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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:52:49 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 05:52:49 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:46:45 +0200</pubDate>
                        <title>Nachruf auf Eugen Gomringer (1925-2025)</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/nachruf-auf-eugen-gomringer-1925-2025/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Alter von 100 Jahren verstarb am 21. August 2025 Eugen Gomringer. Als Begründer der Konkreten Poesie gehörte er zu den prägenden Stimmen der deutschsprachigen Literatur nach 1945. Der Universität Bamberg ist Eugen Gomringer in besonderer Weise verbunden: 1986 übernahm er als erster Inhaber die Bamberger Poetikprofessur und begründete damit eine Tradition, die namhafte Autorinnen und Autoren jeden Sommer nach Bamberg führt, den Dialog zwischen literarischem Schreiben und literaturwissenschaftlicher Reflexion ebnet und die städtische Öffentlichkeit dazu einlädt.</p>
<p>Anfang der 1950er-Jahre entwickelte Eugen Gomringer eine radikal neue Auffassung von Lyrik. Im Mittelpunkt seiner Konzeption steht die Sprache als Material: das einzelne Wort, sein Klang, die visuelle Gestalt, vor allem aber seine Anordnung im (typographischen) Raum als <i>konstellation</i>. In seinem Manifest vom <i>vers zur konstellation</i> (1954) definiert er sie als „eine gruppe von worten – wie sie eine gruppe von sternen umfaßt und zum sternbild wird. in ihr sind zwei, drei oder mehr, neben- oder untereinandergesetzten worten […] eine gedanklich-stoffliche beziehung gegeben. und das ist alles!“ Gomringer strebt in seinen <i>konstellationen</i> Klarheit und Präzision an, die neue bewusste Ordnungen schaffen. Sie zielen deshalb nicht auf semantische Mehrdeutigkeit, sondern schaffen Räume der Konzentration, in denen die Worte Eigengewicht gewinnen.</p>
<p>In den 1950er Jahren arbeitete er als Sekretär des Schweizer Künstlers Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und war eng mit der <i>Zürcher Schule der Konkreten</i> verbunden. Von 1979 bis 1990 lehrte er als Professor für Theorie der Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine <i>konstellationen</i> wurden zum Ausgangspunkt einer neuen Aufmerksamkeit für Materialität, Medialität und Visualität von Texten. Dabei betonte er den Zusammenhang der „konkreten Poesie“ mit „führenden entwicklungen auf den gebieten des bauens, der malerei und plastik, der produktgestaltung, der industriellen organisation, mit entwicklungen, denen ein kritisches, doch positiv entschiedenes denken zugrunde liegt“.</p>
<p>In seinem letzten Gedichtband <i>Welt im Sonett</i> (2020) wendete er sich in zahlreichen traditionell verfassten Sonetten &nbsp;u.a. Weggefährten und Weggefährtinnen zu, nicht zuletzt seiner 2020 verstorbenen Frau Nortrud Gomringer und seiner Tochter Nora-Eugenie Gomringer, Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg.</p>
<p>Gomringers Werk bleibt ein Gegenstand in Forschung und Lehre. So widmete sich in diesem Jahr ein an der Universität Bamberg veranstaltetes Seminar seinem Werk und der von ihm geschaffenen Konkreten Poesie. Am 18. Dezember 2025 wird in einer Gedenkveranstaltung, mitgestaltet von Studierenden der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, an den ersten Bamberger Poetikprofessor erinnert werden. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden unserem ersten Bamberger Poetikprofessor ein ehrendes Andenken bewahren.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-26695</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 Sep 2024 12:31:45 +0200</pubDate>
                        <title>Nachruf auf Dr. Andreas Wittenberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/nachruf-auf-dr-andreas-wittenberg/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>,Flog ein Vogel federlos / auf einen Baum blattlos, / kam die Frau mundlos, / fraß den Vogel federlos.