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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 04:54:14 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 04:54:14 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:35:22 +0100</pubDate>
                        <title>[Internationaler Autorenworkshop] Carl Schmitt in Eastern Europe: A Handbook</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/workshop-carl-schmitt-in-eastern-europe/</link>
                        <description>5.–6. März 2026 | OK8/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><i><span style="font-size:11.0pt;">Organisiert in Kooperation mit der Universität St. Gallen</span></i><br /><br /><span style="font-size:11.0pt;">Carl Schmitt ist bis heute einer der umstrittensten politischen Denker des 20. Jahrhunderts. Die konservative Wende in mehreren osteuropäischen Ländern in den letzten Jahrzehnten hat neues Interesse an Schmitts Ideen geweckt. Auch (links)alternative Schmitt-Lektüren sind zu beobachten. Dennoch liegt nach wie vor nur wenig Forschung zu dieser intensiven Rezeption vor: Während die Ausschlachtung Schmitt’scher Konzepte durch den russischen Ideologen Aleksandr Dugin international relativ breite Beachtung gefunden hat, wurden Schmitts intellektuelle Präsenz und sein potenzieller politischer Einfluss in vielen anderen osteuropäischen Ländern weder systematisch analysiert und kontextualisiert noch überhaupt erfasst. Eine ideengeschichtlich und kulturwissenschaftlich informierte Slavistik ist berufen, hier grundlegende Vermittlungs- und Synthesearbeit zu leisten und Spezialistinnen und Spezialisten für ein interdisziplinäres Handbuchprojekt zusammenzubringen. So wird es erstmals möglich, die facettenreiche und gesellschaftspolitisch hochrelevante Rezeption Carl Schmitts in der Region umfassend zu rekonstruieren und als Konstellation zu sehen. Bei dem Workshop kommentieren die rund zwanzig Autorinnen und Autoren gegenseitig ihre Kapitelentwürfe.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:18:52 +0100</pubDate>
                        <title>[Gastvortrag] Laboratorien des Gewissens: Gewissensgerichte als transkonfessionelles und transkulturelles Phänomen im Russischen Imperium, 1775–1866</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/gastvortrag-laboratorien-des-gewissens-gewissensgerichte-als-transkonfessionelles-und-transkulturelles-phaenomen-im-russischen-imperium-1775-1866/</link>
                        <description>Prof. Dr. Katja Makhotina (Erlangen) | Dienstag, 13. Januar 2026 | 18:15 Uhr | U2/01.30</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag diskutiert die russischen Gewissensgerichte (<i>sovestnye sudy</i>, 1775–1866) als ein transkulturelles Experiment im Umgang mit Strafrecht, Moral und gesellschaftlicher Verantwortung. Diese bislang wenig beachteten Institutionen entstanden im Rahmen des Provinzstatuts Katharinas II. und sollten „Barmherzigkeit und Gerechtigkeit vereinen“. Ihre Besetzung über alle Stände hinweg und ihr Fokus auf die moralische Urteilskraft der Angeklagten machten sie zu einem einzigartigen rechtlichen Laboratorium der Aufklärung. Der Vortrag zeigt, dass die Gewissensgerichte nicht allein auf englische <i>courts of equity</i> zurückgingen, wie die Forschung häufig annimmt. Ebenso prägend waren ukrainische Rechtspraktiken, insbesondere das Schiedsgericht (<i>tretejskij sud</i>) sowie der <i>Kodex, nach dem das kleinrussische Volk gerichtet wird</i> (1743), ein hybrides Kompilat europäischer und lokaler Rechtstraditionen. Obwohl die Gewissensgerichte 1864 abgeschafft wurden, wirkte ihr Denken fort – sowohl in<br />nachfolgenden lokalen Gerichten als auch in Debatten über Strafe und Moral, die Autoren wie Dostoevskij und Tolstoj sowie die führenden Juristen des 19. Jahrhunderts prägten. Der Vortrag beleuchtet diese Gerichte als Knotenpunkt transkultureller Einflüsse und als frühe Form einer rechtsphilosophischen Auseinandersetzung mit Gewissen und Verantwortung im Russischen Kaiserreich.</p>
<p class="align-center">***</p>
<p class="align-center">Professur für Slavische Kunst- und Kulturwissenschaft ○ Prof. Dr. Jeanette Fabian<br />Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft ○ Prof. Dr. Christian Zehnder<br />Lehrstuhl für Slavistik (Würzburg) ○ Prof. Dr. Gesine Drews-Sylla</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 09:50:47 +0100</pubDate>
                        <title>[SOG-Vortrag] „Ruski doktor“: Russische Soft Power in Serbien</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/sog-vortrag-ruski-doktor-russische-soft-power-in-serbien/</link>
