige und strukturierte Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Motivation.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie sind bereit dazu, an regelmäßigen digitalen Sitzungen teilzunehmen, um dadurch mit dem Projektteam im inhaltlichen Austausch zu bleiben.</span></li></ul><p><strong>Was Sie erwarten können</strong></p><ul><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie werden während Ihres Schreibprozesses eng im Rahmen des Projektteams betreut.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie erhalten vertiefte Einblicke in die Arbeitsweisen eines Forschungsprojekts.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie bekommen auf Wunsch besonderen Zugang zur </span><a href="https://leibniz-ifl.de/forschung/forschungsinfrastrukturen/geographische-zentralbibliothek/uebersicht" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Geographischen Zentralbibliothek</span></a><span> und zum </span><a href="https://leibniz-ifl.de/forschung/forschungsinfrastrukturen/archiv-fuer-geographie/uebersicht" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Archiv für Geographie</span></a><span> im Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Sie lernen weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Umfeld der Geographiegeschichte und der Historischen Geographie kennen und bauen dadurch frühzeitig ein Netzwerk für Ihr weiteres Studium und Ihre anschließende Karriere auf.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Bei erfolgreichem Abschluss unterstützen wir Sie bei einer möglichen Veröffentlichung und Präsentation Ihrer Ergebnisse, beispielsweise im </span><a href="https://blog.leibniz-ifl.de" target="_blank" rel="noreferrer"><span>ifl.blog</span></a><span> oder auf thematisch einschlägigen (Nachwuchs-)Tagungen.</span></li><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span>Das IfL und das Institut für Geographie an der Universität Bamberg sind über einen </span><a href="/histgeo/vernetzung/kooperationsvertrag-mit-dem-ifl/"><span>Kooperationsvertrag</span></a><span> miteinander verbunden, der einen reibungslosen Ablauf für Ihre Abschlussarbeit ermöglicht.</span></li></ul><p><strong>Interessenbekundung</strong></p>
<p>Wenn Sie Interesse an einer Abschlussarbeit im Rahmen unseres Forschungsprojekts haben, nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt zu uns auf. Wir tauschen uns in einem ersten Gespräch über potenzielle Themen, Ihre persönlichen Interessen und einen möglichen Zeitplan aus. Sollten Sie sich schließen dafür entscheiden, bereiten wir gemeinsam die offizielle Anmeldung der Abschlussarbeit an der Universität Bamberg vor und starten den Arbeitsprozess.</p><ul><li><span style="font-family:Wingdings;"></span><span><strong>Ansprechperson:&nbsp;</strong></span><a href="https://leibniz-ifl.de/institut/personen/reitinger-patrick" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Dr. Patrick Reitinger</span></a><span> |&nbsp;</span><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8n_pcgrglecpYjcgzlgx+gdj,bc" data-mailto-vector="-2"><span><u>p_reitinger(at)leibniz-ifl.de</u></span></a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:28:33 +0200</pubDate>
                        <title>Historische Geographie Venedigs und seiner Umgebung</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/historische-geographie-venedigs-und-seiner-umgebung/</link>
                        <description>15 Studierende beschäftigten sich auf einer achttägigen Exkursion mit der Regionalen Geographie Venetiens von der Antike bis zur Gegenwart</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. bis 8. September 2025 nahmen 15 Studierende unter der Leitung von Dr. Patrick Reitinger an einer Großen Exkursion nach Venetien teil. Besucht wurden die Orte Verona, Peschiera del Garda, Vicenza und Venedig. Die Studierenden sollten sich dabei nicht nur mit Regionalisierungsprozessen im diachronen Verlauf und den wichtigsten historisch-geographisch zu erklärenden Raumstrukturen in Venetien beschäftigen, sondern zugleich spezifische Methoden der Regionalgeographie erlernen und praktisch anwenden. Grundlage dafür waren die <a href="https://zgd-journal.de/index.php/zgd/article/view/196" target="_blank" rel="noreferrer"><i>Raumkonzepte, </i>die von Ute Wardenga jüngst aus einer geographiegeschichtlichen Perspektive</a> weiterentwickelt wurden und die durch ihre geographiedidaktische Einbettung insbesondere für die teilnehmenden Lehramtsstudierenden eine kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen regionalgeographischer Methoden und Praktiken bot.</p>