‛ Auf diesen hier etwas frei wiedergegebenen Rätseltext wies Andreas Wittenberg im Einführungskurs der Neueren deutschen Literaturwissenschaft anlässlich eines Gesprächs über Paul Celans Gedicht <i>Ein Blatt</i> hin. Das Rätsel von der Sonne, die den Schnee verzehrt, war Teil von Andreas Wittenbergs enormem Wissensschatz, an dem er uns hat teilhaben lassen über die vielen Jahre, in denen er zahlreiche internationale Studierende als ehrenamtlicher Tutor durch Seminare und Vorlesungen begleitete, bei der Prüfungsvorbereitung unterstützte und für Literatur begeisterte. Dabei hat er mit fast allen Kolleginnen und Kollegen aus der NdL zusammengearbeitet. Mit Interesse und Neugier ließ er sich auf die unterschiedlichsten Themen in den verschiedenen Lehrveranstaltungen ein. Er war, auch außerhalb von Kursen, ein interessanter, liebenswürdiger und wertschätzender Gesprächspartner und konnte großartig staunen. Besonders am Herzen lag ihm die hymnologische Forschung. So war er ein ausgewiesener Experte für Soldaten- und Kirchenlieder, sammelte, untersuchte und edierte sie. Zudem gehörte er zum Kreis der ständigen Mitarbeiter und Berater des <i>Jahrbuchs für Liturgik und Hymnologie</i>. Zuletzt beforschte er vor allem Kirchenlieder über und für Kinder und Gesangbücher für Kindergottesdienste. </p>
<p>Dies alles gehörte zu Andreas Wittenbergs zweitem beruflichen Leben. Davor war er mehr als vier Jahrzehnte lang bei der Bundeswahr tätig gewesen. 1999 endete dort sein Dienst als Brigadegeneral und Kommandeur Heeresschulen. Danach studierte er Germanistik und Geschichte in Bamberg. 2008 promovierte er mit der von Prof. Dr. Heinz Gockel und Prof. Dr. Hermann Kurzke betreuten Arbeit <i>Die deutschen Gesang- und Gebetbücher für Soldaten und ihre Lieder</i> zum Dr. phil. Im Jahr darauf wurde er dafür mit dem Melchior Otto Voit von Salzburg-Preis geehrt, einem Sonderpreis zur Honorierung herausragender Forschung im Rahmen von Promotionsstudien im Anschluss an eine aktive berufliche Laufbahn. Bis zur Covid-19-Pandemie, die so vieles veränderte, blieb er der Otto-Friedrich-Universität, insbesondere der Neueren deutschen Literaturwissenschaft eng verbunden. Einige von uns standen auch darüber hinaus weiter mit ihm in wertvollem Kontakt. </p>
<p>Andreas Wittenberg hat sich in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich engagiert. Viele lange Jahre war er Kirchenvorstand in der evangelischen Kirchengemeinde in St. Stephan. Seine große Liebe galt der Kirchenmusik. Als Junge hat er beim Windsbacher Knabenchor gesungen, bis ins hohe Alter hat seine schöne Bassstimme die Kantorei in St. Stephan verstärkt und ist bei vielen Konzerten dort erklungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 14. August 2024 ist Dr. Andreas Wittenberg im Alter von 85 Jahren gestorben. Wir sind sehr traurig über seinen Tod und werden ihn sehr vermissen. Seiner Familie gilt unser herzliches Beileid. Wir danken Elisabeth Wittenberg dafür, dass ihr Mann so viel Zeit und Energie für die NdL und uns aufwenden konnte. Gern und dankbar werden wir uns an die Zusammenarbeit und die Gespräche mit ihm erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><i>Denise Dumschat-Rehfeldt und Iris Hermann im Namen der Kolleginnen und Kollegen der Bamberger Neueren deutschen Literaturwissenschaft</i></p>
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<p>Andreas Wittenberg hat eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten vorgelegt, die wir unbedingt zur Lektüre empfehlen. Nachfolgend eine Auswahl.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li><span><span>Die deutschen Gesang- und Gebetbücher für Soldaten und ihre Lieder. Tübingen: Francke 2009 (=&nbsp;Mainzer hymnologische Studien 23). (Dissertation)</span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p><ul> 	<li><span><span>Gedanken zur evangelischen Militärseelsorge in Deutschland. Vergleichende Untersuchung der Militärgesang- und -gebetbücher des 19. und 20. Jahrhunderts. Hamburg: Führungsakademie der Bundeswehr 1970.</span></span></li> 	<li><span><span>Militär-Gesangbuch und Militär-Seelsorge in Vergangenheit und Gegenwart. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 18 (1973/1974), S.&nbsp;97–162.</span></span></li> 	<li><span><span>„Allmächtiger Herr der Heere …“. Krieg und Frieden im Kirchenlied des 20. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 23 (1979), S.&nbsp;53–94.</span></span></li> 	<li><span><span>„Helm ab – zum Gebet“ – „Ich bete an die Macht der Liebe“. Gedanken zum Großen Zapfenstreich. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 26 (1982), S.&nbsp;157–174.</span></span></li> 	<li><span><span>… die Vernunft hat ihn vertrieben? Gedanken zur „aufgeklärten“ Gesangbucharbeit der Gegenwart. In: Homiletisch-liturgisches Korrespondenzblatt NF&nbsp;3&nbsp;(1985/1986), H.&nbsp;12, S.&nbsp;421–450.</span></span></li> 	<li><span><span>Gedanken zu „Evangelisches Gesang- und Gebetbuch für Soldaten – Ein Literaturbericht“ von Waltraud Ingeborg Sauer-Geppert. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 31 (1987/1988), S.&nbsp;120–126.</span></span></li> 	<li><span><span>„Zieh selber, Jesu, mit ins Feldt ...