<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>


    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 02:40:02 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 02:40:02 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31264</guid>
                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:37:03 +0100</pubDate>
                        <title>Social Media verstehen statt verbieten</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/social-media-verstehen-statt-verbieten/</link>
                        <description>Sollte Social Media für Kinder verboten werden? Stefanie Ulschmid und Stefanie Badmann vom Lehrstuhl für Plattformökonomie haben einen Workshop zum Thema entwickelt - für Eltern! Im Interview erklären Sie uns, warum Begleitung wichtiger ist als ein Verbot.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>WIAI:</strong> Liebe Stefanie Badmann, liebe Stefanie Ulschmid, momentan wird in der Politik diskutiert: Sollte man Social Media für unter 14- oder unter 16-Jährige verbieten?&nbsp; Australien hat das bereits umgesetzt. Ihr habt nun einen Workshop zum Thema Umgang mit Social Media konstruiert – und zwar für Eltern! Wie kam es dazu?&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Als ich hier am <a href="/ispl/">Lehrstuhl </a>angefangen habe, war die Fakultät auf der Suche nach Workshops im Rahmen der <a href="/wiai-nachwuchs/">Nachwuchsförderung</a>. Plattformen sind da natürlich ein spannendes Thema. Wir haben also erst einmal einen Workshop für Kinder angeboten und der kam gut an. Die Administration von Social Media für Kinder liegt aber in den Händen der Eltern. Deshalb haben wir beschlossen, aus dem Kinder- einen Elternworkshop zu machen.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Was müssen Eltern vom Thema Plattformen verstehen?</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Zuerst: Plattformen nicht per se verteufeln. Es ist nicht so, dass es Kinder automatisch in einen Strudel zieht, sobald sie sich darauf bewegen. Eltern müssen die Grundmechanik von Plattformen verstehen. Die Langfristigkeit von Datenspeicherung zum Beispiel haben wir deshalb ganz vorne in unseren Workshop aufgenommen und auch die Algorithmen im Hintergrund. Selbst wenn man die Privatsphäre-Einstellungen nachschärft, heißt das nicht, dass alles Vorherige verschwunden ist. Man muss aktiv suchen, um Daten zu löschen. Und auch nach dem Löschen hat vielleicht schon jemand einen Screenshot gemacht.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Das klingt sehr kompliziert. Wie ist denn das allgemeine Verständnis zu Algorithmen?</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Das Grundverständnis bei den Kindern und Jugendlichen ist da: man bekommt Sachen angezeigt, die einem gefallen könnten. Aber dieses technische Verständnis dahinter, also die Funktionsweise eines Algorithmus, das ist eher eine Blackbox. Eltern haben davon zwar auch schon gehört, es aber aufgrund der Komplexität und der fehlenden Transparenz der Plattformen noch nicht aktiv hinterfragt. Vor allem die Geschäftsmodelle bleiben oft unklar.&nbsp;</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Und das arbeitet ihr im Workshop auf?&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Wir haben zwei Herangehensweisen: Die erste Übung nennen wir „Steckbrief-Sherlock&quot;: Ein leerer Steckbrief, wie eine überdimensionierte Freundebuchseite. Dazu haben wir mit unseren studentischen Hilfskräften eine iPad-App entwickelt, die einen Social-Media-Feed simuliert – in drei Versionen. Man sieht, was eine bestimmte Person gelikt hat, und kann in den Kommentaren nachschauen, ob die Person dort schon kommentiert hat. Nur anhand dieser öffentlich einsehbaren Informationen sollen die Eltern den Steckbrief ausfüllen. Die Eltern bemerken, welche Brotkrümel Menschen auf Social Media hinterlassen: Alter, Wohnort, Schule, Hobbys, Freundeskreise bis hin zu konkreten Kontakten.&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Die zweite Aktivität: Wir lassen Eltern einen neu erstellten TikTok-Account nutzen, einfach zehn Minuten durchscrollen, bevor der Algorithmus die ersten Nutzungsmuster und Interessen erkennt. Da ist teilweise sehr schockierendes Material dabei. Das geht in Richtung Grooming oder sehr freizügigen Inhalten. Dazu kommt viel politisierter Inhalt, auch fragwürdige Coaching und dubiose Finanztipps. Die Übung soll zeigen: Diese Kurzvideos sind so konzipiert, dass man aufschreckt und deshalb bleibt – ein Schock, ein emotionaler Trigger.&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Nochmaliges Anschauen wird getrackt, das Lesen von Kommentaren wird als Interesse gewertet. Auch wenn die eigene Intention eine andere sein mag – man ist beispielsweise vom Inhalt angewidert, will aber kurz die ebenfalls schockierten Reaktionen überfliegen. Der Algorithmus nimmt wahr: Interagiert mit dem Inhalt, spiele mehr davon ein.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Wenn man nur Katzenvideos anschaut, wie lange dauert es, bis man nur noch Katzenvideos angezeigt bekommt?</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Unser Beispiel in der Vorbereitung des Workshops waren tatsächlich Hundevideos. Im Normalfall geht das erstaunlich sehr schnell: Wir reden von etwa zehn Minuten, bis es als inhaltliches Muster erkennbar wird. Bei den Eltern entsteht dadurch ein Bewusstsein, wie schnell die Systeme dahinter lernen und wie wenig Zeit das braucht.