<p>Eingeübt wurden während der Exkursion drei grundlegende Strukturelemente der Geographie: <i>Visualisierungen</i>, <i>Mensch-Umwelt-Beziehungen</i> und <i>Zeitlichkeit</i>. Diskutiert wurden auf dieser Grundlage verschiedene Entwicklungen der Geographiegeschichte von der Länderkunde über die Landschaftsgeographie, die funktionalistische Geographie bis hin zu den <i>Geographies of Places</i>, die gegenwärtig vor allem in der Humangeographie die Debatten prägen.&nbsp;</p>
<p>Dabei entwickelten die Studierenden, zum Teil in Kleingruppen, zum Teil unter Anleitung der Exkursionsleitung, unterschiedliche empirische Zugänge. In Verona stand das Erkennen verschiedener Zeitschichten im Raum im Mittelpunkt. Eingebettet von Referaten zur antiken Stadtentwicklung, zur Entwicklung der oberitalienischen Städte im Mittelalter und der frühen Neuzeit oder zur Familie der Scaliger und deren stadtgeographisches Wirken in Verona kartierten die Studierenden materielle Überlieferungen in der Stadt und ordneten die identifizierten Sachquellen verschiedenen historischen Phase zu. Der Fokus lag dabei auf den römischen Strukturen der Stadt, die es zu erkennen galt, um die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Weiterentwicklungen auf dieser Grundlage besser interpretieren zu können. Schließlich wendeten die Studierenden die erlernten Kompetenzen und Perspektiven in Peschiera del Garda an, wo in einer im 15. und 16. Jahrhundert durch Venedig ausgebauten Festung unmittelbar am Gardasee die übergreifenden historisch-geographischen Dimensionen der venezianischen Regionalisierungsprozesse rekonstruiert werden konnten.</p>
<p>Nach zweieinhalb Tagen in Verona und Peschiera del Garda setzte die Gruppe die Exkursion in Vicenza fort. Hier konnte nun auf die erarbeiteten Grundlagen aufgebaut werden, handelt es sich doch bei Vicenza heute im historischen Stadtkern im Wesentlichen um die Überlieferung aus der Schaffensphase von Andrea Palladio, der durch seine architektonischen und stadtplanerischen Ansätze im 16. Jahrhundert die Basis für einen spezifischen Landschaftstypus entwickelte, der auf einem klassisch-römischen Ideal die historischen Strukturen Vicenzas und seiner Umgebung bis heute prägt. Die Studierenden beschäftigten sich mit den von Palladio geplanten, umgesetzten und inspirierten Bauten in Vicenza und schlugen dabei den Bogen zu aktuellen Fragestellungen der Geographie. Sie diskutierten in Kleingruppen, in welchem Spannungsverhältnis die Bewahrung und Weiterentwicklung der historischen Strukturen zu sozialgeographischen Problemfeldern des Wohnens, Lebens und Arbeitens stehen, welche Möglichkeiten und Risiken sich für Vicenza und seine Bevölkerung aus tourismusgeographischer Perspektive ergeben, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung aussehen könnte, die das historische Gewordensein der Stadt in den Blick nimmt, und welche positiven und negativen Auswirkungen sich aus der Tatsache ergeben, dass das palladianische Vicenza heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.</p>
<p>Bei all den Stationen und Themen war immer präsent, dass sich die Gruppe in einer Region befand, die seit dem Mittelalter wesentlich unter dem Einfluss der Republik Venedig stand. Diese Fäden wurden im letzten Teil der Exkursion zusammengeführt. Von Mestre aus entdeckten die Studierenden auf einer ausgedehnten Stadtexkursion historisch-geographische Strukturen, die weit abseits der heutigen Tourismusströme einen guten Einblick in das raumpolitische Agieren der Republik Venedig gaben. Die Studierenden besuchten den historischen Kern von Mestre und erschlossen sich von dort aus die verschiedenen Phasen der Eingliederung des Umlandes von Venedig in den Einflussbereich der mittelalterlichen See- und Wirtschaftsmacht. Dabei spielten wirtschafts- und verkehrsgeographische Aspekte durch die Einbindung Mestres in den venezianischen Handel oder die Angliederung an das Kanalsystem ebenso eine Rolle wie die in der Stadtlandschaft immer wieder sichtbar gewordenen Aspekte der italienischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. In der Festung Marghera bekam die Gruppe einen Einblick in die Auswirkungen des Zusammenbruchs der Republik Venedig im Kontext der napoleonischen Kriege sowie der österreichischen Herrschaftsphase nach dem Wiener Kongress oder auch der italienischen Einigungskriege. Dabei konnten die Studierenden in der Zwischenzeit Querverbindungen zu den in Verona, Peschiera del Garda und Vicenza