“. Lieder für Soldaten in evangelischen Gesangbüchern. In: „Ein Kriegesmann und guter Christ ...“. Historische Skizzen aus der Soldatenseelsorge. Hg. vom Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr, Bonn. Hannover: Lutherisches Verlags-Haus 1990, S.&nbsp;55–80.</span></span></li> 	<li><span><span>„Fürchtet Gott, den König ehret ...“. Die Obrigkeit im Spiegel des deutschen evangelischen Gesangbuchliedes. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 35 (1994/1995), S.&nbsp;171–209.</span></span></li> 	<li><span><span>Das erste (und einzige) evangelische Gesangbuch Bambergs. In: St. Stephan Bamberg 1808-2008. 200 Jahre evangelische Kirchengemeinde. Hg. im Auftrag des Kirchenvorstandes St. Stephan durch Helmut Glück, Ariane Slater u. Andreas Wittenberg. Bamberg 2008, S.&nbsp;13–19.</span></span></li> 	<li><span><span>Eine „Leiche I. Classe“ [Wilhelmine von Plüskow, geb. von Witzleben, 1793–1872]. In: St. Stephan Bamberg 1808-2008. 200 Jahre evangelische Kirchengemeinde. Hg. im Auftrag des Kirchenvorstandes St. Stephan durch Helmut Glück, Ariane Slater u. Andreas Wittenberg. Bamberg 2008, S.&nbsp;67–74.</span></span></li> 	<li><span><span>Kirchenlieder aus dem Reformationsjahrhundert – Martin Luther: „Erhalt uns, Herr, bei deinem&nbsp;Wort“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2012), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2012/08/13/martin-luther-erhalt-uns-herr-bei-deinem-wort/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2012/08/13/martin-luther-erhalt-uns-herr-bei-deinem-wort/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Kirchenlieder aus dem Reformationsjahrhundert – Martin Luther: „Wir glauben all an einen&nbsp;Gott“: In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2012), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2012/05/28/martin-luther-wir-glauben-all-an-einen-gott/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2012/05/28/martin-luther-wir-glauben-all-an-einen-gott/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Kirchenlieder aus dem Reformationsjahrhundert – Martin Luther: „Christ lag in&nbsp;Todesbanden“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2012), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2012/04/09/martin-luther-christ-lag-in-todesbanden/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2012/04/09/martin-luther-christ-lag-in-todesbanden/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Tiere im Kirchenlied. In: Eckers Bestiarium (2013), URL: <a href="https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/06/01/andreas-wittenberg-tiere-im-kirchenlied/" target="_blank" rel="noreferrer">eckersbestiarium.wordpress.com/2013/06/01/andreas-wittenberg-tiere-im-kirchenlied/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Der Weihnachtsvogel. Zu „Wach Nachtigall, wach&nbsp;auf!“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2013), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2013/12/24/wach-nachtigall-wach-auf/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2013/12/24/wach-nachtigall-wach-auf/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Kirchenlieder aus dem Reformationsjahrhundert: Martin Luthers „Mit Fried und Freud ich fahr&nbsp;dahin“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2013), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2013/12/16/martin-luther-mit-fried-und-freud-ich-fahr-dahin/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2013/12/16/martin-luther-mit-fried-und-freud-ich-fahr-dahin/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Barocke Frömmigkeit und Rhetorik. Zu Paul Gerhardts „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“&nbsp;(1653). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2014), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2014/04/21/paul-gerhardt-geh-aus-mein-herz-und-suche-freud/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2014/04/21/paul-gerhardt-geh-aus-mein-herz-und-suche-freud/</a></span></span></li> 	<li><span><span><span></span>Tauf- und Schlaflied. Wilhelm Heys „Weißt du, wieviel Sternlein&nbsp;stehen“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2014), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2014/03/31/wilhelm-hey-weisst-du-wieviel-sternlein-stehen/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2014/03/31/wilhelm-hey-weisst-du-wieviel-sternlein-stehen/</a><span><span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span></span>Ein Land soll erwachen. „Wach auf, wach auf, du deutsches Land“ – Johann Walters Lied immer noch&nbsp;aktuell? In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2015), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2015/08/24/johann-walter-wach-auf-wach-auf-du-deutsches-land/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2015/08/24/johann-walter-wach-auf-wach-auf-du-deutsches-land/</a><span><span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span>Ins Meer der Liebe versenken. Zu Gerhard Tersteegens „Ich bete an die Macht der&nbsp;Liebe“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie (2015), URL: <a href="https://deutschelieder.wordpress.com/2015/06/01/gerhard-tersteegen-ich-bete-an-die-macht-der-liebe/" target="_blank" rel="noreferrer">deutschelieder.wordpress.com/2015/06/01/gerhard-tersteegen-ich-bete-an-die-macht-der-liebe/</a></span></span></li> 	<li><span><span>Die Kirchenlieder zu den Jubiläumsfeiern der Reformation 1617 bis 1917 in Deutschland – Rückblick oder Aufbruch? In: IAH-Bulletin 46 (2018): Kirchengesang und Hymnologie in Zeiten der Transformation. Tagungsbericht der 29. Studientagung der IAH: Teil II, Beiträge, S.&nbsp;10–31. (Beitrag zur Studientagung 2017 in Løgumkloster (DK); <a href="https://iah-hymnologie.de/de/tagungen/iah-studientagungen/2017-logumkloster/beitraege-an-der-studientagung-2017-in-logumkloster-dk/" target="_blank" rel="noreferrer">iah-hymnologie.de/de/tagungen/iah-studientagungen/2017-logumkloster/beitraege-an-der-studientagung-2017-in-logumkloster-dk/</a>) </span></span></li> 	<li><span><span>Von <i>So treiben wir den Papst hinaus </i>bis zu <i>Weil ich Jesu Schäflein bin</i><strong>. </strong>Kinder im Kirchenlied und Kirchenlieder für Kinder von Luther bis heute. In: IAH-Bulletin 48 (2020/2021), Teil II, Beiträge: Religious singing in childhood, youth and education. Proceedings of the 30th Biennial IAH Conference 2019 in Halle/Saale (DE), S.&nbsp;10–27. (<a href="https://iah-hymnologie.de/de/tagungen/iah-studientagungen/studientagung-2019-in-halle-saale-de-2/beitraege-an-der-studientagung-2019-in-halle-saale-de/" target="_blank" rel="noreferrer"><span><span>Beitrag zur Studientagung 2019 in Halle/Saale (DE); </span></span></a>&nbsp;<span class="MsoHyperlink"><span>iah-hymnologie.de/de/tagungen/iah-studientagungen/studientagung-2019-in-halle-saale-de-2/beitraege-an-der-studientagung-2019-in-halle-saale-de</span></span>)</span></span><span><span></span></span><span><span></span></span></li> 	<li><span><span>155 Volks- und Soldatenlieder. Hg. vom Heeresamt, bearb. von Generalmajor Jürgen Reichardt, Quellenforschung von Brigadegeneral Andreas Wittenberg. Köln: Heeresamt 1998.</span></span></li> </ul><p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 11:19:15 +0200</pubDate>
                        <title>MA Neuere deutsche Literatur: Online-Beratung für Interessierte!</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/ma-neuere-deutsche-literatur-online-beratung-fuer-interessierte/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/ma-ndl/">MA Neuere deutsche Literatur: Online-Beratung für Interessierte!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-25342</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 10:19:32 +0100</pubDate>
                        <title>Poetikprofessorin 2024: Daniela Danz</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/poetikprofessorin-2024-daniela-danz-1/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommersemester 2024 übernimmt die Lyrikerin, Essayistin, Erzählerin Daniela Danz die 37. Poetikprofessur der Universität Bamberg. Nach einem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte leitete sie zwischen 2013 und 2020 das Schillerhaus in Rudolstadt. Seit 2021 ist sie Leiterin des Bundeswettbewerbs ,,Demokratisch Handeln”, zugleich Vizepräsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.</p>
<p>Daniela Danz hat sich gleich in mehreren literarischen Genres einen Namen gemacht: Zu ihrem Werk gehören vier Gedichtbände: <i>Serimunt</i> (2004), <i>Pontus</i> (2009), <i>V.</i> (2014) und <i>Wildniß</i> (2020), zwei Romane (<i>Türmer</i> 2006 und <i>Lange Fluchten</i> 2016), zuletzt erschien ihr Essayband <i>Nichts ersetzt den Blick ins Gelände</i> (2023). All ihre Texte zeichnen sich durch eine avancierte poetologische Selbstreflexion, eine Vielfalt an Formen und Texturen, das kunstvolle Neben-, In- und Gegeneinander verschiedener Zeitebenen und die Reflexion politisch-gesellschaftlicher Problemfelder aus. „Magie in einem offenen System“ – so bezeichnet sie selbst ihr Schreiben.</p>