&nbsp;</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Löst das den bei den Eltern einen Aha-Effekt aus?</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Definitiv. Im Idealfall gibt man beim Einrichten eines Profils schon Interessen an. Wir haben das bewusst ohne das gemacht, sodass eine realistische Situation entsteht: Ein Kind lädt die App runter, macht sie auf und fängt an zu scrollen. Die Eltern sehen: Man kann es nicht verhindern und verbieten – es wird passieren. Man kann aber dem Algorithmus aktiv begegnen. Das soll die zentrale Botschaft sein, die die Eltern aus dem Workshop mitnehmen.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Welche Eltern sind fitter, welche weniger?&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Was mir auffällt, ist vor allem der berufliche Hintergrund. Wer auf der Arbeit schon viel mit Computern zu tun hat, findet auch schneller den Zugang zum Smartphone und zu Social Media. Viele Eltern nutzen solche Plattformen aber noch gar nicht selbst und sind dann überfordert, was ihre Kinder damit anstellen. Die Eltern wiederum, die es nutzen, haben ihr eigenes Verhalten auf den Plattformen oft selbst noch nicht reflektiert. Im Workshop sitzen tendenziell eher Eltern vor uns, die Social Media selbst nutzen und ein Grundverständnis besitzen, aber gemerkt haben: Es besteht eine Lücke zwischen mir und meinem Kind.</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Was übrigens am meisten überrascht: Eltern kommen schon mit konkreten Beispielen, wo Social-Media-Missbrauch bei ihren Kindern stattgefunden hat!</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Könnt ihr ein Beispiel nennen?</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Mobbing innerhalb der Klasse. Klassenchats können beispielsweise vollkommen eskalieren. Die Eltern kamen schon mit der konkreten Sorge und der Frage „<i>Wie sollen wir damit umgehen?“</i> in den Workshop.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Empfehlt ihr Eltern, die Social Media bisher selbst nicht nutzen, sich selbst einen Account einzurichten?&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Das ist eher nachrangig, zum Verstehen der Grundprinzipien kann es hilfreich sein. Aber um die tatsächlichen Inhalte zu begleiten, ist der direkte Austausch über den konkreten Feed des Kindes wichtiger, denn die Algorithmen sorgen ja dafür, dass es einen ganz individuellen hat. Ihn sich – unvoreingenommen! – gemeinsam ansehen, zum Beispiel einmal sonntags auf der Couch, ist hier eine mögliche Herangehensweise.</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Hier liegt das Entscheidende, das wir zu vermitteln versuchen: Eine Beziehung zum Kind muss da sein, in der es sich traut, über schwierige Inhalte zu sprechen! Im Workshop gab es ein Beispiel, da wusste ein Elternteil vom Mobbing, weil das Kind sich sicher genug fühlte, mit ihm darüber zu reden. Diese Beziehung muss aber außerhalb von Social Media schon da sein.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Gibt es für euch auch positive Nutzungsmöglichkeiten von Social Media?&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Ganz klar: Entertainment! Man kann seinen Interessen nachgehen, Stars folgen, Fandom auf Social Media weiterleben. Wir alle haben uns auch mal verdient, eine Stunde nichts zu tun und nicht nachzudenken. Eine weitere positive Sache ist das Thema Vernetzung: Social Media ist toll, um Kontakt zu halten, gerade wenn man älter wird, wenn einst nahe Freundinnen und Freunde einfach auch mal weiter weg sind.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Die Gretchenfrage: Sollte Social Media verboten werden?</p>
<p><strong>Stefanie Badmann:</strong> Nein, wir plädieren nicht für ein Verbot. Im Workshop machen wir klar: Das Thema wird viel diskutiert. Die Realität ist aber momentan, dass es kaum Regulierung und kein Verbot gibt. Unser Workshop arbeitet mit diesem <i>status quo</i>. Social Media wird genutzt, ob mit oder ohne Verbot. Wir setzen auf die Strategie der aktiven Begleitung und der Selbstreflexion.&nbsp;</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Verbietet man als Eltern den Kindern Social Media, passiert der Konsum bei Freunden oder auf dem Schulhof. Uns geht es darum, ein Bewusstsein zu schaffen, Eltern zu ermutigen und eine positive Einstellung zu behalten – sodass ihre Kinder kommen und mit ihnen über Inhalte sprechen können.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Und wie steht ihr zu einer Altersgrenze?</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Altersgrenzen gibt es bereits und sie werden nicht eingehalten. Eine Möglichkeit wäre hier konkrete Regulierung. Diese wiederum muss auf der technischen Ebene der Plattformen ansetzen, nicht bei deren Nutzerinnen und Nutzern.</p>
<p><strong>Stefanie Badmann</strong>: Eine mögliche Lösung dabei wäre eine Schnittstelle, idealerweise aus dem eigenen Land, bei der man sich authentifiziert. An die Plattformbetreiber ginge dann beispielsweise nur eine Authentifizierungs-ID weiter – statt Klarnamen oder Ausweiskopie. Sowas ist vermutlich jedoch allem in Verbindung mit den großen US-Konzernen nicht oder nur schwer umsetzbar.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Was habt ihr mit dem Workshop-Konzept noch weiter vor?</p>
