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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:20:17 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 05:20:17 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:36:03 +0200</pubDate>
                        <title>Sekretariat geschlossen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/sekretariat-geschlossen-7/</link>
                        <description>am 16.04.2026</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachten Sie: das Sekretariat ist am <strong>16.04.2026 </strong>nicht besetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:03:49 +0100</pubDate>
                        <title>Vernissage &quot;Gedichte der Stille. Jiří Kolářs konkretistische Formen visueller Poesie&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/vernissage-gedichte-der-stille/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft und die Universitätsbibliothek Bamberg veranstalteten am Mittwoch, 14.01.2026, die Eröffnung der Ausstellung <strong>&quot;Gedichte der Stille. Jiří Kolářs konkretistische Formen visueller Poesie</strong>&quot; in der Teilbibliothek 4.</p>
<p><strong>Informationen zur Ausstellung:</strong><br /><br />Jiří Kolář (1914-2002) war gleichermaßen Dichter wie bildender Künstler und wie in kaum einem anderen künstlerischen Werk durchdringen sich bei Kolář Literatur und bildende Kunst. Es ging ihm, wie er selbst schreibt, „von Anfang an darum, zwischen bildender Kunst und Literatur eine Reibungsfläche zu finden“, die zu neuen künstlerischen Ausdrucksformen führt. So entwickelt er, insbesondere in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren, zahlreiche intermediale Techniken zur Erzeugung konkretistischer nonverbaler Poesie, wie z.B. Analphabetogramme und dreidimensionale Tiefengedichte, mit denen Kolář neue Möglichkeiten der ästhetischen Erfahrung und Kommunikation erprobt. Kolářs Formen der visuellen Poesie können – ganz im Sinne von Stéphane Mallarmé – als Formen „verschwiegener Gedichte“, „Gedichte der Stille“ oder als sprachlose Gedichte verstanden werden.</p>
<p>Die Ausstellung in der Teilbibliothek 4 zeigt ausgewählte Beispiele dieser experimentellen Poesie aus Jiří Kolářs Frühwerk. Im Mittelpunkt steht der Zyklus Gersaints Aushängeschild (Gersaintův vývěsní štít), der als Faksimile der Erstfassung vollständig präsentiert wird. Kolář portraitiert mit seinen Gedichten bildende Künstler wie z.B. Brâncuși, Calder oder Malevič, indem er jeweils ein für den Künstler charakteristisches Bild, Objekt oder Sujet typographisch nachbildet, und zwar ausschließlich aus den Buchstaben, die der betreffende Künstlername enthält. Der Name wird zum Werk und das Werk zum (Marken-)Zeichen.</p>
<p>Die Buchpublikation aus dem Jahr 1966 ist neben weiteren Originalausgaben von Jiří Kolářs visueller Poesie in Vitrinen ausgelegt.</p>
<p>Ausstellungsdauer: 15. Januar – 15. März 2026.<br />Universitätsbibliothek Bamberg, Teilbibliothek 4, Heumarkt 2, 96047 Bamberg</p>
<p>Fotos: Eugeniya Ershova, Jeanette Fabian, Simone Guidetti, Sebastian Kempgen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 14:44:20 +0100</pubDate>
                        <title>Interdisziplinäre Tagung „Visualität als Wirkungsdimension von Lyrik“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/interdisziplinaere-tagung-visualitaet-als-wirkungsdimension-von-lyrik/</link>
                        <description>22.01.-23.01.2026 | OK8/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 22. bis 23. Januar 2026 organisiert die Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam eine interdisziplinäre Tagung zum Thema&nbsp;</p>
<p><strong>„Visualität als Wirkungsdimension von Lyrik“</strong>.</p>
<p>Die Konferenz findet am Institut für Slavistik in der Oberen Karolinenstraße 8, Raum 02.04, statt.</p>
<p>Alle näheren Angaben können Sie dem Programm entnehmen.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>
<p class="align-center">***</p>
<p><strong>Ort:</strong> Institut für Slavistik, Universität Bamberg, Obere Karolinenstraße 8, 96049 Bamberg, Raum 02.04&nbsp;</p>