                        <description>Jens Herlth (Fribourg) | Mittwoch, 26.11.2025 | 18.15–19.45 Uhr | U2/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Zweigstelle Bamberg der Südosteuropa-Gesellschaft am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft und an der Professur für Geographische Migrations- und Transformationsforschung lädt herzlich alle Interessierten zum Gastvortrag ein.</i></p>
<p class="align-center"><strong>Jens Herlth</strong><br /><strong>(Fribourg)</strong></p>
<p class="align-center">spricht zu dem Thema</p>
<p class="align-center"><strong>“Ruski doktor”: Russische Soft Power in Serbien</strong><br /><br />Kommentar:<br />Johannes Grotzky (Slavistik/Medien)</p>
<p class="align-center">am <strong>Mittwoch, 26.11.2025, 18.15–19.45 Uhr</strong><br />im Gebäude <strong>An der Universität 2</strong>, Raum <strong>02.04</strong><br />Otto-Friedrich-Universität Bamberg</p>
<p class="align-center">Hybride Veranstaltung. Anmeldung via QR-Code oder <a href="https://www.sogde.org/de/formulare/ruski-doktor-bamberg/" target="_blank" title="Anmeldung" rel="noreferrer">Link</a></p>
<p class="align-center">Wir laden herzlich zu diesem Vortrag ein!</p>
<p>Der Vortrag untersucht die serbische Gesundheitsillustrierte<i> “</i>Ruski doktor”, die seit 2016 monatlich erscheint und in mehreren Ländern Ex-Jugoslawiens sowie in der Diaspora verkauft wird. Der “Ruski doktor<i>”</i> setzt auf die Verbreitung von „authentisch russischem Gesundheits-content“. Dieser umfasst „traditionelle“ Heilmethoden, pflanzliche Medizin und Esoterik, aber auch schulmedizinisches Wissen. Ein wiederkehrendes Thema ist die emotionale wie ideologische Bindung an Russland – vermittelt über eine vorgestellte „slawische Identität“, einen imaginierten gemeinsamen Körperdiskurs sowie über die Anknüpfung an die Orthodoxie. Der Fall der Zeitschrift ist aufschlussreich, weil man hier sehen kann, wie auf affektiv-körperbezogener Ebene die Botschaft eines vertrauenswürdigen und wohlwollenden Russland transportiert wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 10:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lehrveranstaltungsangebot im Wintersemester 2025/26</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/lehre/lehrveranstaltungen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:26:49 +0200</pubDate>
                        <title>[PODIUMSDISKUSSION] Serbien am Scheideweg: Studentenproteste und Ihre Folgen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/podiumsdiskussion-serbien-am-scheindeweg-studentenproteste-und-ihre-folgen/</link>
                        <description>16. Juli 2025 | 18:00 Uhr s.t. | Markusstraße 8a | Raum MG2/01.10
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Zweigstelle Bamberg der Südosteuropa-Gesellschaft am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft und an der Professur für Geographische Migrations- und Transformationsforschung sowie die Studierendenvertretung der Uni Bamberg laden herzlich alle Interessierten zur Podiumsdiskussion ein.</i></p>
<p>Die von serbischen Studierenden im November 2024 initiierten Proteste gegen politische Intransparenz und Korruption haben sich in den letzten Monaten zur größten Protestbewegung in der jüngeren Geschichte Serbiens entwickelt.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion wollen wir die soziale Dimension der Proteste und ihre politischen Implikationen besprechen: Wie konnte sich der studentische Protest auf die gesamte Zivilgesellschaft ausbreiten? Wohin bewegt sich die serbische Gesellschaft politisch und welche Folgen sind zu erwarten?</p><div><p><strong>MODERATION:</strong> Johannes Grotzky</p>
<p><strong>ES DISKUTIEREN:</strong></p></div><p>Samir Beharić, Sozialgeograph, Bamberg</p>
<p>Philine Bickhardt, Slawistin, Zürich</p>
<p>Mila Miletić, Sozialgeographin, Bamberg</p>
<p>Uroš Milivojević, Gewerkschaftsvertreter, Zrenjanin</p>
<p>Irena Ristić, Historikerin, Belgrad</p>
<p>Lucas Schubert, Politikwissenschaftler, München</p>
<p><span style="font-family:&quot;Tahoma&quot;,sans-serif;font-size:27.0pt;"></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 15:33:14 +0200</pubDate>
                        <title>Antrittsvorlesung Prof. Dr. Christian Zehnder</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/antrittsvorlesung-prof-dr-christian-zehnder/</link>
                        <description>1. Juli 2025 | 18.15 Uhr | An der Universität 2 (U2) | Hörsaal U2/00.25 | 96047 Bamberg