<p><strong>Stefanie Ulschmid:</strong> Wir wollen das Ganze in einem größeren Setting testen, zum Beispiel mit Eltern einer ganzen Schulklasse. Wir möchten den Workshop in den aktuellen Diskurs einbringen, zum Beispiel bei Klassenelternabenden! Wir haben inzwischen auch einen Flyer, den man verteilen kann, der weitere Informationen enthält.</p>
<p><strong>WIAI:</strong> Liebe Stefanie Badmann, liebe Stefanie Ulschmid: Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p>→ <a href="/ispl/">zum Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Plattformökonomie</a><br />→ <a href="/wiai/studium/studienangebot/">zu unseren Studiengängen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_3B0A5202_43ed377e37.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31246</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:56:36 +0100</pubDate>
                        <title>Gamification Research Group präsentierte Forschungs- und Studierendenprojekte auf der GG Bavaria</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/gamification-research-group-praesentierte-forschungs-und-studierendenprojekte-auf-der-gg-bavaria/</link>
                        <description>Auf der GG Bavaria in München – Bayerns größter Gaming-Convention – präsentierte die Gamification Research Group der Universität Bamberg aktuelle Forschungsprojekte, Serious Games und studentische Entwicklungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Auf der GG Bavaria in München – Bayerns größter Gaming-Convention – präsentierte die Gamification Research Group der Universität Bamberg aktuelle Forschungsprojekte, Serious Games und studentische Entwicklungen. Besucherinnen und Besucher konnten unter anderem ein VR-Exergame, die Gesundheitsgames Inflammania, Anwendungen aus dem EU-Projekt TRUST sowie Spiele von Alumni und Forschenden ausprobieren und Einblicke in die Verbindung von Games, Forschung und Gesellschaft erhalten. 🎮</p></div><div><p>🎮 Vergangenes Wochenende (06.-08.03.) war die Gamification Research Group auf der GG Bavaria und präsentierten auf Bayerns größter Gaming-Convention aktuelle Projekte aus Forschung und Lehre.</p>
<p>Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Benedikt Morschheuser gab dabei spannende Einblicke in Projekte ihrer Studierenden sowie aktuelle Forschungsarbeiten aus der <span class="s1"><strong>Gamification Research Group der Otto-Friedrich-Universität Bamberg</strong></span>. Gleichzeitig nutzten sie Gelegenheit, mit vielen Interessierten ins Gespräch zu kommen und potenzielle Studierende für ein Studium im schönen Bamberg zu begeistern.</p>
<p>Ein besonderes Highlight war ein interaktives <span class="s1"><strong>VR-Exergame</strong></span>, das die Doktorandin <span class="s1"><strong>Sandra Birnstiel</strong></span> gemeinsam mit den Studierenden <span class="s1"><strong>Ian Glinsboeckel</strong></span> und <span class="s1"><strong>Moritz Neumeier</strong></span> entwickelt hat. Das Projekt zeigt, wie <span class="s1"><strong>Gamification und Virtual Reality im Sport</strong></span> innovativen Einsatz finden können.</p>
<p>Außerdem präsentierte die Forschungsgruppe Inflammania3D sowie Inflammania2 – Spiele aus unserer Kooperation mit dem <span class="s1"><strong>Uniklinikum Erlangen</strong></span>, die entwickelt wurden, um Patientinnen und Patienten sowie die breite Öffentlichkeit über <span class="s1"><strong>chronische Entzündungskrankheiten</strong></span> aufzuklären: <a href="https://www.inflammania.de/de.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.inflammania.de/de.html</a></p>
<p><span class="s2">Mit dabei war auch eine </span><strong>VR-Anwendung des EU-Projekts TRUST</strong><span class="s2">, welche der Student </span><strong>Huzaifa Jamal</strong><span class="s2"> gemeinsam mit </span><strong>Maximilian Wittmann, Sandra Birnstiel, Shamim Miroliaei und Amir Moghaddam</strong><span class="s2"> umgesetzt hat. Ziel des Projekts ist es, mithilfe von </span><strong>Game-Technologien Fachkräften ein besseres Verständnis von KI im Einsatz von Qualitätsprüfrobotern zu vermitteln</strong><span class="s2">: </span><a href="/games/forschung/trust/" target="_blank">www.uni-bamberg.de/games/forschung/trust/</a></p>
<p>Ein weiteres spannendes Projekt ist <span class="s1"><strong>„PRIME – Privatheit im Metaverse“</strong></span>, das von unserem Doktoranden <span class="s1"><strong>Runjie Xie</strong></span>und <span class="s1"><strong>Marlene Jachnik</strong></span> präsentiert wurde. Außerdem hatte die Forschungsgruppe die Möglichkeit &nbsp;zusammen mit <span class="s1"><strong>Dr. Julius Rauber</strong></span> in einem Fachvortrag aktuelle Einblicke aus dem Projekt mit der Games-Entwickler*innen-Community in Bayern zu diskutieren: <a href="https://privacy-metaverse.de/" target="_blank" rel="noreferrer">privacy-metaverse.de</a></p>
<p>Ein besonderes Highlight: Die <span class="s1"><strong>Games der Alumni</strong></span>, die auf der GG Bavaria ausgestellt wurden. Ein Beispiel ist <span class="s1"><strong>Black Demeter</strong></span> von <span class="s1"><strong>Maximilian Skawran</strong></span>, der sich nach seinem Studium selbstständig gemacht hat und hier wertvolles Feedback für die Weiterentwicklung seines Spiels sammeln konnte: <a href="https://blackdemeter.com" target="_blank" rel="noreferrer">blackdemeter.com</a></p>