erarbeiteten Themen herstellen und dadurch ein immer besseres Gefühl für die historisch-geographischen Dimensionen von Regionalisierungsprozessen gewinnen. In Venedig selbst näherte sich die Gruppe thematisch zunehmend der Gegenwart. Dabei diskutierten die Studierenden im Ghetto di Venezia Aspekte der lokalen und regionalen jüdischen Geschichte und im Arsenale Aspekte der Wirtschaftsgeographie ebenso wie Fragen von Krieg und Frieden oder auch den historischen und aktuellen Umgang mit Kolonien. Auf dem Lido di Venezia, vor dem imposanten Gebäude des “Grand Hotel Excelsior”, bekamen die Teilnehmenden inmitten der gerade stattfindenden Biennale einen Eindruck von den historischen Grundlagen des modernen Massentourismus, der sich seit dem 19. Jahrhundert in Venedig entwickelte.&nbsp;</p>
<p>Am letzten Tag fuhr die Exkursionsgruppe hinaus in die Lagune. Auf der Insel Murano diskutierten die Studierenden zunächst die historischen Grundlagen der venezianischen Glasindustrie sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf die heutigen Wohn- und Arbeitsmarktstrukturen, wobei in den Referaten insbesondere die Perspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner Muranos reflektiert wurden. Den Abschluss fand die Gruppe auf Sant'Erasmo, wo die Studierenden erleben konnten, wie einheimische Landwirte über das Konzept des <i>Agriturismo</i> versuchten, die eigenen landwirtschaftlichen Betriebe in Verbindung mit einem <i>Sanften Tourismus</i> in die Zukunft zu führen. Besprochen wurden die Zusammenhänge zwischen dem Ökosystem der venezianischen Lagune und den Möglichkeiten und Grenzen der ökologischen Landwirtschaft auf der Insel sowie die Vermarktung der biologisch angebauten Produkte in Venedig. Wir erhielten Einblick in einen landwirtschaftlichen Betrieb und durften erleben, wie aktuell historische Strukturen des 19. Jahrhunderts mit modernen Ansätzen der Street-Food-Bewegung verbunden werden, um abseits des Massentourismus den Menschen auf Sant'Erasmo eine gute Zukunft zu geben.&nbsp;</p>
<p>Von Mestre aus trat die Gruppe –&nbsp;wie schon auf der Hinreise und trotz Streik bei Trenitalia –&nbsp;wieder mit dem Zug die Rückreise an. Dabei hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, bei einem Blick aus dem Fenster die Stationen Vicenza und Verona noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor es über Südtirol, den Brenner, Innsbruck und München zurück nach Franken ging. Die Studierenden konnten sich während der achttägigen Exkursion intensiv mit der Historischen Geographie Venedigs und seiner Umgebung auseinanderzusetzen und dabei eine Vielzahl der im Studium erlernten humangeographischen und physisch-geographsichen Themen mit spezifischen regionalgeographischen Methoden und Konzepten verbinden. Durch die permanente Diskussion der <i>Wardenga'schen Raumkonzepte</i> erhielt die Gruppe schließlich auch noch Einblicke in die Fachgeschichte der Geographie, was ihnen dabei half, ihr eignes Agieren als Geographinnen und Geographen in den historischen Gesamtzusammenhang der eigenen Disziplin einzuordnen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-29065</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 17:35:05 +0200</pubDate>
                        <title>Leben im Böhmerwald – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/leben-im-boehmerwald-vor-waehrend-und-nach-dem-zweiten-weltkrieg/</link>
                        <description>Bayerisch-Tschechische Sommerschule vom 14. bis 19. Juli 2025 im Freilichtmuseum Finsterau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur für Historische Geographie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie sowie Mitteleuropa- und Balkanstudien der Karls-Universität Prag vom <strong>14. Juli 2025</strong> bis <strong>19. Juli 2025</strong> im Freilichtmuseum Finsterau eine bilaterale Sommerschule für Studierende aus Bayern und Tschechien zum <i>Leben im Böhmerwald – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg</i>. <strong>Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2025.</strong></p>
<h2>Anmeldung</h2>
<p>Bewerbungen sind bis <strong>30. Juni 2025</strong> möglich. Zu- und Absagen erfolgen am 1. Juli 2025. Der formlosen Bewerbung ist ein Kurzlebenslauf beizufügen, aus dem das Geburtsdatum, der Studienort und die Studienfächer sowie das Sprachniveau in Deutsch und Tschechisch hervorgeht. <strong>Studierende aus Bayern</strong> bewerben sich per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8nyrpgai,pcgrglecpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">patrick.reitinger(at)uni-bamberg.de</a> und <strong>Studierende aus Tschechien</strong> per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8qylbpy,ipcgqqjmtyYdd,aslg,ax" data-mailto-vector="-2">sandra.kreisslova(at)ff.cuni.cz</a>.</p>