<p>Für ihr literarisches Werk wurde Daniela Danz vielfach ausgezeichnet, zuletzt u. a. mit dem Thüringer Literaturpreis (2023), dem Deutschen Sprachpreis (2022), dem Lyrikpreis Orphil (2022), dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik (2021) und dem Deutschen Preis für Nature Writing (2019). Im Januar 2024 kuratiert sie die neunte Ausgabe des Kölner Festivals für Weltliteratur <i>Poetica</i> unter dem Titel <i>Nach der Natur – Imaginations of Nature Poetry</i>.</p>
<p>Hier sind die <strong>Termine</strong> der Abende mit Daniela Danz:</p>
<p><br /> 23. April 2024&nbsp; &nbsp; &nbsp;Auftaktlesung und Gespräch: Natur/Nachnatur<br /> &nbsp; &nbsp;7. Mai 2024&nbsp; &nbsp; &nbsp;Fruchtbare Lektüren I: Zaubersprüche im mitteldeutschen Chemiedreieck<br /> &nbsp;14. Mai 2024&nbsp; &nbsp; &nbsp;Fruchtbare Lektüren II: Lektionen in Thüringer Wortfeldern<br /> &nbsp;22. Mai 2024&nbsp; &nbsp; &nbsp;Schreiben/Nichtschreiben</p>
<p><br /> <strong>Jeweils um 20.00 Uhr, An der Universität 2, Raum 00.25</strong>.</p>
<p>Wie immer findet im Anschluss an den letzten Abend ein Kolloquium im <a href="https://www.villa-concordia.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia</a> statt, an dem Daniela Danz teilnehmen wird: <strong>am 23./24. Mai 2024</strong>. Im Rahmen des Kolloquiums wird ebenfalls eine Podiumsdiskussion unter dem Titel &quot;Die Natur im Gedicht - die Natur des Gedichts&quot; stattfinden. Interessierte sind sowohl zu den Vorträgen als auch dem Kolloquium inklusive Podiumsdiskussion herzlich willkommen.</p>
<p>Organisiert wird die diesjährige Poetikprofessur vom Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Friedhelm Marx, Sofie Dippold und Jonas Meurer) mit freundlicher Unterstützung des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia.</p>
<p>E-Mail: friedhelm.marx@uni-bamberg.de</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 14:01:43 +0100</pubDate>
                        <title>Poetikprofessur 2023: Lutz Seiler</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/poetikprofessur-2023-lutz-seiler-1/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Der Poetikprofessor 2023: Lutz Seiler - &quot;Spaziergänge im Niemandsland&quot;</h2>
<p>Lutz Seiler übernimmt die 36. Poetikprofessur 2023 an der Universität Bamberg unter dem Titel <i>Spaziergänge im Niemandsland</i>. Seiler ist einer der profiliertesten Autoren im gegenwärtigen literarischen Leben. Im Feld der Lyrik gehört er ohne Frage zu den führenden Köpfen des Schreibens und Nachdenkens über eine zeitgemäße, geschichtsbewusste und zugleich gegenwartsorientierte Form der Dichtung. Seine Prosa ist von ebendieser Suche nach lyrischer Präzision geprägt. Der Autor von Gedichten, Romanen, Essays, Hörspielen und Übersetzungen wird in vier Poetikvorträgen seine Gedanken über Literatur und sein eigenes Schreiben ausbreiten.</p>
<p>Lutz Seiler (*1963), aus dem ostthüringischen Dorf Culmitzsch stammend, arbeitete nach einer Lehre zum Baufacharbeiter zunächst als Maurer und Zimmermann. Seit seinem Studium der Germanistik und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) bis Anfang der 1990er-Jahre leitet er unter anderem seit 1997 das literarische Programm im Peter-Huchel-Haus in Potsdam, war von 1993 bis 1998 Mitherausgeber und -begründer der literarischen Zeitschrift&nbsp;<i>moosbrand</i>&nbsp;und Writer in Residence in der Villa Aurora in Los Angeles.</p>
<p>Lutz Seilers Schaffen begann mit Lyrik.&nbsp;Er veröffentlichte bis heute fünf Gedichtsammlungen, etwa <i>berührt / geführt</i> (1995), <i>pech &amp; blende</i> (2000), <i>im felderlatein</i> (2010) und <i>schrift für blinde riesen</i> (2021), die jeweils bei Suhrkamp erschienen.&nbsp;Des Weiteren publizierte er zahlreiche Essays, beispielsweise über Peter Huchel (<i>Peter Huchels Lebensbibliothek</i>. In: text + kritk. Peter Huchel. Heft 157, 2003) und über Jürgen Becker (<i>Nie hört die Nachkriegszeit auf. Über Jürgen Becker</i>. In: text + kritik. Jürgen Becker. Heft 159, 2003). Zu seinem lyrischen und essayistischen Werk kamen später Romane und Erzählungen hinzu. Für sein Romandebüt&nbsp;<i>Kruso&nbsp;</i>erhielt er 2014 den Deutschen Buchpreis und für seine Erzählung&nbsp;<i>Turksib&nbsp;</i>2007 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Sein aktueller und zweiter Roman&nbsp;<i>Stern 111&nbsp;</i>wurde jüngst 2020 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Noch in diesem Jahr wird Lutz Seiler mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet, dessen Jury ihre Wahl mit der „poetischen Sprachkraft und der zeitpolitischen Intensität“ seines Werkes begründet.</p>