<p>Wer einmal nachvollziehen möchte, <span class="s1"><strong>wie es sich anfühlt, mit Long Covid zu leben</strong></span>, kann außerdem das Spiel <span class="s1"><strong>„My Pair of Shoes“</strong></span> unseres Doktoranden und ehemaligen Masteranden <span class="s1"><strong>Florian Enders</strong></span> ausprobieren: <a href="https://flox86-64.itch.io/my-pair-of-shoes" target="_blank" rel="noreferrer">flox86-64.itch.io/my-pair-of-shoes</a></p>
<p>Der Besuch der GG Bavaria war ein voller Erfolg für die <span class="s1"><strong>Gamification Research Group.&nbsp;</strong></span></p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_4_3cf327be65.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31071</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 07:53:14 +0100</pubDate>
                        <title>Wenn das Auto zum Funkmast wird</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/wenn-das-auto-zum-funkmast-wird/</link>
                        <description>Prof. Dr. Klingler und sein Team verknüpfen Forschung zu 5G/6G-Netzen mit Fahrzeugen – und nutzen Audiotechnik als Härtetest.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Niemand mag Stau – weder morgens auf dem Weg zur Arbeit noch beim Streamen auf dem Smartphone. Doch während man Straßen nicht einmal eben verbreitern kann, soll das Mobilfunknetz der Zukunft genau das können: Flexibilität. An der Fakultät WIAI arbeitet Prof. Dr. Klingler, der seit September 2025 den Lehrstuhl für Rechnernetze inne hat daran, dass die Netzinfrastruktur künftig einfach dort hinfährt, wo sie gebraucht wird. Das von der DFG geförderte Projekt </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Dynamic Mobile Networks</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;"> (DyMoNet) ist dabei ein Baustein seiner Strategie, die technische Grundlagenforschung mit überraschenden Anwendungsfeldern wie der Musikwissenschaft verknüpft.</span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;font-size:13.5pt;"><strong>Ein Netz von unten nach oben</strong></span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">„Bamberg ist keine klassische Technische Universität“ erläutert Prof. Klingler beim Projekttreffen der Partner der TU Berlin sowie der HES-SO Valais-Wallis aus der Schweiz. Für ihn ist das jedoch kein Nachteil, sondern eine Chance für eine eigene Nische. Statt sich nur auf die fertigen Anwendungen zu konzentrieren, geht sein Team den umgekehrten Weg: von unten nach oben. „Viele Ansätze in der Informatik kommen von der Applikationsebene. Mich interessiert aber der </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">‚physical layer‘</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">“, erklärt Klingler, „das, was ganz unten passiert, wo die Signale tatsächlich physikalisch übertragen werden.“ Seine Überzeugung: Nur wer versteht, was auf dem untersten Level im Kanal passiert, kann performante Systeme für 5G, 6G oder Ad-hoc-Netzwerke bauen.</span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;font-size:13.5pt;"><strong>Bewegliche Basisstationen statt teurer Masten</strong></span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Dieses tiefe technische Verständnis ist für das DFG Projekt </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">DyMoNet&nbsp;</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">entscheidend. Um immer mehr Daten zu übertragen, müssten Netzbetreiber eigentlich alle paar Meter neue Masten aufstellen. Das ist teuer und ineffizient. Die Lösung, die Prof. Klingler und den Projektpartnern vorschwebt: „Autos werden zu fahrenden </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">small-cell</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">-Basisstationen!“ Da sich Verkehrsströme oft mit der Nutzung mobiler Endgeräte – und damit Daten – decken, wandert das Netz einfach mit. Die Herausforderung liegt dabei in der Physik: Sender und Empfänger bewegen sich ständig, deshalb ändern sich die Übertragungsbedingungen im Millisekundentakt. Genau hier beginnt das Forschungsfeld des Projekts, am </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">physical layer</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">. Weiters müssen diese Daten aber auch zwischen den Fahrzeugen weiter transportiert werden, um am Ende die einzelnen Endgeräte miteinander verbinden zu können. Daraus entsteht ein mehrschichtiges Netzwerk, welches Datenströme gezielt dahin weiterleitet, wo sie gebraucht werden.</span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;font-size:13.5pt;"><strong>Der Härtetest im Konzertsaal</strong></span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Ein weiteres, eher ungewöhnliches Forschungsfeld von Prof. Klingler und seinem Team: </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Networked Embedded Systems</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;"> im Audiobereich. Techniken wie </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Beamforming</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">, die im 5G-Mobilfunk Daten gezielt zum Smartphone lenken, lassen sich nämlich auch auf Schallwellen übertragen. Über Lautsprechersysteme, bei denen jeder Treiber einzeln angesteuert wird, lässt sich Klang gezielt im Raum platzieren. „Das ist mehr als eine Spielerei“, erklärt Klingler, „sondern der ultimative Stresstest für Netzwerke“. Denn während man bei einer Website eine Millisekunde Verzögerung kaum merkt, hört man bei der Übertragung von Musik jede Verzögerung und jeden Fehler sofort. „Wenn wir Audiosignale mit extrem niedriger Latenz über ein Campus-Netzwerk streamen können, dann funktioniert die Technologie auch für sicherheitskritische Anwendungen auf der Straße.