<h2>Thematischer Rahmen</h2>
<p>Die gesellschaftliche und wissenschaftliche Beschäftigung mit den Beziehungen in der bayerisch-böhmischen Grenzregion im 20. Jahrhundert waren lange Zeit durch die Ereignisse der Zwischenkriegszeit, durch den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, durch Themen von Flucht und Vertreibung und durch den Kalten Krieg geprägt. Seit einigen Jahren suchen Menschen aus Bayern und Tschechien zunehmend nach Gemeinsamkeiten in ihrer Geschichte und versuchen das Trennende zu überwinden – ohne dabei die schrecklichen Ereignisse, die Zerstörungen, den Tod und das Leid auf beiden Seiten der Grenze zu vergessen. Aus historisch-geographischer Sicht sind vor allem die Entwicklungen in der Landschaft von besonderer Bedeutung, die sich durch die vielen Ereignisse des 20. Jahrhunderts bis heute dort erkennen lassen. Wir möchten uns während der Sommerschule mit diesen materiellen Überlieferungen in der Landschaft auseinandersetzen und gemeinsam untersuchen, wie heute an verschiedenen Orten an die Geschichte erinnert wird. Dazu möchten wir bewusst die bisherigen Perspektiven erweitern und dafür sensibilisieren, dass sich auf beiden Seiten der Grenze große Transformationen ereigneten, die bis heute das Landschaftsbild und die Lebensbedingungen der Menschen prägen. Im Laufe der Woche wollen wir ausgehend von unseren Erfahrungen in der gemeinsamen Grenzregion neue Perspektiven für eine grenzüberschreitende Erinnerungskultur erarbeiten, die in der Landschaft sichtbar werden kann und die Menschen auf beiden Seiten der Grenze auf der Grundlage ihrer gemeinsamen Geschichte noch enger zusammenwachsen lässt.</p>
<h2>Was?</h2>
<p>Wir freuen uns auf eine sechstägige Sommerschule im Selbstversorgerhaus mit viel Zeit in der Natur, Wanderungen zu spannenden historischen Orten, Arbeiten mit Archivquellen, historischen Fotographien, Kartenmaterial, zeitgenössischen Tagebüchern und Briefen, einem Besuch des Freilichtmuseums Finsterau und der Teilnahme an der Eröffnung der Ausstellung <i>Leopoldsreut im Fokus der Wissenschaft. Historische Geographie eines untergegangenen Dorfes</i>.</p>
<h2>Wann?</h2>
<p>Montag, 14. Juli 2025, bis Samstag, 19. Juli 2025.</p>
<h2>Wo?</h2>
<p>Die Sommerschule findet im Freilichtmuseum Finsterau (Museumsstraße 51, D-94151 Finsterau) statt. Die Übernachtung erfolgt im <i>Denk-Haus&nbsp;</i>(https://www.freilichtmuseum.de/denk-haus-1). Die An- und Abreise ist selbständig zu organisieren und zu finanzieren. Die Teilnehmenden erhalten vor der Sommerschule eine Teilnehmerliste, um sich bei Bedarf untereinander vernetzen und Fahrgemeinschaften bilden zu können. Ausführliche Informationen zur Anreise bietet das Freilichtmuseum Finsterau auf seiner Website (Anreise aus Deutschland: <a href="https://www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/anfahrt-routenplanung" target="_blank" rel="noreferrer">www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/anfahrt-routenplanung</a>; Anreise aus Tschechien: <a href="https://www.freilichtmuseum.de/skanzen-finsterau/trasa-orientace-freilichtmuseum-finsterau)." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.freilichtmuseum.de/skanzen-finsterau/trasa-orientace-freilichtmuseum-finsterau).</a></p>
<h2>Für wen?</h2>
<p>Wir sprechen Studierende aller Fachrichtungen an, die ein besonderes Interesse an der Geschichte und Geographie der bayerisch-böhmischen Grenzregion im 20. Jahrhundert haben oder neue Perspektiven in dieser Region gewinnen möchten. Teilnehmen können jeweils sechs Studierende aus Tschechien und sechs Studierende aus Bayern. Bevorzugt werden Studierende aus Bayern, die Tschechisch lernen, und Studierende aus Tschechien, die Deutsch lernen, um auch den gegenseitigen sprachlichen Austausch zu stärken und die grenzüberschreitende Vernetzung zu fördern.</p>
<h2>Was wir bieten:</h2>
<p>Die Sommerschule wird durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur gefördert. Finanziert sind dadurch die Übernachtungskosten im <i>Denk-Haus&nbsp;</i>sowie die Fahrtkosten, die für die Teilnehmenden vor Ort anfallen. Selbst finanziert werden muss die gemeinschaftliche Verpflegung im Selbstversorgerhaus –&nbsp;die Küche ist mit allem ausgestattet, was man braucht. Es besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Einkaufen im nahegelegenen <i>nah &amp; gut</i>, zudem haben tagsüber im Museum die Gastwirtschaft „D’Ehrn“ (https://www.ehrn.de) und das Café Heimat (https://www.cafe-heimat-finsterau.de) geöffnet.</p>