<p>Die Vorträge finden am <strong>14. Juni, 21. Juni, 28. Juni und 12. Juli</strong> an der Universität statt, ein begleitendes Forschungskolloquium am <strong>13. und 14. Juli</strong> im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Interessierte sind sowohl zu den Vorträgen als auch dem Kolloquium herzlich willkommen.</p>
<p><strong>Vorträge und Tagung:</strong></p>
<p><strong>14. Juni 2023:</strong> &quot;ich hab dem vogel stimmen nachgesagt&quot;. Die Utopie des Gedichts</p>
<p><strong>21. Juni 2023:</strong> Förderung und frühes Leid. Seltene Bücher, erste Zeilen</p>
<p><strong>28. Juni 2023: </strong>Die Moosbrand-Geschichte. Eine Zeitschrift erfinden</p>
<p><strong>12. Juli 2023:</strong> Pink Floyd und der Hund im Gedicht</p>
<p><strong>Jeweils Mittwoch, 20.00 Uhr, An der Universität 2, Raum 00.25.</strong></p>
<p>Die abschließende Tagung findet im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia unter dem Titel&nbsp;<i>&quot;wer hinten geht / hat seine eigene welt&quot; - Lutz Seilers literarische Arbeit</i> statt. Das Tagungsprogramm finden Sie <a href="/fileadmin/uni/fakultaeten/split_lehrstuehle/neuere_deutsche_literatur/Poetikprofessuren/Seiler_Tagungsprogramm2.pdf">hier</a> <span class="filesize">(225.0 KB)</span>.</p>
<p>Organisiert wird die diesjährige Poetikprofessur von der Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung (Prof. Dr. Christoph Jürgensen und Dr. Julia Ingold) mit freundlicher Unterstüzung des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia. Das anschließende Forschungskolloquium zu Lutz Seiler wird gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Jürgensen / Dr. Julia Ingold&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung&nbsp;</p>
<p>E-Mail:&nbsp;christoph.juergensen@uni-bamberg.de</p>
<p>Homepage:&nbsp;<a href="/germ-litvermitt/" target="_blank">https://www.uni-bamberg.de/germ-litvermitt/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-20320</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 15:29:45 +0200</pubDate>
                        <title>Gedichte von Lina Kostenko</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/germanistik/Bilder_Lesungen/1KostenkoFlyer_.pdf</link>
                        <description>Einladung: Die Gedichte werden gelesen und kommentiert von Prof. Dr. Alla Paslawska (Iwan-Franko-Universität Lwiw), Prof. Dr. Iris Hermann (Universität Bamberg), ukrainischen und deutschen Studierenden der Universitäten Lwiw und Bamberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-18428</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Nov 2021 10:19:04 +0100</pubDate>
                        <title>Poetikprofessur 2022: Yoko Tawada</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/poetikprofessur-yoko-tawada/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der japanischen Autorin <strong>Yoko Tawada</strong> übernimmt eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Literatur die Bamberger<strong> Poetikprofessur 2022</strong>. Der deutschsprachigen? Ja! Seit sie bei Sigrid Weigel über Walter Benjamin promovierte, schreibt die Tokioerin auch auf Deutsch und seitdem im Wechsel, mal Japanisch, mal Deutsch, mal sogar in beiden Sprachen zugleich. Die Zweisprachigkeit, die sie in ihrem Werk praktiziert, verdankt sie aber nicht nur ihrem akademischen Hintergrund, sondern ist auch Resultat ihrer Neugier, vertraute Regionen zu verlassen und neue Gegenden aufzusuchen. Ihre Perspektive ist die einer „poetischen Ethnologin“ (So formulierte es das Internationale Literaturfestival in Berlin). Nichts bleibt diesem Blick selbstverständlich, kleinste Dinge werden aufmerksam betrachtet und in einer Raffinesse beschrieben, die unser Alltagsverständnis nicht ohne Humor in Frage stellt. Ihr Werk ist dabei in einem besonders hohen Maß sprachreflexiv und liefert uns in diesem Kontext ganz neue Sichtweisen auf andere poetische Werke, zum Beispiel das von Paul Celan. Auch ihre eigene Muttersprache wird dabei nicht ausgespart, Christine Ivanovic spricht in diesem Zusammenhang von einem „konsequenten Abtasten der Sprache“, eine Formulierung, die zudem belegt, wie sinnlich und körpernah die Texte Tawadas gestaltet sind.</p>
<p>Ihre Bamberger Poetikprofessur wird den Titel tragen <strong>„Jenseits von Geschlecht“.</strong></p>
<p>Ihre Vorträge an der Universität Bamberg finden um 20 Uhr statt am:</p>
<p><strong>22.6.2022</strong></p>
<p><strong>29.6.2022</strong></p>
<p><strong>6.7.2022</strong></p>