“ An der WIAI hat er zur weiteren Forschung auf dem Feld der Klänge ganz besonders gute Bedingungen: Der ebenso im Herbst neu hinzugekommene Kollege Prof. Dr. Abeßer, der den Lehrstuhl für Computational Humanities bekleidet, ist ausgewiesener Experte auf dem Feld. </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;"></span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;font-size:13.5pt;"><strong>Rechnernetze erforschen im Studium</strong></span></p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">Für seine Forschungsthemen will Prof. Klingler auch die Studierenden begeistern: In der Lehre plant er ein Format, bei dem eine eigene Kommunikationsplattform aufgebaut werden soll. Ziel soll sein, die Theorie von Beginn an praktische Inhalte zu binden und zu vermitteln: „Studierende sollen </span><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;">low-level</span></i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;"> arbeiten, Hardware-nah programmieren und Performance-Messungen selbst durchführen, statt sie nur zu berechnen“, erklärt er. „Ganz klar braucht man dafür etwas Grundlagenwissen. Dann aber kann jede und jeder teilnehmen, der sein Wissen dort vertiefen will – ob man nun Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Computing in the Humanities studiert“, erklärt der Professor seinen Ansatz: „Rechnernetze sind – wie die Informatik ganz allgemein – eben überall!“</span></p>
<p>→ <a href="/comnet/">zum Lehrstuhl für Rechnernetze</a><br />→ <a href="/wiai/studium/studienangebot/">zu unseren Studiengängen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_OA6A4396_a08ac5a206.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31028</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:35:06 +0100</pubDate>
                        <title>Kreativer Semesterabschluss in der Informatik</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/kreativer-semesterabschluss-in-der-informatik/</link>
                        <description>Studierende der WIAI präsentieren ihre Programmierprojekte im Rahmen des Moduls Einführung in die Informatik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Gedimmtes Licht, konzentriertes Murmeln, entspannte Musik im Hintergrund. Seit kurzem hat die WIAI einen <i>Study Space</i>, ausgestattet mit modernen und gemütlichen Arbeitsplätzen. An einem Freitag Ende Januar wurde er zur kreativen Werkstatt, der Hackathon des Wintersemesters fand statt.</p>
<p><span style="font-size:12.0pt;line-height:107%;"><strong>Hackathon – Programmieren bis in die Nacht</strong></span></p>
<p class="text-justify">„Die <i>Einführung in die Informatik&nbsp;</i>ist ein wesentlicher Kurs am Beginn des Studiums an der WIAI. Alle Studierenden in all unseren Studiengängen müssen da durch. Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, ihn interessant und spannend zu gestalten“, erläutert Prof. Dr. Herrmann, der den Lehrstuhl für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen innehat. In der Veranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende Programmierkenntnisse und arbeiten mit verschiedenen Programmiersprachen, zum Beispiel Scratch und C, ganz klassisch in den Formaten Vorlesung und Übung. Am Ende steht eine Prüfung. Der Hackathon ist als flankierende Veranstaltung konzipiert, in einer ungezwungenen, kooperativen Atmosphäre eigene kleine Programmierprojekte zu finalisieren, die im Laufe des Semesters entstanden sind. „Prüfungsdruck soll hier noch keine Rolle spielen; sondern voneinander lernen und das Erlernte praktisch anwenden mit Motivation, Teamgeist und Pizza“, führt Prof. Herrmann die Idee aus. Schon um 17 Uhr war der Raum gut gefüllt: Rund 40 Studierende waren gekommen, um gemeinsam an ihren Projekten zu arbeiten. Konzentriert wurde getüftelt, diskutiert, ausprobiert und, auch das gehört dazu: wieder verworfen. Ideen nahmen Form an, Codezeilen entstanden, Fragen wurden gestellt – und direkt beantwortet. Denn mittendrin und jederzeit ansprechbar waren Prof. Herrmann und sein Team. Sie begleiteten die Studierenden durch den Abend, gaben Impulse und beantworteten Fragen.</p>
<p class="text-justify"><span style="font-size:12.0pt;line-height:107%;"><strong>Projektmesse: Bonuspunkte sammeln für die Prüfung</strong></span></p>
<p class="text-justify">Der andere Baustein, der die Lehrveranstaltung zu Beginn der Folgewoche Anfang Februar ergänzt hat, ist eine Projektmesse. Hier präsentierten die Studierenden ihre – zuvor im Hackathon noch geschärften –Projekte allen Interessierten, aber auch den Prüferinnen und Prüfern, denn ein Projekt fungiert letztlich als Bonusleistung. Besteht man die Prüfung am Ende des Semesters, wird sie auf die Note angerechnet. Die Bandbreite der Projekte spiegelt dabei die im Kurs erworbenen Kenntnisse und die Kreativität der Studierenden wider.</p>
<p class="text-justify"><span style="font-size:12.0pt;line-height:107%;"><strong>Verstehen, bestehen – und dabeibleiben</strong></span></p>