<h2>Was wir erwarten:</h2>
<p>Wir erwarten eine persönliche Begeisterung für grenzüberschreitende Begegnungen und ein großes Interesse an der Geschichte der bayerisch-böhmischen Beziehungen im 20. Jahrhundert mit einer besonderen Sensibilität für die Ereignisse vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Da wir an drei Tagen in der Landschaft unterwegs sein werden, setzen wir die Bereitschaft zu gemeinsamen Wanderungen voraus. Das Leben im Selbstversorgerhaus erfordert Spaß am bilingualen Austausch, an gemeinsamem Kochen, Abspülen und Aufräumen und am Übernachten im Schlafsack. Durch den Aufenthalt am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald wünschen wir uns einen respektvollen Umgang mit der Natur und den dort lebenden Tieren.</p>
<h2>Weitere Informationen:</h2>
<p>Die Sommerschule wird von Dr. Patrick Reitinger (Universität Bamberg) und PhDr. Sandra Kreisslová, Ph.D. (Karls-Universität Prag) geleitet. Die thematischen Inhalte werden überwiegend auf Deutsch vermittelt, punktuell erfolgen Übersetzungen auf Tschechisch. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Sommerschule einen Nachweis über die Teilnahme, die an der eigenen Hochschule ggf. als Lehrveranstaltung (5 ECTS) angerechnet werden kann. Über die Möglichkeit der Anrechnung entscheiden die Hochschulen und die Prüfungsausschüsse der jeweiligen Studiengänge, die Organisatoren der Sommerschule übernehmen dafür keine Verantwortung. Während der gesamten Sommerschule ist individuell der Versicherungsschutz sicherzustellen. Da es auch Einkehrmöglichkeiten in Gaststätten (teilweise ohne Kartenzahlung) geben wird, empfehlen wir den deutschen Teilnehmenden die Mitnahme von Bargeld in Tschechischen Kronen und in Euro.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-29064</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 17:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Leopoldsreut im Fokus der Wissenschaft</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/leopoldsreut-im-fokus-der-wissenschaft/</link>
                        <description>Gemeinsame Ausstellung zur Historischen Geographie eines untergegangenen Dorfes im Freilichtmuseum Finsterau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Im Sommer 2025 wird im Freilichtmuseum Finsterau eine gemeinsame Ausstellung des&nbsp;Zweckverbands Niederbayerische Freilichtmuseen in Kooperation mit&nbsp;dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gezeigt. Das Team&nbsp;der drei&nbsp;Partnerinstitutionen hat nun die Ausstellung&nbsp;fertiggestellt.&nbsp;Die offizielle Eröffnung&nbsp;findet am 16. Juli 2025 statt. Zu sehen ist sie bis zum 9. November 2025.</p>
<h2>Auf den Spuren von Hans Fehn im Bayerischen Wald</h2></div><div><p>Hans Fehn (1903–1988) galt zu Lebzeiten als einer der&nbsp;bedeutendsten Experten der geographischen Landeskunde Bayerns. In den 1930er Jahren bereiste er mehrfach den Bayerischen Wald, um das dortige Siedlungsbild wissenschaftlich zu erfassen. Insbesondere das kleine&nbsp;Waldhufendorf Leopoldsreut, das seit 1963 als &quot;verlassenes Dorf&quot; zum Mythos geworden ist, hatte es ihm angetan. Die Ausstellung &quot;Leopoldsreut im Fokus der Wissenschaft&quot;&nbsp;beleuchtet Hans Fehns beruflichen Werdegang als Geograph im Dritten Reich und seine Forschung in Leopoldsreut. Dazu zeigt die Ausstellung zahlreiche historische Aufnahmen und Dokumente aus dem Teilnachlass Hans Fehn.</p>
<h2>Kooperation Finsterau - Leipzig – Bamberg</h2><div><p>Über fast fünf Jahrzehnte hinweg forschte, dokumentierte und fotografierte Hans Fehn im Raum Niederbayern und Oberpfalz. Dabei entstand eine beeindruckende Sammlung, die beinahe 2.000 Bildaufnahmen sowie zahlreiche Notizbücher, Karten&nbsp;und weitere Dokumente umfasst.</p>
<p>2021 übertrug die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern diese Sammlung an das Freilichtmuseum Finsterau. Im vergangenen Jahr wurde der Teilnachlass durch das&nbsp;Museum aufbereitet, nun wird er in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgewertet.</p>
