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22.11.12

Netzwerktagung Girls`Day am 20.11.2012 in Nürnberg


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09.01.13

Exkursion zu Thomann

Erfahrungsbericht einer Studentin
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ESF-Projekt "Alumnae Tracking"


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MUT - Mädchen und Technik

Das Projekt »MUT - Mädchen und Technik« geht auf eine Initiative der Fachhochschule Coburg zurück. Die Initiative hat das Ziel, Mädchen und junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Das Projekt weitet sich nun schrittweise auf viele Standorte in Oberfranken aus. externer Link folgt »MUT Oberfranken« umfasst derzeit sechs Standorte.

Seit 2005 bietet die Fakultät WIAI die MUT-Aktion »Auf die Plätze - Technik - los«an: Jedes Jahr in den Herbstferien sind Mädchen von 10 bis 14 Jahren drei Tage lang eingeladen, informatische Themen zu entdecken:
Workshops wie das Auseinander- und wieder Zusammenbauen eines Computers, dem Bau und der Programmierung von Robotern, das selbständige Erstellen einer Homepage oder das Spielen von GeoGames mit GPS-Gerät und Fahrrad gehören zum regelmäßig wiederkehrenden Angebot, denn hier können junge Menschen Basiserfahrungen mit Computer und Technik sammeln.

Warum sind Mädchen-Technik-Projekte sinnvoll?

Obwohl die Fähigkeiten von Jungen und Mädchen in naturwissenschaftlichen Schulfächern etwa gleich ausgeprägt sind, wählen Mädchen für ihre Ausbildung aus nur zehn bis zwölf Berufsfeldern aus - oft sind dies schlecht bezahlte Berufe mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten.

Vor allem in technischen und techniknahen Branchen wird jedoch trotz hoher Arbeitslosigkeit qualifizierter Nachwuchs gesucht. Hier liegt für Mädchen und junge Frauen ein breites Potenzial, das bisher ungenutzt bleibt.

Die Allgegenwärtigkeit von Technik in unserem Alltag ist ein weiterer Grund für Mädchen und junge Frauen, sich stärker in technischen Berufen zu engagieren. Frauen nutzen Technik ebenso wie Männer, wirken an ihrer Gestaltung aber immer noch zu wenig mit.

Wo setzt MUT an?

MUT wendet sich in erster Linie an die weiterführenden Schulen der Region Oberfranken, da berufliche Interessen erwiesenermaßen weit vor dem Schulabschluss und der tatsächlichen Berufsentscheidung gebildet werden.

Über positive Technikerfahrungen und die Verknüpfung technischer Sachverhalte mit dem Alltag der Schülerinnen sollen technische Berufe als echte, d.h. auch tatsächlich wählbare Alternative erlebt werden.

Ansatzpunkte sind hier der Aufbau sozialer Netzwerke in der Hochschule und die verstärkte Vermittlung überfachlicher Qualifikationen.

Projekt-Organisation und Betreuung

Prof. Dr Ute Schmid (WIAI Frauenbeauftragte)
Feldkirchenstr. 21, Raum 125
Tel.: 0951-863 2860
E-Mail: ute.schmid(at)wiai.uni-bamberg.de

Dipl. Soz. Päd. (FH) Bernd Deschauer (Organisation und Betreuung der WIAI Mädchen- und Frauenprojekte)
E-Mail:bernd.deschauer (at) uni-bamberg.de

Eine Ausführliche Darstellung von »MUT - Mädchen und Technik« an der Universität Bamberg findet sich auf der Homepage http://www.mut-bamberg.de.