<p class="text-justify">Im März steht dann aber noch die Prüfung für die Studierenden an – vollständig umgesetzt als E-Klausur auf zur Verfügung gestellten Notebooks. Wer nicht auf Anhieb besteht, hat einen zweiten Versuch zu Beginn des Sommersemesters. Prof. Herrmann und sein Team zeigen sich hier aber zuversichtlich: „&quot;Ein Befund aus dem Vorjahr: Studierende, die an der Messe teilgenommen hatten, bestanden fast alle auf Anhieb die Klausur. Von den anderen fast niemand. Korrelation, keine Kausalität. Wir können nicht trennen, wie viel davon Vorwissen ist, wie viel Motivation, wie viel tatsächlicher Lerneffekt. Geht durch dieses Format die Schere zwischen Starken und Schwachen am Ende noch weiter auf? Schwer zu sagen – und auch schwer zu messen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/a/5/csm_P1031227_fb4a95ba85.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30967</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:32:17 +0100</pubDate>
                        <title>Save the Date - 26. Juni 2026</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/save-the-date-26-juni-2026/</link>
                        <description>Die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) feiert ihr 25-jähriges Bestehen!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>🎉</strong><span class="apple-converted-space"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>Save the Date – 25 Jahre Fakultät WIAI an der Universität Bamberg!</strong><span class="apple-converted-space"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>🎉</strong></p>
<p>Die<strong>&nbsp;Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI)</strong>&nbsp;der Otto-Friedrich-Universität Bamberg feiert ihr&nbsp;<strong>25-jähriges Bestehen und damit 25 Jahre interdisziplinäre Forschung und -lehre der (Wirtschafts-)Informatik</strong>!&nbsp;<br />Seit ihrer Gründung im Jahr&nbsp;<strong>2001</strong>&nbsp;ist die Fakultät auf über&nbsp;<strong>33 Professuren</strong>,<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>mehr als 1.600 Studierende</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>12 Studiengänge</strong>&nbsp;herangewachsen.</p>
<p>🗓<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Datum:</strong><span class="apple-converted-space">&nbsp;</span>Freitag,<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>26. Juni 2026</strong><br />📍<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Ort:</strong><span class="apple-converted-space">&nbsp;</span>ERBA-Campus Bamberg, An der Weberei 5, Bamberg<br />🕑<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Start:</strong><span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>ab 14:00 Uhr </strong>mit einem <strong>Festakt </strong>für geladene Gäste<br />🕑<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Start:</strong><span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>ab 16:00 Uhr </strong>mit der <strong>öffentlichen Feier</strong></p>
<p>Das Jubiläum bietet ein<span class="apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>buntes Programm für alle</strong><span class="apple-converted-space">&nbsp;</span>– Studierende, Alumni, Familien und Unternehmen:</p><ul><li><span>Festakt und Keynote</span></li><li><span>Interaktive Installationen und Mitmach-Stationen</span></li><li><span>Studienberatung und Einblicke in aktuelle Forschung</span></li><li><span>Kinderuni</span></li><li><span>Musik, Essen und lebendiger Austausch</span></li></ul><p><strong>Merkt Euch den Termin vor und bleibt auf</strong><span class="apple-converted-space"><strong>&nbsp;</strong></span><a href="http://wiai25.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>wiai25.de</strong></a><span class="apple-converted-space"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>immer auf dem Laufenden!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/wiai/bilder/Fakultaetsstartseite/Bild_25Jahre.png" length="0" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30966</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:19:47 +0100</pubDate>
                        <title>Gamification der eigenen Leseerfahrung</title>
                        <link>https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/hobby-tracking-apps-100.html</link>
                        <description>Prof. Benedikt Morschheuser untersucht in seiner Forschung die Wirkung von Apps, die mit Punkten, Ranglisten und Abzeichen abreiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_Morschheuser-28_a25d999572.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30841</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 14:36:23 +0100</pubDate>
                        <title>Fakultätspreis für gute Lehre für Christian Kremitzl und Nominierung für den Ministeriumspreis</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/fakultaetspreis-fuer-gute-lehre-fuer-christian-kremitzl-und-nominierung-fuer-den-ministeriumspreis/</link>
                        <description>Innovative Feedbackkultur und praxisorientierte Projektarbeit überzeugten die Auswahlkommission.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) ehrt Christian Kremitzl, der von 2018 bis 2025 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften tätig war. Außerdem wurde er ausgewählt für den Preis für gute Lehre des Wissenschaftsministeriums, der mit 5000 Euro dotiert ist.&nbsp;</p>