<p>Der Teilnachlass ergänzt den Hauptnachlass zu Hans Fehn, der im Archiv für Geographie im Leibniz-Institut für Länderkunde&nbsp;in Leipzig&nbsp;aufbewahrt wird, sowie eine Spezialsammlung aus der Forschungsbibliothek Fehns, die an der Professur für Historische Geographie der Universität Bamberg zugänglich&nbsp;ist. Das gesamte Material&nbsp;wird im Rahmen des DFG-Projekts <a href="https://leibniz-ifl.de/forschung/forschungsthemen/historische-geographien/projekt/die-konzeptionalisierung-des-regionalen-in-der-historisch-geographischen-landeskunde-1922-1970" target="_blank" title="https://leibniz-ifl.de/forschung/forschungsthemen/historische-geographien/projekt/die-konzeptionalisierung-des-regionalen-in-der-historisch-geographischen-landeskunde-1922-1970" rel="noreferrer">Die Konzeptionalisierung des Regionalen in der&nbsp;historisch-geographischen Landeskunde (1922–1970)</a>&nbsp;bis 2028 intensiv&nbsp;ausgewertet. Die Fotographien&nbsp;im Freilichtmuseum Finsterau sind eine zentrale&nbsp;Quelle&nbsp;für die Geographie- und Wissenschaftsgeschichte der NS-Zeit in Bezug auf die zeitgenössische Erforschung der Bayerischen Ostmark in den 1930er und 1940er Jahren.&nbsp;</p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 08:19:20 +0100</pubDate>
                        <title>Bauernhöfe als Symbole des Rechts in der Landschaft?</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/bauernhoefe-als-symbole-des-rechts-in-der-landschaft/</link>
                        <description>Neuer Beitrag von Patrick Reitinger und Andreas Dix in der Zeitschrift Siedlungsforschung erschienen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Beitrag <i>“Bauernhöfe als Symbole des Rechts in der Landschaft? Rechtliche Aspekte ländlicher Strukturpolitik im Reichsgau Sudetenland</i>” untersuchen <a href="http://www.patrickreitinger.de" target="_blank" rel="noreferrer">Patrick Reitinger</a> und <a href="/histgeo/dix/">Andreas Dix</a> die rechtlichen Grundlagen der Umsetzung raumpolitischer Maßnahmen im Dritten Reich und fragen danach, ob Bauernhöfe, die im Zusammenhang mit einer spezifischen Form der ländlichen Strukturpolitik im Nationalsozialismus entstanden sind, als materielle Manifestationen dieses NS-(Un-)Rechts in der Landschaft verstanden werden können.&nbsp;</p>
<p><a href="/histgeo/vernetzung/arkum/zeitschrift-siedlungsforschung/">Zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Siedlungsforschung.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 15:36:17 +0100</pubDate>
                        <title>Synergien zwischen Kulturlandschaftsanalyse und Naturschutz in Oberfranken</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/synergien-zwischen-kulturlandschaftsanalyse-und-naturschutz-in-oberfranken/</link>
                        <description>Im Sommersemester 2025 bietet Prof. Dr. Haik Thomas Porada wieder ein Seminar zur Angewandten Historischen Geographie an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Seminar werden an konkreten Beispielen Themen der Kulturlandschaftsgeschichte behandelt. Ziel ist ein vertieftes Verständnis unterschiedlicher Methoden der Kulturlandschaftsgeschichte, des Erkennens und der Ansprache unterschiedlicher landschaftlicher Strukturen und aktueller Problematiken ihres Erhalts.</p>
<p>Das Seminar wird für die Module B8e und M6 angeboten. Es findet in Blockphasen statt; Termine werden noch bekanntgegeben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 01 Jun 2024 10:45:25 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Kultur die Landschaft nachhaltig verändert</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/wie-kultur-die-landschaft-nachhaltig-veraendert/</link>
                        <description>Berichterstattung des NDR über den Feldkurs zur interdisziplinären Kulturlandschaftsanalyse in und um Bad Segeberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/histgeo/porada/">Prof. Dr. Haik Thomas Porada</a>, Honorarprofessor für Historische Geographie, organisierte Ende April und Anfang Mai 2024 in Kooperation mit der Abteilung Regionalgeschichte der Universität Kiel, dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein und der VHS Bad Segeberg in und um Bad Segeberg einen mehrtägigen Feldkurs zur interdisziplinären Kulturlandschaftsanalyse mit Studierenden aus Bamberg, aus Kiel und aus Schweden. &nbsp;</p>
<p>Der Norddeutsche Rundfunk begleitete die Kursteilnehmer. Die Reportage von Ole ter Wey wurde am 3. Mai 2024 um 19:20 Uhr auf NDR1 Welle Nord gesendet, die Aufnahme darf mit freundlicher Genehmigung des Norddeutschen Rundfunks auf der Website der Professur für Historische Geographie der Universität Bamberg verlinkt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 08:45:36 +0200</pubDate>