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Christian Zehnder, Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Literaturwissenschaft, hält am Dienstag, 1. Juli 2025, seine Antrittsvorlesung an der Universität Bamberg. Die Antrittsvorlesung hat das Thema „Zwischen Podolien und Bern. Das Zeitalter des großen Umbaus und die Idee der Kulturlandschaft bei Jerzy Stempowski“. Jerzy Stempowski (1893–1969), einer der großen polnischen Essayisten, verfasste Anfang der 1950er Jahre im Schweizer Exil auf Französisch das kultur-/landschaftsgeschichtliche Buch „La terre bernoise“ (Das Bernerland). In der Antrittsvorlesung wird gezeigt, wie Stempowski das Bernerland mit dem westukrainischen Podolien, der Landschaft seiner Kindheit, überblendet. Dem verheerenden „Umbau“ der Welt im 20. Jahrhundert stellt Stempowski – im Geiste der Kulturkritik seiner Zeit und zugleich höchst eigenständig – die Idee einer kontinuierlichen, kooperativen Gestaltung von Landschaften über die Jahrhunderte gegenüber.</p>
<p>Anmeldungen können bis zum 23.06.2025 <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8cseclgwy,cpqfmtyYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">eugeniya.ershova(at)uni-bamberg.de</a> geschickt werden.</p>
<p>Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen.</p>
<p><strong>Kontakt für Fragen zur Antrittsvorlesung</strong><br />Prof. Dr. Christian Zehnder<br />Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft<br />Tel.: 0951/863-2109<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afpgqrgyl,xcflbcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">christian.zehnder(at)uni-bamberg.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 27 May 2025 11:03:04 +0200</pubDate>
                        <title>[Exkursion] Verflechtungen polnischer, deutschsprachiger und jüdischer Kulturen in Südwestpolen (11.–16. Mai 2025)</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/lehre/exkursionen/exkursion-nach-suedwestpolen-2025/</link>
                        <description>Prof. Dr. Iris Hermann (Germanistik), Prof. Dr. Christian Zehnder (Christian Zehnder)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 08 May 2025 10:41:37 +0200</pubDate>
                        <title>[GASTVORTRAG] Ars moriendi im Sozialismus. Der Topos des „guten Todes“  in der ungarischen Literatur, 1960–1980</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/gastvortrag-ars-moriendi-im-sozialismus-der-topos-des-guten-todes-in-der-ungarischen-literatur-1960-1980/</link>
                        <description>PD Dr. Heléna Tóth (Göttingen) | Dienstag, 27. Mai 2025 | 18.15–19.45 Uhr | U2/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Zweigstelle Bamberg der Südosteuropa-Gesellschaft am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft und an der Professur für Geographische Migrations- und Transformationsforschung lädt herzlich alle Interessierten zum Gastvortrag ein.</i></p>
<p class="align-center"><strong>PD Dr. Heléna Tóth&nbsp;</strong><br /><strong>Vertretungsprofessorin (Göttingen)</strong></p>
<p class="align-center">spricht zu dem Thema</p>
<p class="align-center"><strong>Ars moriendi im Sozialismus. Der Topos des „guten Todes“&nbsp;</strong><br /><strong>in der ungarischen Literatur, 1960–1980</strong></p>
<p class="align-center">am <strong>Dienstag, 27. Mai 2025, 18.15–19.45 Uhr</strong><br />im Gebäude<strong> An der Universität 2</strong>, Raum <strong>02.04</strong><br />Otto-Friedrich-Universität Bamberg</p>
<p class="align-center">Hybride Veranstaltung. Anmeldung via QR-Code oder <a href="https://www.sogde.org/de/formulare/ars-moriendi-im-sozialismus/" target="_blank" rel="noreferrer">Link</a></p>
<p class="align-center">Wir laden herzlich zu diesem Vortrag ein!</p>
<p>Es ist nachgerade ein Ritual, wissenschaftliche Abhandlungen über das Thema Tod und Sterben in sozialistischen Staaten mit der Tabuisierung des Todes zu beginnen. Die These von Norbert Elias über die „Einsamkeit der Sterbenden“ in der Moderne scheint insbesondere auf den Sozialismus anwendbar zu sein, dessen ideologische Grundlage außer der Kategorie eines Heldentodes wenige Anhaltspunkte für eine moderne Thanatologie bot. Am Beispiel Ungarns argumentiert dieser Vortrag, dass sich vor dem Hintergrund einer gesamtgesellschaftlichen Tabuisierung der Vergänglichkeit in der Literatur der 1960er bis 1980er Jahre dennoch diskursive Momente herauskristallisierten, die effektiv die Funktion einer <i>ars moriendi</i> erfüllten. Der Vortrag zeichnet die Konturen dieser Diskussion basierend auf einem Close Reading von István Örkénys Roman Die Rosenausstellung (<i>Rózsakiállítás</i>, 1977) und diverser Beiträge aus der Zeitschrift <i>Leben und Literatur </i>(<i>Élet és Irodalom</i>) nach.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:27:45 +0200</pubDate>
                        <title>[Guest Lecture] You Crucify Freedom, but… the Mind Is Indomitable: The Pragmatics of Yulii Rybakov’s and Oleg Volkov’s Artistic Action of 1976</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/guest-lecture-you-crucify-freedom-but-the-mind-is-indomitable-the-pragmatics-of-yulii-rybakovs-and-oleg-volkovs-artistic-action-of-1976/</link>