<p>Christian Kremitzls Lehre stand stets für klare Strukturen, hohe Verständlichkeit und kontinuierliches, individuelles Feedback. Besonders wichtig war ihm ein angstfreies Lernumfeld:„Meine Lehre ist von der Annahme geprägt, dass alle Teilnehmenden da sind, weil sie etwas lernen wollen. Angst ist nicht lernförderlich – deshalb ist jede Frage erlaubt.“ Im Programmierkurs des Moduls Informatik für Kulturwissenschaften vermittelte er Studierenden ohne Vorkenntnisse grundlegende Programmierkompetenzen. Ein zentrales Element war dabei das ausführliche, niveauangepasste Feedback zu allen Abgaben. Auch in der Übung Digitale Bibliotheken setzte er neue Maßstäbe: Durch ein vollständig überarbeitetes Lehrkonzept mit praxisorientierter Projektarbeit und einem selbst entwickelten Feedback-System schuf er Raum für intensiven, individuellen Support. Darüber hinaus engagierte sich Christian Kremitzl über die reguläre Lehre hinaus – u. a. in der Gitroduction und im LaTeX-Tutorium.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_Christian_Kremitzl-1_0ca8fbdc5d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30735</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:37:54 +0100</pubDate>
                        <title>Eine Chance, die Zukunft der Informatik in Deutschland mitzugestalten</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/eine-chance-die-zukunft-der-informatik-in-deutschland-mitzugestalten/</link>
                        <description>Bettina Finzel ins Präsidium der Gesellschaft für Informatik gewählt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Glückwunsch, <a href="/kogsys/team/finzel-bettina/">Bettina Finzel</a>! Die Doktorandin am <a href="/kogsys/">Lehrstuhl für Kognitive Systeme</a> (<a href="/kogsys/team/schmid-ute/">Prof. Dr. Ute Schmid</a>) ist ins Präsidium der Gesellschaft für Informatik (GI) gewählt worden. Damit vertritt sie in den kommenden zwei Jahren (2026-2028) die Fakultät WIAI im wichtigsten Informatik-Fachverband im deutschsprachigen Raum. Bettina Finzel wurde bereits 2024 zum GI-Fellow ernannt und ist nach Prof. Dr. Daniela Nicklas vom <a href="/mobi/" title="Lehrstuhl für Informatik, insbesondere Mobile Softwaresysteme/Mobilität">Lehrstuhl für Informatik, insbesondere Mobile Softwaresysteme/ Mobilität</a> und Prof. Dr. Dominik Herrman vom <a href="/psi/" title="Lehrstuhl Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen">Lehrstuhl Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen</a>, die beide von 2019 bis 2021 im GI-Präsidium aktiv waren, das dritte Präsidiumsmitglied unserer Fakultät.&nbsp;</p>
<p><strong>„Das GI-Präsidium gestaltet die Zukunft der Informatik in Deutschland mit – fachlich und gesellschaftspolitisch. Dass Bettina Finzel diese Aufgabe bereits als Doktorandin übernimmt, ist bemerkenswert und spricht für sie persönlich wie für die Nachwuchskultur an der WIAI</strong>,“ betont Dekan Dominik Herrmann.&nbsp;</p>
<p><i>Ein vollständiger Bericht der GI-Wahlen ist zu finden unter: </i><a href="http://gi.de/wahlen" target="_blank" rel="noreferrer"><i>gi.de/wahlen&nbsp;</i></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_2024-04-18_KI-EVENT-18-1_ff95f579ac.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30691</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:28:59 +0100</pubDate>
                        <title>Budapest meets Bamberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/budapest-meets-bamberg/</link>
                        <description>Ungarische Universitäten im Austausch mit der Fakultät WIAI – für Forschung und Studium</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele wissenschaftliche Anknüpfungspunkte und erste Gespräche über Erasmus-Partnerschaften für studentische Auslandsaufenthalte standen im Mittelpunkt des Besuchs der ungarischen Delegation, die diese Woche an die Fakultät WIAI kam. Auf eine erste Kontakt-Initiative des ungarischen Konsulats in München hin haben Prof. Dr. Ute Schmid vom Lehrstuhl für Kognitive Systeme und Prof. Dr. Maximilian Schüle von der Juniorprofessur für Data Engineering den Austausch mit der der Eötvös Loránd University (ELTE) intensiviert und zum persönlichen Kennenlernen nach Bamberg eingeladen.</p>
<p>Im Rahmen eines Fakultätskolloquiums am Montagabend haben unter anderem&nbsp;Prof. Dr.-Ing. Udo Bub von der ELTE, Dr. Noemi Friedmann vom Ungarischen&nbsp;Forschungsnetzwerk (HUN-REN) am Institute for Computer Science and Control und Prof. Dr. Géza Németh von der Budapest University of Technology and Economics ihre Forschungsarbeit allgemein und insbesondere auf den Gebieten der KI vorgestellt. Ute Schmid hat im Gegenzug die Arbeitsbereiche der Fakultät WIAI sowie des Bamberg Center of Artificial Intelligence (BaCAI) präsentiert. Dabei sind zahlreiche Kooperationspotentiale zwischen den ungarischen Universitäten und der Universität Bamberg sichtbar geworden, beispielsweise für die Bereiche Robotik, Medizininformatik, Natural Language Processing, Data Science &amp; Engineering und Smart City sowie für die Wirtschaftsinformatik.</p>
<p>Für Studierende der Fakultät WIAI eröffnet sich damit eine weitere attraktive Option für ein Auslandssemester.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_20251210_BaCAImeetsUngarn_1-1_6a55fc29eb.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-30659</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 10:08:26 +0100</pubDate>
                        <title>Abtauchen ins Metaverse</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/wiai/news/artikel/abtauchen-ins-metaverse/</link>