                        <title>Bamberger Studierende auf den Spuren des Nordischen Krieges in Schleswig-Holstein</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/bamberger-studierende-auf-den-spuren-des-nordischen-krieges-in-schleswig-holstein/</link>
                        <description>Feldkurs zur interdisziplinären Analyse der Kulturlandschaft im Raum Bad Segeberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende des <a href="/ma-histgeo/">Masterstudiengangs Historische Geographie</a> und benachbarter Fächer nehmen im Rahmen des Moduls&nbsp;<i>Angewandte Historische Geographie</i>&nbsp;vom 29. April bis zum 3. Mai 2024 an einem mehrtägigen Geländepraktikum zur interdisziplinären Kulturlandschaftsanalyse nach skandinavischem Vorbild teil. Zusammen mit weiteren Studierenden der Universität Kiel und gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlichen Fachleuten werden ausgewählte Landschaftsbereiche untersucht, die durch ein singuläres Ereignis, die sog. Feldlager bei Segeberg im Sommer des Jahres 1700, in besonderer Weise geprägt wurden. Mithilfe von historischen Karten, Schriftquellen, Befragungen von Fachleuten und Ortskundigen und eigenen Beobachtungen im Gelände erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild von der Veränderung der Kulturlandschaft. Auf dieser Grundlage entwickeln sie Ideen zur Inwertsetzung besonderer Kulturlandschaftsrelikte.</p>
<p>Beteiligt an diesem Vorhaben sind die <a href="/histgeo/">Professur für Historische Geographie</a> der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität Kiel, das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein und die Volkshochschule Bad Segeberg. Hinzu kommen verschiedene Gastreferenten und Teilnehmende aus den Bereichen Geschichte, Geographie und Landschaftsökologie der Universitäten Greifswald, Kiel, Stockholm und Uppsala sowie Mitarbeitende des Museums Sønderjylland, der Landesforsten, der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der Flurbereinigung, der Landwirtschaft und Heimatkunde.</p>
<p>Am 29. April 2024 wird Prof. Dr. Dr. h.c. Jens E. Olesen vom Historischen Institut der Universität Greifswald um 19:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Bad Segeberg einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel &quot;Ursachen, Verlauf und Auswirkugnen des Großen Nordischen Krieges auf den Ostseeraum – Die Vor- und Nachgeschichte des Friedens von Traventhal&quot; halten. Das Königreich Schweden expandierte im 17. Jahrhundert vor allem im Baltikum und in Norddeutschland. Es stieg zur regionalen Großmacht auf. Den Ursachen für den langandauernden Nordischen Krieg 1700–1720/21 soll im Vortrag nachgegangen werden. Zugleich werden die involvierten fürstlichen Hauptakteure und ihre Strategien vorgestellt, mit denen sie Erfolge gegen den jungen neuen Schwedenkönig, Karl XII., erzielen wollten. In diesem Vortrag wird der Weg zum Frieden von Traventhal im ersten Kriegsjahr zwischen Dänemark und dem Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf näher beleuchtet. In den Wochen zuvor waren die Stadt Segeberg und die umliegenden Dörfer zum Schauplatz europäischer Geschichte geworden, standen sich doch hier die feindlichen Heere mit insgesamt mehreren zehntausend Soldaten gegenüber. Die weiteren Phasen des Krieges mit den wichtigsten Feldzügen und diplomatischen Bemühungen sowie zusammenfassend die Auswirkungen auf den Ostseeraum nach zwei Jahrzehnten Krieg werden dargestellt. &nbsp;</p>
<p>Ansprechpartner für den öffentlichen Abendvortrag und für den gesamten Feldkurs ist <a href="/histgeo/porada/">Prof. Dr. Haik Thomas Porada</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 11:13:42 +0200</pubDate>
                        <title>UNESCO-Weltkulturerbe als Thema der Historischen Geographie</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/unesco-weltkulturerbe-als-thema-der-historischen-geographie/</link>
                        <description>Einladung zur Exkursion des Vereins Historische Geographie Bamberg e.V. am 27.04.2024 nach Regensburg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns sehr, dass wir die ursprünglich im Wintersemester 2023/2024 geplante Exkursion nach Regensburg zum Thema „UNESCO-Weltkulturerbe als Thema der Historischen Geographie“ nun am&nbsp;<strong>Samstag, den 27. April 2024</strong>&nbsp;nachholen können. Die Tagesexkursion nach Regensburg verspricht eine erlebnisreiche Reise durch die Geschichte und Kultur einer UNESCO-Weltkulturerbestadt.</p>