<p><strong>14.7.2022</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vom <strong>14. – 16.7 2022</strong> diskutiert ein international besetztes Kolloquium (Japan, USA, Frankreich, Polen, Italien, Österreich und Deutschland) das Werk Yoko Tawadas in der Villa Concordia. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Veranstalterin Prof. Dr. Iris Hermann (Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft):<a href="#" data-mailto-token="kygjrm8" data-mailto-vector="-2"> iris.hermann@uni-bamberg.de. </a>Sehr lesenswert auch die Homepage von Yoko Tawada: <a href="http://yokotawada.de" target="_blank" rel="noreferrer">yokotawada.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie <a href="https://www.uni-bamberg.de/germ-lit1/aktuelles/artikel/poetikprofessorin-2022-yoko-tawada/" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-15406</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Nov 2020 08:48:21 +0100</pubDate>
                        <title>zuo nutz und heylsamer ler – Ein Nachruf auf Seraina Plotke </title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/zuo-nutz-und-heylsamer-ler-ein-nachruf-auf-seraina-plotke-nach-kurzer-schwerer-krankheit-ist-prof-dr-seraina-plotke-professorin-fuer-germanistische-mediaevistik-am-germanistischen-institut-der-otto-friedrich-universitaet-bamberg-am-27-oktober-2020-verstorben-wir-verlieren-mit-ihr-eine-ueber-die-fachgrenzen-der-germanistischen-mediaevistik-hinaus-ebenso-fachlich-versierte-wie-engagierte-wissenschaftlerin-eine-absolut-verlaessliche-und-hilfsbereite-kollegin-die-den-studierenden-eine-beeindruckende-akademische-lehrerin-und-vielen-von-uns-auch-eine-freundin-geworden-und-gewesen-ist/</link>
                        <description>Nach kurzer schwerer Krankheit ist Prof. Dr. Seraina Plotke, Professorin für Germanistische Mediävistik am Germanistischen Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, am 27. Oktober 2020 verstorben. Wir verlieren mit ihr eine über die Fachgrenzen der Germanistischen Mediävistik hinaus ebenso fachlich versierte wie engagierte Wissenschaftlerin, eine absolut verlässliche und hilfsbereite Kollegin, die den Studierenden eine beeindruckende akademische Lehrerin und vielen von uns auch eine Freundin geworden und gewesen ist. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seraina Plotke wurde am 18. Juli 1972 in Olten geboren und hat zunächst zwischen 1992 und 1997 an der Universität Basel das Studium der Fächer Germanistik, Latinistik und Philosophie absolviert. Neben mehreren Auslandsaufenthalten zur Forschung und Lehre (insbesondere in den USA) sowie Gast- und Vertretungsprofessuren war die Universität Basel lange Seraina Plotkes akademische Heimat. Dort war sie akademische Assistentin, Hochschuldozentin und hatte auch eine Professurvertretung inne. In Basel hat sie 2005 ihre Promotion und 2012 ihre Habilitation (Venia: Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie Neulatein) erfolgreich abgeschlossen. Zum Sommersemester 2019 folgte Seraina Plotke dem Ruf auf die Professur für Germanistische Mediävistik an die Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Dort war sie nach eigenen Worten angekommen, wo sie sein wollte. Nach Bamberg mitgebracht hat sie das von ihr geleitete Forschungsprojekt 'Sebastian Brant im Schnittfeld frühneuzeitlicher Textkulturen' (gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds).</p>
<p>Seraina Plotkes Forschungsinteressen waren von Beginn ihrer akademischen Laufbahn an wegweisend interdisziplinär und epochenübergreifend. Schwerpunkte ihrer vielen Veröffentlichungen lagen in der historischen Narratologie, der Buch- und Mediengeschichte, den Text-Bild-Gattungen, der Antikenrezeption sowie der historischen Semantik. Darüber hinaus war sie an Editionen mittelalterlicher Texte beteiligt und (Mit-)Herausgeberin vieler Sammelbände. Immer wieder führten sie diese Themen zu ihrer akademischen Heimat Basel: Konrad von Würzburg (ein in Würzburg geborener Basler Autor), Pamphilus Gengenbach und natürlich Sebastian Brant, verbunden mit der durch Basel wesentlich geprägten Mediengeschichte der Frühen Neuzeit. Letzterem widmete sich Seraina Plotke auch in ihrer fulminanten Antrittsvorlesung im November 2019 in Bamberg. Nicht nur hier wurde deutlich, warum Seraina Plotke immer wieder zu Vorträgen in der akademischen Welt eingeladen wurde.</p>
<p>Neben ihrem großen Engagement in der Forschung war es Seraina Plotke auch immer ein Anliegen, ihre Leidenschaft für ihre Themen an die Studierenden weiter zu geben. Für sie war sie jederzeit ansprechbar und kümmerte sich auch in Zeiten ihrer eigenen nachlassenden Kräfte um jedes einzelne studentische Anliegen. Dass sich aus diesem Wirken einige bereits begonnene Promotionen ergaben, erscheint nur folgerichtig.</p>