                        <description>Prof. Dr. Benedikt Morschheuser stellt das OASIS Lab vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Kreisrund, schwarz, etwa sechs Meter Durchmesser, umgeben von Traversen, ein Hochleistungsrechner auf einem Rollwagen, dazu zwei orangene Fußbälle und Kunstrasen – was kann das sein? „Eine Oase natürlich!“, freut sich Prof. Benedikt Morschheuser, der an der WIAI Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Gamification lehrt.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Und tatsächlich, was hier im Erdgeschoss des Uni-Gebäudes an der ERBA Einzug gehalten hat, hat das Potenzial die Studierenden und Lehrenden auf ein neues Level im Bereich Metaverse und Gamification zu hieven: Es ist ein </span><i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">immersives Theater&nbsp;</span></i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">der Firma </span><i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Igloo Vision</span></i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">. An die Fakultät WIAI kam es im Sommer 2025, die Medientechnik der Universität sorgte für den Aufbau. Prof. Morschheusers </span><i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Gamification Research Group</span></i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;"> </span><i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">(GRG)</span></i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;"> entschied sich dann für den Namen </span><i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">OASIS Lab</span></i><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">, in Anlehnung an den Science-Fiction-Film Ready Player One – und, wie Prof. Morschheuser ergänzt: „Weil es wie eine Oase für neue Ideen unserer Studierenden sein soll! Sie können sich hier ausprobieren und selbst forschen – in virtuelle Welten abtauchen und neue Interaktionsformen zwischen Menschen und Technik erkunden.“</span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;"><strong>Vielfältige Möglichkeiten für Forschung und Transfer</strong></span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Im Gegensatz etwa zu VR-Brillen eignet sich der Raum besonders dafür, virtuelle Welten mit einer Gruppe von Personen zu betreten. So können besonders gut soziale Interaktionen untersucht werden. Da keine besondere Hardware am Körper getragen werden muss, lassen sich auch sportliche Aktivitäten sehr gut mit dem System erforschen. Das erste große eigene Projekt der GRG wird daher einen sportlichen Hintergrund haben: „Die Probandinnen und Probanden finden sich dabei in einer postapokalyptischen Welt wieder und müssen dort durch verschiedene Fitnessübungen bestehen“, erläutert die Doktorandin Sandra Birnstiel die Idee. Ziel ist es, herauszufinden, ob das gemeinsame Bewältigen der spielerischen Apokalypse mit anderen Spielern die langfristige Motivation und Bindung an regelmäßige sportliche Aktivitäten stärken kann. Auch sind Studien zur Interaktion zwischen Personengruppen und KI-gesteuerten Avataren und zu innovativen Ansätzen der immersiven Datenvisualisierung geplant.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Innerhalb der Universität ergeben sich vielfältige Kooperationsmöglichkeiten. So entwickelt Prof. Morschheuser aktuell ein Forschungsvorhaben mit Kolleginnen und Kollegen des Kompetenzzentrums Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien, durch welches das OASIS-Lab auch für die Weiterbildung von Feuerwehrleuten zum Training des Kulturgüterschutzes genutzt werden könnte.</span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Ein Gang durch Tokio in der Rushhour lässt sich im OASIS Lab ebenso nachbilden wie ein Fahrschulsimulator, den das Team rund um Prof. Morschheuser kurz demonstriert und für den sich jüngst bereits die erste Fahrschule interessierte. „Für Forschung und Transfer haben wir hier sehr viele neue Möglichkeiten, die es jetzt gilt, auszuprobieren!“ resümiert Prof. Morschheuser.</span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;"><strong>Masterstudierende im Fokus</strong></span></p>
<p><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">Im Studium soll das OASIS Lab vor allem im Masterstudium seinen Platz finden. „Spannend wird's, wenn Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen, vielleicht sogar über Fakultätsgrenzen hinweg, an Projekten im Lab arbeiten. Solche Modelle wollen wir in Zukunft stärken.“ meint Prof. Dr. Dominik Herrmann, Dekan der Fakultät WIAI. Die Module, bei denen die neue Einrichtung Einsatz findet, können daher auch in den anderen Masterstudiengängen der Fakultät eingebracht werden. In der GRG arbeiten neben Studierenden der Wirtschaftsinformatik beispielsweise auch zwei Studierende des Masterstudienganges Interaction Research &amp; Design mit. Prof. Morschheuser und sein Team hoffen sodann auf viele spannende und interdisziplinäre Projekte denn: „Abtauchen ins Metaverse – das geht jetzt bei uns!“</span></p>
<h4><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">→ </span><a href="/wiai/studium/studienangebot/"><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">zu den Masterstudiengängen der WIAI</span></a><br><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">→ </span><a href="/games/"><span style="color:black;font-size:10.0pt;line-height:107%;">zur Gamification Research Group</span></a></h4>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_OA6A3448_57d3bfe582.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>