<p><strong>Programm</strong></p><ul> 	<li>07:45 Uhr: Treffpunkt Bahnhofshalle Bamberg</li> 	<li>08:03 – 10:13 Uhr: Fahrt von Bamberg nach Regensburg mit der Deutschen Bahn</li> 	<li>11:00 Uhr – 12:00 Uhr: Führung durch das UNESCO-Besucherzentrum</li> 	<li>12:00 Uhr – 13:00 Uhr: Fachgespräch zum Thema Weltkulturerbe mit Dr. Matthias Ripp, Abteilungsleiter der Welterbekoordination der Stadt Regensburg</li> 	<li>13:00 Uhr – 14:30 Uhr: Mittagspause</li> 	<li>14:30 Uhr – 16:00 Uhr: Stadtführung zum Thema Weltkulturerbe</li> 	<li>16:00 Uhr – 17:45 Uhr: Zeit zur freien Verfügung</li> 	<li>17:45 Uhr – 19:52 Uhr: Fahrt von Regensburg nach Bamberg mit der Deutschen Bahn</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmeldung und Kosten</strong></p>
<p>Anmeldung bis&nbsp;17. April 2024&nbsp;per E-Mail an&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8imlryirYfgqrecm+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">kontakt(at)histgeo-bamberg.de</a>&nbsp;und Überweisung des Exkursionsbetrags: 5,00 Euro für Vereinsmitglieder; 10,00 Euro für Nicht-Mitglieder; die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden (49-Euro-Ticket, Bayern-Ticket, etc.).&nbsp;</p>
<p>Überweisen Sie bitte den jeweiligen Betrag bis <strong>spätestens 17. April 2024</strong> auf folgendes Konto:&nbsp;</p>
<p>Historische Geographie Bamberg e.V.<br /> IBAN: DE66 5003 1000 1083 2850 08<br /> BIC: TRODDEF1<br /> Bank: Triodos Bank Deutschland<br /> Verwendungszweck: Exkursion-Regensburg-2024/Ihr Nachname/Ihr&nbsp;Vorname&nbsp;</p>
<p><strong>Versicherungsschutz</strong></p>
<p>Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine universitäre Veranstaltung handelt und dass der Verein Historische Geographie Bamberg e.V. nicht für eventuelle Schäden während der Reise haftet und Sie im Versicherungsfall privat versichert sein müssen. Wenn Sie zur Exkursion erscheinen, gehen wir davon aus, dass Sie dieser Regelung konkludent zustimmen und diese Bedingung durch Ihr Erscheinen ausdrücklich akzeptieren. Der Verein <a href="/histgeo/vernetzung/historische-geographie-bamberg-ev/">Historische Geographie Bamberg e.V.</a> organisiert lediglich die Vorbereitung, die Durchführung der Reise erfolgt für alle Teilnehmenden als Privatpersonen. &nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-25422</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Feb 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Witterungsextreme im Bamberger Raum und Möglichkeiten ihrer historischen Rekonstruktion</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/histgeo/news/artikel/vortrag-zur-rekonstruktion-historischer-witterungsextreme-am-mittwoch-21022024-u5-0024-1800-uhr/</link>
                        <description>Vortrag von Prof. Dr. Andreas auf Einladung des Freundeskreises des Naturkundemuseums Bamberg am Mittwoch, 21.02.2024, 18.00 Uhr, U5/00.24, </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 21.02.2024, trägt Prof. Dr. Andreas Dix auf Einladung des Freundeskreises des Naturkundemuseums Bamberg zur historischen Rekonstruktion von Witterungsextremen vor:</p>
<p><i><strong>Witterungsextreme im Bamberger Raum und Möglichkeiten ihrer historischen Rekonstruktion</strong></i></p>
<p>Witterungsextreme wie Gewitter, Hagel, Starkregen, Dürre, Spätfröste wecken immer die mediale Aufmerksamkeit, besonders wenn sie mit gravierenden Schäden verbunden sind. In gegenwärtigen Diskussionen wird immer wieder gefragt, ob Witterungsextreme im Hinblick auf den Klimawandel heute häufiger auftreten. Dies interessiert viele Menschen für ihr Lebensumfeld, also auf einer lokalen und regionalen Ebene.</p>
<p>Der Vortrag kann diese Frage nicht beantworten: In einem ersten Teil soll aber ein Überblick über den Stand und die Möglichkeiten der Rekonstruktion von Witterungsextremen in den letzten tausend Jahren gegeben werden, denn längere Zeitreihen sind die Grundlage für verlässlichere Aussagen. Die Daten stammen aus der Auswertung einer Vielzahl archivalischer Quellen, die oft auch etwas über Schäden, wirtschaftliche Folgen und gesellschaftliche Reaktionen erzählen. Auf der Basis einiger studentischer Abschlussarbeiten, die an der Professur für Historische Geographie der Universität Bamberg angefertigt wurden, sollen schließlich für Bamberg und den Bamberger Raum einige der bisher vorliegenden Ergebnisse vorgestellt werden.&nbsp;</p>
<p>Informationen zu der Veranstaltung finden Sie <a href="https://kultur.bamberg.de/_plaza/kuba.cfm?veranstaltungid=377515" target="_blank" title="Vortrag Prof. Andreas Dix" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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