<p><strong>Organisation:</strong> Prof. Dr. Jeanette Fabian (Universität Bamberg, Institut für Slavistik) Prof. Dr. Andreas Degen (Universität Potsdam, Institut für Germanistik)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 13:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>[Gastvortrag] Laboratorien des Gewissens: Gewissensgerichte als transkonfessionelles und transkulturelles Phänomen im Russischen Imperium, 1775–1866</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/default-8ce579187bf9391bc98ae95157723fc0/</link>
                        <description>Prof. Dr. Katja Makhotina (Erlangen) | Dienstag, 13. Januar 2026 | 18:15 Uhr | U2/01.30</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Der Vortrag diskutiert die russischen Gewissensgerichte (<i>sovestnye sudy</i>, 1775–1866) als ein transkulturelles Experiment im Umgang mit Strafrecht, Moral und gesellschaftlicher Verantwortung. Diese bislang wenig beachteten Institutionen entstanden im Rahmen des Provinzstatuts Katharinas II. und sollten „Barmherzigkeit und Gerechtigkeit vereinen“. Ihre Besetzung über alle Stände hinweg und ihr Fokus auf die moralische Urteilskraft der Angeklagten machten sie zu einem einzigartigen rechtlichen Laboratorium der Aufklärung. Der Vortrag zeigt, dass die Gewissensgerichte nicht allein auf englische <i>courts of equity</i> zurückgingen, wie die Forschung häufig annimmt. Ebenso prägend waren ukrainische Rechtspraktiken, insbesondere das Schiedsgericht (<i>tretejskij sud</i>) sowie der <i>Kodex, nach dem das kleinrussische Volk gerichtet wird</i> (1743), ein hybrides Kompilat europäischer und lokaler Rechtstraditionen. Obwohl die Gewissensgerichte 1864 abgeschafft wurden, wirkte ihr Denken fort – sowohl in<br />nachfolgenden lokalen Gerichten als auch in Debatten über Strafe und Moral, die Autoren wie Dostoevskij und Tolstoj sowie die führenden Juristen des 19. Jahrhunderts prägten. Der Vortrag beleuchtet diese Gerichte als Knotenpunkt transkultureller Einflüsse und als frühe Form einer rechtsphilosophischen Auseinandersetzung mit Gewissen und Verantwortung im Russischen Kaiserreich.</p>
<p class="align-center">***</p>
<p class="align-center">Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft ○ Prof. Dr. Jeanette Fabian<br />Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft ○ Prof. Dr. Christian Zehnder<br />Lehrstuhl für Slavistik (Würzburg) ○ Prof. Dr. Gesine Drews-Sylla</p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 12:22:53 +0100</pubDate>
                        <title>Einladung zur Ausstellungseröffnung &quot;Gedichte der Stille. Jiří Kolářs konkretistische Formen visueller Poesie&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/einladung-zur-eroeffnung-der-ausstellung-gedichte-der-stille-jiri-kolars-konkretistische-formen-visueller-poesie/</link>
                        <description>am Mittwoch, 14. Januar 2026 um 19.00 Uhr, TB4</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft und die Universitätsbibliothek laden Sie sehr herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung</p>
<p><strong>Gedichte der Stille. Jiří Kolářs konkretistische Formen visueller Poesie</strong></p>
<p>am Mittwoch, 14. Januar 2026,<br />um 19.00 Uhr,<br />in der Universitätsbibliothek Bamberg,<br />Teilbibliothek 4, Heumarkt 2, 96047 Bamberg</p>
<p>Jiří Kolář (1914-2002) war gleichermaßen Dichter wie bildender Künstler und wie in kaum einem anderen künstlerischen Werk durchdringen sich bei Kolář Literatur und bildende Kunst. Es ging ihm, wie er selbst schreibt, „von Anfang an darum, zwischen bildender Kunst und Literatur eine Reibungsfläche zu finden“, die zu neuen künstlerischen Ausdrucksformen führt. So entwickelt er, insbesondere in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren, zahlreiche intermediale Techniken zur Erzeugung konkretistischer nonverbaler Poesie, wie z.B. Analphabetogramme und dreidimensionale Tiefengedichte, mit denen Kolář neue Möglichkeiten der ästhetischen Erfahrung und Kommunikation erprobt. Kolářs Formen der visuellen Poesie können – ganz im Sinne von Stéphane Mallarmé – als Formen „verschwiegener Gedichte“, „Gedichte der Stille“ oder als sprachlose Gedichte verstanden werden.</p>
<p>Die Ausstellung in der Teilbibliothek 4 zeigt ausgewählte Beispiele dieser experimentellen Poesie aus Jiří Kolářs Frühwerk. Im Mittelpunkt steht der Zyklus Gersaints Aushängeschild (Gersaintův vývěsní štít), der als Faksimile der Erstfassung vollständig präsentiert wird. Kolář portraitiert mit seinen Gedichten bildende Künstler wie z.B. Brâncuși, Calder oder Malevič, indem er jeweils ein für den Künstler charakteristisches Bild, Objekt oder Sujet typographisch nachbildet, und zwar ausschließlich aus den Buchstaben, die der betreffende Künstlername enthält. Der Name wird zum Werk und das Werk zum (Marken-)Zeichen.</p>