<p>Ebenso folgerichtig ist es, dass der Weg Seraina Plotke an die Otto-Friedrich-Universität führte. Das Zentrum für Mittelalterstudien mit seiner Interdisziplinarität sowie das Germanistische Institut in seiner inhaltlichen Breite boten Seraina Plotke Anknüpfungspunkte für alle ihre Forschungsinteressen, einschließlich der kulturellen Umgebung, z.B. die Bamberger Staatsbibliothek oder auch das Haus des Druckers Albrecht Pfister. Ihr gelang es in kürzester Zeit, eine Vielzahl an Kontakten zu knüpfen, aus denen zukünftige Lehr- und Forschungskooperationen entstehen sollten und auch viele Freundschaften wurden.&nbsp;</p>
<p>Die Universität verliert mit Seraina Plotke viel zu früh eine hoch geschätzte Kollegin, eine renommierte Wissenschaftlerin, die sich mit ihrem ganzen Leben der Leidenschaft hingab, die das Leben an einer Universität erst zu einem solchen macht: Die (durchaus auch streitbare) Leidenschaft für die eigenen Themen, die Offenheit und das Interesse für die Gebiete der Anderen, das Weitergeben an nachfolgende Generationen der Studierenden und das Hinaustragen in die akademische Welt sowie darüber hinaus. Neben unserer Trauer um Seraina Plotke und dem Mitgefühl für ihre Familie wird der Stolz und die Dankbarkeit bleiben, sie gekannt und erlebt zu haben.</p>
<p>Dieser Nachruf wurde verfasst von Dr. Detlef Goller, Deutsche Philologie des Mittelalters, E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8bcrjcd,emjjcpYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">detlef.goller(at)uni-bamberg.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-11430</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 May 2019 12:27:45 +0200</pubDate>
                        <title>Die Bamberger Germanistik freut sich über Bestnoten im aktuellen CHE-Ranking</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/germanistik/news/artikel/die-bamberger-germanistik-freut-sich-ueber-bestnoten-im-aktuellen-che-ranking/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Mai 2019 hat die ZEIT die neuen Ergebnisse des  Hochschulrankings  vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)  veröffentlicht. Zahlreiche gute und sehr gute Noten erhalten die Fächer   Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik,   Psychologie und Romanistik der Universität Bamberg.   </p>
<p>Im Ranking schneidet die Bamberger Germanistik besonders gut ab.  Sie  landet unter anderem mit ihrem vielfältigen und interdisziplinären   Lehrangebot sowie der Betreuungssituation durch die Lehrenden in   Spitzengruppen. Auch die Unterstützung und Beratung bei  Auslandsaufenthalten bewerten die Studierenden positiv, insgesamt   vergeben sie dafür die Schulnote 1,9 (Durchschnitt aller Hochschulen:   2,4). „Wir freuen uns sehr, dass wir im Vergleich mit größeren   Germanistik-Instituten ein weiteres Mal sehr gut abschneiden“, so Prof.  Dr. Friedhelm Marx, Leiter des Instituts für Germanistik.  „Gerade bei  den Angeboten zur Berufsorientierung und der  Studienorganisation liegen  wir weit über dem Durchschnitt. Erfreulich  ist auch, dass unsere  verstärkten Bemühungen um internationale Vernetzung und Förderung von  Auslandssemestern der Studierenden so  positiv aufgenommen werden.  Aktuell arbeiten wir daran, den Praxisbezug  im Studium weiter zu  stärken.“ </p>
<p>Die Pressemitteilung der Universität Bamberg dazu finden Sie <a href="https://www.uni-bamberg.de/presse/pm/artikel/che-hochschulranking-2019/" target="_blank">hier</a>. </p>
<p>Das komplette CHE-Hochschulranking finden Sie unter<a href="https://ranking.zeit.de/che/de/?wt_zmc=fix.int.zonaudev.alias.alias.zeitde.alias.che-ranking.x&amp;utm_medium=fix&amp;utm_source=alias_zonaudev_int&amp;utm_campaign=alias&amp;utm_content=zeitde_alias_che-ranking_x" target="_blank" rel="noreferrer"> www.zeit.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-10464</guid>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 10:09:03 +0100</pubDate>
                        <title>Preis für gute Lehre</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/news/artikel/preis-fuer-gute-lehre-ws18-19/</link>
                        <description>Wir freuen uns mit unserer Kollegin Anette Kremer aus der Deutschen Sprachwissenschaft, die den Preis für gute Lehre der Fakultät GuK erhalten hat.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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