                        <description>Dr. Dmitrii Bresler (independent researcher) | Wednesday, Mai 7, 2025 | 14:15 (CET) | OK8/02.04</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE-CH">This presentation will be devoted to Yulii Rybakov’s and Oleg Volkov’s artistic action “You crucify freedom, but the human soul knows no fetters” in August 1976 in Leningrad. Rybakov/Volkov’s lifestyle and the historical, political and cultural contexts evoked by a long and difficult-to-perceive phrase written on the walls of the Peter and Paul Fortress have prompted largely diverging interpretations of the action. A consistent description of Rybakov/Volkov’s references—ranging from the Soviet school canon, which includes romantic freedom-loving lyrics, the history of the Russian revolutionary movements of the nineteenth century, to dissident and religious ones—allows us to outline the pragmatics of unofficial artistic expression in the late Soviet period. An important feature of the action is that its authorized documentation took place more than twenty years after the fact (when Rybokov received his court file), while the content of the phrase had varied depending on the source that reported on the 1976 event. This textual instability and the scarcity of knowledge about the artistic action gave rise to a myth, so that each new mention of the action acquired the status of an event in its own right.</span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p><span lang="DE-CH">The lecture will be in Russian, the discussion in Russian and English.</span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p><span lang="DE-CH"><strong>Zoom link</strong>: <a href="https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/68382471122" target="_blank" rel="noreferrer">uni-bamberg.zoom-x.de/j/68382471122</a></span></p>
<p>Im Rahmen des Oberseminars der Slavischen Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft.</p>
<p class="align-center">Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 12:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Maxim Ossipow zu Gast in Bamberg: Literarische Lesung und Poetikvorlesung</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/slavlit/neuigkeiten/artikel/lesung-mit-diskussion-poetikvorlesung-maxim-ossipow/</link>
                        <description>29. Januar 2025, 19 Uhr und 30. Januar 2025, 10.15 Uhr
Am Kranen 12, Raum KR12/02.18, 96047 Bamberg und Obere Karolinenstraße 8, Raum OK8/01.03, 96049 Bamberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Zentrum der literarischen Lesung am Mittwoch, 29. Januar 2025, stehen Kurzgeschichten des Schriftstellers Maxim Ossipow, von ihm im russischen Original und von Nina Lindner in deutscher Sprache vorgetragen. Im anschließenden Gespräch wird Maxim Ossipow auf die Situation der russischen Literatur und Kultur seit der russischen Invasion in der Ukraine eingehen.</p>
<p>Am Donnerstag, 30. Januar 2025, ist Maxim Ossipow mit einer Poetikvorlesung im Tschechow-Seminar von Prof. Dr. Christian Zehnder vom Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft zu Gast. Ossipow wird darüber sprechen, was seiner Ansicht nach eine gute Kurzgeschichte ausmacht, über die Ähnlichkeit der Gattung mit musikalischen Formen – und über die „Spritze des Mitgefühls“ аls Bedingung einer gelungenen Kurzgeschichte. Die Poetikvorlesung findet in englischer Sprache statt.</p>
<p>Maxim Ossipow, geboren 1963 in Moskau, arbeitete bis zu seiner Ausreise aus Russland im März 2022 als Kardiologe in Tarusa. Nach einer Zwischenstation in Berlin lebt er heute in Amsterdam und unterrichtet an der Universität Leiden Literatur. Maxim Ossipows Erzähl- und Essaybände wurden unter anderem mit dem Kasakow-Preis und dem Bunin-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher sind inzwischen in rund 20 Sprachen übersetzt worden. Auf Deutsch liegen vor: „Nach der Ewigkeit“ (2018); „Kilometer 101“ (2021). 2023 gründete Maxim Ossipow die viel beachtete Literaturzeitschrift „5ja volna“ („The Fifth Wave: Independent Russian Writing“).</p>
<p>Alle Interessierten sind zu den kostenfreien Veranstaltungen eingeladen.</p>
<p><strong>Kontakt für inhaltliche Rückfragen zur Literarischen Lesung und Poetikvorlesung:</strong><br />Prof. Dr. Christian Zehnder<br />Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft<br />Tel.: 0951/863-2109<br /><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8afpgqrgyl,xcflbcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">christian.zehnder(at)uni-bamberg.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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