<p>Die Buchpublikation aus dem Jahr 1966 ist neben weiteren Originalausgaben von Jiří Kolářs visueller Poesie in Vitrinen ausgelegt.</p>
<p><strong>Programm</strong></p>
<p><i>Begrüßung</i><br /><strong>Dr. Fabian Franke</strong><br />Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg</p>
<p><i>Grußworte</i><br /><strong>Prof. Dr. Kai Fischbach</strong><br />Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg</p>
<p><strong>Prof. Dr. Kai Nonnenmacher</strong><br />Dekan der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften</p>
<p><i>Einführung in die Ausstellung</i><br /><strong>Prof. Dr. Jeanette Fabian</strong><br />Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft</p>
<p><strong>Im Anschluss laden wir Sie sehr herzlich zu einem kleinen Empfang ein.</strong><br /><br />Ausstellungsdauer: 15. Januar – 15. März 2026. Der Eintritt ist frei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 10:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lehrveranstaltungsangebot im Wintersemester 2025/26</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/lehre/lehrveranstaltungen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 10:07:02 +0200</pubDate>
                        <title>Exkursion nach München und Besuch der Ausstellung „Velvet Terrorism: Pussy Riot’s Russia“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/lehre/exkursionen/muenchen-velvet-terrorism-pussy-riots-russia/</link>
                        <description>am 25.06.2025</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:30:46 +0200</pubDate>
                        <title>[Guest Lecture] You Crucify Freedom, but… the Mind Is Indomitable: The Pragmatics of Yulii Rybakov’s and Oleg Volkov’s Artistic Action of 1976</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/guest-lecture-you-crucify-freedom-but-the-mind-is-indomitable-the-pragmatics-of-yulii-rybakovs-and-oleg-volkovs-artistic-action-of-1976-1/</link>
                        <description>Dr. Dmitrii Bresler (independent researcher) | Wednesday, Mai 7, 2025 | 14:15 (CET) | OK8/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p><span lang="DE-CH">This presentation will be devoted to Yulii Rybakov’s and Oleg Volkov’s artistic action “You crucify freedom, but the human soul knows no fetters” in August 1976 in Leningrad. Rybakov/Volkov’s lifestyle and the historical, political and cultural contexts evoked by a long and difficult-to-perceive phrase written on the walls of the Peter and Paul Fortress have prompted largely diverging interpretations of the action. A consistent description of Rybakov/Volkov’s references—ranging from the Soviet school canon, which includes romantic freedom-loving lyrics, the history of the Russian revolutionary movements of the nineteenth century, to dissident and religious ones—allows us to outline the pragmatics of unofficial artistic expression in the late Soviet period. An important feature of the action is that its authorized documentation took place more than twenty years after the fact (when Rybokov received his court file), while the content of the phrase had varied depending on the source that reported on the 1976 event. This textual instability and the scarcity of knowledge about the artistic action gave rise to a myth, so that each new mention of the action acquired the status of an event in its own right.</span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p><span lang="DE-CH">The lecture will be in Russian, the discussion in Russian and English.</span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p><span lang="DE-CH"><strong>Zoom link</strong>: </span><a href="https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/68382471122" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE-CH">uni-bamberg.zoom-x.de/j/68382471122</span></a></p>
<p>Im Rahmen des Oberseminars der Slavischen Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft.</p>
<p class="align-center">Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-27649</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 11:49:02 +0100</pubDate>
                        <title>[GASTVORTRAG] Kafkas Verwandlung: Scheidewege des europäischen Symbolismus</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/gastvortrag-kafkas-verwandlung-scheidewege-des-europaeischen-symbolismus-1/</link>
                        <description>PATRICK FLACK (Fribourg) | Mittwoch, 22. Januar 2025 | 14.15–15.45 Uhr | OK8/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-center"><strong>Kafkas Verwandlung:</strong><br /><strong>Scheidewege des europäischen Symbolismus</strong></p>
<p class="align-center">PATRICK FLACK (Universität Fribourg)</p>
<p class="align-center"><strong>&nbsp;+++ Mittwoch, 22. Januar 2025 | 14.15–15.45 Uhr | OK8/02.04 +++&nbsp;</strong></p>
<p>Kafkas <i>Verwandlung</i> wird hier als Antwort auf die Krise des Symbolismus verortet und diskutiert. Diese Krise, die sich beispielsweise in der Abkehr Arthur Rimbauds vom dichterischen Schreiben und sehr explizit in Hugo von Hofmannsthal <i>Chandos</i>-Brief ankündigt, äußert sich in einem radikalen Vertrauensverlust in die symbolische Ausdruckskraft der Sprache. Das bedeutet einen Zweifel an ihrer bisherigen Fähigkeit, die Realität – sei es die objektive Welt der Dinge oder die inneren Erfahrungen – angemessen zu ordnen und wiederzugeben. Die Krise des Symbolismus ist dabei nicht rein literarisch zu verstehen, sondern dehnt sich auch auf Bereiche wie die Mathematik (Hilbert), die Logik (Frege), die (Sprach-)Philosophie (Mauthner, Wittgenstein, Buber) oder die Psychologie (Freud) aus.&nbsp;</p>
<p>In diesem Vortrag werden zunächst zwei alternative Versuche vorgestellt, die symbolische Ausdruckskraft der Sprache zu retten: erstens Hofmannsthals Hinwendung zu einer radikal dialogischen Form des Schreibens im Dienst der Opern von Richard Strauss, und zweitens die „transmentale“ Sprache (<i>zaum‘</i>) der russischen Kubofuturisten. Anschließend wird Kafkas Lösung in den Blick genommen, die in einer Literalisierung des Symbols und einer bewussten „Tötung“ der Metapher (Deleuze &amp; Guattari) besteht. Dies führt schließlich zu einer „existentiellen“ Deutung von Kafkas Sprachauffassung, die nicht die Form einer Deterritorialisierung, sondern einer verkörperten Phänomenologie der Sprache annimmt (Bühler, Merleau-Ponty).</p>
<p>Dr. Patrick Flack ist Lehr- und Forschungsrat für Ideengeschichte Mittel- und Osteuropas an der Universität Fribourg. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Prager Moderne.</p>
<p>Im Rahmen des Oberseminars der Slavischen Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft.</p>
<p class="align-center">Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 10:10:41 +0200</pubDate>
                        <title>[GASTVORTRAG] Computerspielräume zwischen Regeln und Erzählungen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavart/news/artikel/gastvortrag-computerspielraeume-zwischen-regeln-und-erzaehlungen/</link>
                        <description>PROF. DR. STEPHAN GÜNZEL (Berlin) | Mittwoch, 19. Juni 2024 | 14:15–15:45 Uhr | OK8/02.04 </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft und der Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft<span lang="EN-GB"> laden </span>herzlich alle Interessierten zum Gastvortrag ein.<span lang="EN-GB"></span></p>
<p class="align-center"><strong><span lang="EN-GB">Computerspielräume zwischen Regeln und Erzählungen</span></strong><br /> <span lang="EN-GB"><br /> PROF. DR. STEPHAN GÜNZEL (Berlin)</span> <span lang="EN-GB"></span></p>
<p class="align-center"><strong><span lang="EN-GB">+++ Mittwoch</span>, 19. Juni 2024 | 14:15–15:45 Uhr | OK8/02.04 +++</strong></p>
<p><strong><span lang="EN-GB"></span></strong></p>
<p>Der Vortrag stellt die Initialdebatte „Ludologie vs. Narratologie“ nach Jesper Juul und anderen vor, um von hier aus die Spezifika von Videospielen im Abgleich mit anderen Medien (vor allem Literatur und Film) zu entwickeln.</p>
<p>Zu diesen gehören allen voran die unterschiedlichen Räumlichkeiten sowie der Umgang mit territorialen Gegebenheiten.</p>
<p>Im Rahmen des Oberseminars von Prof. Dr. Jeanette Fabian und Prof. Dr. Christian Zehnder (Sommersemester 2024).</p>
<p class="align-center"><span lang="EN-GB">Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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